Über uns

Julius Jamal
Themenschwerpunkte: Antirassismus und Frieden

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung, als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was einer Minderheit nützt.

 

Toby Leo Link
Themenschwerpunkt: Tagespolitisches, Umwelt/Nachhaltikeit, Drogenpolitik, Film

Warum ich bei der Freiheitsliebe schreibe: Ich schreibe seit März 2011 für die Freiheitsliebe. Nach einem sozialen Jahr in Sao Paulo/Brasilien, wo ich in einer NGO arbeitete, lebte ich in zwei Welten: In der armen und der reichen Welt. Wochenends lockte mich das prosperiende Zentrum Sao Paulos – die bequeme Kinosessel, die schicken Clubs.  Unter der Woche arbeitete ich in der Favela. Doch als Mensch, der in beiden Welten lebte, lernte ich schnell: Wenn reiche Menschen um ihre Häuser Mauern errichten, um sich vor den ausgenutzten, wütenden Favela-Bewohnern zu schützen, so ist das ein deutliches Zeichen, dass unser gesellschaftlicher Pfad in eine Sackgasse führt. Diese materielle- und bildungspolitische Ungleichheit lassen meine Hände kribbeln und machen mich zum Blogger. So schreibe und träume ich von einer solidarischen und friedlichen Gesellschaft, die es endlich lernt quer zu denken.

 

Daniel Kerekeš
Themenschwerpunkte: Kultur, Kommentare, Antirassismus, Umwelt, Religion und Südosteuropa

Seit 2012 schreibe ich für die Freiheitsliebe. Auslöser war für mich die mangelnde Meinungsvielfalt in der deutschen Medienlandschaft und der Spruch der Tageszeitung junge Welt: „Sie lügen wie gedruckt, wir drucken wie sie Lügen“. Ich möchte den Menschen eine Alternative Informationsquelle bieten, die Frei von wirtschaftlichen Einflüssen ist. Meine Schwerpunkte sind unter Anderem Balkan21. Das Portal setzt sich kritisch mit politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Themen aus der Balkanregion auseinander. Daneben arbeite ich als freier Journalist für unterschiedliche Medien.

 

Felix Friedrich
Themenschwerpunkte: Gerechtigkeit, Netzpolitik, Perspektive Zukunft

Warum ich bei der Freiheitsliebe schreibe: Als Journalist und Blogger sehe ich meine Aufgabe darin, politische Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und zu kommentieren. Meine Ambition ist unter die Oberfläche des Gesagten zu schauen, um das tatsächlich Gemeinte herauszufiltern. Neben der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen bleibt es aber ungeheuer wichtig auch das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Wie reagieren wir auf die drängenden Probleme unserer heutigen Zeit? In was für einer Gesellschaft wollen wir heute und in Zukunft leben? Und wie lässt sich das realisieren? Ich blogge, um aufzuwecken – aber aufhören zu träumen, sollte man nie.

 

Tom Vierus
Themenschwerpunkte: Ökologie, Natur, Tiere

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die wieder näher zur Natur rückt. Eine Gesellschaft, in der Tiere wie Lebewesen und nicht wie Objekte behandelt werden und die Nachhaltigkeit weit über dem Profitertrag steht. Mit der heutigen Technologie ist quasi nichts mehr unmöglich, ob Ölförderung in der Arktis, Tiefseefischerei oder Fracking – Grenzen existieren kaum noch.  An unseren Planeten wird buchstäblich Raubbau betrieben, ohne dass es die meisten merken. Ich möchte Probleme aufzeigen und die Natur wieder mehr in unser aller Fokus rücken. Besonders die Ozeane liegen mir persönlich am Herzen – denn sterben unsere Meere, dann sterben auch wir Menschen.

Die Geschichte der Freiheitsliebe

Unser Blog wächst und wächst und immer mehr Menschen setzen sich mit unseren politischen Statements auseinander. Im Folgenden wollen wir dem Wunsch vieler LeserInnen nachkommen und die Frage beantworten, wie die Freiheitsliebe entstanden ist. Die Idee zur Gründung der Freiheitsliebe geht auf uns beiden Autoren „BlickRichtungSonne“ (schreibt leider nicht mehr für den Blog), dessen Pseudonym sich auf ein deutsches Lied zur Kurdenproblematik bezieht, und mich, Julius Jamal, zurück. Wir trafen uns damals regelmäßig auf ein kühles Getränk in Köln und redeten über allerlei Alltägliches und Tratsch, wobei wir letztlich immer wieder bei politischen Themen landeten. Ein Themengebiet, in dem wir ähnliche Ideale hatten, aktuelle Ereignisse aber verschieden analysierten und folglich verschiedene Schlüsse aus diesen zogen. In Anbetracht der anstehenden Wahlen überlegten wir uns, welche Partei uns am nächsten sei. Auch da kamen wir beide auf verschiedene Ergebnisse, wichtiger aber: „BlickRichtungSonne“ offenbarte mir, er dürfe nicht mal auf kommunaler Ebene wählen. Wir echauffierten uns dermaßen darüber, dass sich in uns der Drang entwickelte, uns anderen Menschen mitzuteilen. Über gesellschaftliche Missstände in einer widersprüchlichen Welt. Der Frust über die Tatsache, dass einer von uns beiden Wählen durfte und der andere nicht, obwohl wir beide in Deutschland aufgewachsen waren, einen ähnlichen Lebensweg absolviert hatten, führte dazu, dass wir beiden unsere Meinung zu dieser Ungerechtigkeit weiter verbreiten wollten. Auch wollten wir somit für Jugendliche sprechen, die ebenfalls vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.