Kögida möchte Trauer um Charlie Hebdo ausnutzen und wieder demonstrieren

8. Januar 2015 - 17:21 | | Politik | 2 Kommentare
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Bis gestern hieß es, dass der Kölner Ableger von Pegida, Kögida, nicht mehr demonstrieren möchte, nach dem Massaker in den Räumen von Charlie Hebdo hat sich das geändert. Nun wollen die Rassisten jeden Mittwoch durch die Straßen Köln ziehen und ihren Hass gegen Muslime auf die Straßen tragen, um so an Charlie Hebdo „zu erinnern.“

Nach dem Massaker in Paris sei „jetzt überall politischer Widerstand gegen die Islamisierung oberste Bürgerpflicht“, schreibt „Kögida“ auf Facebook. Der „Abendspaziergang“, wie die Gruppe es nennt, sei bereits bei der Kölner Polizei angemeldet worden. Der erste Versuch Hass gegen Muslime zu schüren waren von mehr als 12.000 Menschen vereitelt worden. Von den Veranstaltern der letzten Gegenaktionen wird der Versuch der rechten Pegida-Anhänger ihre Trauer in Form von Hass zu zeigen als Provokation und Populismus gesehen.

 

 

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Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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