Von Blacklivesmatter zu Black Liberation

20. September 2017 - 13:38 | | Wirtschaft | 1 Kommentare
Solidaritätsdemo mit den Opfern von Ferguson in New York City, Foto: The All-Nite Images CC BY-SA 2.0

Blacklivesmatter dürfte wahrscheinlich die us-amerikanische Bewegung sein, die in den vergangenen Jahren das Problem des Rassismus am stärksten verdeutlicht hat. Keeanga-Yamahatta Taylor beschreibt in ihrem Werk ausdrücklich den Rassismus in den USA, die trügerische Hoffnung das Obama etwas verändern könnte und die aktuellen Proteste. Während bis in die 60er Jahre schwarze Amerikaner durch Gesetze ganz offiziell diskriminiert wurden, ändert sich dies in der Folge in indirekte Diskriminierung. Diese Veränderung ging einher mit der Herausbildung einer […]

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Gesellschaftliche Produktion von Verachtung

7. September 2017 - 12:25 | | Politik | 1 Kommentare

Bei der vorliegenden Arbeit von Stefan Welgraf „Hauptschüler“ mit dem Untertitel „Zur gesellschaftlichen Produktion von Verachtung“, handelt es sich um eine Dissertation. Dennoch sollte man sich nicht vom wissenschaftlichen Anspruch dieser Arbeit abschrecken lassen, da das Thema verständlich und sehr gut recherchiert vorgestellt wird. Die Arbeit basiert auf einer anderhalbjährigen Feldforschung mit Hauptschülern in West- und Ostberlin in den Jahren 2008/9. Im Jahre 2010 wurde dann in Berlin die Hauptschule abgeschafft. In einigen Bereichen zieht der […]

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Industrie 4.0 – Zwischen Maschinen, Revolution und Krisen?

4. September 2017 - 15:37 | | Kultur, Politik | 1 Kommentare

Industrie 4.0 ist ein gängiger Begriff in politischen und soziologischen Debatten. Gemeint ist eine Veränderung der Wirtschaft, die das Leben erleichtern soll, da die Industrie digitalisiert und Prozesse vernetzt werden, so zumindest das gängige Argument von Unternehmen und Regierung. Doch was bedeutet Industrie 4.0 und wie wirkt es sich auf Arbeit und Gesellschaft aus? Rene Arnsburg ist der Frage in seinem neuen Buch „Maschinen ohne Menschen?“ nachgegangen. Arnsburg beschreibt in dem Buch ausführlich, wie der […]

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Sozialismus und Arbeiterbewegung in Österreich bis 1914

2. September 2017 - 12:00 | | Kultur | 0 Kommentare
Arbeiterklasse

Die Arbeiterbewegung in Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten einen Niedergang erfahren, sowohl in Deutschland als auch in Österreich. Ralf Hoffrogge hat sich nach seiner lesenswerten Auseinandersetzung mit der Arbeiterbewegung in Deutschland, nun mit der österreichischen Arbeiterbewegung vor dem ersten Weltkrieg auseinandergesetzt. Wir veröffentlichen die ersten Seiten aus seinem Werk über die Arbeiterbewegung Österreichs. Die Arbeiterbewegungen in Deutschland und Österreich entstanden parallel und sind älter als die jeweiligen Nationalstaaten. Ein Wandergeselle wie Wilhelm Weitling durchstreifte […]

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Aus der Vergangenheit für die Gegenwart lernen

1. September 2017 - 16:14 | | Kultur | 0 Kommentare

Der Kampf für eine andere Gesellschaft, für bessere Lebensverhältnisse und Gleichberechtigung wirken so aktuell wie die letzten Jahrzehnte nicht mehr. Die Bewegung in Deutschland hat wichtige Entscheidungen zu treffen, bei denen ein Blick in die Vergangenheit der deutschen Arbeiterbewegung helfen könnte. Der Weg zu einer sozialistischen Gesellschaft kann durch einen kritischen Blick auf das 19. und 20 Jahrhundert erleichtert werden. Den Blick auf die Zeit vor dem ersten Weltkrieg, will Ralf Hoffrogge mit seinem Buch […]

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Werner Scholem – Kämpfer gegen Stalinismus und Einheitsfront

17. Juli 2017 - 12:57 | | Kultur | 0 Kommentare

Der KPD wird nachgesagt, dass sie von Beginn an eine Partei gewesen ist, die bedingungslos Moskau-hörig war und nicht alleine entschied. Die Biographie des kommunistischen Funktionärs Werner Scholem bietet Einsichten in den Wandel der KPD von einer offenen Partei zu einer stalinistischen. Als Sohn eines jüdischen Druckereibesitzers schloss sich Werner Scholem im Jahr 1912 der zionistischen Jugendbewegung an, die für einen jüdischen Staat in Palästina eintrat. Doch noch im selben Jahr wechselte er zur SPD. […]

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Michael Lüders: Wer den Wind säht

26. Juni 2017 - 16:43 | | Kultur | 1 Kommentare

Der Nahe Osten ist seit mehr als 15 Jahren durch westliche Kriege gebrandmarkt, eine Politik, die in der Region nur verbrannte Erde hinterlassen hat, wie Michael Lüders richtig analysiert. Sein neues Werk ist eine Auseinandersetzung mit der westlichen Kriegspolitik, das an einigen Stellen schwächelt. Der Nahe Osten scheint immer wieder in Chaos, Gewalt und Krieg zu versinken. Selbst die Aufstände und Revolutionen in Tunesien, Ägypten oder in Syrien konnten nur kurzfristig Hoffnung machen. Mittlerweile befinden […]

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Erlesenes: Über die Berliner Kantstraße und Münzenbergs beste Journalistin

22. Juni 2017 - 12:02 | | Kultur | 1 Kommentare

Berlin war schon immer eine Hauptstadt der Selbstüberhebung. Das nehmen allerdings nur Provinz-Geister so richtig ernst. Wir selbst wissen, dass neben einer emporschießenden Spargelstange binnen kurzem eine zweite auftauchen wird und eine dritte sowieso. Mit Berlin verhält es sich ähnlich. Diese Stadt ist keine für das Solitäre. Nicht erst seit den Zeiten des „antifaschistischen Schutzwalles“ kommt hier alles mindestens im Doppelpack. Seit 1920 hat die Stadt zwei Zentren: das „historische“ rund um die Spreeinsel und […]

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Die revolutionären Ideen von Karl Marx

5. Mai 2017 - 14:47 | | Kultur | 0 Kommentare

„Mit diesem Buch möchte ich eine Lücke in der Literatur über Marx schließen und eine zugängliche, moderne Einführung in sein Leben und seine Gedanken unterbreiten, geschrieben von jemandem, der seine grundlegenden Ansichten über Geschichte, Gesellschaft und Revolution teilt“, so, Alex Callinicos, der Autor des Buches „Die revolutionären Ideen von Karl Marx“. Callinicos ist Professor für European Studies am King’s College in London. Das Buch sieht tatsächlich nicht nur modern aus, es bietet auch auf insgesamt […]

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Der sehr bescheidene Vorschlag des Yanis Varoufakis

2. Mai 2017 - 12:16 | | Kultur | 1 Kommentare

Die sogenannte Euro-Krise ist seit ihrer Entstehung ständig in den Medien, nur leider wird diese Berichterstattung der deutschen Leitmedien sehr stark von einseitigen Schuldzuweisungen in Richtung der Peripherie-Länder, besonders Griechenland, dominiert. In der Bild-Zeitung tauchen Schlagzeilen wie „So geht sparen, Herr Tsipras“ (ergänzt von einem Kind mit 2€ Münze und Sparschwein) oder „Nehmt den Pleite-Griechen den Euro weg!“ am laufenden Band auf, zumindest wenn das Thema grade interessanter ist. Aber auch Medien, die sich seriöser […]

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