Schlepper im Mittelmeer und Gentechnik Zuhause? Die Themen der EU-Parlaments Tagung

10. Januar 2015 - 22:19 | | Politik | 0 Kommentare

Vom 12. bis zum 15. Januar findet die Plenartagung des Europäischen Parlamentes statt. Neben einer Schweigeminute für die Opfer von Charlie Hebdo und einem Gedenken an die Befreiung von Auschwitz-Birkenau vor 70. Jahren werden unter anderem Gentechnik und Schlepperaktivitäten im Mittelmeer zentrale Themen der Tagung sein.

 

Die Geschehnisse um Charlie Hebdo erschüttern auch das EU-Parlament. Aus diesem Grund wird am Anfang der Tagung eine Schweigeminute für die Opfer des Attentates abgehalten. Außerdem gedenkt das Parlament auf der Tagung vom 12.-15. Januar der Befreiung von Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945. Soldaten der Rote Armee befreite an diesem Tag die Menschen aus dem größten Vernichtungslager Nazi-Deutschlands, in dem mindestens 1,1 Millionen Frauen, Männer und Kinder starben.

 

Ein großes Thema der Tagung sind die Schlepperaktivitäten im Mittelmeer. Laut dem Pressetext zur Tagung wird darüber „diskutiert“. Weitere Konsequenzen der Diskussion werden nicht genannt.
Des weiteren stimmt das EU-Parlament über eine EU-Regel zu „gentechnisch veränderte Organismen“ ab.
„gemäß eines im Dezember gefundenen Kompromisses zwischen den EU-Staaten und dem EU-Parlament werden die Mitgliedsstaaten weiterhin den Anbau von GVO-Pflanzen einschränken und sogar verbieten können und so gentechnik-freie Zonen sichern.“, so der Pressetext. Was letztendlich bei der Tagung herauskommt, wird sich zeigen. Auf dieser etwas unübersichtlichen Seite kann man die Plenartagung und alle Pressekonferenzen live verfolgen.

Über den Autor

Themenschwerpunkt: Demos (aktuell vor allem Pegida), Gesellschaft, Antisemitismus, Flüchtlinge Ich schreibe für die Freiheitsliebe, da ich auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam machen will. Zum Beispiel Antisemitismus. Etwas, was eigentlich seit 70 Jahren nichtmehr existieren sollte, wird wieder salonfähig. Die vielen Anschläge auf Synagogen in Deutschland beweisen das. Außerdem geht mir der Rassismus, der vielen Flüchtlingen entgegenschlägt, ziemlich auf die Nerven. Dort will ich aufklären und zeigen, dass Leute, die Asylsuchende „Sozialschmarotzer“ nennen eindeutig rechte Parolen nachplappern. Daher mag ich so Aktionen, wo Flüchtlingen mit Blumen und dem Satz „Nice to have you here“ begrüßt werden. In ihrem Herkunftsland hatten sie schon genug Leid, das muss nicht in Deutschland weitergehen!