Lasst uns um die Freizeit kämpfen

22. Dezember 2015 - 19:12 | | Gesellschaft | 4 Kommentare
Uhr – Bild: Julius

Wir wollen weniger arbeiten oder doch lieber mehr verdienen? Was ist unsere Priorität: Konsum oder die freie Zeiteinteilung? Die Weltwirtschaftskrise hat auf frappierende Weise deutlich gemacht, dass die Ökonomen des Kapitals ihr eigenes Wirtschaftssystem nicht kontrollieren und verstehen können. Stattdessen haben die reicher werdenden Reichen und die Umweltausbeutung zu einer, nach Karl Marx, typischen Krise des Kapitalismus geführt. Doch welche Schlussfolgerungen ziehen wir daraus? Für Manager und Superreiche scheint es weiterzugehen wie bisher.

„Wie kommt es, dass wir Geld inzwischen behandeln, als sei es eine knappe Ressource wie Öl, obwohl Geld doch im Grunde lediglich eine gesellschaftliche Beziehung darstellt und demzufolge grenzenlos vermehrbar ist? Mit Öl wiederum, das unbestreitbar eine knappe Ressource ist, wird verfahren, als sei es Geld, also etwas, das man mit vollen Händen ausgeben kann […]“, fragt David Greaber in seinem Buch „Kampf dem Kamikaze Kapitalismus“ zurecht. Sieben Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise leiden viele Europäische Länder wie Griechenland, Spanien oder Irland nach wie vor unter der neoliberalen Sparpolitik Merkels. Währenddessen gehen Banken, Spekulanten und Manager ihren Berufen nach, als hätte es die Krise nie gegeben. Stattdessen schießen die Börsengewinne, Dividenden und Managerboni ins unermessliche.

Im Zuge der Krise ist eine starke Bewegung gegen den heutigen Kapitalismus entstanden: Podemos in Spanien, Syriza in Griechenland oder Occupy in den USA. In Großbritannien fand in der Labourparty ein Linksruck statt. Doch wofür sollten wir kämpfen: Für mehr Geld? Für eine besser Verteilung? Sicherlich. Doch der Aktivist und Soziologe David Greaber verortet das Hauptkampffeld wo anders: Wir sollten um unsere Lebens- und Freizeit kämpfen! Die Menschheit hat fast alles Gute ihrer Geschichte in der Freizeit bzw. in ihrer Kreativzeit hervorgebracht, nicht während sie produktiv war: „Von Sis Kebab bis Rock’n’roll. […] Die Welt braucht weniger Arbeit.“

Hier sieht er auch das Hauptproblem der Arbeiterinnenbewegung des 20. Jahrhunderts, ihr Arbeitsethos. Sie tat es in der Produktions- und Konsummaximierung ihrem kapitalistischen Wirtschaftsverwandten nach. Sollten wir für mehr Freizeit kämpfen? Die Gewerkschaften trugen bereits in den 80ern Jahren die Forderung nach drastischer Arbeitszeitverkürzung vor. Schweden machte es nun vor, denn dort wurde die 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich eingeführt. Der Club of Rome, ein Zusammenschluss aus verschiedenen Wirtschafts- und Gesellschaftsexperten rechnete bereits 1985 vor, dass jeder Mensch nur vier Stunden Lohnarbeit nachkommen müsste, damit alle versorgt werden könnten. Das war vor der IT-Revolution, wie sieht es dann erst heute aus?

Was wir brauchen, ist eine Entbürokratisierung aller Lebensbereiche und damit ein Ende des Kapitalismus selbst. Gerade im Alltag finden wir dutzende Hinweise, dass Alternativen möglich sind: Wenn der Opa seinem Enkel erklärt, dass Teilen besser ist als egoistisch mit seinem Spielzeug zu spielen. Wenn Menschen sich unentgeltlich und ohne Hintergedanken helfen. Wenn Menschen nach Umweltkatastrophen oder Kriegen zusammenhalten und helfen, ganz ohne Markt und Profitgier.

„Im Grunde genommen meint Kommunismus eigentlich nur eine beliebige Situation, in der Menschen nach dem Grundsatz: ‚Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen‘ handeln“, David Graeber

Was folgt daraus? Wir sollten nicht nur darum kämpfen, das Lähne angehoben und Tarife verteidigt werden. Zweifelsohne ist dies wichtig. Vielmehr sollten wir die Forderungen der Gewerkschaften der 70er und 80er Jahre erneut aufgreifen und um unser Leben Kämpfen. Denn nirgendswo verpufft soviel unserer Lebenszeit wie auf der Arbeit.

„Wir haben Berge von überflüssigem Bedarf angehäuft. Ständig müssen wir kaufen, wegwerfen, kaufe. Es ist unser Leben, das wir verschwenden. Denn wenn wir etwas laufen, bezahlen wir nicht mit Geld. Wir bezahlen mit unserer Lebenszeit, die wir aufwenden mussten, um dieses Geld zu verdienen. Der Unterschied: Leben lässt sich nicht kaufen. Es vergeht einfach. Und es ist schrecklich, dein Leben zu verschwenden, indem du deine Freiheit verlierst. Jose Mujica, ehemaliger Präsident Uruguays“

Am Ende bleibt die Frage: Leben wir um zu arbeiten oder arbeiten wir um zu leben?

Über den Autor

Bundessprecher der linksjugend ['solid] und Wortakrobat für die Freiheitsliebe, Balkan21 und andere Medien.
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4 Kommentare

  • 1
    andreas sagt:

    Früher haben wir gedacht-lasst die Leute doch an die Arbeit rennen, wenn sie denken sie sind glücklich dabei.
    Heute sagen wir, dass das in Anbetracht des sinnlosen Ressourcenverbrauchs nicht mehr in der Freiheit des Menschen liegt, soviel zu Produzieren wie nur irgendwie möglich.
    Auch sollte das Wort Arbeit besser definiert werden. Arbeit bedeutet nämlich nicht, nur für irgendjemanden oder irgendwas in einem Sinnlosen Hamsterrad mit zurennen.
    Arbeit kann Spaß machen, kann kreativ sein und es gibt fast unendlich viel Sinnvolles und Notwendiges zu tun.
    Und danach sollte Arbeit eingeschätzt werden, macht es Sinn? Ist es Notwendig? oder tun wir für den persönlichen Profit von ein paar wenigen, unsere Lebenszeit, Gesundheit und Erde zerstören.
    Auch sollte den Menschen klarer werden, dass die alternative zur Fabrik,Office,Geschäft usw. nicht bedeutet dass das Leben faul und träge an einem vorüberzieht.
    Genau das Gegenteil würde für die meisten eintreten. Zusammen kochen,etwas bauen,reisen,anderen Menschen helfen,Kunst machen, eben alles was Leben und Lebensqualität bedeutet, könnte eintreten für die, die sich entscheiden aus dem Hamsterrad auszusteigen.
    Für manche würde die Freiheit wahrscheinlich zu viel sein, sie würden in Alcohol,Drogen,Trägheit untergehen, müssten durch anderer Leute Arbeit mitgezogen/mit-gefüttert werden.
    Aber alles wäre allemal besser, als das wir unsere Natur, unser Ökosystem, durch unendliches Produzieren Konsumieren und die dazu notwendigen Kriege in ein großes Schlachtfeld verwandeln.
    Weil dahin geht es, alle können es sehen – doch die meisten versuchen es zu verdrängen.
    Doch es wird immer klarer.
    Denn wenn wir uns nicht weiterentwickeln, sondern so weiter machen wie bisher, wird die nächsten hundert(te?) Jahre die Mehrheit der Menschheit, Tier-und Pflanzenwelt ihre Zeit mit leiden und sterben verbringen müssen.
    Die Alternative muss nicht Kommunis-Sozialis-oder irgendwie – Ismus heißen.
    Lasst uns von dem, was wir aus den vergangenen Experimenten lernen konnten, das beste heraussuchen – und eine Welt schaffen, in der alle Bewohner unserer Erde in Frieden und Wohlstand zusammenleben.
    Ohne Sie zu zerstören.

  • 2
    rote_pille sagt:

    Der hier verfasste BS hat schon seit dem Erscheinen von Mises‘ „Gemeinwirtschaft“ vor 100 Jahren keinerlei Existenzberechtigung. Ich kann kaum beschreiben welche Schmerzen es bei mir auslöst zu lesen, wie z.B. behauptet wird, Geld wäre eine gesellschaftliche Beziehung und man könnte es einfach nur zu vermehren – für Gegenargumente siehe Venezuela. Wie kann man nur ständig solchen Stuss wiederholen? Was ist so schwer daran sich ein paar hundert Seiten durchzulesen auf denen mit diesen uralten Vorurteile Punkt für Punkt aufgeräumt wird?
    Die Kritik zum Artikel wäre länger als der Artikel selbst, also gehe ich nur auf ein paar Brüller ein. Das mit dem Gelddrucken begreifen wohl auch kleine Kinder – die seltenen Sammelkarten haben einen Wert, die die jeder 100 Mal hat nicht. Beim der Ausbeutung von Ressource liegt ihr falsch, im Sozialismus wüsste man den Wert der Ressourcen nicht zu bestimmen, da ohne Privateigentum kein Preissystem existiert =>Verschwendung. Dem Kapitalismus Bürokratie vorzuwerfen ist echt der Hammer, wo die antikapitalistischen Vorgaben der Regierung doch offensichtlich für die gesamte nicht für die Organisation der Produktion notwendige Bürokratie verantwortlich sind. Darauf kann man auch von selbst kommen, da Bürokratie=Kosten sind. Maximale Arbeitszeiten sind ein Eingriff in die Entscheidungsfreiheit der Menschen, die lieber noch arbeiten würden. etc etc.

    • 2.1
      rote_pille sagt:

      Meine zahlreichen Rechtschreibe- und Ausdrucksfehler im Kommentar kommen übrigens daher, dass der Kommentar auf einem Ipod verfasst wurde.
      Was „überflüssig“ ist, habt ihr auch nicht verstanden: es ist ein subjektives Urteil. Für den Rest der Bevölkerung sind also nicht die ganzen Dinge, die angehäuft wurden überflüssig, sondern eure abfälligen Urteile über ihre Bedürfniss. Wenn irgendjemand meint, es ist sinnvoll irgendwas anzuhäufen, dann ist das seine Sache und ihr habt nicht das Recht ihm die Möglichkeit dazu zu verbauen. Wir „müssen“ nicht ständig kaufen, wir wollen es tun. Selbstverständlich ist es im Interesse von unfähigen Politikern und dekadenten Pseudointellektuellen der Masse einzureden Konsum wäre schlecht, damit ihr Versagen auf dem Gebiet der Wirtschaft nicht so sehr ins Gewicht fällt. Die Behauptung, Kunst wäre keine Arbeit, sondern eine Freizeitbeschäftigung, ist eine arrogante Frechheit gegenüber Künstlern, die wie viele andere hart an ihrer Karriere arbeiten.

      • 2.1.1
        SoundPrinter sagt:

        Sie gehen auf eine Aufgestellte Begründung mit Behauptung und stellen Sachen als Vorwurf hin, um eigene Vorwürfe zu entwickeln(auf Fehlerhafter Systemaufbau belegt, daher Vorwurf, versteht sich).

        „Das mit dem Gelddrucken begreifen wohl auch kleine Kinder – die seltenen Sammelkarten haben einen Wert, die die jeder 100 Mal hat nicht. Beim der Ausbeutung von Ressource liegt ihr falsch, im Sozialismus wüsste man den Wert der Ressourcen nicht zu bestimmen, da ohne Privateigentum kein Preissystem existiert =>Verschwendung.“ — Das was die Kinder falschgelernt haben muss man nicht als Beispiel nehmen. Es ist völlig invalide, dadurch das die „seltenen“ Karten ja einfach nur selten sind, weil es weniger von ihnen gibt. Macht es die wirklich mehr Wert deswegen? Dann kann man ja danach auch gehen, wie Objekt auch Subjekt, Menschen der seltenen Art sind mehr Wert. Aber bleiben wir einfach mal bei Sachen. Nur weil es kein PRIVATeigentum gibt, sagts keiner das es ein GEMEINSCHAFTSbesitz gibt. Preise kann man nach dem umstellen wie der Besitz gebraucht ist. Wieso sollte der Mensch sich nach einer Aufbau richten, das ins Geldmacherei führt, wenn doch Geld eh nur eine Ausgabemittel ist der Luxus herschafft. Man arbeitet nicht fürs Geld, sondern das System, und System ist ein Bau FÜR Menschenentwicklungsförderung dessen Gemeinschaft. Einer für Alle, nicht Alle für einen. Den Kartentauschenden Kinder wurde ein Mistfunktion übertragen, der kein Sinn macht als ein Ego-Spiel. Es lässt sich dann auch sehr leicht zeigen was für Probleme es entwickeln. „Ich habe die seltene Karte, es ist mehr Wert und was besonderes“ „Aber ich habe dafür 100 von Anderem! Ich habe mehr!“ — A– „Deins ist Nichts Wert, meins ist schöner“ „Mehr ist besser als eins!“ „Ach komm ich gebe dir die Seltene, aber dafür gibst du mir dann halt deine 100“ „Hmmmm…okee“ „Soo….jetzt habe ich die 100!! Haha!“ „Aber ich deine Seltene! Du sagtest doch es ist schöner!“ „….Ich will beides, gibs her!“ „Nö, MEINS, mein Privateigentum, Papa sagt was mir ist, ist mir und da hat keiner das Recht es mir wegzunehmen!“. Ein schöner Streit, wie wäre es mit –B– „Weißt du was? Wir stimmen Voneinander ab, ich sage meins ist besser und du hälst deins für besser und das bleibt dabei.“ „Ja dann behalte ich die Karten einfach und brauche deine nicht“. Entschuldigung, was war der Funktion hinter Sammelkarten? Das an sich reißen? Angeben wer besser und über dem Anderen steht? Oder das man die völlig alleine Sammelt und keiner richtig davon erfährt oder damit zutun hat und somit ein Wert für sich und sich allein aufgestellt wird?

        Wie wäre es mit tauschen ohne Eigentum? einfach nur Besitz, für Alle, haben das selbe, keiner muss über den Anderen stehen. Doch wenn das nicht möglich ist und irgendjemand immer aus der Reihe tanzt und die Kinder es nicht zusammenschmeißen können, dann wird Zeit für Menschlichkeitslehre.

        Das systematische Denkversuch führt nirgendswo hin, wenn wieder Nahrung existiert um Geld zu verdienen, wie schief ist das denn? Geld wurde entwickelt um ein Mittel für den Zweck zu sein. Nicht der Zweck selbst. Geld wird für Nahrung ausgegeben. Und wenn Geld nicht gebraucht werden kann dadurch wie Jeder sowieso gleichkriegen soll kann es ja sogar abgeschaffen werden. Man soll sich zusammenschließen und für Großmenge einsetzen. Wenn man doch eh weitergeben würde das Essen, kauft dann auch der, der kann wenns um Geld geht, und verteilt untereinander – Geld Sinnvoll eingesetzt – wenn man nur für sich kauft mit der Begründung „Mein Geld, meine Sache“ dann hat die Person schön was anzuhäufen die sie nicht braucht. Und wohin damit? Pardon, er hat ja das Recht Geld in die Luft zu schmeißen, und das sollte man ihm dann auch erlauben für sich zu leben. Andere, die machen ja garnichts. So ohne Arbeit stehen die nur rum. Oder hatten die einfach kein Bock obwohl sie Lesen und Schreiben können? Somit wäre ich acuh der Meinung diese sollten schleunigst mal überlegen für was die Leben. Keine Lust => Anstrengungsfaulheit => Luxusgefühl => Ego-Fütterung. Der Mensch braucht eine Anti-Ego Entwicklung. Doch wenn der Geldhabender kein Egoist wäre, würde er das mit dem faulem Ego-Pack teilen und selbst verhungern wenns dazu kommt diese Mehrheit bewegt sich gegen die Einheit. Das ist sowieso der Fall bei uns. Der der den *rsch arbeitet um Futter zu erschaffen, wird ausgestochen und verblutet, während das Faule Ego Pack, sich um die Luxusgefühle sorgen macht. Der Futterhersteller bildet sich weiter zum Produktzusammensetzer und macht aus purem Bio auch mal Synthetik, das Faule Pack setzt sich drauf und meint „Wir haben so entschieden, wir sind gleichdenker, wir sind mehrere, wir müssen es nicht haben, nein, aber wir WOLLEN es!“ Sehr Klug eine Sache einfach zu wollen ohne Funktion dahinter außer Verschwendung von harter Arbeit und Rohstoffe.

        Wo ist die Notwendige Bürokratie für die Produktion für so etwas Einfaches? Sagen Sie doch mal wie Büroarbeit und Amt funktionstüchtig sein soll wenn es auf die GRUNDlagen aufgesetzt ist, bei dem der Stoffgewinner sich auf die Ego vom Bürokraten einlassen muss, welcher meint, er WOLLE einfach? Da sagt der Bauer auch „Dann WILL ich auch einfach, sonst nutzt du mich aus und ich leide. Wenn ich es schlechter habe nihmt Qualität ab und du kriegst dann sowieso fast nix mehr, aber ich könnte doch einfach alles für mich behalten und nichts abgeben. Wenn du mich dann rausschmeißt aus dem Geschäft, oder sogar Erlegst, viel spaß bei der Arbeit FÜR dich und VON dir“ Einfach mal lernen nicht wie ein Kind gleich für sich zuzugreifen wie die Falschbelherte. Die Kapitalismus selbst schaffte eine Bürokratie auf Eigengewinn und anhand Beispiel ist das ja wunderbar verständlich. Wie Kapitale sich selbst die Genitalien in den engen Käfig zwingen. Ist nur ein Metapha.

        Das mit Maximale Arbeitszeiten stimme ich jedoch zu mit ist Schwachsinn, der Mensch kann mehr, aber wenn der doch einfach zu faul ist überhaupt etwas richtigzumachen!? Wenn man viel Arbeiten kann UND in der Lage ist zu sagen „Fuhh, müde, was soll’s, weitergehts, Leute brauchen mich“ Ist schon gewiss wie wir nicht brauchen die Füße hochzustellen. Leider rennt jeder davon mit „Stress“.

        und LESEN Sie, LESEN Sie nochmal wo es steht das Künstler freiZEIT-„Faschisten“ wären. Man schrieb, nicht als Geschäfft, sondern schaffender Arbeit mit Freiheit. Klar kann man das interpretieren auf Freizeit und es ist auch richtig so als Freizeitiger ohne Druck die Sache zu bearbeiten und zu fertigen als immer wieder fest und einseitig bis zum Abwinken (wenn der Mensch sich „Stress“ einbildet). Sie brauchen nicht alles unter Arbeit einzureden als Geschäftsmuss.

        Aber jetzt wird’s echt witzig. Jetzt kommt die Rückbehauptung auf Ihre Behauptung: Wie wagen SIE es Kunst als Arbeit runterzustufen? Haben Sie überhaupt wirklich Ahnung und Verständnis für Musik? Und NEIN, Musik STUDIEREN und AUSÜBEN hat Nichts damit zu tun. Dann wissen sie Musik, aber so wie da geschreiben worden ist wird die Kraft der Künstler auf höchster Form mit moderat-niedrigem Niveau als Schuhsohle benutzt. Dass equale Menschen, die für Alle Menschen stehen, von für höhere Menschenstehendem, der für Menschen die für sich stehen, runtergemacht, ignoriert und/oder distanziert werden ist ein Verständnissunlogik. So sorgen Sie nur noch für noch ein Krieg. Einfach annehmen, und ich wiederhole mich jetzt sowie ich den ganzen Text oben wiederholen musste, einfach Ego bezwingen. Man stirbt nicht davon. MIT Ego sterben aber verdammt Viele.