Petition gegen Österreichs Antiflüchtlingspolitik

9. August 2015 - 15:22 | | Politik | 6 Kommentare
flüchtlinge willkommen2

Während in Deutschland vor allem die rechten Proteste vor Flüchtlingsheimen für Empörung sorgen, ist es in Österreich die von der konservativen Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) vorgegebene Politik, die die Menschen empört. So hatte die ÖVP durchgesetzt, dass das Land vor allem auf Abschreckung von Flüchtlingen setzt, statt auf eine Willkommenskultur, während sie gleichzeitig verhinderte, dass mehr Menschen aus den Kriegsgebieten in Syrien und dem Irak aufgenommen werden. Doch gegen diese Politik formiert sich nun Widerstand.

AktivistInnen haben eine Aktion gestartet, die sich vor allem gegen die Innenministerin und ihre Politik richtet, dazu haben sie einen offenen Brief verfasst: „Frau Innenministerin!

Ich bin nicht mehr bereit zu schweigen und der unmenschlichen Behandlung von schutzbedürftigen Flüchtlingen durch die österreichische Regierung tatenlos zuzusehen. Ich glaube Ihnen nicht, wenn sie behaupten, dass Sachzwänge dazu führen, dass tausende Flüchtlinge, darunter Kinder und sogar Säuglinge, auf nacktem Boden schlafen müssen. Ich glaube Ihnen nicht, wenn sie behaupten, dass es uns Österreicherinnen und Österreichern nicht zumutbar wäre, die wenigen tausend Flüchtlinge anständig unterzubringen und in unsere Gemeinschaft zu integrieren!

Ich rufe Sie, die gesamte Bundesregierung und die Landeshauptleute auf, Ihr grausames Spiel auf dem Rücken der Ärmsten sofort zu beenden. Ich protestiere gegen die rassistische Flüchtlingspolitik Österreichs! Ich heiße Flüchtlinge in Österreich herzlich willkommen heißen!“
Wer in Österreich dabei helfen möchte den Druck auf die Innenministerin zu erhöhen, lädt sich bitte das Formular runter und sammelt fleißig Unterschriften. Auf einer Facebookseite wird auch über die Politik der Regierung informiert und wie man dagegen Widerstand leisten kann.

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
Ihr findet mich auf: Facebook

6 Kommentare

  • 1
    Broadarrow sagt:

    Seid ihr noch ganz bei Sinnen? Ihr bekrittel, dass wir Österreicher zu wenige Flüchtlinge aufnehmen? Es gibt 57 muslimische Staaten auf der Welt, die nehmen gar keine Flüchtlige auf, weil die könnten dort die Ruhe stören.
    Wir haben bereits mehr Flüchtlinge pro Kopf im Land als Frankreich und Italien zusammen. Unser Boot ist voll. Im Vergleich zum rot-grün versifften Deutschland haben wir noch eine parlamentarische Opposition mit Eiern und das ist auch gut so. Also, denkt nach, bevor Ihr da mit Halbwahrheiten Propaganda macht!

    • 1.1
      Fragender sagt:

      Selten so einen dummen Kommentar gelesen, erstens alle muslimischen Staaten nehmen uaf, zweitens nicht alle Flüchtlinge sind Muslime, drittens ist es die europäische Wirtschafts und die westliche Kriegspolitik, die die Menschen zur Flucht treibt. Wer Waffen verkauft, Kriege beginnt und Staaten ausbeutet, sollte die Flüchtlinge aufnehmen!

  • 2
    mistkaeferchen sagt:

    JEDER EU STAAT MUSS MINDESTENS 50.000000 AUFNEHMEN.

  • 3
    angelinaH333 sagt:

    Bitte all ihr lieben Gutmenschen,
    nehmt euch ALLE an die Hand und zieht in die Länder um dort wieder lebenswerte Umstände herzu-
    stellen, geht an die Wurzel!!!! Es ist wie bei einer Krankheit…man muss die Ursache bekämpfen und nicht nur Pillen reinstecken oder Salben draufschmieren….helft den armen zurückgebliebenen Frauen
    und Kindern DORT!!!!! Wir lassen uns derweilen von denen die hier sind Bereichern!!!!
    Es ist Zeit eure Augen zu öffnen…..wir packen das HIER NICHT MEHR….anscheinend wollt ihr den Bürgerkrieg

    • 3.1
      Felix sagt:

      Das Problem bei den Wurzeln packen gerne. Aber dafür muss man nicht weit entfernten Länder ziehen sondern hier den Bürgerlichen Staat zerschlagen und hier das höchste Stadium des Kapitalismus, den Imperialismus beenden.

  • 4
    Lutz Grubmüller sagt:

    Warum nur diese kleinbürgerliche Angst vor fremden notleidenden Menschen, diese dumpfen Ängste
    um den „Hart erarbeiteten“ Wohlstand und um die Sicherheit unserer Kinder, die viel unverkrampfter
    mit Flüchtlingskindern um- und auf sie zugehen – und das wo wir doch in Europa das „christliuche
    Abendland“ sein wollen?