2016 – Unsere 10 erfolgreichsten Artikel

30. Dezember 2016 - 14:05 | | Politik | 0 Kommentare

Ein spannendes Jahr liegt hinter uns, ein Jahr der Streiks und Proteste, aber auch ein Jahr mit zunehmenden Rassismus und sich vertiefenden Kriegen und einem Rechtsruck in der westlichen Welt. Wir wollen an dieser Stelle keinen Jahresrückblick veröffentlichen, sondern nur zeigen, was unsere Leserinnen und Leser am meisten bewegte.

Auf Platz 1 der meist gelesenen Artikel steht wieder einmal der Beitrag „Arbeiten wir um zu leben oder leben wir um zu arbeiten?„, der sich kritisch mit der sinkenden Freizeit und der immer weiter steigenden Arbeitszeit auseinandersetzt und versucht den Fokus von Arbeits- auf Lebenszeit zu verschieben.

Den zweiten Platz erobert die britische Feministin Laurie Penny mit ihrem „Brief an die (anti-)deutsche Linke„. In diesem schreibt sie: „Ich bleibe stolz auf meine jüdische Abstammung, und ich werde weiterhin gegen Antisemitismus Position beziehen. Es ist möglich, das zu tun und zugleich kritisch über die militärischen Handlungen des israelischen Staates zu denken und für einen Waffenstillstand einzutreten, so wie es viele Jüd*innen und Israelis überall auf der Welt tun.“

Die Übergriffe am Dom zu Beginn des Jahres haben weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt, unser Interview mit der Feministin und Bloggerin Antje Schrupp über die Übergriffe, Rassismus und den Kampf gegen sexuelle Gewalt gesprochen, wurde am dritthäufigsten gelesen.

Platz 4 nimmt das mutige Beispiel von französischen Streikenden, die als Reaktion auf die Abschaltung des Stroms für Arme, den Reichen den Strom abdrehen.

Das Beispiel einer couragierten Berlinerin, die die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch mit deren Rassismus und Sexismus konfrontiert, erreichte Platz 5.

Platz 6 geht an einen Beitrag, der sich mit dem Mexiko als gescheitertetem Staat und dem ausartenden Drogenkrieg auseinandersetzt. Der Autor zieht das Fazit: “ Täglich sterben unzählige Menschen, sie werden entführt und gefoltert, der Reichtum der Mächtigen in den casas de seguridad, den politischen Machtzentren und bei Firmen wie H&K nimmt zu. Nur das Volk blutet aus, begräbt weiter seine Kinder, Eltern, Partner, Verwandte und Freunde und Mexiko geht so seinen eingeschlagenen Weg weiter, vom failing state zum failed state.“

Im Gegensatz zu Mexiko entwickelt sich die Debatte um Cannabis in Deutschland positiv, wie Georg Wurth uns gegenüber skizziert. Das Interview mit ihm schafft es auf Platz 7.

Unsere Berichte über die Morddrohungen gegen den Vorsitzenden dere Linken in Idar-Oberstein bewegten viele Menschen und waren der 8 häufigst gelesene Beiträge.

Die USA sind dermaßen auf den rassistischen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner fokussiert, dass diejenigen an der Macht – und die die nach ihr streben – ganz nebenbei den nächsten Krieg vorbereiten, schreibt John Pilger und schafft es mit seiner Analyse auf Platz 9.

Den 10. Platz belegt ein weiterer Artikel zu Frankreich, der über die Massenproteste gegen die neoliberalen Arbeitsgesetze berichtet.

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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