Schulstreik gegen Rassismus und für Flüchtlinge

17. November 2015 - 15:35 | | Gesellschaft | 7 Kommentare

Mehr als 500 Angriffe gab es in den ersten 9 Monaten diesen Jahres auf Flüchtlingsheime, die Zahl der rechten Straftaten ist deutlich gestiegen, doch bisher ist der Widerstand noch relativ gering. Das wollen junge Aktivistinnen und Aktivisten durch den am kommenden Donnerstag um 11 am Potsdamer Platz in Berlin stattfindenden „Schul- und Unistreik“ ändern.

Der Aufruf richtet sich dabei gezielt an junge Aktivisten und spricht eine deutliche Sprache: „Die rechte Gewalt eskaliert zu progromähnlicher Stimmung – und das nicht nur in Deutschland. Dazu gehören schon lange nicht mehr „nur“ Pöbeleien, sondern auch Brandanschläge und Hetzjagden, wie in Hellersdorf und Heidenau. Doch die Gewalt betrifft nicht nur Geflüchtete, sondern uns alle, denn alle die nicht in ihr Bild passen, werden zur Zielscheibe. Wir haben die Schnauze voll und werden das nicht länger hinnehmen!“ Kofi Lumuba, einer der Mitorganisatoren, erklärte uns gegenüber, dass es „mehr als einen Grund, gegen die herrschenden Verhältnisse zu protestieren.“ So nannte er nicht nur den Kampf gegen Rassisten, sondern auch, dass „der deutsche Staat die Lebensbedingungen für Geflüchtete so miserabel wie möglich gestalten will, um Menschen abzuschrecken. Staaten des Balkan werden zu „sicheren Herkunftsstaaten“ ernannt und die Regierung diskutiert darüber, wieder verstärkt Geflüchtete nach Afghanistan abzuschieben. Dabei ist die Bundeswehr sowohl im Kosovo als auch in Afghanistan im Einsatz – angeblich wegen der schlechten Sicherheitslage für die Menschen dort!“

Die Demonstration soll dabei auch ein Versuch sein nicht nur auf rechte Hetze und Demos zu reagieren, sondern auch in die Offensive zu kommen gegen die Stimmungsmache. Das wird im Aufruf deutlich, der nicht nur eine Reaktion darstellt, sondern auch klare Ziele formuliert: “ Wir kämpfen für eine Gesellschaft ohne Grenzen und Unterdrückung, in der es um die Bedürfnisse aller und nicht um den Profit weniger geht. Eine Gesellschaft in der wir gemeinsam und solidarisch zusammenleben und nicht mehr gezwungen werden den Großteil unseres Tages in Schulen und Betrieben „abzusitzen“. Eine Gesellschaft in der wir uns frei entfalten können, Lernen Spaß macht und alle Zugang zu guter Bildung haben.“

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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7 Kommentare

  • 1
    Rene Gade sagt:

    Selten so gelacht. Aber wenn man seine Zeit nur absitzt kommt so was eben raus. Ansonsten
    frage ich mich wieso die Natur unterschiedliche Rassen und Individuen geschaffen hat.
    Eine hellbraune Rasse mit dem IQ von 90 ist ja auch besser zu lenken. Ansonsten ist es sehr leicht
    irgend welche Forderungen zu Lasten Dritter zu stellen. Aber zum Glück gibt es die Naturwissen-
    schaften und die Mathematik kann man auch nicht mit dekadenten Phrasen aushebeln.
    Spätestens, wenn dieses schuldenbasierte Finanzsystem implodiert hat es sich mit einem Staat,
    der parasitär durchsetzt ist, erledigt. Wobei, Staat, ?. Wenn Lidl und co. geplündert sind wünsche
    ich viel Spaß bei der Verwirklichung der Träume, speziell mit den Mitmenschen die das ausleben
    ihrer Religion, noch wörtlich, ernst nehmen. Ansonsten, das mit dem weniger arbeiten kann ich
    nur unterstützen, speziell für den produktiven Bereich der Wirtschaft, um so eher hat sich das
    mit dieser Staatssimulation erledigt. So und jetzt werde ich weiter daran arbeiten meine Familie
    zu überzeugen in ein weiter östlich liegendes slawisches Land auszuwandern

    • 1.1
      Au weia! sagt:

      „Ansonsten frage ich mich wieso die Natur unterschiedliche Rassen und Individuen geschaffen hat.“

      Die Natur hat überhaupt nichts „geschaffen“. Die Diversität des Homo sapiens sapiens hat ein Prozess der sich Evolution nennt zu verantworten. Dass es genetisch bedingte Unterschiede zwischen Menschen gibt steht außer Frage aber Oberflächenmerkmale lassen sich nicht zur Unterteilung in Menschengruppen verwenden. Ansonsten bitte ich Sie mir eine geeignete Systematik aufzuzeigen. Ich bin gespannt!

      „Eine hellbraune Rasse mit dem IQ von 90 ist ja auch besser zu lenken.“

      Glauben Sie den Scheiss den Sie damit verbreiten wollen eigentlich ernsthaft?! Dann würde ich Sie bitten mal auszuführen wie so eine „Rasse“ entstehen sollte. Und sie sprechen von Naturwissenschaften; selten so gelacht! Von Genetik und Genealogie haben Sie scheinbar noch nie was gehört.
      Inwiefern hat denn die Hautfarbe etwas mit dem IQ zu tun? Mal abgesehen davon, dass der IQ sowieso eine umstrittene Kenngröße ist, gibt es bis heute keinen Nachweis, dass allein die Herkunft (z.B. europäisch / afrikanisch / europäisch-afrikanisch) in irgendeiner Weise mit dem IQ korreliert. Wer die Einflussgrößen des IQ auf die Hautfarbe herunterbricht, dem ist die Wissenschaft entweder zu komplex oder er ist schlicht Rassist. Die Hautfarbe ist ein Merkmal, welches sich vergleichsweise „einfach“ verändert (5000-10000 Jahre). Das bedeutet zum Beispiel, dass ein „weisser“ Mensch genetisch unter Umständen näher mit einem „schwarzen“ Mensch verwandt sein kann, als mit einem anderen „weissen“.

      Das einzige was ich als problematisch für die Entwicklung des IQ ansehe sind Menschen wie Sie. Aber mit dem was Sie hier absondern, sollten Sie im Bezug auf einen IQ von 90 eh besser schweigen.

      • 1.1.1
        Rene Gade sagt:

        Ihnen empfehle ich mal, schreiben und lesen haben Sie ja gelernt, das eigenständige Denken
        beim Hausmeister abzuholen, den das scheinen Sie vergessen zu haben, denn den Sinn des
        Gelesenen haben Sie garantiert nicht erfasst, aber Dank des BRD- Bildungssystems sind Sie
        dafür entschuldigt. Von der Expotentialfunktion des Zinseszinses haben Sie garantiert noch nichts gehört und was Geld ist und wie Geld geschöpft wird auch nicht. Nun und Ihre
        Evolution können Sie sich schenken. Um die Formulierung “ hellbraune Rasse mit IQ 90″ zu
        verstehen müssten Sie über Geschichtskenntnis verfügen, aber das wird nicht gelehrt. Was
        Sie kennen ist die rosa rote Brille der PC. Von Genetik ec. haben sie genauso viel Ahnung
        wie bei „Wiki“ steht. Ansonsten können sie sich Ihr oberlehrerhaftes Geschreibsel schenken
        schenken für eine Rotweinrunde mit PCs, denen können Sie bestimmt imponieren.

      • 1.1.2
        Fritz Huber sagt:

        @Au weia!

        Aua, ein linker Evolutionspopulist und Rassist.

        Nun, die Idee und Aussage einer hellbraunen Rasse und IQ90 stammt von Thomas Barnett, Professor am U.S. Naval War College und US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der Militärstrategie.

        Nun, das vollständige Zitat (übersetzt) lautet:

        “Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, …durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden.

        Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu Begreifen, aber Intelligent genug um zu Arbeiten.”

        “Jawohl, ich nehme die Vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis, doch sollten sie Widerstand gegen die Globale Weltordnung leisten, fordere ich „We shall kill them“ (wir werden sie töten).”

        Denke mal, der IQ des Hrn Professors ist etwas höher als die des Hr. „Au weia! “

        Man sollte auch als linker Neonazi die Realität zur Kenntnis nehmen, dass die Überschwemmung mit Migranten aktuell vonstatten geht, mittlerweilen geht man von 2 Millionen in diesem Jahr aus und in den nächsten Jahren werden noch Millionen hinzukommen. Derzeit sind 60 Millionen auf der Flucht, die anderen EU-Staaten weigern sich Flüchtlinge aufzunehmen – die werden dann wohl versuchen nach Deutschland zu kommen. Dann stehen sich 80 Mio Ausländer 60 Mio Deutsche gegenüber, d. h. wir sind im eigenen Land Minderheit! Aber die Linken träumen sowieso vom dt. Volkstod!

        Wenn man Wirtschaft, Politik und Geschichte miteinander verknüpft, wird man leicht die Zukunft prognostizieren können. Die Weltwirtschaft und Währungen werden kollabieren und damit die Warenströme abreißen. Es werden dem Staat die Mittel fehlen, Rentner, Harz IV Empfänger, Arbeitslose und Migranten zu versorgen. Der Bürgerkrieg wird ausbrechen, initiiert von den Migranten, denn diese haben in ihren Herkunftsländern Gewalt und Kampf gelernt.

        Und hier nochmals meine Belehrung für den Hrn. „Au weia!“

        Der Lenin’sche Kommunismus, der maoistische Kommunismus und der Stalinismus ist, wie der Nationalsozialismus eine speziell ausgeprägte Form von Kommunismus, also alles Brüder im Geiste und eine „LINKE Ideologie“. (man möge sich hierzu Stalins Reden anhören).

        Der nationale Gedanke war nicht Ideologie sondern Methode, wie heutzutage der antinationale Gedanke (bis hin zum deutschen Volkstod) als Methode verwendet wird, den Menschen ein uniformes Verhalten aufzuzwingen und ihnen die Freiheit zu nehmen.

        Der Sozialismus hat über 100 Millionen Menschen das Leben gekostet — es ist genug! Hört auf den Menschen egal welcher Rasse und Religion ihre Menschenrechte zu nehmen, hört auf Menschen permanent zu diskreditieren, nur weil sie ihre Menschenrechte wahrnehmen.

        Es ist ein Menschenrecht, zu artikulieren, was man nicht will, was man will und in welchem Maße man es möchte.

        Es spielt überhaupt keine Rolle, wieso Bürger gegen Zuwanderung oder Asyl sind – sie müssen NICHTS begründen. Es ist wie geschrieben ihr Menschenrecht!

        Die Politiker, Linken und Medien, die diese Zuwanderungs/Asyl Gegner als Rechte etc. diffamieren oder noch schlimmer die Antifa, die ungehindert mit Gewalt gegen Menschen agieren, verstoßen gegen Grundrechte!

  • 2
    m. sastre sagt:

    Ich mußte auch ziemlich grinsen über diesen für dieses Medium wieder mal sehr gelungenen Scherz. Ein Schul- und Unistreik gegen die Ungerechtigkeit und den Rassismus! Was kommt als nächstes? Fasten für den Weltfrieden? Ich bin sicher, das böse Establishment wird nun Blut und Wasser schwitzen in Anbetracht solcher Aktionen.
    Ansonsten kann ich mich nur solidarisch erklären mit meinem Vorkommentator. Je weniger gelernt und produktiv gearbeitet wird, desto schneller bricht dieser Laden zusammen und desto schneller werden die hier schreibenden, weltfernen Ideologen merken, daß sie in einer selbst erlogenen Kunstwelt leben und von der Realität außerhalb ihres Habitats nichts mitbekommen.
    Ihr haltet in euren kurzen Artikeln nicht einmal mehr die gendergerechte Schreibweise durch, was ich eigentlich bisher als ideologische Grundvoraussetzung ansah um hier zu schreiben. Sind dies erste Zerfallserscheinungen des linken Selbstbildes oder nur die übliche grammatikalische Nachlässigkeit, die man gerne mit der grundlegenden Bedeutung der Botschaft zu relativieren sucht (wer Wichtiges schreibt, braucht keine Rechtschreibung)?
    Inhaltlich sei noch zu bemerken, daß es doch die linken und ehemals bürgerlichen Parteien sind, die jegliche Form der Kritik und des Andersdenkendens mit undemokratischen Mitteln zu unterbinden versuchen. Hierzu zählen auch die Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz Andersdenkender und Gewalt gegen Sachen und Menschen u.a. durch die Antifa. Die allseits herrschende Propaganda ist eindeutig und erklärt antirassistisch, Straftaten von Migranten werden verschwiegen oder verklärt oder verharmlost und verbale Äußerungen gegen Zuwanderung hingegen sofort zu Anschlägen umgedeutet.

  • 3

    […] Streiks von Studierenden und Schülerinnen und Schülern für Flüchtlinge und gegen Rassismus. An den Streiks beteiligten sich bundesweit etwa 4000 junge Menschen, die der rechten Hetze gegen Flüchtlinge und […]

  • 4
    Georg sagt:

    Herr Julius Jamal, suchen Sie sich doch lieber mal Arbeit als diesen Blödsinn zu betreiben.