Zehntausende wollen in Hannover gegen TTIP und Obama demonstrieren

19. April 2016 - 12:39 | | Politik | 0 Kommentare

Am kommenden Wochenende kommt der US-Präsident Barack Obama nach Hannover um gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel die Hannover Messe 2016 zu eröffnen, dabei soll es auch um TTIP und CETA gehen. Um ihre Ablehnung des Abkommens deutlich zu machen, wollen Zehntausende die beiden empfangen und ihre Ablehnung der neoliberalen Freihandelsabkommen deutlich machen, ob die 250.000 Menschen erreicht werden, die vergangenen Herbst in Berlin demonstrierten, darf leider bezweifelt werden.

Getragen werden die Gegendemonstrationen von einem breiten Bündnis das von der globalisierungskritischen Organisation Attac Deutschland und der Bürgerbewegung Campact über die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zum Deutschen Kulturrat rat. Außerdem sind Der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Naturfreundejugend und BUNDjugend, die entwicklungspolitische Organisation Brot für die Welt und große Natur- und Umweltverbänden von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und NABU Bundesverband bis Greenpeace Deutschland im Bündnis. Auch der örtliche DGB-Kreisverband unterstützt die Demonstration, wie auch Linke und Grüne, die allerdings nicht zu den Anmeldern gehören. Auch von Agrarorganisationen kommt Protest, denn „von TTIP würden insbesondere große global tätige Unternehmen profitieren, während kleine und mittelständische Unternehmen weiter unter Druck geraten würden. In der Landwirtschaft würde TTIP die ohnehin schon schwierige Existenz von kleinbäuerlichen und ökologischen Betrieben noch weiter gefährden“ wie der BUND erklärt. Dieses mal soll aber auch das Abkommen CETA, welches zwischen der EU und Kanada ausgehandelt wird, im Fokus stehen, da dieses kurz vor dem Abschluss steht und ebenso Neoliberal und Arbeitnehmerfeindlich ist, wie TTIP. Die Massenaktionen und Proteste sind das einzige verbliebene Mittel um TTIP, TISA und CETA zu verhindern, andere Möglichkeiten wie eine europaweite Volksabstimmung hatte der Europäische Gerichtshof vorsorglich aus formalistischen Gründen gestrichen, daher kann man sich der Hoffnung

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Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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