Proteste in London - Bild: Socialistworker.co.uk

Europaweite Proteste gegen Rassismus

In ganze Europa haben anlässlich des internationalen Tags gegen Rassismus, am gestrigen Samstag, zehntausende gegen Rassismus und Rechtsruck. Die größten Proteste fanden in der britischen Hauptstadt London statt, Proteste gab es auch in anderen britischen Städten, sowie in Irland, Deutschland, Österreich, Griechenland, Polen und weiteren Staaten.

In London, wo das Bündnis „Stand up to Racism“ zu den Protesten aufgerufen hatte, nahmen 20.000 Menschen an den Protesten teil, unter ihnen auch mehrere Labour-Abgeordnete, Mitglieder von Gewerkschaften, sowie linken Parteien. Diane Abbot, die von Corbyn zu seiner Kandidatin als Innenministerin nominiert wurde, erklärte auf der Demonstration: „In Zeiten von Trump und Brexit ist es noch wichtiger gegen Rassismus aufzustehen. Ich bin stolz sagen zu können, das Labour Familienzusammenführungen unterstützten wird. Ich sage: refugees are welcome here.“ Auch in Glasgow gingen mehr als 1500 Menschen auf die Straße unter ihnen der neue Labourvorsitzende in Schottland, Richard Leonard. In Griechenlands Haupstadt Athen demonstrierten 10.000, in Warschau waren 2,000 auf der Straße um gegen den zunehmenden Rassismus zu protestieren. In Deutschland fanden an 25 Proteste statt, darunter Berlin und Franfkurt. Die größten Proteste im deutschsprachigen Raum gab es allerdings in Wien wo 8.000 Menschen sich an den Protesten beteiligten. Irene von den Omas gegen Rechts erklärte gegenüber der Linkswende: „Die FPÖ muss raus aus der Regierung, das kann so  nicht bleiben. Da ist die Abgrenzung zu den Nazis einfach nicht klar genug gegeben.“

Insgesamt demonstrierten europaweit zehntausende und zeigten damit, dass es überall Widerstand gegen Rassismus und Rechtsruck gibt, der sich in fast allen europäischen Länder vollzieht. Besonders beeindruckend ist, dass die Proteste auch in immer mehr osteuropäischen Ländern stattfinden, wo die Rechten teilweise schon in den Regierungen sitzen.

 

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