Im Gedenken an die Toten von Odessa

2. November 2014 - 17:09 | | Politik | 1 Kommentare

Am 2 November ist es nun ein halbes Jahr her, dass Neo-Nazi-Schläger vom Rechten Sektor und Hooligans, in Odessa Regierungskritiker in das Gewerkschaftshaus getrieben haben und es anzündeten. Dabei starben c.a. 50 Personen. Es war eines der schlimmsten Progrome unserer Zeit.

Doch anstatt die Geschehnisse aufzuklären versucht die ukrainische Regierung und der Stadtrat alles zu vertuschen. Von den derzeit 124 Angeklagten sind 119 Menschen verhaftet und angeklagt worden, die selbst fast in dem Gewerkschaftshaus umgekommen waren. Während der Rechte Sektor so wie die wahren Schuldigen in Odessa frei rumlaufen und durch einen neuerlichen Beschluss des Stadtrates sogar Waffen bekommen haben. Zur „Verteidigung von öffentlichen Gebäuden“, wie es in der offiziellen Begründung steht.

So etwas darf sich keinesfalls wiederholen! Die EU und die USA stützen die ukrainische Regierung und die Parteien die u.a. für dieses Massaker verantwortlich sind. Hört euch einfach an was die Angehörigen der Opfer zusagen haben.

Über den Autor

Ein Kommentar

  • 1
    Lallajunge sagt:

    Was ist eine Demokratie wert, die diese Verbrechen verschweigt und die Mörder schützt? Ist das überhaupt noch eine Demokratie oder den Mördern gleichgestellt? Sie wird sich auch gegen ihre eigene Bevölkerung mit den gleichen Mitteln wenden, wenn die Herrschenden es für nötig halten.