Kein Taxi für rechte Burschenschaftler

23. Januar 2015 - 17:07 | | Politik | 1 Kommentare

Der seit 1952 stattfindende Wiener Akademikerball  gilt schon länger als Treffpunkt für rechte Burschenschaftler, auch 2015 soll er wieder stattfinden. Nur könnte dieses mal der Weg zur Wiener Hofburg, wo der „Ball“ stattfindet, deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, denn die Taxifahrer der Stadt wollen ein Zeichen gegen das Treffen setzen und haben erklärt, dass sie keine Leute mehr zur Hofburg bringen wollen.

Auf Facebook haben sie die Iniative „50.000 Gründe, warum wir nicht zum Ball fahren“ gestartet, dieser haben sich bisher über 20 Taxifahrer angeschlossen. Sie rufen dazu auf Fahrten zur Hofburg zu verweigern oder sich an dem Tag mal freizunehmen. Der Taxifahrer Keivan Amiri sagte dem Kurier.at: »Ich verstehe nicht, weshalb dieses Event überhaupt stattfinden darf. Das hat doch nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. Wir haben in der Vergangenheit doch gesehen, wohin Faschismus führen kann. Wie kann man so eine Veranstaltung zulassen.« Auch antifaschistische Gruppen rufen in diesem Jahr wieder zu Protesten gegen den Ball auf, dort heißt es: “ Am 30. Jänner 2015 werden deutschnationale Burschenschafter erneut zum Ball der extremen Rechten in der Wiener Hofburg antanzen. Kein Grund zur Freude, vielmehr aber Grund für uns, dagegen auf die Straße zu gehen!“

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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Ein Kommentar

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    Florian Hohenwarter sagt:

    Passt nicht gerade zur Überschrift, aber ich möchte dieses Video hier trotzdem nochmal reinstellen, da mich es immer noch wundert, warum es so wenig verbreitet ist.

    Der ehemalige Spiegel Journalist Harald Schumann redet Klartext und prangert die Interne Pressefreiheit in Deutschland an.

    Schumann: “… das ist in der deutschen Presse Gang und Gäbe, dass Chefredakteure oder Resortleiter ihren Untergebenen sagen, wie sie zu denken haben. Dass Vorgaben gemacht werden, was sie recherchieren dürfen und was nicht, und dass viele junge Kollegen daran gehindert werden überhaupt kritische Journalisten zu werden weil ihre Vorgesetzten das gar nicht wollen.”

    Interviewer: “Sie nehmen ausdrücklich die ÖR-Anstallten nicht aus, warum?”

    Schumann: “Weil ich genügend Kollegen aus ÖR-Anstallten kenne, die mir genau solche Geschichten berichtet haben und mir das hundertfach bestätigt haben. Insofern, die sind da nicht aus zunehmen.”

    https://www.youtube.com/watch?v=d1ntkEbQraU