Analyse eines hetzerischen Kommentars

22. Dezember 2015 - 18:12 | | Politik | 25 Kommentare

Ich danke den lieben Menschen der Pegida Bewegung für die Aufforderung sich unter meinem Artikel auszulassen. Da sich durch Kommentare wie diesen meine Thesen bestätigen, werde ich – wie sollte es anders sein – über Hetzkommentare schreiben. In Zukunft bitte ich Pegida um etwas weniger offensichtliche Kommentare. Im gleichen Atemzug möchte ich ebenfalls meinen Dank an Pegida aussprechen. Eure Auseinandersetzung mit meinem Artikel ließ die Leserzahl leicht wachsen. Ausschlaggebend wir folgendes Zitat sein:

 

 

neuheidesagt:

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“

lassen sie mich raten.
sie sind der typische antifatist!
ein mit grammatikalischen grundkenntnissen ausgestatteter langzeitstudent,der mit seiner bodenlose arroganz und verachtung gegenüber den bürgern,die durch ihre hände arbeit,ein für die gesellschaft weitere nutzlose existenz finanziert.

was fängt man in seiner reichlichen freizeit.mit seinem leben an?
richtig…
man wird mitglied einer fremdfinanzierten vereinigung,dessen vorbilderernst röhms sa schlägertruppe war und all das bedroht,niedergeknüppelt hat was gegen das regime aufbegehrte.

sie sind auf der seite der parasitären nichtgewählten eurodiktatur.der volksverräter und aufgrund ihres verachtung gegenüber der arbeitenden bevölkerung sicherlich eine glänzende karriere in der politik vor sich.
nur sie haben aufgrund ihrer verspäteten geburt den weg an die futtertöge verpasst.

ob sie sich eine nachricht aus dem meer an berechtigter kritik,gegenüber der faschistoiden elitenmafia herrausgepickt haben um eine immer grösser werdende bewegung zu diffamieren,geht völligst ins leere,sie ist völligst nutzlos,genauso wie ihr ganzer artikel.

eines möchte ich ihnen mit auf den weg geben…
jetzt in dem moment,während sie ihre geistigen ergüsse unters volk bringen,macht eine der von ihnen verachteten grammatiknofizen grade die von ihnen versauten unischeisshäuser für 6 euro die stunde sauber.
die leute die sowieso von den volksverrätern wie der letzte dreck behandelt werden,machen sich sorgen um ihre existenz.
würden die flüchtlinge,die arbeitsplätze der promis,bankster,politiker,medienhuristen und andere elitärparasiten ersetzen,ich und 99% der bevölkerung wären begeistert.

nur das gegenteil ist der fall.
die menschen die das irrenhaus durch plackerei auf sklavenniveau am leben halten,tragen allein die last.
das sie ihnen auch noch das recht auf kritik streitig machen,ist an borniertheit nicht zu überbieten.

____

Der Verfasser des Kommentars, der dieses Zitat nutzt, versteckt sich hinter dem Pseudonym „Neuheide“. Aus seinem gesamten Kommentar lässt sich unschwer erkennen, dass es sich um einen Befürworter von Pegida handelt. Als Beispiel führe ich den Vergleich zwischen der Gruppierung „Antifa“ und der SA unter Röhm an.

„was fängt man in seiner reichlichen freizeit.mit seinem leben an? man wird mitglied einer fremdfinanzierten vereinigung,dessen vorbilderernst röhms sa schlägertruppe war und all das bedroht,niedergeknüppelt hat was gegen das regime aufbegehrte.“

Diese, für Rechtspopulisten typische, Behauptung lässt sich als Grundlage für die Klassifizierung des Kommentierenden „Neuheide“ in das rechtspopulistische Milieu anführen.

Im Verlauf seiner Ausführungen bedient er weitere typisch rechte Verschwörungstheorien. Als Beispiel lässt sich hierbei die „parasitäre[n] nichtgewählte[n] eurodiktatur.der volksverräter“ nennen. Diese Behauptung lässt sich, obwohl man ein Demokratiedefizit bemängeln kann, nicht tragen. Der Herr „Neuheide“ setze sich bitte mit der Zusammensetzung der Kommission auseinander. Er wird schnell erkennen, dass die Kommission durch Mehrheit im Europaparlament bestätigt werden muss. Das Europaparlament wird alle fünf Jahre durch Wahlen, die in allen Mitgliedsstaaten der EU stattfinden, zusammengesetzt. Ebenso besteht beispielsweise der Rat der Europäischen Union aus Vertretern der nationalen Regierungen.

Es entsteht der Eindruck, dass der Kommentierende wenig Wissen über die Europäische Union verfügt. Des Weiteren wird deutlich, dass der Kommentierende wenig über seine Sprache weiß. In meinem letzten Artikel verwies ich auf die fehlende sprachliche Kompetenz vieler Menschen des rechtspopulistischen Milieus. Der Kommentar unter meinem letzten Artikel bestätigt meine These. „Neuheides“ Kommentar ist ohne Korrektur in diesem Artikel aufgeführt. Dem Kommentierenden fehlt beispielsweise das Wissen, das Nomen in der deutschen Sprache groß geschrieben werden. Des Weiteren sollte die Person „Neuheide“ über die Setzung von Kommata und Punkten nachdenken.

Zum Aspekt der fehlenden Sprachkenntnis möchte ich noch etwas hinzufügen. Wenn ich kritisiere, dass Neonazis und Rechtsradikale der deutschen Sprache, die ein Teil der deutschen Kultur ist, nicht mächtig sind, dann denunziere ich diese. Ich verspotte somit Menschen, die sich einbilden, dass die nationale Zugehörigkeit, die sie so glorifizieren, sie zu etwas Überlegendem macht. „Neuheide“ und andere rechte Spinner sind keine besseren Menschen. Sie sind nicht einmal bessere Deutsche, selbst wenn es bessere Deutsche an sich geben würde. Mit meiner Kritik an der Unfähigkeit eben dieser Spinner, beleidige ich nicht gleichzeitig Menschen, die auf Grund sozialer Probleme oder anderen Gründen nicht so gebildet wie andere Menschen sind. Es ist nicht einmal ein Problem, wenn Menschen nicht jedes Wort und jeden Satz korrekt schreiben. Es wird erst dann zu einem Problem, wenn Neonazis, Faschisten und Rechtspopulisten sich und ihre angeblich überlegende Kultur glorifizieren, dabei jedoch keine Ahnung von eben dieser haben.

Einen letzten Aspekt möchte ich gerne ansprechen. Das Zitat, das „Neuheide“ am Anfang seines Kommentars nennt, sollte kontextualisiert werden.

 „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus.“

Ignazio Silone, Italienischer Schriftsteller und Sozialist

 

Der Schriftsteller und politische Aktivist Ignazio Silone – geboren 1900 in Italien – ist Autor dieses Kommentars. Er engagierte sich in Gewerkschaften und sozialistischen Zeitungen für die Organisation und Bildung der Bevölkerung Italiens. Des Weiteren arbeitete er mit Antonio Gramsci – einem bekannten marxistischen Theoretiker – an politischen Schriften. 1922 erlangten die Faschisten die Macht in Italien. Gramsci wurde verhaftet, Silone floh in die Schweiz.

„Neuheide“ benutzt dieses Zitat inflationär, da er sich der Worte eines Sozialisten bedient, obwohl er eben diese in seinem Kommentar als Äquivalent zur SA des Nazi-Regimes macht. Ignazio Silone wollte mit diesem Zitat die Gefahr thematisieren, die davon ausging, dass sich die UDSSR als antifaschistische Kraft sah und mit eben dieser ihren Kampf gegen den Westen legitimierte. Rechtspopulisten, die förmlich um extremistische Staatsformen betteln, sollten ihre Einstellung zu diesem Zitat überdenken.

Über den Autor

Ich bin offiziell seit 2015 am Portal Freiheitsliebe beteiligt. Momentan studiere ich Germanistik und Literatur. Neben dem Studium engagiere ich mich in der Lokalpolitik und in mehreren Kultureinrichtungen meiner Stadt.

25 Kommentare

  • 1
    frank says:

    Man sieht dem rechten Kommentar doch an, dass dessen AutorIn ein armes, ungebildetes Würstchen ist. Er/Sie hat offenbar Angst um seine Arbeit und fühlt sich von der Politik nicht gehört – und wird dann von rechten Populisten und Verschwörungstheoretikern abgeholt. Da ist doch schon das Problem: Hier wäre linke politische Bildungsarbeit gefragt – den Menschen vermitteln, dass linke Politik sie hört , statt elitär drauf zu kloppen. Ich weiss, dass man ab Rechten ab einem gewissen Punkt nicht mit Argumenten kommen kann, soweit hätte man es garnicht kommen lassen dürfen.

    • 1.1
      Karlx says:

      Das Problem ist bei der Bildungsarbeit, dass die rechten dir eine einfache Lösung anbieten, die Linken aber nicht. Die Rechten können immer alles auf den bösen Ausländer schieben und es sich leicht machen.

      • 1.1.1
        frank says:

        Man sollte diese Menschen natürlich nicht sofort mit allen Marx Werken totschlagen. Man kann Kapitalismuskritik auch schlüssig verkürzt darstellen. Populismus kann man am einfachsten mit Populismus bekämpfen. Dazu passt vielleicht auch ein Stück weit der neue Artikel im lowerclassmag „Angesichts der Misere nicht resignieren“.

      • 1.1.2
        DerKritiker says:

        Die Linken können es auf´s Kapital schieben! Hier findet eine sehr einseitige Betrachtungsweise statt!

      • Karlx says:

        was denkst du ist einseitiger? Ein gesamtes System als Problem darzustellen oder Flüchtlinge und Ausländer?

    • 1.2
      neuheide says:

      was ist freiheit?
      es gibt keinen begriff,der dermassen oft vergewaltigt wurde.
      freiheit endet da wo sie die eines anderen beschränkt.
      es gab sicherlich in der geschichte der menschheit die absolute freiheit genossen.
      aber die konnte man an den fingern zweier hände abzählen.

      alexander,römische kaiser,dschingis kahn,hitler,stalin die konnten wirklich machen was sie wollten.

      aber ansonsten gibt es keine absolute freiheit,das was wir als freiheit empfinden ist ein immer weiter verengender korridor,der von oben vorgegeben wird.
      die us amerikaner dürfen sich die freiheit der art von lohnvagandismus nehmen.
      dürfen eine knarre besitzen,bekommen aber von einem besser ausgerüstetem polizeifaschismusdie grenzen aufgezeigt…

  • 2
    Linker Pazifist says:

    Netter zweiter Versuch, aber leider genauso billig, arrogant, verlogen und leicht zu durchschauen wie der erste. Und nein, ich werde mir diesmal nicht die Mühe machen das im Detail zu belegen, der Autor wird ja wohl auch dieses Mal keine Antwort darauf zustande bringen. Nur soviel: Wer das Proletariat derart verachtet, kann sich wohl kaum selbst als „links“ bezeichnen.

    • 2.1
      Karlx says:

      Komisch. Hoffentlich willst du damit nicht sagen, dass alle Leute, die gegen Nazis und Rechtspopulisten kämpfen, nicht links sind. Hör auf dich „Linker Pazifist“ zu nennen. Wahrscheinlich bist du auch von der Pegida-Seite.

      • 2.1.1
        Linker Pazifist says:

        Mit Verlaub, aber das ist mir jetzt wirklich zu plump, um darauf einzugehen. Einfach mal in dem Vorgängerartikel meine Kommentare lesen, falls Sie wissen wollen, warum ich derart pseudo-linke Positionen wie die von Jannis Dimopulos hier in den beiden Artikeln vorgetragenen demaskiere.

      • 2.1.2
        Linker Pazifist says:

        PS: Da es offenkundig Teil dieses Artikels ist, das Wort „PEGIDA“ so oft wie möglich sinn- und kontextfrei einfließen zu lassen – vermutlich um in Suchmaschinen bei den Trefferlisten ein bißchen weiter nach oben zu kommen – hier meine Meinung zu PEGIDA. Ja, ich bekenne es ganz ehrlich, auch ich bin gegen die Islamisierung des Abendlandes. Liegt aber eher daran, daß ich alle Religionen ablehne. Vermutlich weil mir Patriotismus völlig fremd ist, erliege ich auch nicht der Halluzination, daß eine derartige Islamisierung so kurz bevorstehen könnte, daß man dagegen demonstrieren müßte. Da könnte ich ja auch gleich gegen die Abholzung des deutschen Waldes durch die Biber demonstrieren.

      • neuheide says:

        könnte ichs besser ausdrücken?

        ich denke,eher nein….

        obwohl germanische gottheiten,wir haben nix mit den nahostsekten christen,juden moslems zu tun…

        wir haben coolere gotteheiten zu bieten…

  • 3
    rote_pille says:

    Die wichtigsten Fragen habt ihr nicht beantwortet: seid ihr Langzeitstudenten, „ja“ oder „total“? Werdet ihr vom Staat finanziert, „vollständig“ oder „zu 100%“?
    „Diese, für Rechtspopulisten typische, Behauptung lässt sich als Grundlage für die Klassifizierung des Kommentierenden „Neuheide“ in das rechtspopulistische Milieu anführen.“
    -Wieso genau sollte die Behauptung, auf die sich das Zitat bezieht, gerade für Rechtspopulisten typisch sein?
    „Dem Kommentierenden fehlt beispielsweise das Wissen, das Nomen in der deutschen Sprache groß geschrieben werden“
    -Euch fehlt das Wissen, dass es im Internet Leute gibt, die prinzipiell klein schreiben. Obwohl, Wissen ist es ja nicht wirklich, eher Mangel an logischem Denken.
    „Es wird erst dann zu einem Problem, wenn Neonazis, Faschisten und Rechtspopulisten sich und ihre angeblich überlegende Kultur glorifizieren, dabei jedoch keine Ahnung von eben dieser haben.“
    -In dem Beitrag wurde die d. Kultur mit keinem einzigen Satz glorifiziert. Es gibt 0 Hinweise darauf, dass der Schreiber ein Neonazi ist, denn diesen Beitrag würden viele Liberale sofort unterschreiben. Im Fall von akuten Wahnvorstellungen würde ich den Arzt aufsuchen.

  • 4
    Laetus says:

    An den ewigen Diskussionen erkennt man die Perfektion des Prinzip´s „teile und herrsche“. Herrsche, indem du die Welt aufteilst in gut und böse, vorne und hinten, oben und unten, oder wie in der aktuellen Diskussion in links und rechts. Prinzipiell wird es für „die Geteilten“ nie eine Lösung geben, da ihre Standpunkte (aus ihrer Sicht) zu weit entfernt sind, aber der Herrscher wird auf den Kosten derer ein gutes Leben führen. Die beste Lösung wäre es, jedem seinen Standpunkt zu gönnen und zu respektieren, wie z.B. wer Flüchtlinge aufnehmen will (EU will, Krieg will usw.), soll das gerne tun und dafür aufkommen und wer es nicht will, der soll es halt lassen. Beiden Seiten wäre geholfen. Dummerweise wird der Herrscher alles daran setzen, das dieses so nicht passieren wird, denn sonst wäre sein gutes Leben vorbei. Also wird er alles dafür tun, um die Parteien zu polarisieren, damit sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen. Das Prinzip ist billig, aber leider funtioniet es Perfekt, wie ich in vielen Komentaren und Artikeln im Internet feststellen muss. Anscheinend ist in vielen Menschen die Anti-Vernunft fest verankert und anstatt sich mit sich selbst zu beschäftigen, belästigt und beleidigt man lieber andere. Schauen wir, was die Hetzerei (auf allen Seiten) für die Zukunft bringt – wahrscheinlich was es in der Vergangenheit schonmal gegeben hat. Und zwar die Aussage – das haben wir nicht gewusst/gehört/mitbekommen. Aber das Resultat kann ich schon fast erraten – viel Leid für alle Seiten und ein paar wenige verdienen daran 😉

  • 5
    Eis Zeit says:

    Mah,
    ich weiss nicht, wer von ihnen Beiden (Neuheide/Jannis Dimopulos) der „Verblendetste“ ist?
    Aber ich glaube, selbst auf die Gefahr hin, das ich von Ihnen Herr Jannis, auch in die „rechte Ecke“ gestellt werde, geht für mich der Punkt an Neuheide.
    Ich kann Ihnen auch sagen warum. Er hat im Gegensatz zu ihnen begriffen, das das System gewaltig stinkt. Sie hingegen versuchen sich genau dieses kaputte System auf dem Weg nach oben weiter schön zu reden.

    • 5.1
      Wanderer says:

      Dieser „Blog“ ist zu einer Propaganda- und Hetz-Seite verkommen. Allein die angebotenen „ähnlichen Artikel“

      Ähnliche Artikel:

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      Lutz Bachmann, Pegida, forderte Erschießung von Claudia Roth

      …sind ein deutlicher Hinweis auf den Bullshit, der hier verbreitet wird. Das Lesen solcher Artikel schadet der geistigen Gesundheit und das ist auch sehr deutlich am Text des Verfassers zu erkennen.

      MfG

      • 5.1.1
        Zweifler says:

        Muss ich leider so bestätigen. Gerade im Hinblick auf dieses Dauerthema haben die Autoren zu unser aller Unglück ihre Möglichkeit, die Werte „Freiheit“ und „Liebe“ auch auf diesen so emotional und oft unfair geführten Diskurs auszuweiten und dadurch Brücken von Mensch zu Mensch zu bauen, nicht genutzt, vielmehr bereitwillig von sich geworfen und dienen jetzt – offenbar ohne es auch nur im entferntesten zu ahnen – einer absolut menschenverachtenden Agenda, von der weiterdenkende Menschen schon lange wissen, dass sie ebendiesem „Kapital“ dient, das „Freiheitsliebe“ zu bekämpfen vorgibt.

        Ich muss gestehen, nachdem ich diese Seite lange und gern gelesen habe, mache ich mir seit diesem Jahr und dem Aufkommen des Dauerthemas ernsthaft Gedanken, ob hier alles noch mit rechten Dingen zugeht. Es würde mich brennend interessieren, ob hier gewisse Gelder fließen…
        Ich will aber auch nichts unterstellen. Eine überraschend große Zahl von rechtschaffenen und hochanständigen Menschen scheint sich tatsächlich nicht vorstellen zu können, wie korrupt dieses Eurodemokratiesystem eigentlich ist.

        Selbst „nazi“frei betrachtet, müsste jedem, wirklich JEDEM, denkenden Menschen absolut offensichtlich sein, dass eine Einwanderungspolitik wie die derzeitige nur zu einem Zusammenbruch führen kann, der – natürlich! – die Schwachen besonders trifft, und das wären neben (deutschen) Niedriglöhnern, Arbeitslosen, Alten, Kranken, Alleinerziehenden, Obdachlosen usw. ausgerechnet die Migranten, die tatsächlich in bester und ehrlichster Absicht hierhergekommen sind.

        Ganz abgesehen davon, dass ich mich manchmal darüber wundere, wieso Sozialisten einerseits das von den Nazis verwendete Swastika-Symbol über alle Maßen verdammen, andererseits aber kein Problem damit zu haben scheinen, mit den National-Sozialisten eine komplette Ideologie zu teilen, muss ich mich zudem immer wieder fragen, warum, wenn es um Masseneinwanderung nach Deutschland und Europa geht, die vitalen Interessen ihrer erklärten Zielgruppe im In- und Ausland, den Arbeitenden, Armen und Schwachen, plötzlich keinerlei Rolle mehr spielt.

        Es kann gerne seitens des Autors Stellung hierzu genommen werden.

  • 6
    Holger Steinführer says:

    Die Freiheits Liebe – Nomen est omen?

    Ja, man hat den Menschen, die jetzt als Flüchtlinge herkommen die Freiheit gelassen zu wählen:
    – das Leben in Ihrem Land aufs Spiel zu setzen und evt./wahrscheinlich zu Tode zu kommen,
    – in einem Flüchtlingscamp im sicheren Nachbarland zu verhungern oder
    – nach Europa, explizit nach D, zu kommen um hier mehrheitlich am Ende als billigste „Arbeitssklaven“ das Versprochene auch nicht zu bekommen.

    Die Kriege wurden (höchstwahrscheinlich) vom Westen entfacht, die das Leben dieser Menschen aufs höchste bedrohen.
    Sie müssen ihre Heimat verlassen, was sicher niemandem leicht fällt.

    Den Hilfsorganisationen wurden die Gelder so massiv vom Westen zusammengstrichen, daß die Versorgung in geografisch nahen sicheren Nachbarländern nicht mehr möglich ist.
    Dabei wäre das für diese Menschen ein Hoffnungsschimmer, wieder einfacherer zurück kehren zu können, wenn das Land (einigermaßen) befriedet ist.

    Dann suggeriert man diesen geplagten Menschen sie würden hier ein neues schöneres Leben führen können. Und lässt sie dafür teils lebensgefährliche Reisen auf sich nehmen.
    Doch wie sieht es hier dann wirklich aus?
    Zusammengepfercht in Flüchtlingslagern, keine Perspektiven, zur Tatenlosigkeit verdammt, und doch nicht das Land, wo Milch und Honig fließt.
    Am Ende wird man diese Menschen als billige Arbeits(sklaven)kräfte mißbrauchen, die mehr in Armut leben, als ein menschenwürdiges Leben führen können.

    Und natürlich wird sich das gesellschaftlich und gerade auf dem Arbeitsmarkt auch für die „Ureinwohner“ im unteren Einkommensbereich negativ auswirken.

    Anstatt sich die Köpfe einzuschlagen, wer Recht hat, die gnadenlosen bedingungslosen Befürworter oder die gnadenlosen bedingungslosen Gegner, sollten wir uns ALLE („Ureinwohner“ und Flüchtlinge) endlich darüber klar werden:

    Wir sind ALLE nur Opfer bei diesem Spiel, die Flüchtlinge genauso, wie die „Ureinwohner“ hier.

    Aber anstatt den richtigen Feind, der uns das eingebrockt hat, GEMEINSAM zu bekämpfen, schlagen wir uns gegenseitig die Köpfe ein, stellvertretend für die Flüchtlinge die „refugees-welcome“-Aktivisten vs. Kritiker dieser Politik.

    Ich würde sagen: Aufgabe erfolgreich ausgeführt.

    Geht mal in Euch und haut nicht gegenseitig auf den falschen Feind ein.

  • 7
    Bobo says:

    Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus.“
    Die Antifa weist tatsächlig stark faschistische Züge auf. Das da gerne schlagkräftig argumentiert wird ist inzwischen allgemein bekannt. Man kann zwar anderer Meinung sein, trotzdem sollte man doch allen die in der Verfassungs garantierten Rechte zu gestehen.-
    Leider wird nur der Kommentar ohne den Artikel, auf den sich der Kommentar bezieht geteigt. Das macht eine Einordnung schwierig.

    dass der Kommentierende wenig über seine Sprache weiß. In meinem letzten Artikel verwies ich auf die fehlende sprachliche Kompetenz vieler Menschen des rechtspopulistischen Milieus.
    Hoppla, hier wird wohl die Grenze zur Demagogie überschritten.

  • 8
    neuheide says:

    jannis….
    oder:-(
    „wie misshandele ich den begriff freiheitsliebe?“
    sie haben sich mühe gegeben und sie haben auch völlig recht.
    ich unterstütze die pegida und auch alle formen des widerstands gegen eu,us,finanzkapitalterror.
    und ich denke nicht,das ich mich dafür rechtfertigen müsste.

    selbstverständlich bin ich verschwörungstheoretiker.
    früher ,sicherlich vor ihrer zeit..
    gab es andere begrifflichkeiten,aber interressiert sie das wirklich?

    da sie die eu wahlen nicht als reine showveranstaltungen ansehen,disqualifizieren sie sich für eine weitere diskussion.
    „Es entsteht der Eindruck, dass der Kommentierende wenig Wissen über die Europäische Union verfügt. “
    wie sollte die antwort auf neudeutsch an einen googelisten sein,der trotz nullwissen,“auf dicke hose macht“?
    …..rofl,schwa@@@pf,oder einfach nur fehlgeleitet naiv?

    für das alles halte ich sie selbstverständlich nicht.
    sie sind in der lage die copy paste google funktion erfolgreich zu betätigen.

    ( Ignazio Silone – geboren 1900 ….et cetera pepe…)

    „Zum Aspekt der fehlenden Sprachkenntnis möchte ich noch etwas hinzufügen. Wenn ich kritisiere, dass Neonazis und Rechtsradikale der deutschen Sprache, die ein Teil der deutschen Kultur ist, nicht mächtig sind, dann denunziere ich diese.“

    huch….!!!

    aufgrund fehlender sprachkenntnisse,die ich sicherlich habe,somit fehlender reinkultur unterliege,habe ich nicht die möglichkeit in ihren elitären club der förderung deutschlands reiner sprache aufgenommen zu werden…:-(

    nochmals huch…
    auch wenn die fähigkeit der selbstreflexion bei dir nur rudimentär existent ist.

    jannis dipolpomus.
    ein kleiner dreckiger nazi steckt doch auch in dir…;-)

  • 9
    HCS says:

    Hallo,

    danke für diesen Artikel. Zum ständig wiederholten Silone-Zitat drei Zusatzinfos:

    (a) der zitierte Satz wird von PI-lern, PEGIDAs usw. gerne auch anderen (Adorno, Canetti, Primo Levi) in den Mund gelegt – eine klassische Form geliehener Autorität, wie sie ihrer eigenen Position unsicheren autoritären Charakteren typisch ist;

    (b) es ist umstritten, ob Silone das tatsächlich gesagt hat – es findet sich in seinen Texten kein Beleg dafür;

    (c) Silone war ein Renegat, der mit dem italienischen Faschismus, später der CIA kooperiert hat – ein halbseiden-würdiger „Zeuge“ für das ganze Islamhasser-Spektrum.

    Solidarische Grüße,
    Hans Christoph Stoodt, Frankfurt

  • 10
    Paul Söderboom says:

    Selten habe ich einen dümmeren Artikel gelesen . Natürlich von einem Griechen .

  • 11
    Maddin says:

    Normalerweise müsste die „Linke“ sich mit den Herrschenden beschäftigen, sie auseinander nehmen. Doch mittlerweile gibt es PEGIDA und AFD. Die geben vermutlich mehr her als Feindbild als dieses Staatskonstrukt und das hiesige „Parlament“. Oder ist diese Beißhemmung gegenüber dem BRD-Konstrukt vielleicht einer finanziellen Abhängigkeit geschuldet. Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass selbst der Terrorismus der 70er Jahre unterwandert und unterstützt wurde durch BKA, Verfassungsschmutz und die Stasi.

  • 12
    Matthias says:

    Leider muß ich auch feststellen, daß diese site zu einer reinen Probagandaschau für ungebremsten Zuzug der Flüchtlinge geworden ist. Das Thema ist zwiespältig – einerseits trägt die deutsche Regierung eine massive Mitschuld an dem Flüchtlingsproblem, indem es unrechtmäßige Kriege unterstützt, welche diese Flüchtlingssituation erst geschaffen haben. In sofern ist es einzusehen, daß wir eine Mitschuld an dem Problem tragen.
    Aber wie hier die Flüchtlingsproblematik schöngeredet wird, ist kaum mehr zu ertragen. Verschiedene Mentalitäten bereichern die Welt, aber wenn man sie mischt, entstehen große Probleme. Man kann nicht ein Staatsmodell wie unseres mit dem islamischen Verständnis vermischen, daß die Religion über dem Staat steht. Eine Integration ist so unmöglich. Auch wird komplett unterschlagen, daß unser den „Bereicherern“ sehr aggressive, fordernde, integrationsunwillige Menschen sind – und das dürften nicht wenige sein.
    Dem Autor empfehle ich mal, sich das Video unter http://www.youtube.com/watch?v=JdKU0MrXAlg anzuschauen – solche Menschen brauchen wir nicht.
    Auf der anderen Seite unterstelle ich dem Autor die Verhetzung von Andersdenkenden wie bei der AfD. In dem Artikel:
    AfD: Die neuen Nazis? heißt es:
    Nach dem Austritt des nationalliberalen Flügels um Bernd Lucke, befindet sich die Alternative für Deutschland auf klarem Rechtskurs und reiht sich damit in eine rassistische Bewegung ein, die gegen Muslime hetzt und Asylbewerberheime angreift.
    Die AfD greift Asylbewerberheime an???
    Kein Wort über hochkarätige Analysten wie Prof. Schachtschneider und andere, die bei der AfD durchaus die Problematik sehen, die sich aus der Situation ergibt, wenn Deutschland überrannt wird. Der Autor wird lernen müssen, daß Pegida (ich bin übrigens nirgend angeschlossen) aus ganz normalen Menschen besteht, er wird auch verstehen müssen, daß laut Umfrage von t-online über 90% der Menschen gegen weiteren Ausländerzustrom sind. Dies ist keine Ausländerfeindlichkeit (es kann natürlich dazu werden), sondern einfach der gerechtfertigte Wunsch, selbst darüber bestimmen zu dürfen, wen die Volksgemeinschaft aufnehmen möchte und wen nicht. Wenn der Autor dem deutschen Volk (und nein, ich bin nicht rechts) die Entscheidung verweigern möchte, dann ist das diktatorisches Gedankengut. Wir und alle anderen Länder auf der Welt haben das Recht zu entscheiden, wer zu uns kommen darf und wer nicht.
    Daß unsere Regierung, allen voran Frau Merkel, uns dieses Recht ebenfalls verweigert, bedeutet ebenfalls diktatorisches Gedankengut.
    Der Autor wäre auch gut beraten, wenn er die Alternativmodelle, wie Hilfe in den Ländern, wo die Flüchtlinge herkommen, in Betracht ziehen würde. Spaß macht es den Flüchtlingen auch nicht, tausende von Kilometern zu marschieren, sie würden viel lieber in ihren Ländern bleiben, wenn dort erträgliche Verhältnisse wären. Es ist schon fast ein perverser Witz, daß die Flüchtlinge erst dadurch entstehen, daß wir die Kriegstreiberei und Morde Amerikas unterstützen. Und das die Flüchtlinge ausgerechnet dahin kommen, wo die Helfershelfer dieser Kriegstreiber sitzen.
    Vielleicht ist dies aber auch ausgleichende Gerechtigkeit für die Dummheit, immer wieder diejenigen Menschen zu wählen, die Deutschland seit Jahren immer näher dem Abgrund bringen.

  • 13
    Florian Hohenwarter says:

    Diese Seite ist nichts anderes als eine Systempropagandaseite!
    Kein selbstkritisches reflektieren. Kein hinterfragen der massiven und unkontrollierten Migration.

    Selbst Ken Jebsen hat schon erkannt, dass dieser Flüchtlingsansturm nicht mit rechten Dingen zugeht.
    Der Spekulant und Menschenfreund George Soros fördert massiv diese Migrationsbewegung. Aber die Betreiber dieses Blogs sind anscheinend geistig nicht in der Lage, dies zu hinterfragen.
    Gefangen in der eigenen Ideologie, Verleugnung der Realität, traurig.

    https://www.youtube.com/watch?v=dFNO3nBJawo

  • 14
    Hans says:

    Ich bin das erste mal auf dieser Seite. Da ich mich als kultivierten Menschen verstehe und eher eine andere Meinung nicht vorschnell ablehne, muss ich sagen: Jannis, Sie sind ein ausgesprochener Spaltpilz. Anstatt Gemeinschaftlichkeiten in den sich oft widersprechenden Kommentaren zu suchen und eventuell zu finden, pervertieren Sie andere Haltungen und Meinungen. Damit liegen Sie aber absolut im Trend der Mainstream-Medien. Glückwunsch. Wer sich auf beißende Hinweise bezüglich der grammatischen Fähigkeiten einiger Foristen bezieht in der Absicht, sich als Wissender darzustellen, hat wahrscheinlich Probleme in der Selbstdarstellung und sollte Spezialisten bemühen. Im Falle, das ich total danebenliege, gibt es für mich nur eine Frage: Sind Sie dafür bezahlt?
    Aber noch zum Thema: Zuerst bin ich Patriot, ich liebe mein Land und bin bereit es zu verteidigen. Und wissen Sie warum? Ich habe eine Familie gegründet in diesem Land, ich habe mit meiner Ehefrau 4 Kinder in die Welt gesetzt in diesem Land, diese haben wieder Kinder in die Welt gesetzt in diesem Land, und dafür soll ich mein Land „Scheiße“ finden? Ich will dieses, mein Land behalten! Punkt!!! Ja ich liebe mein Land, aber bei weitem nicht alle Menschen, die hier Leben. Nein, ich hasse sie nicht, aber sie sind nicht meine Freunde!
    Ich bin Atheist, verachte aber keine Andersdenkenden. Es sind alles Menschen, mit anderen Überzeugungen. Aber es gibt auch für das Land ausgesprochen üble Zeitgenossen, und die mag ich überhaupt nicht. Dazu gehören nicht Sie, verehrter Jannis und auch keiner der Foristen, dessen Meinung ich aufnehme. Es ist nicht jede für mich überzeugend. Aber ich kenne nicht einen einzigen persönlich, damit ich mir erklären kann, was er so meint und wie er (oder sie) zu dieser Haltung gekommen ist. Der Mensch verändert sich. Mit welchem Recht soll ich sagen, dass er ein A….loch ist? Steht mir das zu? Nein! Aber ich darf meine Meinung sagen, auch über Jannis. Meinungen sollten zum Nachdenke anregen, nicht zum sporadischen (oder ideologischen) Schuss aus der Hüfte. Ideologien und extremistische Glaubensrichtungen haben auf Mutter Erde mehr Menschen umgebracht als Naturkatastrophen. Das Eine können wir verhindern, das Andere nicht. Beschränken wir uns auf das Machbare. Wir alle gehören zu einer Familie, unser aller Mutter war eine Afrikanerin. Aber in jeder Familie gibt es (schwarze – haha) Schafe, denen auch ab und zu der Hintern versohlt gehört. Fangen wir damit an. Und wer aus aller ideologischer Verblendung einen Putin zum Erzfeind auserkoren hat, sollte sich zuerst mit Hintergrundbildung (wird von Maistream-Medien als Verschwörungs-
    theorie bezeichnet) beschäftigen. Marx, Engels, Lenin und andere Herrschaften der Gegenseite sind tot oder leben sogar noch, siehe Soros usw., sind meist große Denker – aber in welchem Sinne? Wem nutzt es, sollte die Frage unserer heutigen Politik sein, aber nicht für wenige sondern für die Mehrheit! Solche kleinen Scharmützel, wie sie hier veranstaltet werden dienen eher der Ablenkung anstatt einer fundierten Meinungsbildung. Nur gemeinsam sind wir stark. Nicht PEGIDA ist euer Feind, sondern der Parteienstaat, der seinen Bürgern mehr und mehr Eigentum und Meinung stiehlt! Nicht die Zuwanderer sind eure Gegner, sondern die, die sie erst dazu gemacht haben und sie als Waffe der Migration gegen unser Land in ihrem unbegrenzten und unkontrollierten Zuzug benutzen. Nicht die Unternehmer sind eure Feinde, sondern die, die staatlicherseits mittels der Ideologie noch ihre Gewinne maximierenden Imperialisten. Und in welchem Interesse? Ihr seid mittlerweile ideologisch derart vernagelt, dass ihr euren wahren Feind nicht mehr erkennt. Sorry, das musste mal gesagt werden. Verworrene und scholastische Höhenflüge waren eine höfische Kommunikationsform in der Romantik. Nicht, das das nicht schön war: Brentano, Eichendorf … Es ist aber nicht unsere Zeit. Also, besinnt euch, und zwar z.z.
    Schönen Abend noch.