Kommission entlarvt Blairs Lügen – Kriegsverbrecher vors Gericht

Am gestrigen Nachmittag wurde in Großbritannien von John Chilcot ein Bericht vorgestellt, der die Ursachen für die Beteiligung am Irakkrieg untersucht. Das Ergebnis Tony Blair hat trotz des Wissens, dass der Irak weder über Massenvernichtungswaffen verfügt, noch welche plant, die Beteiligung Großbritanniens am Krieg, der hundertausende Leben kostete, vorangetrieben. Damit ist nun nachgewiesen das Blair ein Kriegsverbrecher ist, der vor ein Gericht gestellt werden muss.

Die militärische Stärke des Iraks wurde von Blair bewusst vollkommen übertrieben, während die Kommission keine Nachweise sieht für eine Gefährdung Großbritanniens, durch Saddam Hussein. Von Blair und seiner Regierung wurden diese beiden Argumente allerdings beschworen um einen Krieg zu provozieren und an der Seite der USA den Irak zu bombardieren. Die Folgen des Kriegs, für den Großbritanniens Regierung trotz des Chilcot-Reportsnicht entschuldigt, sind heute noch zu spüren, so kostete er nicht nur direkt zehntausende Leben, sondern führte in den Folgenjahren zu weiteren hundertausenden Toten und der Entstehung des „Islamischen Staates“.

Gegen den Krieg gingen in Großbritannien Millionen Menschen auf die Straße, darunter auch der heutige Vorsitzende der Labour Party, Jeremy Corbyn. Er entschuldigte sich heute bei den IrakerInnen und erklärte: „Ich entschuldige mich in erster Linie bei den Irakern. Hunderttausende Leben wurden beendet und das Land leidet immer noch unter den Konsequenzen des Angriffskriegs.“

Der Chilcot Bericht erkennt zwar an, dass die Gründe für den Irak-Krieg vorgeschoben waren und er bennent auch Schuldige, für etwaige Versäumnisse, aber niemand wird in diesem Bericht als „Lügner“ bezeichnet. Vielmehr versucht er Blair, dem damaligen britischen Außenminister Jack Straw und George Bush mit Versäumnissen zu konfrontieren.

So wird im Bericht erwähnt, dass Tony Blair dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush einen Blankocheck ausstellte, als dieser gegen den Irak „vorging“: „Ich stehe an deiner Seite, was auch immer du tust“, soll er laut eines UN-Waffeninspekteurs zu Bush gesagt haben. Doch alle Kommentare und Aussagen die es bisher zum Bericht gab, können nur Vorläufige sein, denn er beinhaltet über 6.000 Seiten und ist erst seit 24 Stunden veröffentlicht. Eine Vollständige Analyse und Berichterstattung muss erst noch folgen.

Der Angriffskrieg und die Besetzung des Iraks sind laut Corbyn eine der schlimmsten Entscheidungen einer Britischen Regierung in jüngster Zeit. Doch welche konkreten Folgen dieser Bericht haben wird, ist fraglich. So könnte es zu Schadensersatzklagen durch Opfer in Großbritannien kommen und Tony Blair könnte vor dem Internationalen Gerichtshof oder einem heimischen wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden. Bisher hatten solche Klagen wenig erfolg, denn die heimische Justiz stellte sich stets auf die Seite der eigenen Regierung.

„Wir haben nun die Chance konstruktiv mit der Rest der Welt zusammen zu arbeiten: Basierend auf Kooperation, Frieden und internationaler Gerechtigkeit,“ schließt Corbyn seine Rede auf der Pressekonferenz zum Bericht.

Nach dem Brexit ist der Bericht und seine möglichen Folgen der zweite schwere Schlag gegen die alteingesessene Elite Großbritanniens. Jeremy Corbyn hingegen reicht den Menschen des Iraks die Hand und bittet um Vergebung, einen Weg den die Konservative Partei oder Tony Blair nie gegangen wären. Dies macht mut für die Zukunft Großbritanniens, zumindest solange sich Jeremy Corbyn hält.

Ein Kommentar

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    Jürgen Gerrhard says:

    # Die Folgen des Kriegs, für den Großbritanniens Regierung trotz des Chilcot-Reports nicht entschuldigt, sind heute noch zu spüren, so kostete er nicht nur direkt zehntausende Leben, sondern führte in den Folgenjahren zu weiteren hundertausenden Toten und der Entstehung des „Islamischen Staates“. #

    Fortsetzung:

    Die weiteren Folgen sind spätestens seit 2015 in der BRD zu spüren, seit Frau Dr. Angela Dorothea Merkel, geb. Kasner/Kazmierczak, in ihrer Neujahrsansprache 2015 angekündigt hat: „Der ISLAM gehört zu Deutschland!“ und dann am 5.9.2015 die Schleusen für eine unkontrollierte Masseninvasion von über einer Million islamischer Menschen aus den von USA & GB / CIA geschaffenen Krisengebieten Afghanistan – Irak – Syrien geöffnet hat. Diese islamischen Menschen, meist Jungmänner, wurden kostenlos mit Fähren von den ägäischen Inseln, vor der Türkei in Reichweite gelegen, abgeholt und dann mit Zügen und Bussen auf der Balkanroute bis in die BRD gefahren. Auch Familien waren dabei, und manchmal Gebrechliche im Rollstuhl dazwischen. Es soll Merkel-Wähler geben, die ihren Jubelmedien glauben, dass diese innerhalb von drei Tagen zu Fuß durch den Balkan geschoben worden sind. Andere kamen mit Schleusern.

    Die Absicht, die Dr. Merkel im (Roth-) Schilde führt: Die Destabilisierung Deutschlands und Europas durch Islamisierung. Geopolitisch betrachtet soll parallel dazu ein Eurasisches Bündnis von Europa mit Russland durch Dr. Merkels Hetze und Sanktionen gegen Russland und den pösen Putin, mit aller NATO-Gewalt verhindert werden. Der Luft-Luft-Abschuss von MH17 im Luftraum von Poroschenkos Ukraine sollte ein Meilenstein in der Aggression der transatlantischen Wertegemeinschaft gegen Russland werden. Zum Glück für den Frieden auf der Welt hat sich Putin nicht provozieren lassen. In 8 Tagen jährt sich der Abschuss zum zweiten Mal, der am 17.7.14 exakt zum runden 60. Geburtstag von Dr. Merkel stattgefunden hat. Obwohl auch vier (4) Deutsche unter den unschuldigen Opfern waren, haben Bundeskanzlerin Dr. Merkel und ihr Bundespräsident Gauck bis heute keine ihrer üblichen Gedenkfeiern abgehalten. Auch die Aufzeichnungen der intakten Blackbox, insbesondere auf dem Cockpit Voice Recorder CVR, werden bis heute unter Verschluss gehalten.