Neues Anti-AfD Bündnis: „Aufstehen gegen Rassismus“

16. März 2016 - 16:53 | | Politik | 27 Kommentare

Einen „Aufstand der Anständigen“ – so nannte die bekannte Journalistin Anja Reschke in einem Kommentar den dringend benötigten Widerstand gegen AfD, Pegida & Co. Und deren Wahlergebnisse können einen nur schockieren und beängstigen. Gut, dass sich nun das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus gebildet hat mit bereits mehr als 1.000 Unterstützer*innen nach nur wenigen Stunden! Von Konstantin Wecker über Jusos, die Interventionistische Linke bis zur Partei DIE LINKE geht eine gemeinsame Kampfansage gegen die rechtspopulistische und in Teilen neofaschistische ‪#AfD‬

Seit dem 13. März sitzt die AfD in nunmehr acht Landtagen – doch anstatt zu resignieren will das Bündnis nun den offensiven Widerstand aufnehmen. Besonders das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt hat für einen massiven Schock unter allen Menschen geführt, die nicht in die braun-blaue Welt der AfD passen. „Die zweistelligen Wahlergebnisse der Rechtspopulisten sind ein klares Zeichen dafür, dass rassistische Hetze die Menschen verunsichert, in gefährliche Hände treibt, unsere Demokratie gefährdet – wenn wir nichts dagegen tun“, sagte Armin Langer, Koordinator der Initiative Salaam-Shalom.

Dabei setzt das Bündnis auf eine große Breite: Glaubensgemeinschaften, Gewerkschaften, Künstler, Parteien, radikale Linke, Jugendverbände und Migrantinnenverbände unterstützen das Projekt. Ziel des Bündnisses ist es, die AfD als das zu brandmarken, was sie sei: „ein Sammelbecken für Nationalkonservative und Neofaschisten!“

Aus Reihen der Linkspartei gibt es Kritik an dieser Form des Bündnisses. Die Frage die im Raum steht sei: Wie könne man mit den Parteien gemeinsame Sache machen, die durch ihr neoliberales Programm erst den Nährboden für die AfD bereitet hätten? Andere Mitglieder wiederum betonen, dass diese Art des Vorgehens richtig sei, da man, außer dem Antifaschismus, nur die gemeinsame Aktionseinheit suche. „Dies würde nicht bedeuten, die Kritik gegenüber dem Kapitalismus abzuschwächen.“

Das Bündnis will bereits existierende Initiativen gegen Rechts aufgreifen und eine breite Gegenbewegung in der Gesellschaft anstoßen. »Die AfD hetzt gegen Geflüchtete und vertritt ein tiefreaktionäres Gesellschaftsbild. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich zusammenzutun und unsere offene und freie Gesellschaft zu verteidigen. Rassismus ist keine Alternative. Mit ihrem reaktionären Programm steht die AfD gegen alles, was eine moderne und gerechte Gesellschaft ausmacht. Sie kämpft gegen Frauenrechte, will Alleinerziehende ausgrenzen und von unten nach oben umverteilen!“, erklärt Johanna Uekermann, Juso-Bundesvorsitzende gegenüber dem Magazin Marx21.

Was das Bündnis will:

  • Aktionen vor Ort und bundesweite Mobilisierung: Wir wollen rauskommen aus dem Reagieren und öffentlich sichtbar ein Zeichen gegen Rassismus und Faschismus setzen.
  • Stammtischkämpfer*innen ausbilden: Ein bundesweites Schulungsprogramm, um möglichst viele Menschen mit Argumenten gegen die AfD und Co. auszubilden und uns selbst sprachfähig zu machen und uns darüber vernetzen.
  • Massenmaterial erstellen: Wir wollen über die AfD und andere Rassistinnen und Rassisten aufklären.

Vielleicht ist dies nun der von Anja Reschke gewünschte „Aufstand der Anständigen“, es bleibt abzuwarten, wie sich das Bündnis auf der gemeinsamen Aktionskonferenz am 23. und 24. April in Frankfurt aufstellt.

Über den Autor

Bundessprecher der linksjugend ['solid] und Wortakrobat für die Freiheitsliebe, Balkan21 und andere Medien.
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27 Kommentare

  • 1
    Tobi says:

    Ist ja schön und gut. Jedoch hat die AfD nicht alleine den Rechtspopulismus ihrer Wählerinnen und Wähler verursacht. Es ist natürlich wichtig, mit Aufklärung gegen Parteien wie die AfD vorzugehen, aber viel wichtiger ist doch, eine Alternative dahingehend zu bieten, gar nicht erst in eine rechte politische Richtung abzudriften. Die Leute werden ja durch die vorherrschende katastrophale und neoliberale Politik rechts und wählen die AfD. Würden die hiesigen Verhältnisse nicht so beschissen sein, hätte eine Partei wie die AfD gar keine Chance. Aber sie hat eine Chance erhalten, weil das System so nicht mehr funktioniert und es keine Alternative für diese Leute zu geben scheint. Ein Bündnis gegen AfD, Pegida und Co. zu gründen ist eine gute Sache, bietet aber keine Alternative zu den Verhältnissen. Daher ist auch die Kritik der Linkspartei berechtigt und richtig. Mit Parteien zusammen in ein Bündnis zu gehen, die diese gesellschaftliche Verhältnisse und damit das Erstarken der Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten erst ermöglichen, ist schlicht und einfach zwecklos. Man versucht ein Problem zu bekämpfen, ohne an ihre Wurzeln zu gehen. Lippenbekenntnisse alleine bringen uns aus diesen Sumpf nicht raus. Es müssen auch politische Änderungen stattfinden und wirkliche, auf eine freie und offene Gesellschaft ausgerichtete, Alternativen entwickelt und stark gemacht werden. Ein Bündnis alleine zur Aufklärung über die AfD wird deren Erstarken meiner Meinung nach nicht verhindern. Leider!

    • 1.1
      Dr. Bimbes says:

      Na, wenigstens einer, der noch bei klarem Verstand ist.

      Ein Bündnis gegen die AfD mit Schröders Agenda-SPD. Lächerlicher geht es nicht. Die SPD hat mit Agenda 2010 und Hartz IV, die Vorraussetzungen für den Erfolg der AfD erst geschaffen und die Neo-Bourgeoisie der Grünen ist ja auch genau der richtige Bündnispartner, die im übrigen die Agenda 2010 mit abgenickt haben.

  • 2
    Martina Lindenlaub says:

    Es geht darum, dass sich alle die gegen Faschismus und Rassismus sind, zusammentun! Jede Gruppierung, die für sich allein kämpft, kann nicht wirklich etwas bewirken! Das muss jedem klar sein, der meint, mit denen oder jenen geht es nicht, weil die nicht so handeln, wie man es gerne hätte und für richtiger hält.
    Wer nur ein bisschen Ahnung von Politik hat, der weiß, dass in Parlamenten Kompromisse geschlossen werden müssen, will man was erreichen. Der kleinste, gemeinsame Nenner sozusagen.
    Wir wollen aber ausserhalb der Parlamente etwas erreichen, das geht nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen!
    Es geht um wichtigeres, als um die eigene politische Befindlichkeit!
    Gemeinsam sind wir stark..

    Übrigens: Gabriel ist nicht die SPD!

  • 3
    P. Schley says:

    Unglaublich, was hier abläuft! Ich gehöre zu den „Unanständigen“. Welche Arroganz! Schlimmer geht es doch nicht mehr. Was ich hier lese ist Hetze in reinster Form. Setzt Euch mal mit den Ursachen auseinander.

    • 3.1
      Kaffeetrinker says:

      Wer laut schreit sollte auch mit Widerspruch rechnen. Das hier hat nichts mit Hetze zu tun.
      Oder erwarten Sie, dass alle ruhig da sitzen und den reaktionären Müll abnicken?
      Es scheint einen Grund zu geben, dass es so massiven Gegenwind gibt; AfD und Konsorten sind nunmal nicht das „Volk“. Da können Sie noch so keifen.

  • 4
    ernst says:

    Schwachsinnige,einfach schwachsinnige seid ihr.

  • 5
    Bandolero says:

    Ich möchte Vorschlagen, die Initiative umzubenennen in: „Gemeinsam aufstehen mit Unterstützern des rassistischen Zionisten-Regimes über Palästina gegen Rassismus und den bösen Russen und seine Handlanger.“

    Da wäre es wenigstens ehrlich, worum es bei diesem Astroturf-Aufruf der israelischen Vorfeldorganisation VVN-BdA geht.

  • 6
    Kaffeetrinker says:

    Möchte mich der vorherigen Kritik anschließen. Ein „Hauptsache gegen Rechts“ ist absolut schwach. Und das noch zusammen mit den bürgerlichen Parteien zu äußern noch schwächer. Ein „Bratwurstessen gegen Rechts“ bringt nunmal nichts. Diese Bündnisse sorgen in der Regel nur für eine Entpolitisierung des Ganzen. Ursachenanalyse? Fehlanzeige. Alternativen zum Jetzt? Fehlanzeige. Die Verursacher der heutigen Situation mit einzubeziehen ist einfach der größte Witz. Ich glaube, dass viele der Parteianhänger anders denken als die Parteien selbst. Auch diese Menschen sollte man erreichen – als Privatpersonen – aber in einem Bündnis mit den Parteien selbst wird das nicht möglich sein. Schließlich gibt es dann nur den kleinen gemeinsamen Nenner „Gegen Rechts“… Das ist so als würde man gegen radioaktiven Müll demonstrieren aber die Kernkraftwerke nicht thematisieren – einfach paradox.

    Bloße Ausgrenzung bringt rein gar nichts, sondern fördert eine Spaltung der Gesellschaft.
    Die deutsche Linke muss endlich mal aus’m Arsch kommen. Antifaschismus geht nicht ohne Antikapitalismus, ohne das Aufzeigen von Alternativen.

  • 7
    Majonese says:

    ich kann mich nur Tobi (Kommentar vom 16. März 17:23 Uhr) anschliessen. Solange es keine echte Alternative zum CDUSPDFDPGRÜNEN Einheitsbrei gibt, werden Eure Bemühungen ziemlich nutzlos sein. Selbst die CDU ist so weit nach links abgedriftet (trotz neoliberaler Politik nach US Vorbild), dass rechts von Ihr viel zu viel Platz frei geworden ist. Ein Glück, dass sich dort bisher nur eine Partei erfolgreich platzieren konnte. Wie immer gilt … „Bitte nicht die Symptome bekämpfen, sondern immer zuerst die Ursachen abstellen“.
    Z.B. DIE LINKE muss für immer mehr Menschen wählbar werden, das verlangt aber kräftezehrende Aufklärungsarbeit beim Deutschen Wähler, der ist nun mal von Natur aus sehr resistent Wahrheiten (z.B. Imperialistische Geo-Politik der USA und deren Auswirkungen hin bis zur verfehlten Flüchtlingspolitik der Regierung in Berlin) zu erkennen und richtig zu benennen. Just my 2 Cent!

  • 8
    Jumeirah says:

    WIE NENNT MAN EIGENTLICH DIE PARTEIEN CDU CSU;SPD FDP;GRÜNE ;LINKE,DIE ALLES UNTERSTÜTZEN ,V MÄNNER DIE EIN JAHRZEHNT MORDENT DURCH DIE BRD ZIEHEN :::DANN SOLL ES DIE NSU GEWESEN SEIN,GLADIO U. U. ÜBERALL IN KRIEGE ZIEHT ;LÄßT MILLIONEN UNSCHULDIGE ERMORDEN ,DAS SIND SUPER PARTEIEN ,SIE DIE EIGENTLICH RECHTS,ODER LINKS,ES SIND EINFACH ALLES MÖRDER

    • 8.1
      Bellupo says:

      Das sind naturlich die

      ANSTÄNDIGEN!!

      Sind ja nicht rechts!

      • 8.1.1
        Bellupo says:

        Ps: Ich hoffe, dass das „Bündnis“ -warum erinnert mich das bloß an die Nato? – ihre Aktionen besser plant als die Aktivisten in Idomeni, die mal locker drei Tote in Kauf nehmen, hauptsache, man setzt ein Zeichen und hat tolle Bilder..

        Wann wirds den ersten toten AFDler geben?

        Schaut Euch das mal an: Neue Rechte – http://neue-rechte.net/ – und informiert Euch, wer dahintersteckt,
        z.B. IM Kahane und Minister Maas.

        Da wird man schon denunziert, wenn man mal irgendwo ein Interview gegeben hat.

        Wann werden diejenigen, die eine andere Meinung haben, gekennzeichnet?
        Kauft nicht bei AFDlern…

        Was leider schon vielen Gastwirten passiert ist, die es gewagt haben, eine demokratische Partei zu bewirten…

        Leute, denkt mal nach!!
        Woher wisst Ihr z.B, dass die AFD rechtsextrem ist? Wer sgt das und wo?

        Kleiner Tipp: hört euch mal z.B. Herrn Stegner an, in einer beliebigen Talkshow: NullArgumente, nur Hetzparolen gegen alle, die nicht seiner Meinung sind..

        Ach Mensch, wann können wir endlich mal wieder vernünftig diskutiern, sachlich und ohne Ideologiebrille?

        WEHRET DEN ANFÄNGEN!!!

      • Maria von Finnentrop says:

        Die AfD ist nach der Einschätzung zahlreicher hochkarätiger Journalisten, Politikwissenschaftler und Philosophen alles andere als rechtsradikal. Es sind eher schlicht gestrickte Gemüter und Kleingeister die ihr dieses Etikett anhaften. Aber das ist einfach nur normal. Die Masse ist noch nie so anspruchsvoll gewesen wie die Leute die sich wirklich auskennen. Ich denke mal, dass „Musiker“ wie „Bushido“ oder Kaveh oder „Frauenarzt“ und „Sido“ bei AfD – Gegnern beliebter sind als Mozart, Bach, Schubert oder Leonard Cohen. Nur so als Beispiel.
        Das ist nun mal so, nicht wundern, nicht ärgern, einfach vernünftig bleiben und sich nicht von politischen Analphabeten erklären lassen wie die Welt ist.

      • Bellupo says:

        Das sehe ich ähnlich, an der Musik kann man vieles erkennen.
        Wobei ich Bushido und Sido eher rechts verorten würde, so aus dem Bauch raus, weil in meinen Ohren eher dumpf. Aber so einfach isses halt auch nicht.
        Für mich ist jeder rechts bzw. Faschist, der meint, das nur er die Wahrheit kennt und alle anderen Meinungen als*extrem diffamiert.

        Das ist das Gefährliche an unserer Situation – es wird nicht mehr diskutiert, sondern gleich diffamiert.

        Liest man das AFD-Programm, so findet sich nichts, was man als extrem, gar rechtsextrem bezeichnen könnte. Es hat eher Punkte, die vor einigen Jahren noch exakt so im CDU-Programm standen.

        Wie sehr die AFD in die rechte Ecke gestellt wird, sieht man am sogenannten Schießbefehl. Niemand aus der AFD hat diesen Begriff ins Spiel gebracht, aber durc h ein aüßerst perfides, manipulatives Interview in einem Blatt, das sonst kein Schwein kennt, Mannheimer Morgen heisst es, glaub ich, fragte der Journalist solange nach, bis Frau Petry scließlich die Gesetzeslage erläuterte – und der Interviewer redete von Schießbefehl – was dann prompt von allen Medien verkürzt und verfälscht wiedergegeben hat.

        ABer Ralf Stegner, Uschi v.der Leyen und ander haben noch am Sonntag nach den Wahlen geegn eine Partei gehetzt, die den Schießbefehl will.

        Man kann gar nicht so viel essen…..

      • Maria von Finnentrop says:

        In einer mittelgrossen Stadt in NRW wollte Frauke Petry bei einer AfD Veranstaltung reden.
        2 Stunden vor Beginn wurde die Veranstaltung vom Wirt abgesagt wegen massiver Drohungen seitens der sog. Antifa. Dann wurde auf die Schnelle ein neues Lokal gesucht. Auch hier, erst Zusage, dann wieder Absage nach sofortiger Bedrohung des Wirtes. Es fand also gar nichts statt, ausser dass eine Handvoll Demonstranten „gegen Rechts“ sinnlos rumstanden und „Nazis raus“ gerufen haben.
        Das war der Normalfall vor der Wahl.
        Nach der Wahl geht es nun fröhlich weiter.

        Der Vorstand der AfD Gruppierung in dieser Stadt besteht aus 5 Leuten
        Eine promovierte Volkswirtin
        Ein ltd. Ingenieur für Medizintechnik
        Ein Informatiker
        Ein Handwerker
        Die Inhaberin einer Werbeagentur ( Grafik Designerin)

        Mit einem Wort, alles dumme, ängstliche, hasserfüllte Pöbelfritzen, wie unschwer allein schon an den Berufen erkennbar. Und dann nur 2 Frauen, das sind nur 40 %.
        Da muss eine Quote her. SEXISMUS, MENSCHENVERACHTUNG.

        Wer weiterhin diese Partei diffamiert und mit braunem Dreck bewirft outet sich als
        Feind der Demokratie und des Landes, als lernunfähig und nicht diskussionsbereit.
        Ob aus Angst, argumentativ in die Ecke gedrängt zu werden, ob wegen persönlicher Probleme
        oder weil dieser Mensch ideologisch hirngewaschen ist, das weiss ich nicht.

        Nur eines ist klar:
        Diese Mischung aus Uninformiertheit und Hass
        Vorurteilen und Verbohrtheit ist gefährlich.
        Hört auf damit und fangt an zu reden, offen für welches Ergebnis auch immer.
        Das ist Dialog.

  • 9
    Bellupo says:

    UI -Zensur!!

    War mein Kommentar zu schlimm?
    Zu rechts?

    Und dieser Blog nennt sich Freiheitsliebe????

    • 9.1
      Bellupo says:

      Sorry, muss mich korrigieren:

      Eben waren meine Antworten nicht mehr da, daher die Frage nach Zensur,
      nun kann ich sie wieder sehen

  • 10
    Owi73@yandex.ru says:

    Gehts noch? „Neofaschistische AfD“ … lächerlich! Wenn ich nicht der gleichen Meinung wie die Regierung, (Ziel: mehr Islam und die Abschaffung von Deutschland), bin, bin ich ein Neofaschist? Ich glaube eher die Faschisten seid ihr selber und merkt es nicht mal.

  • 11
    Maria von Finnentrop says:

    …..und im Gegensatz zu Frau Petry, die niemals auch nur das Wort Schiessbefehl gebraucht hat sieht das ein Erdogan relativ locker, bereits 9 Syrer wurden an der türk. Grenze erschossen. Da hat Mutti aber einen feinen Partner bei der Grenzsicherung.
    Und die „Aktivisten“ von Idomeni mit ihrer tollen Flugblattaktion unter dem Motto “ Kommando Blüm“
    haben den Tod einiger Flüchtlinge zu verantworten. Die Welt ist kein Abenteuerspielplatz für gelangweilte
    Bürgerkinder die auf Revoluzzer machen. Begreift das endlich.
    Nachdenken, Verantwortung übernehmen, handeln, diskutieren ohne den Anderen niederzumachen,
    zuhören, auch wenns schwerfällt….so geht erwachsen werden.
    Nicht immer leicht, aber besser als in pubertierendem Linkssein zu erstarren. Wenn ihr Linken auch nur den Hauch einer Ahnung hättet wie viele freundliche, interessante, kluge und fleissige, hilfsbereite und bereichernde Menschen es in der AfD gibt würdet ihr eure Hassattacken beenden.
    Ihr pickt euch gezielt die Spackos raus, die es überall gibt und erhebt diese zu allgemeingültigen Vertretern einer Richtung. Das ist Goebbelsstil.

    • 11.1
      Bellupo says:

      Chapeau

      Genau so ist es.

      Dieses neue „Bündnis gegen Rechts“ ist brandgefährlich – Ausgrenzung und Diffamierung kann niemals Dialog förderlich sein.

      Was wird wohl passieren: Irgendein „Gutmensch“ – ein besseres Wort fällt mir nicht ein – liest irgeneinen Namen und fühlt sich dann im Recht, dieser Person im Namen der guten Sache Schaden zuzufügen.
      Dann brennt schon mal ein Auto, ein Büro oder ein Haus und sollte dabei die Person verletzt werden: was solls, ist ja ein Nazi…..

      Ich hab Angst vor solchen AktivistInnen.

    • 11.2
      Bellupo says:

      Ein einfacher Test: jeder, der immer noch das Wort „Schießbefehl“ als von der AFD ins Spiel gebracht oder gar gefordert gebraucht, ist ein Diffamierer.

      Ein Hetzer. Punkt.

      Als Politiker so nicht mehr tolerierbar, das hat mit Demokratie nix zu tun.

      Doch leider wird sich Maas von IM Kahane angeführte Anti-Hetzkampgne nicht darum scheren – ist ja gute Hetze…

  • 12
    Zeitzeuge_ww3 says:

    Als am 11.9.2001 die Moslems weltweit in Kollektivschuld genommen wurden,
    – ihr habt nix gemacht
    Ok, ihr ward auch gegen den Afgh. und Irak Einsatz,
    – aber auch die Aufdeckung der Lügen, die zu diesen Kriegen zu Grunde lag, hat euch nicht bewegt.
    Harz-iv und kollektives Armen-Bashing im Lande, ein Sozialdarwinismus, der 10% der Bevölkerung den Tot auf Raten als Lebensinhalt bietet,
    – aber geht weiterhin auf die Strasse für Refugees und gegen Homophobie.
    Dann wurde der NSU aufgedeckt, ihr ward entsetzt,
    – aber geht weiterhin auf die Strasse für Refugees und gegen Homophobie.
    Dann kam der NSA-Skandal,
    – aber geht weiterhin auf die Strasse für Refugees und gegen Homophobie.

    Und Hohn an alle dem: ich, der sich gegen _alle_ diese Ungerechtigkeiten und Ursachen der aktuellen Krise wehrt, weil ich erkenne, dass wir in einen Faschismus hineindrifeten, der den von Hitler um Längen übertrifft, werde von euch, die ja -links- sein wollen, dafür als Nazi/Verschwörungsidiot/Rassist/… Beschimpft.

    Ist schon richtig: euer blinder Aktionismus steht auf verlorenen Posten, genau wie die linke Position im Allgemeinen. Fangt an, die Ursachen zu sehen, oder halten einfach die Schnauze.

  • 13
    Egal says:

    Alle schön gegeneinander! das ist ganz genau was sie wollen.
    Es gibt überall schwarze Schafe, wobei die meisten in Regierugsfunktionen sitzen.
    Ich halte grundsätzlich nichts von Parteien, da sie immer den Herrschenden dienen, egal welche!
    Ziel ist nur eins, das sich das Volk nicht einig wird.
    Die Karten sind zwar neu gemischt, aber das Spiel geht gleich weiter.
    Ein dummes Volk ist am leichtesten zu regieren.

  • 14
    Maria von Finnentrop says:

    ….und ich hatte gedacht : Er ist wieder da“ sei nur ein Buch, bzw. ein Film.
    Ist der Kommentar eigentlich schon gemeldet worden ??!!

  • 15
    Ollinger says:

    Kampf links gegen rechts.
    Gesellschaft droht sich zu spalten.
    Es scheint, mann müsste sich für eine Seite entscheiden. Schwarz oder weiß!
    So leicht ist das aber nicht und so leicht könnt ihr euch das auch nicht machen!
    Wenn man mit der derzeitigen Flüchtlingspolitik nicht“bedingungslos“ einverstanden ist, dann ist man gleich „rechts“ oder ein Nazi! Wie oberflächlich!
    Die ganze Zeit von Toleranz zu quatschen und selbst intolerant hoch 10 sein. Tzz….
    Für mich hat das hier kein Sinn mehr.
    Eine ernste Auseinandersetzung mit diesem Thema würde mich viel mehr reizen. Aber die Fronten scheinen hier so verhärtet zu sein, dass das anscheinend nicht im Bereich des Möglichen ist.

    „Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten“

  • 16
    Andrea Gabriel says:

    Das Wahlvolk merkt, dass das was die SPD/Grüne/Linke in den letzten Jahren versuchten zu erreichen, eine Utopie ist. Die Rückbesinnung auf die Realität und die schon vorhandenen und nun zunehmenden Gefahren, lässt sich durch Diffamierungen nicht aufhalten.