Massenproteste gegen Trump

13. November 2016 - 13:46 | | Politik | 0 Kommentare
Quelle: https://socialistworker.org/2016/11/10/the-resistance-starts-now

Zehntausende sind in den vergangenen Tagen in den USA auf die Straße gegangen um ihre Enttäuschung über die Wahl von Donald Trump deutlich zu machen. Die große Mehrheit der Protestierenden gehörte der Jugend oder Minderheiten an, in beiden Gruppen konnte Trump keine Mehrheit erzielen. In New York gingen über 50.000 Menschen auf die Straße, auch in Chicago und Los Angeles waren Zehntausende auf der Straße und selbst in Deutschland gab es Proteste.

In Berkley in Kalifornien fand am Tag nach den Wahlen ein Workout statt bei dem hunderte Schüler und Lehrer die Schule verließen um zu protestieren. In New York liefen die Protestierenden bis vor den Trump Tower. Bei den Protesten wird auch deutlich das Clinton für die große Mehrheit der Protestierenden keine Alternative, sondern im besten Falle das kleinere Übel war. So erklärte der Aktivist Keith „“Neoliberale werden immer wieder versuchen die Linke für ihre Probleme verantwortlich zu machen, so konnte wir schon vor Auszählungsende hören das Stein Clinton den Sieg verdorben hat.“ Er ergänzte „Ich höre sie sagen die Linke habe nicht hart genug versucht Clinton zu wählen, die Wahrheit ist aber das Clinton nicht wirklich versucht hat wählbar zu sein.“ Andere Aktivisten hört man dagegen in ihren Statements sagen, dass sie sich einen Kandidaten gewünscht hätten, der klar gegen Rassismus und Krieg steht, womit Sanders und nicht Clinton gemeint sein dürfte. Die Folge des Wahlsiegs von Trump ist überraschenderweise nicht nur ein Anstieg von rechten Tätigkeiten sondern auch eine Stärkung von linken und progressiven Kräften, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland wo die Linke nach der Wahl in den USA dutzende neue Mitglieder begrüßen konnte.

Ein Video der Proteste in New York und Miami verdeutlicht wie wütend die Menschen über den Sieg Trumps, aber auch über den Mangel an wirklichen Alternativen sind.

Ähnlich verhält es sich auch in Berkley.

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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