Arbeiter in Fastfood-Branche erkämpfen sich Mindestlohn von 15 Dollar

25. Juli 2015 - 14:35 | | Gesellschaft | 1 Kommentare
Aktion für die Erhöhung des Mindestlohns – Foto: socialistworker.org

Spätestens seit in Seattle ein Mindestlohn von 15 Dollar beschlossen wurde, ist in den USA ein Bewegung für höhere Löhne entstanden, die sich nun auch im US-Bundesstaat New York einen Mindestlohn von 15 Dollar erkämpft hat, zumindest für die Fastfood-Branche. Die Erhöhung der Löhne, die fast 200.000 Menschen betrifft, soll soll schrittweise erfolgen, in der Stadt New York, soll er bis 2018 bei 15 Dollar liegen, in den anderen Gebieten bis 2021.

Offiziell wurde der Mindestlohn vo New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo angehoben, weil eine Expertenkommission ihm das empfohlen hat und nicht, weil die Beschäftigten dafür schon seit einigen Monaten demonstrieren und Aktionen durchführen.  Cuomo sagte allerdings deutlich, dass er die Erhöhung selbst unterstützt, denn „niemand kann im Staat New York leben und eine Familie ernähren mit nur 18 000 Dollar im Jahr.“ Durch die Erhöhung würde ein Arbeiter nur 31.000 Dollar im Jahr verdienen, deutlich mehr als die 18.000, die man bei dem us-weiten Mindestlohn von 8,75 Dollar erhalten würde. Die Erhöhung des Mindestlohns ist ein Erfolg der Kampagne „$15 and a union“, die nun auch auf andere Branchen im Staat ausgedehnt werden soll. Dass der Druck steigt ist auch erkennbar, wenn Unternehmen wie Gap oder Ikea freiwillig Erhöhungen des Mindestlohns anbieten.

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