Proteste gegen drohende Regierungsbeteiligung der FPÖ

16. Oktober 2017 - 12:45 | | Politik | 0 Kommentare
Demo gegen FPÖ Regierungsbeteiligung – Bild: Linkswende jetzt

Gestern wurde in Österreich gewählt und der befürchtete Rechtsruck ist eingetreten, die rechtskonservative ÖVP ist stärkste Kraft geworden, die rechtsaußen Partei FPÖ dürfte um nur einen Prozentpunkt den zweiten Platz verfehlt haben. Als Antwort auf den Rechtsruck und eine drohende Regierungsbeteiligung der islamfeindlichen und rassistischen FPÖ protestierten gestern in Wien mehr als 500 Menschen.

Das vorläufige Endergebnis sieht die ÖVP auf 31,6 Prozent auf Platz 1, gefolgt von SPÖ mit 26,9 Prozent und FPÖ mit 26,0 Prozent, die Grünen dagegen flogen aus dem Parlament. Die 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Protests riefen auf der Demo, die vor dem Parlament begann, Slogans wie „Alerta, alerta antifascista!“ und „Was bedeutet Schwarz und Blau – Rassismus und Sozialabbau!“. Akin, der sich der Demo spontan anschloss, erklärte gegenüber „Linkswende jetzt„: „Ich will mir gar nicht ausmalen wie FPÖ, Identitäre und Nazis gerade jubeln. Für Nicht-Österreicher wie mich, wird das politische Klima in den kommenden Jahren noch unangenehmer, als es jetzt schon ist. Alle werden mit dem Finger auf uns zeigen und sagen, ihr nehmt uns die Jobs weg, ihr vergewaltigt unsere Frauen, ihre stehlt dauernd und so weiter. Ich will mir gar nicht ausmalen was sich meine Schwester am Weg, in die Schule in Zukunft anhören wird müssen“.

David Albrich von „Linkswende jetzt“ versprach: „Wir lassen der FPÖ keine ruhige Minute.“

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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