Streik gegen Rassismus – Jugend auf der Straße

28. September 2016 - 11:38 | | Politik | 0 Kommentare
Fronttransparent des Streiks – Quelle: https://www.facebook.com/refugeeschulstreikberlin/?fref=ts

In den vergangenen Jahren konnten wir erleben, dass sich Teile der Jugend politisierten, ein Zeichen dafür waren die bundesweiten Schul- und Unistreiks gegen Rassismus. Am 29.09. findet in verschiedenen Städten Deutschlands, unter anderem Berlin oder Leipzig, der nächste Streik gegen Rassismus unter dem Titel „Keine Grenze steht für immer! Rassismus stoppen in der Schule und auf der Straße“ statt.

Beim letzten bundesweiten Schulstreik gingen mehrere tausend Schülerinnen und Studierende auf die Straßen um ihre Ablehnung von Grenzschließung und Rassismus zu zeigen, dies soll am morgigen Donnerstag wiederholt werden. Das Bündnis setzt dabei auf Aktivierung der Jugendlichen statt auf Veränderung von oben. „Es reicht nicht, alle paar Jahre unterschiedliche Kreuze auf irgendwelchen Wahlzetteln zu machen und zu hoffen, dass die das dann schon regeln. Wir müssen aktiv an den Orten, an denen wir uns tagtäglich aufhalten, gegen Rassismus kämpfen!“, erklärt Jaqueline Katherine Singh aus der Koordinierung von Jugend gegen Rassismus. Der Streik selbst soll dabei zielt dabei nicht nur auf Lernende ab, sondern soll auch die protestierenden Flüchtlinge unterstützen. Tabea Winter aus dem Bündnis erklärt: „Wir demonstrieren gemeinsam mit geflüchteten Menschen, da ihre Situation uns nicht egal sein darf. Gemeinsam mit unseren Mitschülern, die aufgrund ihres nicht-deutschen Namens nicht gleich behandelt werden. Gemeinsam mit unseren Freundinnen, die abgeschoben werden, weil sie nicht hier geboren sind. Wir alle demonstrieren am 29. gemeinsam für eine Welt frei ohne Grenzen, Abschiebung und Krieg!

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
Ihr findet mich auf: Facebook