Aktuell: Wahlen in Israel – Deutlich höhere Wahlbeteiligung in arabischen Gemeinden

17. März 2015 - 16:25 | | Politik | 0 Kommentare
Foto: nimmersat „Israel“ CC BY-ND 2.0 Some rights reserved. Quelle: piqs.de

Heute wird in Israel gewählt. Benjamin Netanjahu würde nach Umfragen knapp hinter Isaac Herzog landen. Der Noch-Premier hatte im Vorfeld erklären, dass es unter ihm keinen Palästinenser geben würde. Herzog will sich dagegen für billigeren Wohnraum, für bessere Verhältnisse mit der USA und für Friedensgespräche mit Palästina einsetzten. Zwar „ohne 100 Prozent Erfolgsgarantie, aber mit 100 Prozent Anstrengung“.Netanjahu hat im Vorfeld der Wahl ausgeschlossen, mit Herzog’s Partei zu koalieren.

Die vier kleinen arabischen Parteien haben sich zu einer Vereinten Liste zusammengetan. Das dürfte der Grund sein, warum statt, wie zu den Parlamentswahlen vor zwei Jahren,  drei Prozent nun zehn ProzentEinwohner der arabischer Gemeinden um zwölf Uhr Mittags wählen gingen. Sie erhoffen sich durch die Vereinte Liste höhere Erfolgschancen für ihre Belange.

 

Doch Links will Herzog nicht sein. Er hat sich mit der kleinen Hatnuah-Liste zusammengetan und die „Zionistische Union“ gegründet. Die Arbeiterpartei rückt somit immer mehr in die Mitte der Politik.

Über den Autor

Themenschwerpunkt: Demos (aktuell vor allem Pegida), Gesellschaft, Antisemitismus, Flüchtlinge Ich schreibe für die Freiheitsliebe, da ich auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam machen will. Zum Beispiel Antisemitismus. Etwas, was eigentlich seit 70 Jahren nichtmehr existieren sollte, wird wieder salonfähig. Die vielen Anschläge auf Synagogen in Deutschland beweisen das. Außerdem geht mir der Rassismus, der vielen Flüchtlingen entgegenschlägt, ziemlich auf die Nerven. Dort will ich aufklären und zeigen, dass Leute, die Asylsuchende „Sozialschmarotzer“ nennen eindeutig rechte Parolen nachplappern. Daher mag ich so Aktionen, wo Flüchtlingen mit Blumen und dem Satz „Nice to have you here“ begrüßt werden. In ihrem Herkunftsland hatten sie schon genug Leid, das muss nicht in Deutschland weitergehen!