Die Wurzeln des antimuslimischen Rassismus

12. Juni 2015 - 11:01 | | Gesellschaft | 1 Kommentare
Alle Muslime werden unter Generalverdacht gestellt – Quelle: Karsten

Antimuslimischer Rassismus ist ein Herrschaftsinstrument, das aus verschiedenen Gründen genutzt wird, unter anderem um die Bevölkerung anhand ihres Glaubes zu spalten. Der Islamophobieforscher Farid Hafez (Universität Salzburg) geht den Wurzeln des neuen Rassismus auf den Grund und erklärt, weshalb der Diskurs um den „Islamischen Staat“ eine weitere Verschiebung der Intensität des antimuslimischen Rassismus seit den Terrorangriffen vom 11. September 2001 mit sich gebracht hat. Er erklärt, wieso er die Debatte nach Charlie Hebdo falsch fand und warum man die gesellschaftlichen Zustände in den Banlieus hätte thematisieren müssen, statt den Terror einfach als Folge des Islams zu sehen.

Farid Hafez ist Herausgeber des „Jahrbuchs für Islamophobieforschung“ (zuletzt 2015) und Autor mehrerer Bücher, darunter „Islamophober Populismus: Moschee- und Minarettbauverbote österreichischer Parlamentsparteien“ (2009), „From the Far Right to the Mainstream: Islamophobia in Party Politics and the Media“ (2012). und eine Biografie über Malcolm X: „Mein Name ist Malcolm X. Das Leben eines Revolutionärs“. In diesem Video thematisiert er ausführlich, wie es zu antimuslimischen Rassismus kommt und warum dieser sich ausgebreitet hat.

Gehalten wurde der Vortrag beim „Marx is muss“-Kongress in Österreich, den die Gruppe „Neue Linkswende“ organisiert hat.

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Ein Kommentar

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    rote_pille sagt:

    die vorbehalte gegen den islam erklären sich aus der hohen kriminalitätsrate und dem mangelnden integrationswillen, sie kommen nicht von ein paar geheimdienstgesteuerten anschlägen. die zahlreichen gewaltverbrechen, von denen wir zu 100% wissen, dass sie authentisch und keine false-flag sind, wiegen schwerer als die terroranschläge bei denen man nie wissen kann.