Freiburg: Audimax besetzt wegen grünschwarzen Studiengebühren

15. Dezember 2016 - 16:58 | | Gesellschaft | 0 Kommentare
Bild: Ak freie Bildung

Die Studierenden der Universität Freiburg haben den Audimax ihrer Universität besetzt und damit ein Zeichen gesetzt gegen die diskriminierende Politik der Landesregierun. Ursache der Besetzung sind die schwarz-grünen Pläne Studiengebühren für internationale Studierende und für das Zweitstudium einzuführen, die Studierenden sehen darin ein diskriminierendes Gesetz und einen Rückschritt im Kampf um freie Bildung.

Die Besetzung folgte einer studentischen Vollversammlung, an der 474 Studierende teilnahmen. Kurz vor Redeschluss erklärte ein Redner das Audimax für besetzt, mehr als die Hälfte der Anwesenden blieben und setzten damit ein klares Zeichen gegen die Bildungspläne der Landesregierung. Besonders perfide, dass es ausgerechnet eine grüne Landesregierung ist, welche Studiengebühren nun wieder einführen will, denn einst kämpften die Grünen noch gemeinsam mit der Studierendenbewegung gegen Studiengebühren. „Es ist zynisch, dass eine grüne Wissenschaftsministerin nach der Abschaffung allgemeiner Studiengebühren die Wiedereinführung selbiger fordert. Mit einer solchen Politik wird Internationalisierung nicht vorangetrieben, sondern durch diskriminierende Maßnahmen die europäische Abschottung manifestiert“, so Tobi vom Besetzungsplenum. Unterstützung für die Besetzung kam von anderen Asten und der Linken Baden-Württemberg, deren Landessprecher Dirk Spöri erklärte: „Proteste gegen die neuen Studiengebühren sind nötig und begrüßenswert, denn der Zugang Bildung darf nicht vom Geldbeutel oder von der Herkunft abhängen; weder in der Kita noch an der Uni.“

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Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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