Zehntausende demonstrieren in Madrid gegen Spardiktat und für Podemos

31. Januar 2015 - 16:57 | | Politik | 4 Kommentare

Die neue spanische Linkspartei Podemos, die aktuell in den Umfragen führt, hatte für den heutigen Samstag nach Madrid zu einer Demonstration gegen das Spardiktat mobilisiert und ihrem Aufruf folgten Zehntausende. Forderungen waren die Umkehr der als Einsparungen bezeichneten Einschnitte im Sozialbereich und ein Stopp der Privatisierung. Die Demo war allerdings nicht nur ein Zeichen gegen die Krisenpolitik, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung, welches in Podemos gesetzt wird.

„Griechenland ist nur der Anfang eines Wandels in ganz Südeuropa“, schrieb Syriza-Chef Tsipras in einem Artikel für die Madrider Zeitung „El País“. „Bald werden wir erleben, dass dieser Wandel auch nach Spanien gelangen wird“ machte er den Anhängern von Podemos Hoffnung- Pablo Iglesias formuliert es ebenso deutlich: „Erst Syriza, dann Podemos – wir werden siegen.“

In einem Interview mit der Zeitschrift Luxemburg kündigt Pablo Iglesias, Vorsitzender von Podemos, ein Maßnahmenpaket für den Fall eines Wahlsiegs an. “Es muss eine Reihe Sofortmaßnahmen geben, unser Land benötigt das. Die erste wäre ein Ende der Zwangsräumungen – und zwar auf Grundlage bestehender Gesetze.

 

Korrektur: An der Demonstration sollen sich fast 300.000 Menschen beteiligt haben, so ein Sprecher von Podemos. Die Polizei spricht von mehr als 100.000.

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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4 Kommentare

  • 1
    L.S. sagt:

    Klugscheißerei ich weiß… Hier noch mal der Kommentar auf deutsch:

    Ich habe 2009 die Freiheitsliebe aus dem Wunsch heraus gegründet, einen Ort zu schaffen, an dem es keine Grenzen zwischen Menschen gibt. Einen Ort, an dem man sich unabhängig von Religion, Herkunt, sexueller Orientierung, oder Geschlecht mitteilen kann. Freiheit bedeutet immer Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite, streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das umsetzen muss, das nur der Minderheit nützt.
    Julius Jamal

  • 2
    L.S. sagt:

    Wenn du Hilfe bei der Korrektur brauchst, schreib einfach durch! Ich beherrsch unsere Sprache zwar auch nicht perfekt, aber genug um solch kleine Artikel zu überarbeiten. Kommt seriöser – weißt schon 😉
    https://www.facebook.com/lukas.sturm.988

  • 3
    Florian Hohenwarter sagt:

    Passt nicht gerade zur Überschrift, aber ich möchte dieses Video hier trotzdem nochmal reinstellen, da mich es immer noch wundert, warum es so wenig verbreitet ist.

    Der ehemalige Spiegel Journalist Harald Schumann redet Klartext und prangert die Interne Pressefreiheit in Deutschland an.

    Schumann: “… das ist in der deutschen Presse Gang und Gäbe, dass Chefredakteure oder Resortleiter ihren Untergebenen sagen, wie sie zu denken haben. Dass Vorgaben gemacht werden, was sie recherchieren dürfen und was nicht, und dass viele junge Kollegen daran gehindert werden überhaupt kritische Journalisten zu werden weil ihre Vorgesetzten das gar nicht wollen.”

    Interviewer: “Sie nehmen ausdrücklich die ÖR-Anstallten nicht aus, warum?”

    Schumann: “Weil ich genügend Kollegen aus ÖR-Anstallten kenne, die mir genau solche Geschichten berichtet haben und mir das hundertfach bestätigt haben. Insofern, die sind da nicht aus zunehmen.”

    https://www.youtube.com/watch?v=d1ntkEbQraU

  • 4

    […] Zuge der Krise ist eine starke Bewegung gegen den heutigen Kapitalismus entstanden: Podemos in Spanien, Syriza in Griechenland oder Occupy in den USA. In Großbritannien fand in der […]