70 Jahrestag des Massakers von Deir Yasin

10. April 2018 - 14:36 | | Politik | 0 Kommentare

Am 9. April 1948 überfielen zionistische Milizen das palästinensische Dorf Deir Yassin mit bis dahin beispielloser Brutalität. Damit war die Vertreibung der arabischen Bevölkerung besiegelt, argumentiert Nick Clarke Nach dem Massaker in Deir Yassin vor siebzig Jahren brüsteten sich die Milizen damit, wie viele Araber sie getötet hatten. Die „New York Times“ berichtete später, dass in dieser palästinensischen Ortschaft 254 Araberinnen und Araber getötet worden waren. Schätzungen von Historikern gehen heute von 100-120 Toten aus. Das Massaker […]

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Israel will die Massenmbilisierung in einen bewaffneten Kampf verwandeln – Im Gespräch mit Sergio Yahni

3. April 2018 - 12:00 | | Politik | 0 Kommentare
Israelische Soldaten schießen auf Zivilisten – Bld B’Tselem

Ab vergangenen Freitag fanden in Gaza Proteste imgedenken an den Rahmen des Tag des Bodens, den 6 toten und 100 verletzten Palästinenser, die damals gegen die israelische Enteignungspolitik demonstrierten, statt. In Gaza demonstrierten deswegen mehr als 20.000 und für ein Rückkehrrecht in die Gebiete aus denen sie vertrieben wurden, Israel griff diese Proteste jedoch mit massiver Gewalt an. Sergio Yahni, Leiter des Palästinensischen Zentrums für Alternative Informationen, sprach über den „Marsch der Rückkehr“, der vergangenen […]

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Israel ermordet 7 Palästinenser bei friedlichen Protesten!

30. März 2018 - 15:49 | | Politik | 1 Kommentare
Gazastreifen 2015

Palästinenser weltweit gedenken heute im Rahmen des Tag des Bodens, den 6 toten und 100 verletzten Palästinenser, die damals gegen die israelische Enteignungspolitik demonstrierten. Im Gazastreifen kam es deswegen heute zu Protesten, die nicht nur ein Ende der Enteignung palästinensischen Landes in Israel forderten, sondern auch das Rückkehrrecht für diejenigen, die im Zuge der Nakba durch Israel vertrieben wurden. Die friedlichen Proteste wurden von Israel heftig beschossen, in der Folge starben 7 Palästinenser und 374 […]

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Gegen die Instrumentalisierung des Antisemitismus-Begriffs – Im Gespräch mit der Jewish Antifa

17. März 2018 - 11:00 | | Politik | 2 Kommentare

In der deutschen Linken ist kaum ein politisches Thema so umstritten wie der Nahostkonflikt. Klare Position bezieht in dieser Frage die Jewish-Antifa aus Berlin, welche sich sowohl gegen die Besatzung stellt, wie auch gegen die Instrumentalisierung des des Antisemitismus-Begriffs. Wir haben ein Gespräch mit ihnen geführt. Die Freiheitsliebe: Wer oder was ist die „Jewish Antifa Berlin“? Jewish Antifa: Wir sind eine Gruppe von ungefähr 20 Berlinerinnen und Berlinern. Die meisten von uns sind in Israel […]

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Droht Gaza ein neuer israelischer Krieg?

4. März 2018 - 12:59 | | Politik | 1 Kommentare
Gazastreifen 2015

Israel droht mit einem neuen blutigen Krieg gegen die Palästinenser im Gaza-Streifen, die ohnehin unter einer sich verschärfenden humanitären Krise leiden. Von Nick Clark. Zwei palästinensische Teenager wurden durch Panzerbeschuss nahe der Grenze zu Israel getötet. Die Tötungen waren die Folge eines erneuten Trommelfeuers an Bombardements und Luftangriffen gegen Gaza am letzten Wochenende. Gaza im Würgegriff Das israelische Militär brüstete sich, sechs „umfangreiche Attacken“ gegen Gaza mit Panzern und Düsenjägern durchgeführt zu haben. Dabei seien 18 […]

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Lieberman hat Recht: es gibt keine Krise in Gaza – dies ist eine Katastrophe

22. Februar 2018 - 16:45 | | Politik | 0 Kommentare
Gazastreifen 2015

In der Meinungsverschiedenheit zwischen dem Militär-Stabschef und dem Verteidigungsminister, ob es in Gaza eine humanitäre Krise gäbe, hat der Verteidigungsminister Lieberman Recht. Da gibt es keine Krise. Eine Krise schließt einen Punkt mit ein, der über Routine hinweggeht und wie ein Meteor zuschlägt. Solch eine Situation ist nicht in Gaza, wo es eine ständige und vorauszusehende Verschlechterung gibt. Jedes Argument im Niedergang ist eine humanitäre Katastrophe. Der vorausgehende Paragraph und jeder folgende Satz könnte das […]

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Blinde Parteinahme für Israel kennzeichnet Medien, ob linksliberal oder rechts!

30. Januar 2018 - 13:22 | | Politik | 2 Kommentare

In Deutschland wird die Debatte um den Nahostkonflikt dominiert von Sympathisanten der israelischen Regierung, die dabei mal linksliberal und mal konservativ sind. Gegen kritische Linke wird dabei Stimmung gemacht, weswegen in Berlin am 10. Februar die die Konferenz „Zur Zeit der Verleumder“ stattfindet. Wir sprachen mit den Organisatoren. Die Freiheitsliebe: In rund zwei Wochen findet die Konferenz „Zur Zeit der Verleumder“ statt, wer sind denn die Verleumder und wen verleumden sie? Projekt Kritische Aufklärung: Die […]

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Israelkritiker sollen mundtot gemacht werden – Im Gespräch mit Annette Groth

6. Januar 2018 - 12:04 | | Politik | 0 Kommentare

Kritik an Israel ist in Deutschland ein schwieriges Thema, schnell werden Veranstaltungen abgesagt und Kritiker als Antisemiten dargestellt. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Annette Groth hat eine Broschüre zu der Stimmungsmache gegen Friedensaktivisten geschrieben. Wir haben mit ihr über die Bedrohung der Meinungsfreiheit im Kontext der Israelkritik gesprochen. Die Freiheitsliebe: Du hast vor kurzem zusammen mit Günter Rath die Broschüre „Meinungsfreiheit bedroht – Die Gefährdung der Meinungsfreiheit durch die sogenannten Freunde Israels“ veröffentlicht. Wo siehst du denn […]

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Palästina und das Völkerrecht

3. Januar 2018 - 11:14 | | Kultur | 0 Kommentare

„Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Israel ein Apartheidregime etabliert hat, das über die gesamte palästinensische Bevölkerung herrscht. Die Autoren des Berichts sind sich des Ernstes dieser Anschuldigung bewusst, kommen aber zu dem Schluss, dass die verfügbaren Beweise zweifelsfrei belegen, dass Israel einer Politik und einer Praxis schuldig ist, die das Verbrechen der Apartheid darstellen, so wie es im Instrumentarium des Völkerrechts definiert ist.“ Mit diesen Worten beginnt das sogenannte Executive Summary, das Vorwort […]

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Israels Abschiebepolitik – Fremdenhass als Mittel der Politik

31. Dezember 2017 - 12:45 | | Politik | 1 Kommentare
Geflüchtetenprotest. Tel Aviv, Juni 2017. Foto:Activestills

Zehntausende Geflüchtete aus Eritrea und dem Sudan sind in den vergangenen Jahren nach Israel gelangt. Der Staat bezeichnet sie offiziell als Eindringlinge. Während ein 245 Kilometer langer Zaun zu Ägypten einen weiteren Zuzug komplett verhindert, konnte eine Politik der willkürlichen Internierung und des Schikanierens, gepaart mit kampagnenartigem und alltäglichem Rassismus mehr als 20.000 Asylsuchende dazu bewegen, Israel zu verlassen. Nun will die Regierung alle im Land verbliebenen nicht jüdischen Flüchtlinge abschieben. Heute leben zirka 38.000 […]

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