Facebooknutzer wegen Solidarität mit Kurdistan gesperrt

12. November 2015 - 18:36 | | Politik | 1 Kommentare

Immer wieder gibt es Empörung das Facebook-Bilder auf denen Brüste abgebildet sind löscht, während rechte und gewaltbefürwortende Posts bleiben dürfen. Die Regeln von Facebook scheinen aber nicht für alle gleich zu sein, so wurde eine Veranstaltung der Linksjugend [’solid] Ruhr gelöscht und alle Admins ihrer Facebookseite für 24 Stunden gesperrt, weil sie eine Veranstaltung mit dem Titel „PKK-Verbot aufheben – Solidarität mit Rojava und Kobane“ erstellt hatten.

Die Veranstaltung, so die Linksjugend, sollte sich vor allem darum drehen, warum es wichtig ist Solidarität mit denjenigen zu zeigen, die sich in Kobane gegen den Terror des IS verteidigen. Deutlich gemacht werden sollte auch, dass es endlich ein Ende des PKK-Verbots geben muss, damit diejenigen, die sich dem Terror entgegenstellen nicht auch noch kriminalisiert werden. Warum die Veranstaltung genau gelöscht wurde und welche „Gemeinschaftstandards“ die Veranstaltung verletzte ist nicht geklärt. Denn in der Veranstaltung wurde weder zu Gewalt aufgerufen, noch enthielt der Text Rassismus oder andere Formen der Diskriminierung, weswegen die Veranstalter davon ausgehen, dass die Veranstaltung durch türkische Rechte gemeldet wurde.

Die Veranstaltung „PKK-Verbot aufheben – Solidarität mit Rojava und Kobane“ soll trotz der Zensur durch Facebook weiterhin am Dienstag den 24.11 um 18:30 im Heinz-Renner-Haus in der Severinstraße 1 in 45141 Essen stattfinden. Weitere Infos gibt es in der inzwischen neu erstellen Veranstaltung.

Screenshots von Facebook

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asdasd

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