Revolutionen? Kein Zeichen der Vergangenheit!

2. Dezember 2015 - 18:54 | | Politik | 1 Kommentare

Die Linke ist eine Partei, die sich in die Tradition von Karl Marx, Rosa Luxemburg und anderer Revolutionäre stellt. Doch sie verfolgt in ihrer Mehrheit keine revolutionäre Strategie wie ihre historischen Vorbilder. Umstürze wie die Französische Revolution 1789, die Pariser Kommune von 1871 oder die Deutsche Revolution von 1918 sind nach wie vor positive Bezugspunkte. Doch neuere Umwälzungen wie die arabischen Revolutionen von 2011 erscheinen vielen als suspekt, wenn nicht gar als von außen gesteuert. Sind Revolutionen nur noch etwas für den Geschichtsunterricht? Oder sind sie lebendige Realität? Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den Massenbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts, aus denen wir Lehren für das 21. Jahrhundert ziehen könnten?
Der Bewegungsforscher Colin Barker hat sich in einem hörenswerten Vortrag mit diesen Fragen auseinandergesetzt und festgestellt, dass Revolutionen kein Zeichen der Vergangenheit mehr sind, sondern immernoch eine Möglichkeit. Seinen Vortrag, den er beim „Marx is muss“-Kongress hielt, kann man sich hier anhören.

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Ein Kommentar

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    Pierre sagt:

    Ein wenig müsst ihr noch warten, dann werdet ihr Geschichte hautnah miterleben. 😉
    Je später desto blutiger wird die Neuverteilung werden. Das einzige was die kommende Revolution von den anderen unterscheiden wird, sie wird global sein und durch Ethnien, Völker und Länder gehen. Noch ist Zeit zur Umkehr, doch bei dem geistigen Niveau der Menschen – vor allem unserer Führer – glaube ich an keinen Ausweg.