Rechte Tierfreunde und das Schächtverbot

19. Juni 2016 - 12:34 | | Politik | 91 Kommentare

Die AfD fordert ein allgemeines Schächtungsverbot. Doch die angebliche Tierliebe, ist nur eine Tarnung für ihren völkischen Rassismus.

Die AfD hat sich als rassistische Partei offenbart, soviel steht fest nach ihrem Stuttgarter Parteitag. Ihre Positionen zum Islam haben nichts zu tun mit Religionskritik. Die Kritik am Islam ist nur eine Tarnung für ihren völkischen Rassismus, der sich nicht wesentlich vom Antisemitismus der NSDAP in ihrer Frühphase unterscheidet.

Das Schächtungsverbot der Nazis

Nehmen wir als Beispiel das geforderte allgemeine Schächtungsverbot. Schächtung ist in Deutschland seit 1933 verboten. Es war eine der ersten Maßnahmen gegen das Judentum. Die Idee des Tierschutzes wurde für die antisemitischen Ziele des faschistischen Regimes vereinnahmt. Damals brachten die Nazis »gesundes deutsches Volksempfinden« gegen die angebliche jüdische Grausamkeit in Stellung. In der Präambel des Gesetzes heißt es: »Die überwiegende Mehrheit des Deutschen Volkes hat schon lange das Töten ohne Betäubung verurteilt, eine Praxis, die unter Juden allgemein verbreitet ist.« Ein halbes Jahr später verabschiedeten die Nazis ein »Reichstierschutzgesetz«, das bis 1972 in Kraft war. Der passionierte »Reichsjägermeister« Hermann Göring spielte sich persönlich als großer Tierfreund auf, im August 1933 drohte er (jüdischen) »Tierquälern« mit Haftstrafen in Konzentrationslagern. Es blieb nicht bei der Drohung, wie wir wissen.

Schächtungsverbot, Tierliebe und Menschenfeinde

Helene Heise schreibt in ihrem Artikel »Tierliebe Menschenfeinde«: »Tierliebe und Menschenverachtung waren in der NS-Ideologie kein Widerspruch.« Auch Erich Kästner schrieb in seinem Tagebuch »nota bene« von 1945 über die Konzentrationslager, in denen während des Krieges dann biologische Kampfstoffe nicht nur an Tieren sondern auch an KZ-Häftlingen erprobt wurden: »Die Mörder waren Tiere, die sich für Menschen hielten. Die Opfer waren Menschen, die man für Tiere hielt.« Tierschutz und Naturverbundenheit sind Teil des rassistischen Eigenbildes vom nordischen Übermenschen: »Wo die Grenze zwischen „edlem Tier“ und viehischen »Unter-Menschen verblasste, war der Schritt vom medizinischen Tierexperiment zum Menschenversuch fast schon getan.« (Helene Heise).

AfD geht es nicht um Tierschutz

Der AfD geht es heute so wenig um Tierschutz, wie den Nazis damals. Auch sie verbindet Tierschutz mit Menschenverachtung. Auch sie nutzt den Tierschutz, hier in Form eines allgemeinen Verbots des Schächtens, um den Hass gegen religiöse Minderheiten wie Muslime und Juden zu schüren. Dass es der AfD nicht um Tierschutz sondern um Menschenfeindlichkeit geht, lässt sich schon daraus erkennen, dass die viel weiter verbreitete Tierquälerei in der Massentierhaltung und in den industriellen Schlachtbetrieben nicht Gegenstand der Debatte und des Beschlusses war. Über 60 Prozent der 60 Mio. jährlich in Deutschland geschlachteten Schweine werden vor der Tötung mit CO2-Gas betäubt. Das dauert ein halbe Minute, währenddessen die Schweine im Erstickungszustand Todesangst und Schmerzen erleben. Die Schnelltaktung bei der Schlachtung – ein Arbeiter hat genau 5 Sekunden für den »Entblutestich« – führt dazu, dass ca. ein Prozent der Schweine wieder bei Bewusstsein sind, wenn sie in das Heißwasserbecken rutschen. Die SZ schreibt auf ihrer Seite »Wissen« unter der Überschrift »Oben ohne«: »Die meisten Milchkühe in Deutschland werden schon als Kälber enthornt, das ist sehr schmerzhaft für die Tiere, die oft nicht einmal eine Betäubung bekommen.« Das alles interessiert die Tierschützer von der AfD aber nicht. Warum? Weil solche Tierquälerei sich nicht für ihre »gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit« (Heitmeyer) gegen Muslime und Juden einsetzen lässt. Hermann Göring lässt grüßen!

Ein Gastbeitrag von Volkhard Mosler, der im neuen Marx21 Magazin erschienen ist.

Über den Autor

91 Kommentare

  • 1
    (((Zescu))) sagt:

    Echte Tierschützer sind Veganer oder zumindest Vegetarier, und ich bezweifle stark das ein Rechts-Konservativer (milde ausgedrückt) auf seine Currywurst etc. verzichten könnte, geschweige denn auf Käse oder Milch. Wer wirklich denkt das die AFD auch nur einen Funken um das Leben der Tiere in sorge ist, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Tierschützer ist der, der kein Fleisch, Käse etc. konsumiert alles andere ist Inkonsequent und kontraproduktiv.

  • 2
    Ulrich Dittmann sagt:

    Es bedeutet schlicht Meinungszensur und Poltical-Correctness-Diktatur und blanke Negierung des Grundgesetzes, wenn – wie hier – Kritik am betäubungslosen Schächten von Tieren in irgendeine Verbindung mit der Begrifflichkeit „ausländerfeindlich“, oder politisch „rechts stehend“ gebracht wird. Zudem letztere Einstufung dann nur all zu gerne zielorientiert zu diffamierenden Terminologien wie „rechts-extrem“, „neonazistisch“ etc. mutiert…
    So scheut man sich nicht – siehe auch hier – auf diskreditierende Weise Schächtkritiker in Verbindung mit der Nazi-Gesetzgebung zu bringen, mit der Behauptung, „…das erste gegen die Juden erlassene Gesetz 1933, sei das Schächtverbot gewesen.“ Dies ist unrichtig .
    Hier wird auf die Stellungnahmen der Historikerin Renate Brucker und Prof. Dr. jur. Wolfgang Karnowsky verwiesen. Einfach mal „googeln“!

    Die Ausgabe von „Der Tierfreund“ vom 1.Jan. 1906 (!) belegt, dass bereits damals eine Fachkommission von 585 (!) leitenden Veterinärmedizinern deutscher Schlachthöfe, betäubungsloses Schächten als abzuschaffende Tierquälerei, da – „unnötig, barbarisch, tierquälerisch, entsetzlich, roh, inhuman, grausam, empörend, widerwärtig, ekelerregend,“ etc., kritisierten.

    Hierzu sei auch der KZ-Überlebende Samuel Dombrowski zitiert:“ Das Schächtproblem ist wie eine Eiterbeule die nicht abheilen wird, solange Tiere ohne Betäubung qualvoll getötet werden.“

    Tierschutzengagement orientiert sich weder an „rechts“ noch „links“ sondern nur an einem Geradeaus – zum Wohle der Tiere. Gegner des Vogelmordens in Italien, Gegner des Stier“kampfes“ in Spanien sind keine „Anti-Italiener“ oder „Anti-Spanier“ etc. – ebensowenig Gegner der Schächtquälerei „ausländerfeindlich“ oder „Anti-Semiten“ sind. Denn unzweifelhaft leiden Tiere immer gleichermaßen furchtbar, gleich von welchem Personenkreis sie gequält , hier betäubungslos abgemetzelt werden.

    Betäubungsloses Schächten bedeutet den hier in der Diaspora lebenden Ausländern und Migranten weniger einen bindenden Glaubenszwang, denn ein willkommenes Ritual, sich ganz bewusst und zielführend der von den Deutschen in naiver Denkweise so sehr gewünschten Integration zu widersetzen.

    Diese nach hier importierte Schlachtart leistet öffentlicher Verrohung Vorschub, fördert die Etablierung einer abgeschotteten Parallelgesellschaft, desavouiert hier um Integration bemühte Gläubige und Bürger, ist religionswissenschaftlich nicht begründbar, und weder mit dem Begriff „Religion“, noch mit der hier geltenden Verfassungsethik zu subsumieren. Wer mit heutigem Wissensstand, nach der Verankerung des Staatszieles Tierschutz in der Verfassung (Artikel 20a GG) noch rechtsirrelevanten Glaubenswunschvorstellungen einzelner islamischer oder jüdischer Glaubensgruppierungen betreff Begehr nach betäubungslosen Schächtungen rückgratlos nach dem Munde redet und willkürlich über den Mehrheitswillen der Bevölkerung stellt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, skandalöse, rechtswidrige Volksverdummung zu betreiben und explizit übelste, lebensverachtende Tierquälerei zu unterstützen.

    Unsere von politischem Kalkül und Anthropozentrismusdenken zu großen Teilen geradezu durchdrungenen „Volksvertreter“ müssen endlich zu der realistischen Erkenntnisgewinnung gebracht werden, dass an Volkes Wille nicht vorbeiregiert werden kann und darf: Tierschutz, der die Quälerei des betäubungslosen Schächtens ausklammert, ist kein Tierschutz.

    So ist Kritik an der Tierquälerei „betäubungsloses Schächten“ ist nicht nur legitim und berechtigt – sondern zwingend notwendig.

    Mehr siehe:
    http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1406&Itemid=54

    • 2.1
      Claudia sagt:

      Ulrich Dittmann hat offenbar gar nicht begriffen, worum es in dem Artikel geht.

    • 2.2

      Ulrich Dittmann schreibt und zitiert dabei: „So scheut man sich nicht – siehe auch hier – auf diskreditierende Weise Schächtkritiker in Verbindung mit der Nazi-Gesetzgebung zu bringen, mit der Behauptung, ,…das erste gegen die Juden erlassene Gesetz 1933, sei das Schächtverbot gewesen.‘ Dies ist unrichtig .“ Damit will er zeigen, dass der Autor in obigem Artikel auf der Grundlage falscher Behauptungen arbeitet, entweder aus Unkenntnis oder wider besseres Wissen. So will uns Ulrich Dittmann darauf hinweisen, dass der Autor entweder selbst nicht weiß, wovon er schreibt, oder dass er uns in die Irre führen will. Das, so Dittmann, macht den Artikel natürlich unglaubwürdig.
      Mit der Aussage, dass das Reichstierschutzgesetz nicht das erste Gesetz war, das sich gegen Juden richtete, hat Dittmann natürlich Recht. Aber wo findet sich in obigem Artikel die von Dittmann zitierte Stelle? Ich finde sie nicht. Stattdessen finde ich dort das: „Schächtung ist in Deutschland seit 1933 verboten. Es war eine der ersten Maßnahmen gegen das Judentum.“ Niemand wird ernsthaft bestreiten können, dass der Autor damit Recht hat.
      Ulrich Dittmann hat mit seinem falschen „Zitat“ einen Popanz aufgebaut, den er genüsslich auseinandernimmt und mit dessen Hilfe er meint, den Artikel entkräften zu können. Argumentieren sieht anders aus.

  • 3
    The Joker sagt:

    Das Schächten dauert gerademal 10 bis 15 Sekunden.
    Ob nun betäubt oder ein paar Sekunden Gezucke zum Lebensabschied – wen kümmert’s…
    Am Berliner U-Bahnhof Rathaus Spandau gibt es übrigens eine vorzügliche Halal-Currywurst. :-p

    • 3.1

      The Joker sagt : das Schächten dauert gerade mal 10 bis 15 Sekunden : waren Sie anwesend ? wohl kaum,
      sonst würden Sie nicht so einen Unsinn behaupten. Es dauert mindestens 15 bis 20 qualvolle Minuten
      bis die armen Tieren endlich erlöst sind, bei den großen Tieren wie Rinder und Kamele dauert der
      schreckliche Todeskampf bis zu einer halben Stunde.
      Möchten Sie geschächtet werden ? wenn man nicht genauestens informiert ist, sollte man lieber nichts
      schreiben!

  • 4
    maria von Finnentrop sagt:

    …. der Artikel stellt die AfD auf eine Stufe mit den Nazis. Dem Schreiber geht es nicht um Tierschutz.
    Er benutzt das Thema, um seine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hemmungslos auszutoben.
    In der AfD gibt es zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund, die AfD ist zum allergrössten Teil Israelfreundlich und sieht im Judentum eine zentrale Quelle der europäischen Zivilisation. Die AfD hat eine eigene Schwulenorganisation und einen schwarzen Kandidaten. Eine demokratische Partei auf eine Stufe zu stellen mit bestialischen Massenmördern von grenzenlosem Zynismus, das ist perfide und demagogisch. Diese Saat wird nicht aufgehen. Das Schächten ist im Judentum eine uralte Tradition und ein Verbot wird es nicht geben, ebensowenig wie ein Verbot der Beschneidung. In einem seriösen Diskurs wird dies am Ende auch die Position der AfD sein. Dieser Artikel hat den einzigen Zweck die AfD in die Naziecke zu stellen. Das ist eine Verhöhnung der Naziopfer, eine Verharmlosung des grössten Menschheitsverbrechens und eine bewusste Verunglimpfung vieler anständiger Menschen.
    Aber der Schreiber muss keine Konsequenzen fürchten, er bewegt sich im Mainstream, die jahrelange Hetze gegen eine neue Partei hat funktioniert bei den allermeisten Menschen. Dieser Artikel schürt Hass. Nichts sonst. Das eigentliche Thema interessiert den Schreiber nicht.
    Auf seine

    • 4.1

      sehr gut, ich stimme Ihnen in allen Punkten voll zu, liebe Maria von Finnentrop

    • 4.2
      günter sagt:

      ich bin schon für das verbot des schächtens. dabei geht es mir um die Tiere, nicht um die 2 Religionen in denen das erlaubt ist. und wenn „kein joker“ schreibt

      Das Schächten dauert gerademal 10 bis 15 Sekunden.
      Ob nun betäubt oder ein paar Sekunden Gezucke zum Lebensabschied – wen kümmert’s…
      ——————————————————————————————————————–
      dann kann diese verkommene Kreatur,die man jetzt nicht als schwein oder Hund bezeichnen möchte (weil das eine Beleidigung all dieser sozialen&sensiblen Tiere wäre) sich ja schächten lassen.
      nur 15 Sekunden, idiot, dann hast du dein erbärmliches erdendasein hinter dir!

  • 5
    Maria von Finnentrop sagt:

    …..die beiden letzten Wörter gehören da nicht hin.

    • 5.1
      Maria von Finnentrop sagt:

      ….und im Übrigen ist schächten nicht gleich schächten. Im Judentum sind die Regeln sehr streng, das Messer muss rasiermesserscharf sein, der Schächter muss eine mehrjährige Ausbidung haben, der Rabbi ist anwesend, das Tier wird genau untersucht, der Schnitt muss blitzschnell passieren usw.

      Im Islam wird das alles deutlich lockerer gesehen. Da darf dann auch der Familienvater ohne jegliche Erfahrung mal mit dem Brotmesser ran, Hauptsache das Tier guckt gen Mekka.

      Nicht immer alles in einen Pott werfen. Ganz schön antisemitisch. Das wollen wir doch nicht, oder ?! Na also.

      • 5.1.1
        günter sagt:

        ich sehe den unterschied, bin aber gegen jedes schächten, auch das blitzschnelle. bin als Vegetarier überhaupt dagegen, Tiere zu töten um sie zu essen.

        sorry daß ich schon wieder kommentiere, wollte mich ja zurückziehen, aber die texte hier provozierten nochmal ungeheuer zum widerspruch.

      • 5.1.2
        A.R. sagt:

        Ob das Messer nun scharf ist oder nicht, ist doch wohl schnurzegal. Tatsache ist, dass die Tiere nach dem Schnitt bis zu 20 Minuten ersticken. Wie ignorant Tierleid gegenüber kann man sein?

  • 6

    Wie gefährlich ist doch die Ideologie der Menschenfeinde

    Das Thema ist sehr komplex und natürlich brandgefährlich. Dennoch sehe ich das Ziel des Beitrages erreicht: die Vorführung jener darin inkriminierten Haltung. Und des Deutschen (auch Linken) Achillesferse. Und dies gleich vorneweg: Bei einer Weltbevölkerung von mittlerweile mehr als 7 Milliarden, und angesichts des Hungers vor allem der Menschen, halte ich den Verzehr von Fleisch, objektiv betrachtet, für absolut obsolet. Und auch aus Umweltschutzgründen. Und nicht zuletzt natürlich auch im Interesse des Tierschutzes. Eine Ernährung so vieler Menschen mit Fleisch ist ohne Massentierhaltung und grausamen Schlachtungen nicht mehr möglich. Die Schächtung ist nur eine der vielen ideologisch verbrämten/rechtfertigenden Grausamkeiten. Darüber hinaus auch nicht mehr notwendig. Die Menschen sind technisch besehen in der Lage sich fleischlos gesund zu ernähren. Vorausgesetzt, dass die Produktionsweise des Kapitalismus, d.h. dessen Profitinteressen, dem nicht im Wege stehen. Das tun sie aber. Und solange das der Fall ist, steht Menschenschutz über dem Tierschutz. Und exakt darin unterscheidet sich ein (linker) Menschenfreund von einem (rechten) sog. Tierfreund.
    Ich erlebe es nicht selten, dass die fanatischsten Tierfreunde in Wahrheit Menschenfeinde sind. Nicht selten gestörte, selbstzerstörerische. Doch auch die quasi nicht gestörten unter diesen sind nicht weniger schlimm, wenn nicht gar schlimmer. Denn zu ihnen gehören z.B. die Nazis. Gestalten, die den Tierschutz ob seiner Möglichkeiten der Menschenverachtung benutzen. Und um diese, und zwar nur um diese, ging es in diesem Beitrag. Das nicht gesehen haben zu wollen, bzw. auch der Tenor der meisten Kommentare, macht deutlich, wie wahr der Beitrag ist. Und wie gefährlich die Ideologie der Menschenfeinde.

    • 6.1
      günter sagt:

      menschen-&Tierfreunde gegeneinander ausspielen kann nur wer so gefühllos ist wie die Redaktion hier, deren Kaltschnäuzigkeit sich allerdings an deren pro-isl. verhalten (siehe Artikel zu Orlando&LGBT) noch besser zeigt.
      ein Humanist mit liebe zu aller kreatur ist sowohl ,menschen- als auch Tierfreund und sieht die Tiere nicht als geringeres an.
      dieser aussage scheint gegenüberzustehen, daß die nazis angebl. menschen-und tierliebe trennen konnten. doch bezog sich deren oft allgemein behauptete tierliebe in erster Linie auf den deutschen Schäferhund. Bernhard vesper, sohn eines nazischriftstellers und erster mann von Gudrun Ensslin (vor deren RAF-zeit), der Selbstmord beging, erwähnte in seinem autobiographischen Roman „die reise“, wie sein nazivater zu Kinderzeiten ihm seine geliebte katze erschoß, weil dies semitische Tiere seien. soviel zur Tier“liebe“ der nazis-und den dreckigen demagogschen versuch, alle Tierfreunde in die rechte ecke zu stellen..
      ich muß wohl doch leider manchmal hier weiterkommentieren (was ich mir eigentl. nicht mehr antun wollte), damit es nicht zu blöde hergeht.

  • 7
    venus sagt:

    Hier kann man übrigens auch die „sensationellen“ politischen Ansichten von Ulrich Dittmann lesen. Falls einer- politisch- so unterentwickelt ist, wie der Schreibende, wird große Freude damit haben.

    2. März 2016
    Gedanken zu den bevorstehenden Wahlen
    https://wolodja51.wordpress.com/2016/03/02/gedanken-zu-den-bevorstehenden-wahlen/

    „…Viele kleine Parteien bemühen sich seit Jahrzehnten darum, und klopfen verzweifelt mit einem kleinen Hämmerchen daran herum. Natürlich vergebens. Da braucht´s schon einen Vorschlaghammer! Es gilt zwingend die Kräfte zu bündeln!
    Und jetzt gibt es eine Möglichkeit dazu: Die „Alternative für Deutschland“, kurz AfD….“

    • 7.1

      Ja dieser Herr Dittmann hat wenigstens den A…. in der Hose und schreibt unter seinem vollem Namen, nicht wie gewisse feige Schreiberlinge hier, die sich hinter Pseudonymen verstecken.

      Der infame tierfeindliche und barbarische Beitrag von Volkhard Mosler auf der Seite hier erschien bekanntlich zuerst auf der Seite von „marx21“, dem Hetzorgan der Gruppe „marx21″, einer Trotzkistenvereinigung. Das Bundesamt für Verfassungsschutz Bundesamt stuft „marx21“ als linksextreme Vereinigung und aktivste trotzkistische Organisation ein. Bekanntlich war Trotzki einer der schlimmsten Verbrecher in der Sowjetunion, kein Wunder, daß diese Leute keine Scheu vor Barbarei haben, sowohl an Menschen wie an Tieren. Dies als Hintergrundinformation.

      • 7.1.1
        venus sagt:

        Deine Hintergrundsinformationen, Junge,interessieren hier nicht.
        Wichtig ist nicht ob man mit richtigem Namen schreibt oder nicht.
        Wichtig ist was man schreibt.
        Und das kann man noch mal auf dem link lesen, den ich gepostet habe.

      • 7.1.2
        Wolodja sagt:

        An Schlewitt alias „Venus“:

        Dein Satz „Wichtig ist nicht ob man mit richtigem Namen schreibt oder nicht….“ ist wieder einmal völlig typisch für das Stroh in Deinem Hirn. Andererseits ist es natürlich auch wichtig, was man schreibt, jedoch wenn man nicht den Arsch in seiner Hose hat, mit seinem richtigen Namen zu seiner Meinung zu stehen, sondern sich stattdessen mit seiner Meinung hinter Pseudonymen zu verstecken, dann sind solcherlei Meinungsäußerungen nicht sonderlich ernstzunehmen und letztlich das Produkt eines erbärmlichen Feiglings.

      • 7.1.3
        Besthumaine sagt:

        Bernd Nowack steht auf Enver Hoxha. Enver Hoxha gilt für ihn als fünfter Klassiker des Marxismus-Leninismus nach Marx, Engels, Lenin und Stalin.
        Für Bernd Nowack gilt offensichtlich:
        Trotzki (Jude) und Schächten = böse.
        Stalin (Nichtjude) und Jagen (Hobby von Enver Hoxha – und damit meine ich die Jagd auf Tiere, nicht seine Jagd auf Andersdenkende) = gut.
        https://besthumaine.wordpress.com/2016/01/07/was-ist-links/

  • 8
    Wolodja sagt:

    Der blindwütige Hass eines Rainer Schlewitt alias „Venus“ und „Besthumaine“ auf tierliebende und andersdenkende Menschen – wie z.Bsp. auf einen Herrn Ulrich Dittmann, einen Herrn Nowack oder W.Herrmann – ist in dessen dummschwätzigen, tierverachtenden und hier auf http://www.freiheitsliebe.de nachzulesenden Hetz-Tiraden weder zu übersehen noch zu überhören.

    Da bleibt mir letztlich aus lauter Mitleid mit einem solch total verblödeten Schwachkopf nur zu hoffen und zu wünschen übrig, dass ihn sein völlig eingerostetes Hirn und seine eingebildete „akademische Bildung“ zumindest darüber hinwegtröstet, jenen Menschen mit Herz und Verstand niemals das Wasser reichen zu können. Sein ständiger Drang, andere Menschen herabzuwürdigen, ist ein Produkt seines stark egomotivierten Denkens. Sein Verurteilen, Kritisieren und Bewerten anderer – welch ein armseliger Schachzug eines bemitleidenswerten Wirrkopfes namens Rainer Schlewitt, um seine schwachsinnige Existenz aufzuwerten, zu rechtfertigen und zu erhalten.

    In Anlehnung an Albert Einstein: »Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die Dummheit eines Rainer Schlewitt alias „Venus“ und „Besthumaine“, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.«

    • 8.1

      Mit einem Übermaß an Narzissmus und so vollkommen frei von beruflicher und familiärer Verantwortung wie Bernd Nowack und Wolfgang Herrmann könnte man natürlich mit seinem vollen Namen hier auftreten. Dann würde einen das Cybermobbing eines Herrn Nowack unter Pseudonymen wie „Armin von Bodenhausen“, „Karl Amberg“, „Carmen Mischwitz“, „Gräfin von Lobkowitz“, dreimal „Krawielitzki“ („Uwe“, „Georg“ und „Thor“) und vielen anderen, lauter fiktive Freunde von Bernd Nowack und angebliche Mitglieder einer von ihm gegründeten Ein-Mann-Sekte namens „Weltloge Tanatra“, nicht weiter stören.
      Wolfgang Herrmann war selbst lange Zeit Opfer des Cybermobbings von Bernd Nowack und ist nun Feuer und Flamme für dessen Ergüsse.
      Soviel zur geistigen Verfasstheit von Leuten, bei denen Ulrich Dittmann mit seinen Weisheiten punkten kann.

      • 8.1.1
        W.Herrmann sagt:

        An den „superschlauen Fachmann“ Schlewitt alias „Besthumaine“ :

        Wie kennzeichnend für Deinen Charakter und Deine geistige Verfassung es doch immer wieder ist: Mir und anderen Leuten mit „Narzissmus“ eine vermeintliche Selbstverliebtheit vorzuwerfen und hierbei für die eigene Selbstverliebtheit absolut blind zu sein und diese Wahrnehmungsstörung somit schamlos unter den Teppich zu kehren.
        Desweiteren: Wie kennzeichnend auch für die psychischen Störungen in Deinem hirnlosen Gehirnstübchen, die von Dir namentlich aufgeführten Personen als Pseudonyme und als „fiktive Freunde“ eines Bernd Nowack abzustempeln. Alle diese Personen – außer der inzwischen verstorbene Armin von Bodenhausen – sind nämlich quicklebendige und tatsächlich existierende Personen.

        Fazit: All der von Dir geschriebene Nonsens ist ein klarer und eindeutiger Beweis dafür, dass ein gewisser „Besthumaine“ offenbar nicht mehr alle Tassen in seinem Schrank zu haben scheint. Und was die geistige Verfassung all dieser von Dir aufgezählten Leute betrifft, so haben diese mit großer Sicherheit – ganz im Gegensatz zu Dir – noch alle ihre Tassen beieinander und wenn ein Herr Dittmann – abermals im Gegensatz zu Dir – bei mir und anderen Tierfreunden punkten kann, dann deswegen, weil weder seine Empathie noch seine Solidarität gegenüber leidenden Tieren auch nur das geringste zu wünschen übrig lässt und demnach beispielhaft ist, was von einem Schlewitt alias „Besthumaine“ allerdings nicht behauptet werden kann.

      • 8.1.2

        Wolfgang Herrmann, Du bist der Meinung, dass Uwe Krawielitzki eine reale Person ist.
        Du bist der Meinung, dass dieser Uwe Krawielitzki der Sohn von Martin Krawielitzki ist.
        Du bist der Meinung, dass dieser Martin Krawielitzki ein frühes und engagiertes Mitglied des Gottesbundes Tanatra war.
        Du bist der Meinung, dass Martin Krawielitzki ein Buch mit dem Titel „Gottesbund (Loge) Tanatra“ schrieb, in dem er sich im Sinn dieser Glaubensgemeinschaft äußerte.
        Ich bin anderer Meinung. Ich halte diese Aussagen für Erfindungen von Bernd Nowack, mit denen er außer Dir niemandem mehr etwas vormachen kann.
        Meine Argumente findest Du hier:
        https://besthumaine.wordpress.com/2016/01/25/ein-buch-und-seine-leser/
        Hast Du nachprüfbare Gegenargumente? Wir können diese Diskussion gern in meinem oder Deinem Blog weiterführen, weil er die Leser des Freiheitsliebe-Blogs aus gutem Grund wohl nicht so interessieren wird.

  • 9
    venus sagt:

    Wolodja mag keine Flüchtlinge. Er hat Angst, dass sie ihm seinen Job wegnehmen.
    Preisfrage: Wo arbeitet Wolodja seit über 25 Jahren?
    Unser Held der Arbeit!
    Bei AfD und Pegida ist er gut aufgehoben.
    Über seine „Bildung“ braucht man nicht viel zu erzählen… kann man auch nicht.

    Außer vielleicht: „Das Nichts selber nichtet“, wie Heidegger mal sagte.

    • 9.1
      W.Herrmann sagt:

      An Schlewitt alias „Venus“ :
      Oh, wie „schlau“ Du doch bist mit der „geistreichen“ Behauptung, dass ich keine Flüchtlinge mögen würde und Angst hätte, dass diese mir meinen Job als „Rentner“ wegnehmen könnten. Schreib´ Dir zu Deiner Wissenserweiterung mal eines hinter Deine schmalzigen Löffeln: Es gibt nur eine Sorte von Menschen, die ich nicht mag und welche mir schwer im Magen liegen, nämlich grausame Tierquäler sowie auch alle tierverachtenden und empathielosen Typen der Gattung Mensch – wobei es für mich völlig unerheblich ist, ob es sich hierbei um Deutsche oder um Menschen aus anderen Ländern handelt. Und wo ich mich gut aufgehoben fühle – das solltest Du mal besser meine Sorge sein und bleiben lassen, jedoch eines will ich Dir gerne verraten: Ganz gewiss nicht in der Gesellschaft von Typen, die so ticken, wie ein Schlewitt alias „Venus“ und „Besthumaine“ tickt!

      Und was meine sowie auch Deine sogenannte „Bildung“ betrifft:
      Bemitleidenswerte Idioten – wie Du einer bist – wissen natürlich immer alles besser und Du solltest Dich vielleicht einmal in psychiatrische Behandlung begeben, denn möglicherweise ist die schlimme Erkrankung in Deinem stark geschädigten und mit vielerlei Stroh ausgestopften Gehirnkasten mit ein ganz klein wenig Glück noch heilbar, welche sich dahingehend äußert, dass Du unablässig von dem Trugschluss heimgesucht wirst, als vermeintlich „hochgebildetes“ Individuum etwas Besonderes darzustellen und dementsprechend Deine „hochgebildete Fassade“ auch immerzu in vollem Glanz Deiner Mitwelt gegenüber erstrahlen lassen zu müssen.

      Jedoch der dümmste Analphabet kommt betreffs Deiner dummschwätzigen Ergüsse sehr bald schon zu dem ernüchternden Resultat, dass dieser sich hinter vielerlei Pseudonymen verkriechende „Akademiker“ namens Schlewitt letztlich nur dümmlichen und verleumderischen Scheißdreck schreibt und somit nichts anderes als ein riesengrosses Arschloch zu sein scheint. Als studierender „Mathematiker“ hast Du offenbar einst den Abschluss verbockt bzw. nicht geschafft, denn anderenfalls müsstest Du nämlich wissen, dass diese von Dir aufgestellte Rechnung „Ach, welch ein toller und rechtschaffener Typ dieser Schlewitt und welch ein menschlicher Abschaum dieser Wolodja mitsamt seinen Tierschutzfreunden doch ist“, ein sehr fragwürdiges, primitives und fehlerhaftes Resultat ergibt und darstellt. Aber weil Du ja offenbar so ein „superkluger“ Taugenichts bist, wirst Du vermutlich Deine verleumderischen Hetz-Tiraden bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag auf diversen Internetseiten grunzend und schluchzend weiterverbreiten.

      Nur zu und keine falschen Hemmungen bitte, denn all Deine blindwütige Hetze schwächt und verletzt mich in keinerlei Weise, sondern sie ehrt und stärkt mich vielmehr in all meinen Ansichten und Positionen. In diesem Sinne viele bemitleidenswerte Grüsse an den so sehr „liebenswürdigen“ und „hochgebildeten“ und stets alles besserwissenden Tunichtgut namens Rainer Schlewitt, zu dessen geistlosen Ergüssen ich mich hiermit hoffentlich ein allerletztes mal zu Wort gemeldet habe, denn ein widerwärtiger Hetzer und ein den Tieren gegenüber empathieloses Monster ist eine weitere Investition an Zeit und Mühe ganz gewiss nicht wert.

      • 9.1.1
        günter sagt:

        hey leute…
        hier scheinen ein paar die sich untereinander mit klarnamen zu kennen scheinen, eine privatfehde auszuführen, die außenstehende nicht nachvollziehen können und die mit dem Thema nicht mehr viel zu tun hat. gegen leute die gegenüber Tieren und schächten empathielos sind bin ich auch (siehe meine oberen postings), aber was sollen andere damit anfangen wenn ihr euch gegenseitig Blödheit vorwerft? das nutzt weder der einen noch der anderen seite.

  • 10
    Rainier51 sagt:

    Ich glaube auch nicht, dass es der AfD um Tierliebe geht, sondern ganz ähnlich wie damals den Nazis um – zunächst – unterschwelligen, später offensichtlich werdenden Rassismus, wie hier auch schon ausgeführt wurde. Sie missbrauchen den Tierschutz ebenso wie seinerzeit die Faschisten, um ihren Rassenhass (oder wie soll man es sonst nennen?) versteckt auszuleben. Und nur darauf wollte der Artikel hinweisen, es verbirgt sich kein fehlendes Mitgefühl für notleidende Tiere dahinter! Das können nur Zeitgenossen sein, welche dümmer sind, als die allerdümmsten Kälber, die das nicht mitbekommen oder nicht wahr haben wollen!

    • 10.1
      Maria von Finnentrop sagt:

      …..Welche Rassen werden von der AfD gehasst ?
      Wie und woran zeigt sich das ?
      Ist die Kritik an einer Religion, die dezidiert zum töten „Ungläubiger“ auffordert Rassismus ?
      Ist Achille Dembago, schwarzafrikanischer AfD Kandidat, ein Rassist ?
      ist Frau Dr. Christina Baum, AfD Landtagsabgeordnete mit kenianischem Patenkind, eine Rassistin ?
      Sind Frauen, die von Nordafrikanern begrabscht, gedemütigt, bestohlen, vergewaltigt und beleidigt wurden Rassisten, wenn sie diese bei der Polizei anzeigen und die Täter beschreiben ?
      Ist jemand, der die Flüchtlingspolitik der Regierung kritisiert ein Rassist ?
      Sind Menschen, die im „weissen alten Mann“ eine grössere Gefahr sehen als im jungen Mann aus dem arabischen Raum Rassisten ?
      Sind Leute, die sich selbst und anderen das beantworten schlichter Fragen verweigern ernstzunehmende Diskussionspartner ?
      Ist es links, Menschen zu diffamieren, zu hetzen, anzuprangern, körperlich und verbal zu bedrohen die einfach anders denken ?
      Wer baute das siebentorige Theben ?

      • 10.1.1
        Rainier51 sagt:

        Gut, die Wortwahl „Rassismus“ war vielleicht etwas unglücklich. – Aber es ist denn nicht rassistisch, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird, wenn man ein Fehlverhalten bei Ausländern oder Andersgläubigen an die große Glocke hängt, während bei den eigenen deutschen Landsleuten, vielerlei Übeltaten, die genauso schwer oder noch schwerer wiegen, zugelassen und toleriert werden? Wie soll man das denn sonst nennen? Bei der AfD und was den Tierschutz anlangt zeigt sich doch, wie auch vom Autor oben aufgedeckt, z.B. dass zwar das Schächten der Juden und Moslems angeprangert wird, während andere Tierquälereien in deutschen Schlachthäusern oder der Massentierhaltung weit weniger oder kaum zu interessieren scheinen. Dies legt den Verdacht nahe, dass man nur nach einen Vorwand gegen die Ausländer oder Andersdenkenden sucht. Wenn das kein Rassissmus ist, dann doch zumindest ein Messen mit zweierlei Maß, jedenfalls steht bei ihnen nicht der Tierschutz im Vordergrund. In der Stadt und der Straße, wo ich ich wohne, sehe ich täglich Fremde, darunter zahlreiche Frauen von Kopftüchern umhüllt. Ich tue denen nichts, und hatte darum noch kein einziges Mal Probleme mit ihnen. Da kommt es schon eher mal vor, dass ich mit deutschen Landsleuten in Streit gerate. Das betrifft sogar einige der hiesigen Kommentatoren, die es mit der AfD halten und teilweise in übelster Manier und niederträchtigster Art und Weise gegen Ausländer wettern, und mit denen auch ich selbst in der Vergangenheit schon massive persönliche Probleme hatte und weiter habe. Natürlich ist der Zustrom von Ausländern, der streng kontrolliert werden müsste, ein Problem oder könnte zumindest eines werden. Aber das ist eine andere Geschichte, um die es hier eigentlich nicht wirklich ging, oder?

  • 11

    Eine Partei, die für Tierschutz eintritt, kann natürlich nicht gleich mit Maximalforderungen auftreten. Ein Eintreten gegen das betäubungslose Schächten wäre da schon mal ein guter Anfang.
    Eine solche Partei hat nur die Verbesserung der Lage der Tiere im Sinn, keinesfalls aber die Verschlechterung.
    Eine Partei, die nichts von Tierschutz hält, hat kein Problem mit der Verschlechterung der Lage der Tiere. Sie hält Deutschland für ein „klassisches Schweinefleischland“ und „fordert daher von der Bundesregierung, neue Exportmärkte für Schweinefleisch zu erschließen und auf diesem Weg die Nachfrage anzukurbeln“. Ankurbelung der Nachfrage bedeutet, die Fleischproduktion anzukurbeln und damit die tierquälerische Massentierhaltung anzukurbeln.
    Es ist die AfD, die diese Ankurbelung fordert. Die Quelle meiner Zitate findet man hier:
    http://www.afdbayern.de/afd-fordert-weiter-schweinefleisch-auf-dem-speiseplan/
    Daraus geht hervor: Der AfD geht es nicht um Tierschutz. Das Engagement gegen das Schächten ist nur vorgeschoben und dient der Rekrutierung von Stimmvieh aus den Lagern der Tierfreunde und der gruppenbezogenen Menschenfeinde, wobei es zwischen beiden Lagern Überschneidungen gibt.

    • 11.1
      günter sagt:

      hier fra ge ich dich als linker, also kein afd´ler, nach einer erklärung des mir dumm erscheinenden begriffes der gruppenbezogenen Menschenfeinde. ansonsten siehe dazu mein posting 6.1.,

      • 11.1.1

        Ich bin mit dem Begriff „gruppenbezogene Menschenfeindlicheit“ auch nicht ganz glücklich. Mir gefällt aber daran der hohe Abstraktionsgrad. Denn Objekt und damit Opfer von Menschenfeindlichkeit kann jede Gruppe werden.
        Eine ausführlichere und fundiertere Erklärung, was darunter zu verstehen ist, nebst Kritik an dem Begriff, findest du unter anderem bei Wikipedia.
        Am Beispiel „Kritik am Schächten“, das, wie erkennbar, für die AfD nichts mit Tierschutz zu tun hat, weil, wie erkennbar, die AfD als Schweinequäler-Partei gegen Tierschutz ist, zeigt sich die Menschenfeindlichkeit in Bezug auf die Gruppe der Schächtenden, hier also der Moslems und der Juden.

      • 11.1.2
        günter sagt:

        die tierschutzpartei fordert das verbot der schächtung neben 1.000 anderen forderungen.trotzdem kann wer will natürlich immer interpretieren,es ginge nur gegen Muslime.
        die Linkspartei hat offenbar kein gutes tierschutzprogramm.
        d.h.,wenn die afd hier in eine lücke stoßen konnte, dann ist es schuld der linken.
        wie beim Thema Islam: wer auf linke islamkritik verzichtet, überläßt das den rechten ja als deren alleinstellungsmerkmal, und trägt so zu deren Stärkung bei. aber sowas wird hier nicht begriffen.

  • 12

    Der hier mitkommentierende Wolfgang Herrmann veröffentlicht in seinem „Tierschutz“-Blog einen Text der Website qpress.de, den er als „hervorragend religionskritisch“ bezeichnet. Er steht also dahinter.
    In diesem Text findet man folgende Passage:
    „Wer in diesem Zusammenhang die älteste Religion vermisst, dem sei noch gesteckt, dass die sich aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung auf die Steuerung und Lenkung der beiden späteren Religionen beschränkt. Auf dass diese sich auch gesichert gegenseitig komplett ausrotten, denn dann würde nach ihrer Lesart schlussendlich das auserwählte Volk übrig bleiben, welches nach ihrer Meinung sie selbst sind.“
    Mit der ältesten Religion ist hier natürlich das Judentum gemeint. Hinter allem Schlechten also steckt „der Jude“, mit dem Ziel, alle Nichtjuden gegeneinander zu hetzen.
    Dieser Text wurde von dem hier mitkommentierenden Bernd Nowack wohlwollend kommentiert. Die hier mitkommentierende Marie-Thérèse Matrong und der hier mitkommentierende Ulrich Dittmann sind auf Wolfgang Herrmanns Website ebenfalls aktiv und sehen offensichtlich keinen Grund, sich in einem Kommentar kritisch zu der Veröffentlichung zu äußern.
    Braucht es weiterer Beweise, dass es diesen Herrschaften bei ihrer Ablehnung des Schächtens nicht um Tierschutz geht?
    Hier geht es zum besagten Text:
    https://wolodja51.wordpress.com/2016/06/03/papst-ruft-zum-heiligen-krieg-gegen-unglaeubige-auf/

    • 12.1
      Rainier51 sagt:

      Hm-hm, der Papst hat ganz recht und trifft den berühmten Nagel auf den Kopf, wo er da bemerkt, dass es zwischen altem Testament der Bibel und Koran eine Menge Gemeinsamkeiten gibt. So auch die Schächtungsvorschrift, um den Genuss von Blut zu vermeiden, oder das Gesetz über reine und unreine Tiere, deren Verzehr untersagt wird. Das gefällt den Schweinfleischkonsumenten vermutlich nicht … 😀

      • 12.1.1
        günter sagt:

        …und da weißt auch du nicht, obwohl unter anderen Artikeln hier schon mehrfach vermerkt, daß das alte Testament seit dem erscheinen jesu für christen nicht mehr gilt, nur noch das neue.
        der koran, obwohl jünger als das neue Testament, stellt also mit seiner Verschlimmbesserung des alten (der Islam behauptet ja, die korrektur des Christentums zu sein) einen inhaltl. Rückfall dar.
        daß man hier aber auch immer alles wiederholen muß, was leute längst wissen könnten…

      • 12.1.2

        Also ich wusste noch nicht, dass seit dem Erscheinen Jesu für Christen nur noch das Neue Testament gilt. Wieder was gelernt.
        Aber zurück zum Thema Schächten: Der angebliche Tierschutz, der sich vorrangig aufs Schächten kapriziert, stellt kein religiöses Problem dar, sondern ein gesellschaftliches. So könnte dieser „Tierschutz“, wie mein Kommentar #12 zeigt, durchaus antisemitisch motiviert sein. Die Mitkommentatoren Ulrich Dittmann, Wolfgang Herrmann, Marie-Thérèse Matrong und Bernd Nowack bekräftigen diesen Eindruck in ihrer Haltung zu der von mir dort zitierten Passage und in ihrer reflexhaften Ablehnung des Artikels, um den es hier eigentlich geht. Nach welcher Methode Dittmann „argumentiert“ und auf Dummenfang geht, habe ich in Kommentar #2.2 aufzuzeigen versucht.

      • 12.1.3
        Rainier51 sagt:

        Zitat Günter:
        „…und da weißt auch du nicht, obwohl unter anderen Artikeln hier schon mehrfach vermerkt, daß das alte Testament seit dem erscheinen jesu für christen nicht mehr gilt, nur noch das neue.“

        Wer sagt dir denn, dass ich mich hier auf die Christenheit beziehe? Ich dachte beim Stichwort „altes Testament“ mehr an das Judentum.

  • 13

    Nachtrag für die eine oder andere Person, die es vielleicht doch interessiert:
    Ich fragte hier nach Gegenargumenten zu meiner mit nachprüfbaren Fakten belegten Behauptung, dass der hier mitkommentierende Bernd Nowack unter mehreren Pseudonymen in Form scheinbar echter Personennamen unterwegs ist:
    https://diefreiheitsliebe.de/politik/rechte-tierfreunde-und-das-schaechtverbot/#comment-19600
    Es wurden keine vorgebracht.

    • 13.1
      günter sagt:

      vielleicht weil die hier außer dir keiner kennt und sich niemand für eure privatfehde interessiert?

      • 13.1.1

        Wo Du Recht hast, hast Du Recht.

      • 13.1.2
        venus sagt:

        Es geht hier nicht nur um eine private Fehde, sondern um eine mittlerweile den Tierrechtlern bekannte Website, mit dem Hinweis, diese zu meiden, wegen ihrer üblen politischen Propaganda.
        Auch wenn manchmal der Ton der Auseinandersetzung etwas ins persönliche reinrutscht, geht es auf der nächsten Abstraktionsstufe, die gezielte Unterwanderung der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung durch rechtsextreme politische Kräfte aufzudecken.
        Was nicht nur für Linke interessant sein sollte.
        Und wo es um die Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus geht, handelt es nicht mehr um eine privat Angelegenheit, sondern eine willkommene Aufklärung, die -außer mir- bestimmt viele andere interessiert, und das nicht aus Klatschfreude.
        Das ist meine persönliche Ansicht über diese Kontroverse.

  • 14
    Rat King sagt:

    An den Korinthenkacker Schlewitt, der hier als Venus, Besthumaine und Rainier51 einen privaten Feldzug gegen ihm verhasste Tierfreunde führt:

    Jedes Schwein könnte Dir das Fliegen und Denken lehren, denn Deine Gehirnschale ist erschreckend leer.

    Gemessen an Deinen ständigen Wiederholungen scheinst Du aus dem Reich der Wiederkäuer zu stammen. Das wirkt mittlerweile langweilig und wiegt einen in den Schlaf des Desinteresses. Dies schreibt Dir ein Tierfreund, der ganz gewiss weder ein Ausländerfeind, ein Antisemit, noch ein rechts bzw. linksextremer Populist ist.

    Mit den besten Genesungswünschen betreffs Deiner paranoiden Schizofrenie – Rat King

    • 14.1
      Rainier51 sagt:

      Rattenkönig, husch, husch in die Urne, bevor du wegen Volksverhetzung dran kommst! Oder soll ich erst an Angela Merkel schreiben? – Aber das hast du ja schon selbst getan: 😀
      https://wolodja51.wordpress.com/2016/06/24/die-deutsche-sprache-muss-zwingend-vereinfacht-werden/

      • 14.1.1
        Rat King sagt:

        Was willst Du, ich bin der Rattenkönig – Du der König der Verwechslungen, Irrungen und Wirrungen – leb wohl im Spiegelkabinett – Du Troll der Superlative!

      • 14.1.2
        Rainier51 sagt:

        Rat King, ich versichere dir, nicht derjenige zu sein, welcher hier im Auftrag des Verfassungsschutzes Jagd auf angebliche oder tatsächliche rechtsextreme Tierschützer macht, ob du das wohl in deinen Kopf hinein bekommst? Du verwechselt mich da mit jemand anderem, bloß wie oft habe ich das schon gesagt? Ich will mich nun auch nicht laufend wiederholen, um dann von dir nicht abermals als Wiederkäuer betitelt zu werden. Doch bin ich in dieser Runde garantiert mit nur einem Nicknamen unterwegs und nicht mit zweien oder gar dreien. Glaub es nur, es ist die Wahrheit!

    • 14.2

      Rat King,
      Du hast einmal den 6. Klassiker des Marxismus-Leninismus, Meister der Weltloge Tanatra, Autor des Werkes „La luz y mundologia“ (das nur auf Spanisch exisitiert und in Paraguay große Verbreitung fand), Cartoonisten (der in Japan sehr bekannt ist), bahnbrechenden Sexualtheoretiker, Kunsthistoriker, Veganer mit Lizenz zum Tragen von Lederjacken mit Hirschhornknöpfen und seinerzeitigen Betreiber des Hetzblogs antispeziesismusaaa.blogspot – den großen hier mitkommentierenden Bernd Nowack aus Dessau – beleidigt, indem Du sein Verhalten als faschistoid und antivegan bezeichnet hast. Schäme Dich!
      Der hier mitkommentierende Wolfgang Herrmann bot Dir dafür die Plattform. Der soll sich gleich mal mitschämen!
      https://wolodja51.wordpress.com/2015/08/09/eine-brilliante-lagebeschreibung-von-max-uthoff-zum-sozialstaatlichen-waterboarding-hartz-iv/#comment-3182

      • 14.2.1
        Rat King sagt:

        Besthumaine – bring doch endlich mal was eigenes, als immer nur auf anderen Leuten herumzuhacken, zu hetzen und Streit zu stiften! Die Leute lieben Dich nicht, weil Du auf Deinem Blog nichts zu sagen hast, im Gegensatz zu den anderen, die sich inzwischen anstrengen, was konkretes auf die Beine zu stellen! Bernd Nowack ist Dir meilenweit voraus, weil er imstande ist, mit den Leuten seinen Frieden zu machen, Du nicht! Deshalb kommst Du mit Deinem Blog auf die Leute zu, wie ein zahnloser Flachwixer, weil Du dort stehen bleibst, wo Du angefangen hast: bei NULL!

        PS: man kann Hirschhorn auch im Wald am Boden finden, Du Schwachkopf

      • 14.2.2

        Angefangen, lieber Rat King, habe ich mit der Annahme, dass hinter dem Antispeziesismusaaa-Blog mehrere Personen stehen, darunter Mitglieder einer Vereinigung, die sich Weltloge Tanatra nennt und aus dem Gottesbund Tanatra hervorgegangen ist. Mit etwas Recherche, zu der man nicht viel braucht, habe ich dann nach und nach herausgefunden, dass es sich dabei nur um ein Fake handelt, hinter dem ein gewisser Bernd Nowack aus Dessau steckt und mit dessen Hilfe er unter verschiedenen Namen Cybermobbing betreibt. Der Tierschutzgedanke war dort nur vorgeschoben.
        Ich bin also nicht dort stehengeblieben, wo ich angefangen habe.
        Angefangen habe ich hier:
        https://besthumaine.wordpress.com/2015/12/13/fremde-federn-als-balken-im-eigenen-auge/
        Kurz darauf war Bernd Nowacks Hetzblog für die Öffentlichkeit nicht mehr erreichbar und entzog sich weiteren Wahrheitsprüfungen.
        Du kannst gern meinen Blog unter die Lupe nehmen, lieber Rat King. Sachlich fundierte Gegenargumente sind mir immer willkommen.

  • 15
    M.Graupner sagt:

    Tolle Seite!!

  • 16
    Rat King sagt:

    Hallo Besthumaine – ich verstehe nicht, weshalb Du Dich dermassen in diesen Bernd Nowack verbeisst, denn damit bekommt man von Dir das Bild eines sogenannten ‚Stalkers‘, das sind Leute, die ein Muster entwickeln, in welchem sie jemanden manisch verfolgen! Beispiele gibt es ja viele in der Geschichte (so wurde etwa Sal Mineo von einem Stalker erstochen. Ein anderer Stalker, der die Personen nicht erreichen konnte, stach die vier Bonanza-Pferde nieder, weil er die Cartwrights hasste). Es gibt auch solche Nachbarn, die nichts anderes tun, als hinter den Gardinen hervorzupirschen und den Nachbarn zu beobachten, photografieren und filmen! Bekannter Spielfilm, der sich dieses Themas annimmt: ‚Eine verhängnisvolle Nacht‘. In Deinem Leben gibt es praktisch nur noch zwei Personen: Bernd Nowack und Wolfgang Herrmann! Ich würde mich irgendwie unwürdig fühlen, wenn die Leute den Eindruck von mir hätten: Bernd Nowack zum Frühstück, Bernd Nowack zum Mittagessen, Bernd Nowack zum Abendbrot! Lass ihn doch einfach mal schwimmen, denn wenn Du ihn loslässt, gewinnst Du damit Deine Freiheit zurück, die Dir inzwischen ganz schön abhanden gekommen ist! Denk mal über meine Worte nach – denn auch Dein Blog könnte dann so gut aussehen und daherkommen, wie die Blogs von Wolfgang Herrmann und Bernd Nowack, auf die Du doch ein klitzekleines bisschen neidisch bist! OK?

    • 16.1

      Wenn Du einen Blick in mein Blog wirfst, wirst Du feststellen, dass über Nowack kaum noch was Neues zu sagen ist. Meine Einträge dort sind deshalb auch entsprechend seltener geworden. Ein Verbeißen sieht anders aus. Ab und zu gibt es noch ein kleines Indiz (z.B. die Lederjacke mit Hirschornknöpfen), an der seine Doppelzüngigkeit als Pseudoveganer erkennbar ist, denn er nennt Menschen, die Pelz oder Leder tragen, „Pack“, das „noch amoralischer [ist] als die Deutschen zu Zeiten der NS-Diktatur“.
      Sein „Linkssein“ erschöpft sich im Personenkult um Enver Hoxha und dem Nachtrauern nach einer Zeit vor Chruschtschow, diesem „Verräter“, „Renegaten“ etc. – Große Sympathie hegt er für Alfredo Stroessner, den faschistischen Diktator Paraguays.
      In den letzten Einträgen hier im Kommentarbereich, in denen eine Identität zwischen mir und anderen Personen behauptet wird, in denen mit „wohlgesetzten“ Worten an meiner Zurechnungsfähigkeit gezweifelt wird (weil man mit Gegenargumenten nicht dienen kann), kann man sich einen kleinen Eindruck davon verschaffen, was in dem von Nowack betriebenen Hetzblog los war, bevor dieser nach dem Auftauchen meines Blogs die Bühne verließ.

  • 17
    Frank Groschupp sagt:

    Lustig, dass der Internettroll Rainer Schlewitt, hier unter „Besthumaine“ und „Rainier51“ postend, sich auf eine linke Seite wie „Freiheitsliebe“ traut, dort vor „bösen“ Rechten auf einem Tierschutzblog warnt, wo er selber ein erklärter Feind von jeglichem Linkssein ist, Sozialismus als Gleichmacherei ablehnt und das sehr fanatisch.

    Lustig, dass der Internettroll Rainer Schlewitt einem Blogger vorwirft unter verschiedenen Pseudonymen einer Sekte im Netz tätig zu sein, wo er selbst auf dieser Seite (http://www.comicforum.de/showthread.php?147916-Renis-Welt) sich rühmte auf einem bestimmten Blog unter 40 verschiedenen Nicknamen und falschen Identitäten unterwegs gewesen zu sein. Was ich selber denk und tu, trau ich auch andern Leuten zu?

    Lustig, dass der Internettroll Rainer Schlewitt sich hier wissenschaftlich gibt, wo er doch sonst für seine esoterischen Ansichten, die er im Netz ansonsten verbreitet, bekannt ist. So propagiert er Schamanenorakel, die er selbst nutzt um persönliche Lebensentscheidungen danach zu treffen oder er warnt Jugendliche im Netz, ja nicht zu onanieren, da dies Haarausfall zur Folge hat, was er angeblich am eigenen Haupte erfahren mußte und dergleichen Absonderlichkeiten mehr.
    Frank Groschupp

    • 17.1
      Rainier51 sagt:

      Frank Groschupp alias Bernd Nowack, du bist wirklich eine absolut niedere Kreatur. Ich habe dich persönlich kennengelernt und weiß, wovon ich spreche. Du lebst ständig nach der Maxime, dein dir selbst armselig erscheinendes Leben, dadurch ein bisschen aufzuwerten, indem du bemüht bist, andere in den Dreck zu ziehen, das verleiht dir ein gewisses Hochgefühl, und dadurch beförderst du dich selbst emotional in eine Position, besser zu sein als die anderen. Mit Ulrich Dittmann alias Rattenkönig sowie mit Wolfgang Herrmann alias Wolodja hast du auch jetzt nur zeitweilig deinen Frieden gemacht, weil du auf sie angewiesen bist, quasi in einer Zwangslage, nicht zuletzt durch die fundiertem Beiträge Besthumaines in seinem Aufklärungsblog. Davon bin ich fest überzeugt. Ob die beiden sich darüber im Klaren sind, weiß ich nicht genau. Rattenkönig und Wolodja sollten ihm dafür eher dankbar sein, statt ihn anzugreifen, denn ansonsten wären auch sie wahrscheinlich schon längst wieder Opfer seiner gewohnheitsmäßigen Attacken geworden. Ganz genauso wie sie zu Zeiten des offenen „Antispeziesisten“-Hetzblog abwechselnd immer dran waren, das haben sie wohl schon wieder vergessen? Denn stets hat Nowack versucht, auch die verschiedenen Tierschützer gegeneinander aufzuwiegeln und auszuspielen. Dort ging es in der Tat nicht um Tierschutz, sondern vorrangig darum zu klären, wer der allerbeste Tierschützer denn sei. Stets wurden vor allem Wolodja aber auch Ulrich Dittmann als Schreibtischtäter gebrandtmarkt, am Ende blieb dann kaum noch jemand außer B.N. selbst übrig. Er war es auch in erster Linie, der damals Druck auf Wolodja machte, diese rechtsgerichtete Propaganda in seinen Blog aufzunehmen, das ging gar nicht mal in erster Linie von Wolfgang Herrman aus. Und auch jetzt hat er wahrscheinlich noch maßgeblichen Einfluss hinter den Kulissen auf Wolodja und andere, die in dessen Blog schreiben, wie schafft er das nur? Um Besthumaine unglaubwürdig zu machen, versucht man nun, der Öffentlichkeit zu suggerieren, Besthumaine und ich wären ein und dieselbe Person. Wolodja, neben mir damals das Hauptopfer von Nowacks Hetztiraden, sowie Ulrich Dittmann alias Rattenkönig, für Nowack einst ebenfalls kein Mann der Tat, unterstützen ihn dabei, wenigstens solange, bis sich das Blättchen für sie dereinst mal wieder wendet. Schwer zu sagen, ob aus Dummheit oder auch aus anderen unedlen Gründen, jedenfalls müssten sich beide dafür wirklich schämen! Besthumaine, der wahrscheinlich in der selben Stadt wohnt wie Nowack, wird ihn auch kennengelernt und seine ganz persönlichen Erfahrungen mit ihm gemacht haben. Was das für Erfahrungen sind, und um wen es sich dabei genau handelt, weiß ich bis heute nicht recht und muss es eigentlich auch gar nicht wissen. Ich bin jedenfalls nicht mit B. identisch, doch auch er wird – genau wie ich – gute Gründe haben, auf B.N. wütend zu sein. Damals, als Nowacks „antispezisiesistischer“ Hetzblog noch in Aktion war, waren ich und und eine weitere Person (B.?) dort in der Tat mit zahlreichen Pseudonymen unterwegs, das ist richtig. Das geschah bei mir vor allem aus dem Grunde, weil unter Klarnamen meine Kommentare, in denen ich mich gegen die üblen Anschuldigungen zur Wehr setzen wollte, sonst nicht veröffentlicht worden wären. Wir gingen ja damals noch nicht davon aus, dass der Blog von nur einer Person betrieben wurde, sonst wären wir vermutlich anders an die Sache rangegangen.

      • 17.1.1
        Baron von Wolkenstein sagt:

        Rainier51 alias Besthumaine: Bei Dir sind wirklich Hopfen und Malz verloren! Und so wie ein Sprichwort geht: ‚Schnaps, das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort‘, wird man bei Dir dereinst auf den Grabstein schreiben ‚Bernd Nowack war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Teuflein fort’…

      • 17.1.2

        Ich habe damals in dem Hetzblog nur einmal zu kommentieren versucht. Mein Kommentar wurde aber nicht veröffentlicht, denn er enthielt einen Link zu meinem Blog, den ich gerade begonnen hatte. Dann wurde ich dort – wie auch hier – als „Korinthenkacker“ bezeichnet. Kurz darauf hielt es Bernd Nowack für ratsam, seinen Blog zu schließen.
        Warum Wolfgang Herrmann seinem einstigen Peiniger so hörig ist? Vielleicht wird ihm in Aussicht gestellt, von der so hochwohllöblichen wie stinkreichen und tierlieben Gräfin Lobkowitz (einer fiktiven Freundin von Bernd Nowack) in ihrem Testament bedacht zu werden.
        Wo man Postillon-Beiträge über die angebliche Befreiung anthropomorpher Tiere aus Disneyland Paris (Donald Duck etc.) und über die Zucht von Hühnern mit Tofugeschmack für echte Tierschutz-Nachrichten hält (siehe Blog von wolodja51), ist, was die Wahrnehmungsfähigkeit und die sich daraus ergebende Manipulationsfähigkeit betrifft, alles möglich. Da ist es auch möglich, und so kriege ich noch die Kurve zum eigentlichen Thema, über seine Tierliebe zum willigen Werkzeug von Antisemiten zu werden, ohne zu wissen, was man da tut.

    • 17.2
      Rainier51 sagt:

      B.v.W. alias B.N., oder bist du es am Ende selbst Besthumaine? Schließchlich scheint der in der selben Stadt zu wohnen wie du, und bei deiner Art von Schizophrenie ist letztendlich fast alles möglich?!

      • 17.2.1

        Ich bin’s auch diesmal nicht. Aber Nowack dreht mal wieder frei.
        Was mir dabei auffällt: Unter den hier „Gegenargumentierenden“ ist niemand seiner früher so mitteilsamen Freunde aus seinem Hetzblog dabei, die da unter anderem waren:
        – Armin von Bodenhausen (okay, der soll inzwischen mit seinem Führer Alfredo Stroessner im gleichen Topf garen)
        – Gräfin Lobkowitz (die tolle Maoistin, mit dem großen verlockenden Vermögen)
        – Uwe Krawielitzki (der Sohn des großen Tanatra-Veteranen Martin Krawielitzki, der dieses dicke wegweisende Buch, an dem man sich so schön erbauen kann, geschrieben hat)
        – Georg Krawielitzki (Uwes Sohn, von Beruf Rechtsanwalt, der der Welt das schöne Exzerpt zur Ein-Kind-Politik in China schenkte)
        – Thor Krawielitzki (Georgs minderjähriger Sohn, der vor lauter sexueller Befreitheit kaum sitzen kann)
        – Carmen Mischwitz (unter deren Namen der Blog lief und alle paar Tage den Admin wechselte, und die so schöne Fotos vom Schildkrötenschubsen in der Karibik machte)
        und viele andere mehr. Niemand mehr da.
        Nach Carmen Mischwitz zu googeln lohnt sich übrigens noch ein bisschen.

  • 18
    günter sagt:

    hallo ihr streitenden alle…

    könnt ihr einfach mal aufhören?
    dem wirren durcheinander von weltlogen, gotteslogen, Enver Hodscha, Stalin &General strössner(?) und wer welche pseudonyme hat, kann und will niemand folgen-es hat nichts mit dem artikelzu tun. macht das auf euren Blogs aus. mich wundert, daß die Redaktion das durchgehen läßt, wenn hier jemand was gegen den Islam sagt, wird unter umständen schonmal zensiert.
    vielleicht wollen die ja ihrem Publikum vorführen daß Kritiker des schächtens angeblich wirre Esoteriker sind; dann kommt ihr möglicherw .recht .am ende veranstalten die das noch selber?

    • 18.1

      Zitat günter: „vielleicht wollen die ja ihrem Publikum vorführen daß Kritiker des schächtens angeblich wirre Esoteriker sind; dann kommt ihr möglicherw .recht .“
      Da ist was dran, günter. Wenn man sich durch die Kommentare wühlt, kann man lesen, wes Geistes Kind diejenigen sind, die vollmundig für den Tierschutz eintreten, wenn es gegen Menschen geht, die das Schächten praktizieren (was auch ich ablehne), die aber der Tierschutz nicht interessiert, wenn es um die AfD und die von ihr geforderte Erweiterung der Massentierhaltung geht (die ich ebenso ablehne).

  • 19
    Baron von Wolkenstein sagt:

    Sag ich ja – Schluss mit dem Zirkus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • 20
    Rainier51 sagt:

    Zitat Besthumaine:
    „Was mir dabei auffällt: Unter den hier „Gegenargumentierenden“ ist niemand seiner früher so mitteilsamen Freunde aus seinem Hetzblog dabei, die da unter anderem waren: …“

    Nach Aussage von B.N. wären die damals von der Gräfin Lobkowitz und noch einem weiteren begüterten Tanatra-Anhänger für ihre Verdienste (sprich: die agitierende Rolle, die sie ganz im Sinne des vorgeblichen Tanatra-Bundes in diesem Hetzblog spielten) großzügig entlohnt wurden. Wären sie wider Erwarten doch Personen aus Fleisch und Blut, hätten sie nun, wo keine Knete mehr fließt, auch keine Ursache, diese Rolle noch weiter zu spielen. Das wäre in dem Fall eine Erklärung, warum sie nicht mehr auftauchen.

  • 21
    Jupiter sagt:

    Liebe Tierfreunde(und -feinde) sowie Menschenfeinde (und -freunde) der verschiedenen Strömungen,

    ich bin hier einmalig angetreten, um den kühnen Versuch zu wagen, etwas Ordnung in dieses, leider von Kleinkriegen, Privatfeldzügen und unbegründeten Beschimpfungen zerfurchte Durcheinander zu bringen. Es sind ja auch gute Gedanken darunter, die dem Thema entsprechen und es wert sein dürften, herausgefiltert und neu zusammengetragen zu werden. Sonst läuft man Gefahr, bei all den Nebensächlichkeiten das Wichtige aus den Augen zu verlieren. Wo nötig werde ich meinen eigenen objektiven Senf dazugeben, das soll heißen der Losung getreu: immer schön cool und sachlich bleiben!

    Der Artikel „Rechte Tierfreunde und das Schächtverbot“ von Volkhard Mosler scheint mir in sehr vielen Punkten stimmig und durchaus iskutabel. Tatsächlich gibt es zahlreiche Parallelen zwischen der NSdAP von vor 1933 und der aktuellen AfD, natürlich keine absolute Übereinstimmung. Auch zwischen den jetzigen AfD-Sympathisanten und dem einstigen Wählervolk der Nazi-Partei dürften Gemeinsamkeiten existieren. Die aktuelle gesellschaftliche Situation weist ebenfalls Ähnlichkeiten zu damals auf: in einer Phase der Ratlosigkeit und Orientierungslosigkeit wünschen sich viele Deutsche nun wieder eine starke Hand, die ihre propagierten Ziele zur Not auch diktatorisch durchsetzt. In einer Demokratie kann das gegenseitige Sich-Zerfleischen von kleinen sich streiterisch gegenüberstehenden Bewegungen zum völligen Verlust ihrer Kräfte führen, wie man es auch bei dieser Diskussion im Mini-Format eindrucksvoll miterleben konnte. Und im passenden Augenblick betritt dann jemand wie die AfD oder damals die NSdAP als „rettender Engel“ die Bühne. Wie von Ulrich Dittmann hier unter #7 als allerbeste Lösungsmöglichkeit angepriesen:
    „…Viele kleine Parteien bemühen sich seit Jahrzehnten darum, und klopfen verzweifelt mit einem kleinen Hämmerchen daran herum. Natürlich vergebens. Da braucht´s schon einen Vorschlaghammer! Es gilt zwingend die Kräfte zu bündeln! Und jetzt gibt es eine Möglichkeit dazu: Die „Alternative für Deutschland“, kurz AfD….“

    Günter hält unter #11.1.2 dagegen:
    „… wer auf linke islamkritik verzichtet, überläßt das den rechten ja als deren alleinstellungsmerkmal, und trägt so zu deren Stärkung bei. aber sowas wird hier nicht begriffen.“

    Der Beitrag von Volkhard Mosler.kommt – anders als viele nachfolgende Kommentare – im Wesentlichen ohne verleumderische Polemik aus. Lediglich mit der Einschätzung, dass die AfD generell eine rassistische Partei sei, geht er einen Schritt zu weit. Maria von Finnentrop liefert unter #4 und #10.1 dafür solide Gegenbeweise.

    Sie sagt dort u.a.: „In der AfD gibt es zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund. Die AfD hat … einen schwarzen Kandidaten. … Ist Achille Dembago, schwarzafrikanischer AfD Kandidat, ein Rassist ? Ist Frau Dr. Christina Baum, AfD Landtagsabgeordnete mit kenianischem Patenkind, eine Rassistin ?“

    Sicher nicht, doch die von V.M. gebrauchte und beanstandete Vokabel „Rassismus“ ist eher eine falsch verstandene Worthülse. Denn ersetzt man sie durch „gruppenbezogene Menschfeindlichkeit der AfD gegenüber allen Schächtenden, vor allem den Moslems“, dürfte man der Realität schon wieder viel näher kommen. Außerdem: selbst wenn man ein Ausländerfeind wäre, könnte man es sich nicht erlauben, alle Fremden gleichzeitig zu „hassen“. Das taten die Nazis auch nicht; sie konzentrierten sich zunächst nur auf eine bestimmte Gruppe und suchten bei der gezielt nach Minuspunkten. Die Nazis haben sich dafür damals die Juden auserwählt, die AfD könnte, wenn nicht heute dann morgen, auf ähnliche Weise mit den Islamisten umgehen.
    Damals suchte man nach guten Gründen, warum Juden „Untermenschen“ seien, heute oder morgen versucht man selbiges mit den Moslems. Die Nazis verbündeten sich seinerzeit mit den Muselmanen gegen die Juden, die AfD würde sich heute oder morgen ein anderes Opfer aussuchen: im Verein mit Israeliten und anderen Fremden gegen die Muslime! Doch inhaltlich wäre es die gleiche Vorgehensweise!

    Maria von Finnentrop liefert auch hierfür – wahrscheinlich ungewollt – gute Argumente, oder sie ist in ihren persönlichen Visionen der heutigen AfD schon einen Schritt voraus. Sie schreibt unter #4 und #5.1:

    „Die AfD ist zum allergrössten Teil Israelfreundlich und sieht im Judentum eine zentrale Quelle der europäischen Zivilisation. …. Das Schächten ist im Judentum eine uralte Tradition und ein Verbot wird es nicht geben, ebensowenig wie ein Verbot der Beschneidung. In einem seriösen Diskurs wird dies am Ende auch die Position der AfD sein. … und im Übrigen ist schächten nicht gleich schächten. Im Judentum sind die Regeln sehr streng, das Messer muss rasiermesserscharf sein, der Schächter muss eine mehrjährige Ausbidung haben, der Rabbi ist anwesend, das Tier wird genau untersucht, der Schnitt muss blitzschnell passieren usw. Im Islam wird das alles deutlich lockerer gesehen. Da darf dann auch der Familienvater ohne jegliche Erfahrung mal mit dem Brotmesser ran, Hauptsache das Tier guckt gen Mekka.“

    Also Juden sind die besseren Schächter, sie verstehen ihr Handwerk, machen es ja auch schon länger, während Moslems dieses im allgemeinen nachlässiger durchführen, was zu größerem Tierleid führen kann? Das wären doch gute Gründe, es lediglich den Juden, ebenso wie die Beschneidung, in Deutschland zu gestatten, den Moslems aber zu verwehren, oder wie? Darauf soll es doch hinauslaufen? Dann wäre die AfD inhaltlich voll bei den gruppenbezogenen Diffamierungsmethoden der NSdAP angekommen? Maria v. F.schreibt dazu vorausschauend: „In einem serösen Diskurs wird dies am Ende auch die Posion der AfD sein“

    Maria von Finnentrop fragt weiter rhetorisch unter #10.1:
    „Ist die Kritik an einer Religion, die dezidiert zum töten „Ungläubiger“ auffordert Rassismus ?“

    Meine Antwort: Wenn man das bei dem einem hervorhebt, beim andern aber nicht, so kommt das dem zumindest sehr nahe, denn es wäre eine Nichtgleichstellung von Juden und Moslems. Auch in der Bibel (altes Testament) werden die Israelis (vermeintlich Gottes auserwähltes Volk) dazu aufgerufen, die Gottlosen oder Heiden zu töten bzw. sich unterwürfig zu machen, genau wie im Koran. Es gibt zwischen beidem am Ende keinen signifikanten Unterschied.

    Zu #4:
    Maria von Finnentrop sagt unter #4:
    „…. der Artikel stellt die AfD auf eine Stufe mit den Nazis. Dem Schreiber geht es nicht um Tierschutz.“

    Mein Senf: Das ist korrekt, muss es auch nicht, weil nicht zum eigentlichen Thema gehörig. Ergänzung: Er vergleicht die AfD mit den Nazis in ihrer Frühphase.

    Maria von Finnentrop sagt unter #4:
    „Dieser Artikel benutzt das Thema, um seine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hemmungslos auszutoben. Er schürt Hass. Nichts sonst.“

    Das ist Unsinn, im Vergleich zu hier wird dort ziemlich sachlich argumentiert. Dem Artikel ist überhaupt nicht zu entnehmen, ob der Autor selbst für oder gegen das Schächten ist, auch nicht, ob er persönlich besonderes Mitgefühl für notleidende Tiere aufbringt, aber das muss an der Stelle auch nicht gesagt werden, weil es nicht zur eigentlichen Thematik gehört! Es wurde nur von einigen Lesern vorschnell und emotionsgeladen dort hineininterpretiert, man wolle die Praxis des Schächtens verteidigen, aber das ist nicht der Fall. Jedoch wird – und darum dreht es sich in der Tat – glaubwürdig belegt, dass es der AfD trotz ihres geforderten allgemeinen Schächtverbotes nicht um Tierschutz geht, sondern darum, die Gruppe der Schächtenden, allen voran die Moslems, in ein schlechtes Licht zu rücken. Denn der Artikel führt an, dass sich die AfD an keiner Stelle darum bemüht, Missstände in deutschen Schlachthöfen oder der Massentierhaltung aufzudecken, was zeigt, dass sie mit verschiedenerlei Maß misst. Der Verfasser wird von Kommentator Besthumaine unter #11 noch dahingehend sehr gut ergänzt, dass die AfD in dieser Frage nicht nur passiv war, sondern sogar aktiv für eine Ankurbelung der Schweinefleischproduktion eintritt, was dann eine Verstärkung der Quälerei in der Massentierhaltung zur Folge hätte!

    Besthumaine sagt dazu unter #11 (kompletter Text) und #18.1 (letzer Abschnitt):
    „Eine Partei, die für Tierschutz eintritt, kann natürlich nicht gleich mit Maximalforderungen auftreten. Ein Eintreten gegen das betäubungslose Schächten wäre da schon mal ein guter Anfang. Eine solche Partei hat nur die Verbesserung der Lage der Tiere im Sinn, keinesfalls aber die Verschlechterung. Eine Partei, die nichts von Tierschutz hält, hat kein Problem mit der Verschlechterung der Lage der Tiere. Sie hält Deutschland für ein „klassisches Schweinefleischland“ und „fordert daher von der Bundesregierung, neue Exportmärkte für Schweinefleisch zu erschließen und auf diesem Weg die Nachfrage anzukurbeln“. Ankurbelung der Nachfrage bedeutet, die Fleischproduktion anzukurbeln und damit die tierquälerische Massentierhaltung anzukurbeln. Es ist die AfD, die diese Ankurbelung fordert. Die Quelle meiner Zitate findet man hier:
    http://www.afdbayern.de/afd-fordert-weiter-schweinefleisch-auf-dem-speiseplan/
    Daraus geht hervor: Der AfD geht es nicht um Tierschutz. Das Engagement gegen das Schächten ist nur vorgeschoben und dient der Rekrutierung von Stimmvieh aus den Lagern der Tierfreunde und der gruppenbezogenen Menschenfeinde, wobei es zwischen beiden Lagern Überschneidungen gibt. …

    Wenn man sich durch die Kommentare wühlt, kann man lesen, wes Geistes Kind diejenigen sind, die vollmundig für den Tierschutz eintreten, wenn es gegen Menschen geht, die das Schächten praktizieren (was auch ich ablehne), die aber der Tierschutz nicht interessiert, wenn es um die AfD und die von ihr geforderte Erweiterung der Massentierhaltung geht (die ich ebenso ablehne). …“

    Nun weiter im Einzelnen zu den thematisch relevanten Kommentaren:

    Zu #1:
    Bei der hier geäußerten Mutmaßung, dass Rechtskonservative generell Fleichesser seien, die auf ihre Curry-Wurst ungern verzichten würden, dürfte es sich um eine Klischee-Vorstellung handeln. Natürlich könnte der Kommentator am Ende wieder Recht haben, worauf u.a. die Forderung der AfD nach einer Ankurbelung der Schweinefleischproduktion hindeutet. Aber das wird an dieser Stelle nicht gesagt, und von daher erfährt die These hier keine sachliche und überzeugende Begründung.

    Zu #2
    Ulrich Dittmann sagt:
    „Es bedeutet schlicht Meinungszensur und Poltical-Correctness-Diktatur und blanke Negierung des Grundgesetzes, wenn – wie hier – Kritik am betäubungslosen Schächten von Tieren in irgendeine Verbindung mit der Begrifflichkeit „ausländerfeindlich“, oder politisch „rechts stehend“ gebracht wird. …“

    Der Satz und was danach kommt, wäre beinahe völlig korrekt, wenn da nicht die zwei Worte „- wie hier –“ wären. Das rückt die ganze Angelegenheit in ein falsches Licht. Es mag ja anderswo zutreffen, in diesem Artikel jedenfalls wird nicht automatisch von der Kritik am Schächten auf Ausländerfeindlichkeit oder eine rechte Gesinnung geschlossen. Herr Dittmann geht da von falschen Voraussetzungen aus, was seine gesamte Argumentation unrichtig enden lässt. Auch die Kommentatoren Günter (unter #4.2 und #5.1.1) und Besthumaine (unter #18.1) haben die Praxis des Schächtens deutlich kritisiert und abgelehnt. Würden sie deshalb vom Artikel oder dessen Verfasser in die rechte Ecke gestellt oder der Ausländerfeinlichkeit verdächtigt? Mit Sicherheit nicht! Wenn allerdings eine Partei wie die AfD einerseits ein generelles Schächtverbot, andererseits aber die Ankurbelung der deutschen Schweinefleischproduktion für ausländische Märkte fordert, sieht die Sache schon anders aus, Dann liegt der Verdacht nahe, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, dass es ihr nicht um Tierschutz, sondern um „gruppenbezogenen Menschenhass“ gegen alle Schächtenden, speziell aber die Moslems geht, wie bereits vorher ausgeführt.

    Eine weitere Unstimmigkeit in Dittmanns Argumentation hat Kommentator Besthumaine unter #2.2 bereits aufgedeckt. Ich kopiere den gesamten Text mal hierher, wo ich nichts einzuwenden habe:

    Besthumaine sagt:
    „Ulrich Dittmann schreibt und zitiert dabei: „So scheut man sich nicht – siehe auch hier – auf diskreditierende Weise Schächtkritiker in Verbindung mit der Nazi-Gesetzgebung zu bringen, mit der Behauptung, ,…das erste gegen die Juden erlassene Gesetz 1933, sei das Schächtverbot gewesen.‘ Dies ist unrichtig .“ Damit will er zeigen, dass der Autor in obigem Artikel auf der Grundlage falscher Behauptungen arbeitet, entweder aus Unkenntnis oder wider besseres Wissen. So will uns Ulrich Dittmann darauf hinweisen, dass der Autor entweder selbst nicht weiß, wovon er schreibt, oder dass er uns in die Irre führen will. Das, so Dittmann, macht den Artikel natürlich unglaubwürdig. Mit der Aussage, dass das Reichstierschutzgesetz nicht das erste Gesetz war, das sich gegen Juden richtete, hat Dittmann natürlich Recht. Aber wo findet sich in obigem Artikel die von Dittmann zitierte Stelle? Ich finde sie nicht. Stattdessen finde ich dort das: „Schächtung ist in Deutschland seit 1933 verboten. Es war eine der ersten Maßnahmen gegen das Judentum.“ Niemand wird ernsthaft bestreiten können, dass der Autor damit Recht hat. Ulrich Dittmann hat mit seinem falschen „Zitat“ einen Popanz aufgebaut, den er genüsslich auseinandernimmt und mit dessen Hilfe er meint, den Artikel entkräften zu können. Argumentieren sieht anders aus.“

    Zu #2.1 (+ #2.1.1 und #2.1.2)

    Claudia sagt:
    „Ulrich Dittmann hat offenbar gar nicht begriffen, worum es in dem Artikel geht.“

    Damit scheint sie ganz Recht zu haben, Dittmann erweckt zumindest diesen Anschein. Leider begründet Claudia ihre Feststellung aber nicht. Was zu Missverständnissen und zum heftigen Widerspruch in den nachfolgenden Kommentaren (#2.1.1 + #2.1.2) führt, da man dort offensichtlich die Gründe nicht versteht oder nicht verstehen will. Es ging im Artikel nämlich ganz und gar nicht darum, das Schächten zu befürworten, sondern es war ein Votum dagegen, den Tierschtzgedanken als Feigenblatt für „gruppenbezogenen Menschenhass“ zu missbrauchen.

    Den Kommentar von Herold Binsack unter #6 halte ich in allem für sehr gut. Ich glaube, dagegen kann man keine Einwände erheben. Besonders prägnant jedoch erscheint mir der letzten Abschnitt, den ich ebenfalls nochmal hierher kopiere:

    Herold Binsack sagt dort:
    Wie gefährlich ist doch die Ideologie der Menschenfeinde!

    … Und solange das der Fall ist (dass Profitinteressen im Kapitalismus über allem stehen), steht Menschenschutz über dem Tierschutz. Und exakt darin unterscheidet sich ein (linker) Menschenfreund von einem (rechten) sog. Tierfreund. Ich erlebe es nicht selten, dass die fanatischsten Tierfreunde in Wahrheit Menschenfeinde sind. Nicht selten gestörte, selbstzerstörerische. Doch auch die quasi nicht gestörten unter diesen sind nicht weniger schlimm, wenn nicht gar schlimmer. Denn zu ihnen gehören z.B. die Nazis. Gestalten, die den Tierschutz ob seiner Möglichkeiten der Menschenverachtung benutzen. Und um diese, und zwar nur um diese, ging es in diesem Beitrag. Das nicht gesehen haben zu wollen, bzw. auch der Tenor der meisten Kommentare, macht deutlich, wie wahr der Beitrag ist. Und wie gefährlich die Ideologie der Menschenfeinde.

    Die Kommentatoren von #7.1 und #17 scheinen bei ihrer Grundüberzeugung darin übereinzustimmen, dass weit auseinanderliegende Standpunkte sich niemals annähern können und dies auch nicht sollten. … Es ist wohl vertane Zeit, darauf näher einzugehen. …

    Der Kommentator Wolodja Wolfgang Herrmann tritt unter #7.1.2 / # 8 / #8.1.1 / #9.1 äußerst unsachlich, und persönlich beleidigend gegenüber mehreren offensichtlich antifaschistisch eingestellten Kommentatoren auf, ohne seine Beschimpfungen befriedigend zu begründen und dabei etwas zur eigentlichen Thematik zu sagen. Er reduziert außerdem mehrere Leute auf eine Person, die er offensichtlich beim falschen Echt-Namen nennt. Aus Unwissenheit oder in verleumderischer Absicht.

    Über die Motivation kann man nur spekulieren, aber auch das dürfte nicht lohnend sein. Später erfährt er Schützenhilfe von Gleichgesinnten wie Rat King, die nach dem selben Muster kommentieren. Aber leider begibt sich auch meine Kollegin (nur auf dem Olymp 😉 ) Venus aus dem anderen Lager manchmal auf dieses Niveau hinab. So nennt sie Dittmanns Beiträge lächerlich, ihn politisch unterentwickelt oder Wolodja ungebildet, ohne dies nähert zu begründen. (unter #2.1.3 / #7 / #9)

    Günter hat es unter #9.1.1 gut zusammengefasst, dass die Fairness manchmal auf beiden Seiten zu wünschen übrig ließ.

    „Was sollen andere damit anfangen wenn ihr euch gegenseitig Blödheit vorwerft? das nutzt weder der einen noch der anderen seite.“

    Machts gut, liebe Leute, meine einmalige Stippvisite an dieser Stelle ist nun zu Ende, denn wie ihr euch denken könnt, hat Jupiter Wichtigeres zu tun, als ständig kleinere Streitereien zu schlichten. Auch ein Göttervater muss mit seinen Kräften haushalten. Selbst wenn mancher meint, der Göttervater sei herzlos und Einzelschicksale würden ihn einen Dreck interessieren. Das ist nun mal so, es geht nicht anders. Außerdem soll ich in Kürze ins Krankenhaus, weil mein Arzt meint, zwar nicht mein Hirn, jedochr meine Aorta-Herzklappe sei verkalkt. Soll per OP eine neue bekommen, hoffentlich geht das gut! Bis jetzt fühle ich mich noch ganz wohl, hoffentlich bleibt es dabei! Ja, selbst ein Göttervater hat manchmal Angst, zumal an meinem Innenleben noch nie herumgeschnippelt wurde.

    Leute, hört, wenn es geht, auf eure innere Stimme der Weisheit, beendet die Privatfehden und schont eure Kräfte für Wichtigeres.

    In diesem Sinne:
    Euer lieber Jupiter 🙂 

  • 22
    Jupiter sagt:

    Liebe Tierfreunde(und -feinde) sowie Menschenfeinde (und -freunde) der verschiedenen Strömungen,

    ich bin hier einmalig angetreten, um den kühnen Versuch zu wagen, etwas Ordnung in dieses, leider von Kleinkriegen, Privatfeldzügen und unbegründeten Beschimpfungen zerfurchte Durcheinander zu bringen. Es sind ja auch gute Gedanken darunter, die dem Thema entsprechen und es wert sein dürften, herausgefiltert und neu zusammengetragen zu werden. Sonst läuft man Gefahr, bei all den Nebensächlichkeiten das Wichtige aus den Augen zu verlieren. Wo nötig werde ich meinen eigenen objektiven Senf dazugeben, soll heißen: der Losung getreu: immer schön cool und sachlich bleiben!

    Der Artikel „Rechte Tierfreunde und das Schächtverbot“ von Volkhard Mosler scheint mir in sehr vielen Punkten stimmig und durchaus diskutabel. Tatsächlich gibt es zahlreiche Parallelen zwischen der NSdAP von vor 1933 und der aktuellen AfD, natürlich keine absolute Übereinstimmung. Auch zwischen den jetzigen AfD-Sympathisanten und dem einstigen Wählervolk der Nazi-Partei dürften Gemeinsamkeiten bestehen. Die aktuelle gesellschaftliche Situation weist ebenfalls Ähnlichkeiten zu damals auf: in einer Phase der Ratlosigkeit und Orientierungslosigkeit wünschen sich viele Deutsche nun wieder eine starke Hand, die ihre propagierten Ziele zur Not auch diktatorisch durchsetzt. In einer Demokratie kann das gegenseitige Sich-Zerfleischen von kleinen sich streiterisch gegenüberstehenden Bewegungen zum völligen Verlust ihrer Kräfte führen, wie man es auch bei dieser Diskussion im Mini-Format eindrucksvoll miterleben konnte. Und im passenden Augenblick betritt dann jemand wie die AfD oder damals die NSdAP als „rettender Engel“ die Bühne. Wie von Ulrich Dittmann hier unter #7 als allerbeste Lösungsmöglichkeit angepriesen:
    „…Viele kleine Parteien bemühen sich seit Jahrzehnten darum, und klopfen verzweifelt mit einem kleinen Hämmerchen daran herum. Natürlich vergebens. Da braucht´s schon einen Vorschlaghammer! Es gilt zwingend die Kräfte zu bündeln! Und jetzt gibt es eine Möglichkeit dazu: Die „Alternative für Deutschland“, kurz AfD….“

    Günter hält unter #11.1.2 dagegen:
    „… wer auf linke islamkritik verzichtet, überläßt das den rechten ja als deren alleinstellungsmerkmal, und trägt so zu deren Stärkung bei. aber sowas wird hier nicht begriffen.“

    Der Beitrag von Volkhard Mosler.kommt – anders als viele nachfolgende Kommentare – im Wesentlichen ohne verleumderische Polemik aus. Lediglich mit der Einschätzung, dass die AfD generell eine rassistische Partei sei, geht er einen Schritt zu weit. Maria von Finnentrop liefert unter #4 und #10.1 dafür solide Gegenbeweise.

    Sie sagt dort u.a.: „In der AfD gibt es zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund. Die AfD hat … einen schwarzen Kandidaten. … Ist Achille Dembago, schwarzafrikanischer AfD Kandidat, ein Rassist ? Ist Frau Dr. Christina Baum, AfD Landtagsabgeordnete mit kenianischem Patenkind, eine Rassistin ?“

    Sicher nicht, doch die von V.M. gebrauchte und beanstandete Vokabel „Rassismus“ ist eher eine falsch verstandene Worthülse. Denn ersetzt man sie durch „gruppenbezogene Menschfeindlichkeit der AfD gegenüber allen Schächtenden, vor allem den Moslems“, dürfte man der Realität schon wieder viel näher kommen. Außerdem: selbst wenn man ein Ausländerfeind wäre, könnte man es sich nicht erlauben, alle Fremden gleichzeitig zu „hassen“. Das taten die Nazis auch nicht; sie konzentrierten sich zunächst nur auf eine bestimmte Gruppe und suchten bei der gezielt nach Minuspunkten. Die Nazis haben sich dafür damals die Juden auserwählt, die AfD könnte, wenn nicht heute dann morgen, auf ähnliche Weise mit den Islamisten umgehen.
    Damals suchte man nach guten Gründen, warum Juden „Untermenschen“ seien, heute oder morgen versucht man selbiges mit den Moslems. Die Nazis verbündeten sich seinerzeit mit den Muselmanen gegen die Juden, die AfD würde sich heute oder morgen ein anderes Opfer aussuchen: im Verein mit Israeliten und anderen Fremden gegen die Muslime! Doch inhaltlich wäre es die gleiche Vorgehensweise!

    Maria von Finnentrop liefert auch hierfür – wahrscheinlich ungewollt – gute Argumente, oder sie ist in ihren persönlichen Visionen der heutigen AfD schon einen Schritt voraus. Sie schreibt unter #4 und #5.1:

    „Die AfD ist zum allergrössten Teil Israelfreundlich und sieht im Judentum eine zentrale Quelle der europäischen Zivilisation. …. Das Schächten ist im Judentum eine uralte Tradition und ein Verbot wird es nicht geben, ebensowenig wie ein Verbot der Beschneidung. In einem seriösen Diskurs wird dies am Ende auch die Position der AfD sein. … und im Übrigen ist schächten nicht gleich schächten. Im Judentum sind die Regeln sehr streng, das Messer muss rasiermesserscharf sein, der Schächter muss eine mehrjährige Ausbidung haben, der Rabbi ist anwesend, das Tier wird genau untersucht, der Schnitt muss blitzschnell passieren usw. Im Islam wird das alles deutlich lockerer gesehen. Da darf dann auch der Familienvater ohne jegliche Erfahrung mal mit dem Brotmesser ran, Hauptsache das Tier guckt gen Mekka.“

    Also Juden sind die besseren Schächter, sie verstehen ihr Handwerk, machen es ja auch schon länger, während Moslems dieses im allgemeinen nachlässiger durchführen, was zu größerem Tierleid führen kann? Das wären doch gute Gründe, es lediglich den Juden, ebenso wie die Beschneidung, in Deutschland zu gestatten, den Moslems aber zu verwehren, oder wie? Darauf soll es doch hinauslaufen? Dann wäre die AfD inhaltlich voll bei den gruppenbezogenen Diffamierungsmethoden der NSdAP angekommen? Maria v. F.schreibt dazu vorausschauend: „In einem serösen Diskurs wird dies am Ende auch die Posion der AfD sein“

    Maria von Finnentrop fragt weiter rhetorisch unter #10.1:
    „Ist die Kritik an einer Religion, die dezidiert zum töten „Ungläubiger“ auffordert Rassismus ?“

    Meine Antwort: Wenn man das bei dem einem hervorhebt, beim andern aber nicht, so kommt das dem zumindest sehr nahe, denn es wäre eine Nichtgleichstellung von Juden und Moslems. Auch in der Bibel (altes Testament) werden die Israelis (vermeintlich Gottes auserwähltes Volk) dazu aufgerufen, die Gottlosen oder Heiden zu töten bzw. sich unterwürfig zu machen, genau wie im Koran. Es gibt zwischen beidem am Ende keinen signifikanten Unterschied.

    Zu #4:
    Maria von Finnentrop sagt unter #4:
    „…. der Artikel stellt die AfD auf eine Stufe mit den Nazis. Dem Schreiber geht es nicht um Tierschutz.“

    Mein Senf: Das ist korrekt, muss es auch nicht, weil nicht zum eigentlichen Thema gehörig. Ergänzung: Er vergleicht die AfD mit den Nazis in ihrer Frühphase.

    Maria von Finnentrop sagt unter #4:
    „Dieser Artikel benutzt das Thema, um seine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hemmungslos auszutoben. Er schürt Hass. Nichts sonst.“

    Das ist Unsinn, im Vergleich zu hier wird dort ziemlich sachlich argumentiert. Dem Artikel ist überhaupt nicht zu entnehmen, ob der Autor selbst für oder gegen das Schächten ist, auch nicht, ob er persönlich besonderes Mitgefühl für notleidende Tiere aufbringt, aber das muss an der Stelle auch nicht gesagt werden, weil es nicht zur eigentlichen Thematik gehört! Es wurde nur von einigen Lesern vorschnell und emotionsgeladen dort hineininterpretiert, man wolle die Praxis des Schächtens verteidigen, aber das ist nicht der Fall. Jedoch wird – und darum dreht es sich in der Tat – glaubwürdig belegt, dass es der AfD trotz ihres geforderten allgemeinen Schächtverbotes nicht um Tierschutz geht, sondern darum, die Gruppe der Schächtenden, allen voran die Moslems, in ein schlechtes Licht zu rücken. Denn der Artikel führt an, dass sich die AfD an keiner Stelle darum bemüht, Missstände in deutschen Schlachthöfen oder der Massentierhaltung aufzudecken, was zeigt, dass sie mit verschiedenerlei Maß misst. Der Verfasser wird von Kommentator Besthumaine unter #11 noch dahingehend sehr gut ergänzt, dass die AfD in dieser Frage nicht nur passiv war, sondern sogar aktiv für eine Ankurbelung der Schweinefleischproduktion eintritt, was dann eine Verstärkung der Quälerei in der Massentierhaltung zur Folge hätte!

    Besthumaine sagt dazu unter #11 (kompletter Text) und #18.1 (letzer Abschnitt):
    „Eine Partei, die für Tierschutz eintritt, kann natürlich nicht gleich mit Maximalforderungen auftreten. Ein Eintreten gegen das betäubungslose Schächten wäre da schon mal ein guter Anfang. Eine solche Partei hat nur die Verbesserung der Lage der Tiere im Sinn, keinesfalls aber die Verschlechterung. Eine Partei, die nichts von Tierschutz hält, hat kein Problem mit der Verschlechterung der Lage der Tiere. Sie hält Deutschland für ein „klassisches Schweinefleischland“ und „fordert daher von der Bundesregierung, neue Exportmärkte für Schweinefleisch zu erschließen und auf diesem Weg die Nachfrage anzukurbeln“. Ankurbelung der Nachfrage bedeutet, die Fleischproduktion anzukurbeln und damit die tierquälerische Massentierhaltung anzukurbeln. Es ist die AfD, die diese Ankurbelung fordert. Die Quelle meiner Zitate findet man hier:
    http://www.afdbayern.de/afd-fordert-weiter-schweinefleisch-auf-dem-speiseplan/
    Daraus geht hervor: Der AfD geht es nicht um Tierschutz. Das Engagement gegen das Schächten ist nur vorgeschoben und dient der Rekrutierung von Stimmvieh aus den Lagern der Tierfreunde und der gruppenbezogenen Menschenfeinde, wobei es zwischen beiden Lagern Überschneidungen gibt. …

    Wenn man sich durch die Kommentare wühlt, kann man lesen, wes Geistes Kind diejenigen sind, die vollmundig für den Tierschutz eintreten, wenn es gegen Menschen geht, die das Schächten praktizieren (was auch ich ablehne), die aber der Tierschutz nicht interessiert, wenn es um die AfD und die von ihr geforderte Erweiterung der Massentierhaltung geht (die ich ebenso ablehne). …“

    Nun weiter im Einzelnen zu den thematisch relevanten Kommentaren:

    Zu #1:
    Bei der hier geäußerten Mutmaßung, dass Rechtskonservative generell Fleichesser seien, die auf ihre Curry-Wurst ungern verzichten würden, dürfte es sich um eine Klischee-Vorstellung handeln. Natürlich könnte der Kommentator am Ende wieder Recht haben, worauf u.a. die Forderung der AfD nach einer Ankurbelung der Schweinefleischproduktion hindeutet. Aber das wird an dieser Stelle nicht gesagt, und von daher erfährt die These hier keine sachliche und überzeugende Begründung.

    Zu #2
    Ulrich Dittmann sagt:
    „Es bedeutet schlicht Meinungszensur und Poltical-Correctness-Diktatur und blanke Negierung des Grundgesetzes, wenn – wie hier – Kritik am betäubungslosen Schächten von Tieren in irgendeine Verbindung mit der Begrifflichkeit „ausländerfeindlich“, oder politisch „rechts stehend“ gebracht wird. …“

    Der Satz und was danach kommt, wäre beinahe völlig korrekt, wenn da nicht die zwei Worte „- wie hier –“ wären. Das rückt die ganze Angelegenheit in ein falsches Licht. Es mag ja anderswo zutreffen, in diesem Artikel jedenfalls wird nicht automatisch von der Kritik am Schächten auf Ausländerfeindlichkeit oder eine rechte Gesinnung geschlossen. Herr Dittmann geht da von falschen Voraussetzungen aus, was seine gesamte Argumentation unrichtig enden lässt. Auch die Kommentatoren Günter (unter #4.2 und #5.1.1) und Besthumaine (unter #18.1) haben die Praxis des Schächtens deutlich kritisiert und abgelehnt. Würden sie deshalb vom Artikel oder dessen Verfasser in die rechte Ecke gestellt oder der Ausländerfeinlichkeit verdächtigt? Mit Sicherheit nicht! Wenn allerdings eine Partei wie die AfD einerseits ein generelles Schächtverbot, andererseits aber die Ankurbelung der deutschen Schweinefleischproduktion für ausländische Märkte fordert, sieht die Sache schon anders aus, Dann liegt der Verdacht nahe, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, dass es ihr nicht um Tierschutz, sondern um „gruppenbezogenen Menschenhass“ gegen alle Schächtenden, speziell aber die Moslems geht, wie bereits vorher ausgeführt.

    Eine weitere Unstimmigkeit in Dittmanns Argumentation hat Kommentator Besthumaine unter #2.2 bereits aufgedeckt. Ich kopiere den gesamten Text mal hierher, wo ich nichts einzuwenden habe:

    Besthumaine sagt:
    „Ulrich Dittmann schreibt und zitiert dabei: „So scheut man sich nicht – siehe auch hier – auf diskreditierende Weise Schächtkritiker in Verbindung mit der Nazi-Gesetzgebung zu bringen, mit der Behauptung, ,…das erste gegen die Juden erlassene Gesetz 1933, sei das Schächtverbot gewesen.‘ Dies ist unrichtig .“ Damit will er zeigen, dass der Autor in obigem Artikel auf der Grundlage falscher Behauptungen arbeitet, entweder aus Unkenntnis oder wider besseres Wissen. So will uns Ulrich Dittmann darauf hinweisen, dass der Autor entweder selbst nicht weiß, wovon er schreibt, oder dass er uns in die Irre führen will. Das, so Dittmann, macht den Artikel natürlich unglaubwürdig. Mit der Aussage, dass das Reichstierschutzgesetz nicht das erste Gesetz war, das sich gegen Juden richtete, hat Dittmann natürlich Recht. Aber wo findet sich in obigem Artikel die von Dittmann zitierte Stelle? Ich finde sie nicht. Stattdessen finde ich dort das: „Schächtung ist in Deutschland seit 1933 verboten. Es war eine der ersten Maßnahmen gegen das Judentum.“ Niemand wird ernsthaft bestreiten können, dass der Autor damit Recht hat. Ulrich Dittmann hat mit seinem falschen „Zitat“ einen Popanz aufgebaut, den er genüsslich auseinandernimmt und mit dessen Hilfe er meint, den Artikel entkräften zu können. Argumentieren sieht anders aus.“

    Zu #2.1 (+ #2.1.1 und #2.1.2)

    Claudia sagt:
    „Ulrich Dittmann hat offenbar gar nicht begriffen, worum es in dem Artikel geht.“

    Damit scheint sie ganz Recht zu haben, Dittmann erweckt zumindest diesen Anschein. Leider begründet Claudia ihre Feststellung aber nicht. Was zu Missverständnissen und zum heftigen Widerspruch in den nachfolgenden Kommentaren (#2.1.1 + #2.1.2) führt, da man dort offensichtlich die Gründe nicht versteht oder nicht verstehen will. Es ging im Artikel nämlich ganz und gar nicht darum, das Schächten zu befürworten, sondern es war ein Votum dagegen, den Tierschtzgedanken als Feigenblatt für „gruppenbezogenen Menschenhass“ zu missbrauchen.

    Den Kommentar von Herold Binsack unter #6 halte ich in allem für sehr gut. Ich glaube, dagegen kann man keine Einwände erheben. Besonders prägnant jedoch erscheint mir der letzten Abschnitt, den ich ebenfalls nochmal hierher kopiere:

    Herold Binsack sagt dort:
    Wie gefährlich ist doch die Ideologie der Menschenfeinde!

    … Und solange das der Fall ist (dass Profitinteressen im Kapitalismus über allem stehen), steht Menschenschutz über dem Tierschutz. Und exakt darin unterscheidet sich ein (linker) Menschenfreund von einem (rechten) sog. Tierfreund. Ich erlebe es nicht selten, dass die fanatischsten Tierfreunde in Wahrheit Menschenfeinde sind. Nicht selten gestörte, selbstzerstörerische. Doch auch die quasi nicht gestörten unter diesen sind nicht weniger schlimm, wenn nicht gar schlimmer. Denn zu ihnen gehören z.B. die Nazis. Gestalten, die den Tierschutz ob seiner Möglichkeiten der Menschenverachtung benutzen. Und um diese, und zwar nur um diese, ging es in diesem Beitrag. Das nicht gesehen haben zu wollen, bzw. auch der Tenor der meisten Kommentare, macht deutlich, wie wahr der Beitrag ist. Und wie gefährlich die Ideologie der Menschenfeinde.

    Die Kommentatoren von #7.1 und #17 scheinen bei ihrer Grundüberzeugung darin übereinzustimmen, dass weit auseinanderliegende Standpunkte sich niemals annähern können und dies auch nicht sollten. … Es ist wohl vertane Zeit, darauf näher einzugehen. …

    Der Kommentator Wolodja Wolfgang Herrmann tritt unter #7.1.2 / # 8 / #8.1.1 / #9.1 äußerst unsachlich, und persönlich beleidigend gegenüber mehreren offensichtlich antifaschistisch eingestellten Kommentatoren auf, ohne seine Beschimpfungen befriedigend zu begründen und dabei etwas zur eigentlichen Thematik zu sagen. Er reduziert außerdem mehrere Leute auf eine Person, die er offensichtlich beim falschen Echt-Namen nennt. Aus Unwissenheit oder in verleumderischer Absicht.

    Über die Motivation kann man nur spekulieren, aber auch das dürfte nicht lohnend sein. Später erfährt er Schützenhilfe von Gleichgesinnten wie Rat King, die nach dem selben Muster kommentieren. Aber leider begibt sich auch meine Kollegin (nur auf dem Olymp 😉 ) Venus aus dem anderen Lager manchmal auf dieses Niveau hinab. So nennt sie Dittmanns Beiträge lächerlich, ihn politisch unterentwickelt oder Wolodja ungebildet, ohne dies nähert zu begründen. (unter #2.1.3 / #7 / #9)

    Günter hat es unter #9.1.1 gut zusammengefasst, dass die Fairness manchmal auf beiden Seiten zu wünschen übrig ließ.

    „Was sollen andere damit anfangen wenn ihr euch gegenseitig Blödheit vorwerft? das nutzt weder der einen noch der anderen seite.“

    Machts gut, liebe Leute, meine einmalige Stippvisite an dieser Stelle ist nun zu Ende, denn wie ihr euch denken könnt, hat Jupiter Wichtigeres zu tun, als ständig kleinere Streitereien zu schlichten. Auch ein Göttervater muss mit seinen Kräften haushalten. Selbst wenn mancher meint, Jupiter sei herzlos und Einzelschicksale würden ihn einen Dreck interessieren. Das ist nun mal so, es geht nicht anders. Außerdem soll ich in Kürze ins Krankenhaus, weil mein Arzt meint, zwar nicht mein Hirn, jedochr meine Aorta-Herzklappe sei verkalkt. Soll per OP eine neue bekommen, hoffentlich geht das gut! Bis jetzt fühle ich mich noch ganz wohl, hoffentlich bleibt es dabei! Ja, selbst ein Göttervater hat manchmal Angst, zumal an meinem Innenleben noch nie herumgeschnippelt wurde.

    Leute, hört, wenn es geht, auf eure innere Stimme der Weisheit, beendet die Privatfehden und schont eure Kräfte für Wichtigeres.

    In diesem Sinne:
    Euer lieber Jupiter 🙂

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    Jupiter sagt:

    Liebe Tierfreunde(und -feinde) sowie Menschenfeinde (und -freunde) der verschiedenen Strömungen,

    ich bin hier einmalig angetreten, um den kühnen Versuch zu wagen, etwas Ordnung in dieses, leider von Kleinkriegen, Privatfeldzügen und unbegründeten Beschimpfungen zerfurchte Durcheinander zu bringen. Es sind ja auch gute Gedanken darunter, die dem Thema entsprechen und es wert sein dürften, herausgefiltert und neu zusammengetragen zu werden. Sonst läuft man Gefahr, bei all den Nebensächlichkeiten das Wichtige aus den Augen zu verlieren. Wo nötig werde ich meinen eigenen objektiven Senf dazugeben, soll heißen: der Losung getreu: immer schön cool und sachlich bleiben!

    Der Artikel „Rechte Tierfreunde und das Schächtverbot“ von Volkhard Mosler scheint mir in sehr vielen Punkten stimmig und durchaus diskutabel. Tatsächlich gibt es zahlreiche Parallelen zwischen der NSdAP von vor 1933 und der aktuellen AfD, natürlich keine absolute Übereinstimmung. Auch zwischen den jetzigen AfD-Sympathisanten und dem einstigen Wählervolk der Nazi-Partei dürften Gemeinsamkeiten bestehen. Die aktuelle gesellschaftliche Situation weist ebenfalls Ähnlichkeiten zu damals auf: in einer Phase der Ratlosigkeit und Orientierungslosigkeit wünschen sich viele Deutsche nun wieder eine starke Hand, die ihre propagierten Ziele zur Not auch diktatorisch durchsetzt. In einer Demokratie kann das gegenseitige Sich-Zerfleischen von kleinen sich streiterisch gegenüberstehenden Bewegungen zum völligen Verlust ihrer Kräfte führen, wie man es auch bei dieser Diskussion im Mini-Format eindrucksvoll miterleben konnte. Und im passenden Augenblick betritt dann jemand wie die AfD oder damals die NSdAP als „rettender Engel“ die Bühne. Wie von Ulrich Dittmann hier unter #7 als allerbeste Lösungsmöglichkeit angepriesen:
    „…Viele kleine Parteien bemühen sich seit Jahrzehnten darum, und klopfen verzweifelt mit einem kleinen Hämmerchen daran herum. Natürlich vergebens. Da braucht´s schon einen Vorschlaghammer! Es gilt zwingend die Kräfte zu bündeln! Und jetzt gibt es eine Möglichkeit dazu: Die „Alternative für Deutschland“, kurz AfD….“

    Günter hält unter #11.1.2 dagegen:
    „… wer auf linke islamkritik verzichtet, überläßt das den rechten ja als deren alleinstellungsmerkmal, und trägt so zu deren Stärkung bei. aber sowas wird hier nicht begriffen.“

    Der Beitrag von Volkhard Mosler.kommt – anders als viele nachfolgende Kommentare – im Wesentlichen ohne verleumderische Polemik aus. Lediglich mit der Einschätzung, dass die AfD generell eine rassistische Partei sei, geht er einen Schritt zu weit. Maria von Finnentrop liefert unter #4 und #10.1 dafür solide Gegenbeweise.

    Sie sagt dort u.a.: „In der AfD gibt es zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund. Die AfD hat … einen schwarzen Kandidaten. … Ist Achille Dembago, schwarzafrikanischer AfD Kandidat, ein Rassist ? Ist Frau Dr. Christina Baum, AfD Landtagsabgeordnete mit kenianischem Patenkind, eine Rassistin ?“

    Sicher nicht, doch die von V.M. gebrauchte und beanstandete Vokabel „Rassismus“ ist eher eine falsch verstandene Worthülse. Denn ersetzt man sie durch „gruppenbezogene Menschfeindlichkeit der AfD gegenüber allen Schächtenden, vor allem den Moslems“, dürfte man der Realität schon wieder viel näher kommen. Außerdem: selbst für den Fall, man wäre ein genereller Ausländerfeind wäre, könnte man es sich nicht erlauben, alle Fremden gleichzeitig zu „hassen“. Das taten die Nazis auch nicht; sie konzentrierten sich zunächst nur auf eine bestimmte Gruppe und suchten bei der gezielt nach Minuspunkten. Die Nazis haben sich dafür damals die Juden auserwählt, die AfD könnte, wenn nicht heute dann morgen, auf ähnliche Weise mit den Islamisten umgehen.
    Damals suchte man nach guten Gründen, warum Juden „Untermenschen“ seien, heute oder morgen versucht man selbiges mit den Moslems. Die Nazis verbündeten sich seinerzeit mit den Muselmanen gegen die Juden, die AfD würde sich heute oder morgen ein anderes Opfer aussuchen: im Verein mit Israeliten und anderen Fremden gegen die Muslime! Doch inhaltlich wäre es die gleiche Vorgehensweise!

    Maria von Finnentrop liefert auch hierfür – wahrscheinlich ungewollt – gute Argumente, oder sie ist in ihren persönlichen Visionen der heutigen AfD schon einen Schritt voraus. Sie schreibt unter #4 und #5.1:

    „Die AfD ist zum allergrössten Teil Israelfreundlich und sieht im Judentum eine zentrale Quelle der europäischen Zivilisation. …. Das Schächten ist im Judentum eine uralte Tradition und ein Verbot wird es nicht geben, ebensowenig wie ein Verbot der Beschneidung. In einem seriösen Diskurs wird dies am Ende auch die Position der AfD sein. … und im Übrigen ist schächten nicht gleich schächten. Im Judentum sind die Regeln sehr streng, das Messer muss rasiermesserscharf sein, der Schächter muss eine mehrjährige Ausbidung haben, der Rabbi ist anwesend, das Tier wird genau untersucht, der Schnitt muss blitzschnell passieren usw. Im Islam wird das alles deutlich lockerer gesehen. Da darf dann auch der Familienvater ohne jegliche Erfahrung mal mit dem Brotmesser ran, Hauptsache das Tier guckt gen Mekka.“

    Also Juden sind die besseren Schächter, sie verstehen ihr Handwerk, machen es ja auch schon länger, während Moslems dieses im allgemeinen nachlässiger durchführen, was zu größerem Tierleid führen kann? Das wären doch gute Gründe, es lediglich den Juden, ebenso wie die Beschneidung, in Deutschland zu gestatten, den Moslems aber zu verwehren, oder wie? Darauf soll es doch hinauslaufen? Dann wäre die AfD inhaltlich voll bei den gruppenbezogenen Diffamierungsmethoden der NSdAP angekommen? Maria v. F.schreibt dazu vorausschauend: „In einem serösen Diskurs wird dies am Ende auch die Posion der AfD sein“

    Maria von Finnentrop fragt weiter rhetorisch unter #10.1:
    „Ist die Kritik an einer Religion, die dezidiert zum töten „Ungläubiger“ auffordert Rassismus ?“

    Meine Antwort: Wenn man das bei dem einem hervorhebt, beim andern aber nicht, so kommt das dem zumindest sehr nahe, denn es wäre eine Nichtgleichstellung von Juden und Moslems. Auch in der Bibel (altes Testament) werden die Israelis (vermeintlich Gottes auserwähltes Volk) dazu aufgerufen, die Gottlosen oder Heiden zu töten bzw. sich unterwürfig zu machen, genau wie im Koran. Es gibt zwischen beidem am Ende keinen signifikanten Unterschied.

    Maria von Finnentrop sagt unter #4:
    „…. der Artikel stellt die AfD auf eine Stufe mit den Nazis. Dem Schreiber geht es nicht um Tierschutz.“

    Mein Senf: Das ist korrekt, muss es auch nicht, weil nicht zum eigentlichen Thema gehörig. Ergänzung: Er vergleicht die AfD mit den Nazis in ihrer Frühphase.

    Maria von Finnentrop sagt auch unter #4:
    „Dieser Artikel benutzt das Thema, um seine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hemmungslos auszutoben. Er schürt Hass. Nichts sonst.“

    Das ist Unsinn, im Vergleich zu hier wird dort ziemlich sachlich argumentiert. Dem Artikel ist überhaupt nicht zu entnehmen, ob der Autor selbst für oder gegen das Schächten ist, auch nicht, ob er persönlich besonderes Mitgefühl für notleidende Tiere aufbringt, aber das muss an der Stelle auch nicht gesagt werden, weil es nicht zur eigentlichen Thematik gehört! Es wurde nur von einigen Lesern vorschnell und emotionsgeladen dort hineininterpretiert, man wolle die Praxis des Schächtens verteidigen, aber das ist nicht der Fall. Jedoch wird – und darum dreht es sich in der Tat – glaubwürdig belegt, dass es der AfD trotz ihres geforderten allgemeinen Schächtverbotes nicht um Tierschutz geht, sondern darum, die Gruppe der Schächtenden, allen voran die Moslems, in ein schlechtes Licht zu rücken. Denn der Artikel führt an, dass sich die AfD an keiner Stelle darum bemüht, Missstände in deutschen Schlachthöfen oder der Massentierhaltung aufzudecken, was zeigt, dass sie mit verschiedenerlei Maß misst. Der Verfasser wird von Kommentator Besthumaine unter #11noch dahingehend sehr gut ergänzt, dass die AfD in dieser Frage nicht nur passiv war, sondern sogar aktiv für eine Ankurbelung der Schweinefleischproduktion eintritt, was dann eine Verstärkung der Quälerei in der Massentierhaltung zur Folge hätte!

    Besthumaine sagt dazu unter #11 (kompletter Text) und #18.1 (letzer Abschnitt):
    „Eine Partei, die für Tierschutz eintritt, kann natürlich nicht gleich mit Maximalforderungen auftreten. Ein Eintreten gegen das betäubungslose Schächten wäre da schon mal ein guter Anfang. Eine solche Partei hat nur die Verbesserung der Lage der Tiere im Sinn, keinesfalls aber die Verschlechterung. Eine Partei, die nichts von Tierschutz hält, hat kein Problem mit der Verschlechterung der Lage der Tiere. Sie hält Deutschland für ein „klassisches Schweinefleischland“ und „fordert daher von der Bundesregierung, neue Exportmärkte für Schweinefleisch zu erschließen und auf diesem Weg die Nachfrage anzukurbeln“. Ankurbelung der Nachfrage bedeutet, die Fleischproduktion anzukurbeln und damit die tierquälerische Massentierhaltung anzukurbeln. Es ist die AfD, die diese Ankurbelung fordert. Die Quelle meiner Zitate findet man hier:
    http://www.afdbayern.de/afd-fordert-weiter-schweinefleisch-auf-dem-speiseplan/
    Daraus geht hervor: Der AfD geht es nicht um Tierschutz. Das Engagement gegen das Schächten ist nur vorgeschoben und dient der Rekrutierung von Stimmvieh aus den Lagern der Tierfreunde und der gruppenbezogenen Menschenfeinde, wobei es zwischen beiden Lagern Überschneidungen gibt. …

    Wenn man sich durch die Kommentare wühlt, kann man lesen, wes Geistes Kind diejenigen sind, die vollmundig für den Tierschutz eintreten, wenn es gegen Menschen geht, die das Schächten praktizieren (was auch ich ablehne), die aber der Tierschutz nicht interessiert, wenn es um die AfD und die von ihr geforderte Erweiterung der Massentierhaltung geht (die ich ebenso ablehne). …“

    Nun weiter im Einzelnen zu den thematisch relevanten Kommentaren:

    Zu #1:
    Bei der hier geäußerten Mutmaßung, dass Rechtskonservative generell Fleichesser seien, die auf ihre Curry-Wurst ungern verzichten würden, dürfte es sich um eine Klischee-Vorstellung handeln. Natürlich könnte der Kommentator am Ende wieder Recht haben, worauf u.a. die Forderung der AfD nach einer Ankurbelung der Schweinefleischproduktion hindeutet. Aber das wird an dieser Stelle nicht gesagt, und von daher erfährt die These hier keine sachliche und überzeugende Begründung.

    Zu #2:
    Ulrich Dittmann sagt:
    „Es bedeutet schlicht Meinungszensur und Poltical-Correctness-Diktatur und blanke Negierung des Grundgesetzes, wenn – wie hier – Kritik am betäubungslosen Schächten von Tieren in irgendeine Verbindung mit der Begrifflichkeit „ausländerfeindlich“, oder politisch „rechts stehend“ gebracht wird. …“

    Der Satz und was danach kommt, wäre beinahe völlig korrekt, wenn da nicht die zwei Worte „- wie hier –“ wären. Das rückt die ganze Angelegenheit in ein falsches Licht. Es mag ja anderswo zutreffen, in diesem Artikel jedenfalls wird nicht automatisch von der Kritik am Schächten auf Ausländerfeindlichkeit oder eine rechte Gesinnung geschlossen. Herr Dittmann geht da von falschen Voraussetzungen aus, was seine gesamte Argumentation unrichtig enden lässt. Auch die Kommentatoren Günter (unter #4.2) und Besthumaine (unter #18.1) haben die Praxis des Schächtens deutlich kritisiert und abgelehnt. Würden sie deshalb vom Artikel oder dessen Verfasser in die rechte Ecke gestellt oder der Ausländerfeinlichkeit verdächtigt? Mit Sicherheit nicht! Wenn allerdings eine Partei wie die AfD einerseits ein generelles Schächtverbot, andererseits aber die Ankurbelung der deutschen Schweinefleischproduktion für ausländische Märkte fordert, sieht die Sache schon anders aus, Dann liegt der Verdacht nahe, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, dass es ihr nicht um Tierschutz, sondern um „gruppenbezogenen Menschenhass“ gegen alle Schächtenden, speziell aber die Moslems geht, wie bereits vorher ausgeführt.

    Eine weitere Unstimmigkeit in Dittmanns Argumentation hat Kommentator Besthumaine unter #2.2 bereits aufgedeckt. Ich kopiere den gesamten Text mal hierher, wo ich nichts einzuwenden habe:

    Besthumaine sagt:
    „Ulrich Dittmann schreibt und zitiert dabei: „So scheut man sich nicht – siehe auch hier – auf diskreditierende Weise Schächtkritiker in Verbindung mit der Nazi-Gesetzgebung zu bringen, mit der Behauptung, ,…das erste gegen die Juden erlassene Gesetz 1933, sei das Schächtverbot gewesen.‘ Dies ist unrichtig .“ Damit will er zeigen, dass der Autor in obigem Artikel auf der Grundlage falscher Behauptungen arbeitet, entweder aus Unkenntnis oder wider besseres Wissen. So will uns Ulrich Dittmann darauf hinweisen, dass der Autor entweder selbst nicht weiß, wovon er schreibt, oder dass er uns in die Irre führen will. Das, so Dittmann, macht den Artikel natürlich unglaubwürdig. Mit der Aussage, dass das Reichstierschutzgesetz nicht das erste Gesetz war, das sich gegen Juden richtete, hat Dittmann natürlich Recht. Aber wo findet sich in obigem Artikel die von Dittmann zitierte Stelle? Ich finde sie nicht. Stattdessen finde ich dort das: „Schächtung ist in Deutschland seit 1933 verboten. Es war eine der ersten Maßnahmen gegen das Judentum.“ Niemand wird ernsthaft bestreiten können, dass der Autor damit Recht hat. Ulrich Dittmann hat mit seinem falschen „Zitat“ einen Popanz aufgebaut, den er genüsslich auseinandernimmt und mit dessen Hilfe er meint, den Artikel entkräften zu können. Argumentieren sieht anders aus.“

    Zu #2.1
    Claudia sagt:
    „Ulrich Dittmann hat offenbar gar nicht begriffen, worum es in dem Artikel geht.“

    Damit scheint sie ganz Recht zu haben, Dittmann erweckt zumindest diesen Anschein. Leider begründet Claudia ihre Feststellung aber nicht. Was zu Missverständnissen und zum heftigen Widerspruch in den nachfolgenden Kommentaren ##2.1.1 und 2.1.2 führt, da man dort offensichtlich die Gründe nicht versteht oder nicht verstehen will. Es ging im Artikel nämlich ganz und gar nicht darum, das Schächten zu befürworten, sondern es war ein Votum dagegen, den Tierschtzgedanken als Feigenblatt für „gruppenbezogenen Menschenhass“ zu missbrauchen.

    Den Kommentar von Herold Binsack unter #6 halte ich in allem für sehr gut. Ich glaube, dagegen kann man keine Einwände erheben. Besonders prägnant jedoch erscheint mir der letzten Abschnitt, den ich ebenfalls nochmal hierher kopiere:

    Herold Binsack sagt dort:
    Wie gefährlich ist doch die Ideologie der Menschenfeinde!

    … Und solange das der Fall ist (dass Profitinteressen im Kapitalismus über allem stehen), steht Menschenschutz über dem Tierschutz. Und exakt darin unterscheidet sich ein (linker) Menschenfreund von einem (rechten) sog. Tierfreund. Ich erlebe es nicht selten, dass die fanatischsten Tierfreunde in Wahrheit Menschenfeinde sind. Nicht selten gestörte, selbstzerstörerische. Doch auch die quasi nicht gestörten unter diesen sind nicht weniger schlimm, wenn nicht gar schlimmer. Denn zu ihnen gehören z.B. die Nazis. Gestalten, die den Tierschutz ob seiner Möglichkeiten der Menschenverachtung benutzen. Und um diese, und zwar nur um diese, ging es in diesem Beitrag. Das nicht gesehen haben zu wollen, bzw. auch der Tenor der meisten Kommentare, macht deutlich, wie wahr der Beitrag ist. Und wie gefährlich die Ideologie der Menschenfeinde.

    Die Kommentatoren von #7.1 und #17 scheinen bei ihrer Grundüberzeugung darin übereinzustimmen, dass weit auseinanderliegende Standpunkte sich niemals annähern können und dies auch nicht sollten. … Es ist wohl vertane Zeit, darauf näher einzugehen. …

    Der Kommentator Wolodja Wolfgang Herrmann tritt unter #7.1.2, # 8, #8.1.1 und #9.1 äußerst unsachlich, und persönlich beleidigend gegenüber mehreren offensichtlich antifaschistisch eingestellten Kommentatoren auf, ohne seine Beschimpfungen befriedigend zu begründen und dabei irgendetwas zur eigentlichen Thematik zu sagen. Er reduziert außerdem mehrere Leute auf eine Person, die er offensichtlich teilweise beim falschen Echt-Namen nennt. Aus Unwissenheit oder in verleumderischer Absicht.

    Über die Motivation kann man nur spekulieren, aber auch das dürfte nicht lohnend sein. Später erfährt er Schützenhilfe von Gleichgesinnten wie Rat King, die nach dem selben Muster kommentieren. Aber leider begibt sich auch meine Kollegin (nur auf dem Olymp 😉 ) Venus aus dem anderen Lager manchmal auf dieses Niveau hinab. So nennt sie Dittmanns Beiträge lächerlich, ihn politisch unterentwickelt oder Wolodja ungebildet, ohne dies nähert zu begründen. (unter # 2.1.3 und #7.

    Günter hat es unter #9.1.1 gut zusammengefasst, dass die Fairness manchmal auf beiden Seiten zu wünschen übrig ließ.

    „Was sollen andere damit anfangen wenn ihr euch gegenseitig Blödheit vorwerft? das nutzt weder der einen noch der anderen seite.“

    Machts gut, liebe Leute, meine einmalige Stippvisite an dieser Stelle ist nun zu Ende, denn wie ihr euch denken könnt, hat Jupiter Wichtigeres zu tun, als ständig kleinere Streitereien zu schlichten. Auch ein Göttervater muss mit seinen Kräften haushalten. Selbst wenn mancher meint, Jupiter sei herzlos und Einzelschicksale würden ihn einen Dreck interessieren. Das ist nun mal so, es geht nicht anders. Außerdem soll ich in Kürze ins Krankenhaus, weil mein Arzt meint, zwar nicht mein Hirn, jedochr meine Aorta-Herzklappe sei verkalkt. Soll per OP eine neue bekommen, hoffentlich geht das gut! Bis jetzt fühle ich mich noch ganz wohl, hoffentlich bleibt es dabei! Ja, selbst ein Göttervater hat manchmal Angst, zumal an meinem Innenleben noch nie herumgeschnippelt wurde.

    Leute, hört, wenn es geht, auf eure innere Stimme der Weisheit, beendet die Privatfehden und schont eure Kräfte für Wichtigeres.

    In diesem Sinne:
    Euer lieber Jupiter 🙂

    • 24.1
      günter sagt:

      @Jupiter
      wünsche dir alles gute für deine herz-op .deine Ängste verstehe ich. mir steht vielleicht auch noch eine bevor.und wie mich manches hier im zustand nach Herzinfarkt aufregt kannst du dir vielleicht vorstellen. deswegen wünsche ich dir unabhängig von eventuellen Differenzen -kann jetzt zeitlich nicht auf dein langes werk eingehen- alles gute, und nur so kann man mensch bleiben, nicht indem man dem mit anderer Meinung die pest an den hals wünscht wie es hier immer geschieht.

      • 24.1.1
        Jupiter sagt:

        Ich danke dir sehr für deine guten Wünsche betreffs Operation, lieber Günter, da kehre ich doch noch mal kurz zurück. Ja, du hast vollkommen recht, dass Allerwichtigste ist, dass man sachlich bleibt und vernünftig miteinander umgeht, auch bei eventuellen Meinungsverschiedenheiten. Und keine persönlichen Beleidungen oder Verleumdungen zulässt, die noch dazu unbegründet sein können, was sehr an den Kräften zehrt und der Gesundheit schadet. – Ja, bei mir ist die Sache so, dass ich bis jetzt kaum akute Beschwerden hatte und mich von daher frage, ob die OP wirklich nötig ist, wie jener Arzt meint. Nachher gehen die Probleme vielleicht erst richtig los? Nun, lassen wir am Besten die Dinge der Reihe auf uns zukommen. … – Macht’s gut, Jungs und Mädels. Euer J.

    • 24.2
      Maria von Finnentrop sagt:

      Meinen vollen Respekt für diesen Versuch, Ordnung ins Chaos zu bringen. Ungeachtet der Tatsache ob ich der Argumentation folgen kann oder nicht. Aber die Ernsthaftigkeit und Gründlichkeit gefallen mir.
      Alles Gute und beste Grüsse ( auch wenn ich in manchen Punkten gründlich missvertanden wurde).
      Nicht eine Sekunde lang hielt und halte ich es für zielführend, Muslime auszugrenzen. Im Gegenteil. Ohne Muslime ist der Kampf gegen den politischen Islam gar nicht denkbar. Wir brauchen sie.

      M v. F

      • 24.2.1
        Maria von Finnentrop sagt:

        ……und selbstverständlich wünsche ich Jupiter von Herzen das Allerbeste bezüglich der Herz – OP.
        Abgesehen vom nervigen Links – Rechts – Schema: manchmal stelle ich mir die Frage, mit wem der Kommentierenden ich gerne ein Bier trinken und quatschen würde. Da lösen sich dann die Gut – Böse – Schablonen auf und es geht um grundlegende Tugenden wie Anstand, Empathie, Interesse, Sachlichkeit usw. Ideologen sind daran nicht interessiert. Deshalb lehne ich JEDE Ideologie grundsätzlich ab, ob sie rechts oder links daherkommt, interessiert mich dabei nicht. Da ich immer wieder rechts verortet werde ( was so absurd ist, als würde jemand behaupten, die Sonne sei blau, der Mond ein Würfel und Tiger Vegetarier), muss ich alle Nase lang die Dinge geraderücken. Das ist anstrengend, aber bei einigen macht es dann vielleicht doch mal „Klick“ in der Rübe.

      • 24.2.2
        Jupiter sagt:

        Da muss ich wohl doch noch ein zweites Mal wiederkommen, obwohl ich ursprünglich gar nicht wollte. Auch Ihnen, liebe Maria, ganz herzlichen Dank für die guten Wünsche zu meiner geplanten Herz –OP. Und ich muss Ihnen voll zustimmen: Wenn A etwas sagt, versteht B garantiert nicht genau dasselbe, jeder Mensch hat andere Erfahrungen und Assoziationen. Unter Umständen wird A sogar total falsch verstanden, da die Sprache Quelle aller Missverständnisse ist. Weiterhin haben Sie auch darin den Nagel auf den Kopf getroffen, dass derjenige wohl der Wahrheit am nächsten kommt, der sichmit seinen Ansichten nicht dogmatisch und unbeweglich in eine Schablone einpassenlässt. Es zeugt von Dummheit, Menschen in Schubfächer stecken zu wollen
        Und ich trinke eigentlich kein Bier. … 😉

    • 24.3
      günter sagt:

      am besten noch schnell ne zweitmeinung einholen zur op

      • 24.3.1
        Jupiter sagt:

        @Günter, da bist du schon der Zweite, der mir diesen Rat gibt! Ja, das ist wohl der beste Weg, ich werd’s so machen. 🙂

      • 24.3.2
        günter sagt:

        am besten von einem Kardiologen der selbst nicht operiert oder katheterisiert , damit es nicht nur ums geldverdienen geht.
        hattest du den eine herzkathederuntersuchung?
        hattest du einen Ultraschall der klar zeigte daß die Herzklappe nicht mehr funktioniert und völlig verkalkt ist, hattest du eine herzszintigrafie (längere, aber harmlose Untersuchung) welche genau die Durchblutung des herzens zeigt?
        notfalls den op-Termin verschieben. haste halt 2 wo die grippe oder was dringend familäres.