Die Konsequenzen des Kapitalismus – Kapitalismus-Analyse aus den USA

Zu Noam Chomsky/Marv Waterstone: Consequences of Capitalism. Manufacturing Discontent and Resistance1

Noam Chomsky, emeritierter Professor für Linguistik und Philosophie am MIT (Boston) ist einer der profiliertesten Kritiker der globalen Hegemoniepolitik der USA. Marv Waterstone ist emeritierter Professor an der School of Geography Development and Environment an der Universität von Arizona (Schwerpunkte: Gramscis Konzept der Hegemonie und marxistische Geografie). Sie haben gemeinsam eine Vorlesungsreihe an der Universität Arizona durchgeführt und diese 2021 veröffentlicht (7).

Die Autoren laden zum Nachdenken über die Auswirkungen des gegenwärtigen Kapitalismus ein. Sie möchten Grundlagen für das politische Zusammengehen der verschiedenen Gruppen und Bewegungen schaffen, die für ökonomische, soziale sowie politische Gerechtigkeit und umweltgerechtes Handeln eintreten (7). Chomsky/Waterstone wollen die Verbindungen zwischen deren Handlungsfeldern aufdecken, da es oberflächlich so erscheint, als hätten sie nichts miteinander zu tun. Diesem Schein unterlägen auch Praktiker und Aktivisten der Widerstandsbewegungen, so dass es selten zu den breiten Bündnissen komme, die für Wirksamkeit und Erfolg der progressiven Widerstandsbewegungen erforderlich seien.

Vorlesungsreihe und Buch gliedern sich in sieben Kapitel. Die ersten beiden Kapitel sind dem Verhältnis von „Common Sense“ und Macht gewidmet (17-128). Es folgen Kapitel 3: Kapitalismus und Militarismus (93 ff./129ff.); Kapitel 4: Kapitalismus und Umweltzerstörung (201ff.); Kapitel 5: Neoliberalismus, Globalisierung und Finanzialisierung (259ff.). In Kapitel 6 und 7 werden Bedingungen und Perspektiven von Widerstand erörtert (325ff.). Kapitel 7 schließt mit Gedanken zum Thema „Social Change“ (377 ff.). Aus aktuellem Anlass folgen Thesen zu Kapitalismus und Covid-19 (421ff.).

Zu jedem Abschnitt werden „Course Readings“, „Additional Chapter References“ und themenbezogene Stellungnahmen von Aktivisten vorgestellt, die einen Überblick über neuere kritische Literatur aus den USA zu den Themen ermöglichen. Jedes Kapitel ist in die Wiedergabe einer Vorlesung Marv Waterstones‘ und in die einer Vorlesung Noam Chomskys aufgeteilt. Waterstone behandelt das Thema eher theoretisch-analytisch. Chomsky legt den Schwerpunkt auf historisch-kritische Illustration.

Kulturrevolution als zentrale Aufgabe

Chomsky/Waterstone sehen im „Common Sense“2 (in der deutsche Ausgabe: „Gesunder Menschenverstand“) ein entscheidendes Hindernis im Kampf gegen die zerstörerischen Konsequenzen des Spätkapitalismus. Sie halten deshalb eine „kulturelle Revolution“ erforderlich für eine erfolgreiche Überwindung des Kapitalismus und der mit ihm verbundenen Risiken für die Zerstörung der „organisierten Menschheit“ und ihrer Lebensgrundlagen. Die Menschen müssten in die Lage versetzt werden, ihre Autonomie zurückzugewinnen, und eine „neue Kultur“ entwickeln, um sich eine andere, alternative Wirklichkeit vorstellen zu können (34). Der „gesunde Menschenverstand“ sei vielfach durch Erzählungen einer „natürlichen Ordnung“ bestimmt, die die bestehenden Verhältnisse und Wertorientierungen als legitim, naturgegeben und bestmöglich darstellen. Mit einer Vielzahl dieser Deutungsmuster setzen sich die Autoren auseinander und zeigen, wie kulturelles, religiöses und historisches und zeitgenössisches Denken das Bestehende als selbstverständlich und vernünftig erklärt. Die Möglichkeit einer Welt ohne Armut, Ausbeutung, Fremdbestimmung, Krieg und Umweltvernichtung erscheint demgegenüber irreal.

Der Blick der Autoren ist besonders auf die USA gerichtet. Sie zeigen z.B. an der Entstehungsgeschichte der US-amerikanischen Verfassung, wie deren Werte und Institutionen vor allem die besitzende Elite sichern sollten. Deren gegenrevolutionäre Bewegung setzte im Interesse der besitzenden reichen Minderheit ein Regierungssystem durch, das diese vor der Mehrheit der besitzlosen Wähler schützen sollte (118). Es entstand ein Wahlsystem, das über Finanzmacht bestimmenden Einfluss auf Wahlergebnisse und die Institutionen sichert und dennoch den Anschein erweckt, es handele sich um die Entscheidung des Volkes.3

So institutionalisierte die Verfassungsbewegung eine neue Ungleichheit zugunsten der besitzenden Eliten, eine Form bürgerlicher Demokratie. Diese begrenze einerseits die Entwicklungsmöglichkeiten der Besitzlosen als abhängig Arbeitende. Sie lässt mit dem „freien Unternehmertum“ Privatregierungen zu, denen sich die Besitzlosen zur Sicherung ihrer Existenz per Arbeitsvertrag unterordnen müssen. Sie etabliert so Unternehmensdiktaturen im Rahmen der bürgerlichen Demokratie (119). Andererseits herrsche auf neoliberal entfesselten „freien“ Märkten ohnehin eine Form der Demokratie, in der die Zahl der Stimmen, die man hat, von der Zahl der Dollar abhängt, die man besitzt (110).

Chomsky/ Waterstone dekonstruieren in vielen Feldern die Vorstellungen von natürlicher bzw. legitimierter Ordnung der Verhältnisse und der Realität der damit verbundenen Interessen, Abhängigkeiten und Täuschungen. Sie entwickeln einen kritischen Blick auf den Schleier, der mit den US-amerikanischen (westlichen) Werten über die veränderungsbedürftige Wirklichkeit gelegt wird. Sie zeigen darüber hinaus wie die herrschenden Eliten über das Bildungssystem, die Medien und die staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen ihre Hegemonie durch „engineering of consent“ (Erzeugung von Zustimmung) (57f.) sicherstellen. Dies geschieht mit Hilfe der Techniken, die in der Werbeindustrie führend von Edward Bernays entwickelt wurden (57ff.). Dieser definierte die Manipulation der Massengewohnheiten und Meinungen als wichtigen Bestandteil der demokratischen Gesellschaft, als „invisible government“ (unsichtbare Regierung) und „the true ruling power“ (die wahre Regierungsmacht) (37f.). Die Freiheit „zu überzeugen und Vorschläge zu machen“ diene der „Ausmanövrierung der Opposition im öffentlichen Interesse“ (39), z.B. bei Fragen wie Rüstungswettlauf, Unterstützung für Kriegseinsätze, Aufbau von Feindbildern, Legitimation von Sanktionen gegen Schurkenstaaten oder Autokratien. „Engineering of Consent“ gilt daher als Kunst der demokratischen Praxis. Die „verantwortlichen Intellektuellen“ (61), die die besten Schulen und Universitäten besucht haben, werden zu Experten für die Legitimation dessen, was geschieht. Sie artikulieren (in den Medien und Institutionen) den „Konsens der Mächtigen“ (Kissinger) (61). Sie tragen entscheidend dazu bei, dass Regieren im Normalfall (nicht im Ausnahmezustand) auf Zwang verzichten kann. Oppositionelle Intellektuelle dagegen repräsentieren die wilden Männer am Rand („wild men on the wings“) (George Mc Bundy) (61f.), denen der Sinn für Realismus abgeht. Sie werden als Dissidenten und Schurken ausgegrenzt und wenn nötig und möglich ausgeschaltet (62).

Militarismus

Im dritten Abschnitt ihrer Vorlesungen erklären die Autoren logisch aus dem Kapitalverhältnis und historisch an der Ausbreitung des Kolonialismus und Imperialismus die Bedeutung des Militärs für die mit Handel, Finanzen und Industrie verbundenen Interessen an offenen Märkten und die Erschließung von Ressourcen und damit verbundener Konflikte. Die Entwicklung des neoliberalen Imperialismus der USA habe heute zu einer globalen Militarisierung geführt: mit etwa 800 Militärstützpunkten auf allen Kontinenten wird Hegemonie gesichert (148) und damit gleichzeitig etwa 50% des Weltinlandprodukts (beherrscht von Konzernen mit Sitz in des USA) (183). Die Militärbasen kosten jährlich 156 Mrd. Dollar. Von den 400 Mrd. Dollar, für die nach Angaben des SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) 2017 weltweit Waffen gehandelt wurden, lieferten die USA einen Anteil von 60% (142). Dahinter steht ein Militärisch-Industrieller-Komplex (MIC), der im Interesse seiner Profite auf die kontinuierliche Steigerung seiner Waffenproduktion und deren Absatz angewiesen ist. Dieser MIC trägt zur existenzgefährdenden Militarisierung des Globus und des Weltalls bei.

War es bis 1990 das Feindbild des Kommunismus, mit dem der Rüstungswettlauf des Kalten Krieges legitimiert wurde, kam es nach der Auflösung des Warschauer Pakts und der Sowjetunion keineswegs zu einer Umkehr des Trends. Die NATO baute ihre Stützpunkte absprachewidrig an den Grenzen Russlands aus (197). Mit dem Kampf gegen den Terrorismus und in jüngster Zeit mit der Behauptung einer Bedrohung der westlichen Demokratie durch die Diktaturen Russlands und Chinas wurden neue Feindbilder entwickelt. Bestehende Abrüstungsverträge wurden nicht verlängert (250ff.). Die USA nahmen die Anfang der 1950er Jahre gegen die UdSSR gerichtete Strategie des Rüstungswettstreits wieder auf, nunmehr gegen Russland und vor allem gegen China gerichtet, das von seinem Potential her als stärkste Bedrohung für die globale US-Hegemonie angesehen wird. Die riesigen Mittel, die aus diesen Gründen vom US-Militarismus in die eigene und die weltweite Aufrüstung geleitet werden, fehlen nicht nur beim Ausbau des Sozialstaates in den USA und bei der Beseitigung der Armut in der Welt. Sie fehlen auch bei der schnellen und wirksamen Bekämpfung der Umweltkatastrophen, insbesondere des Klimawandels. Mit dem Aufbau von neuen Feindbildern und der Erhöhung von Kriegsrisiken wird ein kooperatives Handeln für Problemlösungen behindert. Chomsky/Waterstone weisen auf die Blockade von Initiativen für regionale atomwaffenfreie Zonen hin (251f.). So lehnen die USA z.B. eine atomwaffenfreie Zone für den mittleren Osten ab, für die es breite Unterstützung in der Welt und den regional betroffenen Staaten gibt, einschließlich des Iran.

Umweltzerstörung

Die Autoren geben einen Überblick über die diversen Umweltkatastrophen der Gegenwart (Artensterben, Verschmutzung der Weltmeere u.a.m.) (203ff.) und zeigen insbesondere anhand der Klimazerstörung deren katastrophale Folgen für die natürliche Lebenswelt auf. Sie heben die Dringlichkeit hervor, schnell Gegenmaßnahmen zur Klimakatastrophe einzuleiten, wie etwa den Ausstieg aus fossilen Energien. Sie setzen sich mit der Theorie der Überbevölkerung (207ff., 210) und der begrenzten Ressourcen als Erklärung für die Umweltkatastrophen auseinander und weisen demgegenüber auf das in der kapitalistischen Profitproduktion enthaltene Prinzip der „Akkumulation um der Akkumulation willen“ hin, das mit wachsender Werbewirtschaft weltweit Konsumismus fördert und natürliche Ressourcen vernichtet (213 ff.). Sie sehen in Bezug auf die Umweltpolitik in den USA nach ersten gesetzlichen Initiativen Ende der 1960er Jahre (National Environment Policiy Act 1969) insbesondere im Lichte der neoliberalen Deregulierungen eher Erfolge der Gegner einer aktiven Umweltpolitik. So hat in den USA z.B. die Endlagerung für Atommüll noch keinen Ort. Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern hat politisch keinen Vorrang. Stattdessen wird seit Anfang der 2000er die Öl- und Gas-Frackingwirtschaft gefördert. Neue Ölbohrungen z.B. in Texas und Neumexiko werden erleichtert (238 ff.). Vor diesem Hintergrund seien die USA zum Exportland für Fracking-Öl und Fracking-Gas geworden. (235) Statt schnellem Ausstieg aus den fossilen Energien sind sie vor diesem Hintergrund mittel- und langfristig am Absatz ihrer überschüssigen Gas- und Ölvorkommen auf den Weltmärkten interessiert. Auf den europäischen Energiemärkten haben sie im Gefolge des Ukrainekrieges Russland als Konkurrenten erfolgreich verdrängt. Das Interesse am Absatz der von US-Unternehmen geförderten fossilen Energien und die Aufrüstungspolitik der USA zur Bewahrung ihrer Hegemoniestellung stehen im Widerspruch zu den Erfordernissen einer weltweiten Kooperation gegen die Klimakatastrophe.

Neoliberalismus, Globalisierung und Finanzialisierung

Die Autoren datieren die Entwicklung zu einer neoliberalen Wende des globalen Kapitalismus in den 1970er Jahren. Es kam vor dem Hintergrund sinkender Profitraten in den Unternehmen zu einer umfassenden Umorientierung: weg von sozialstaatlicher Intervention und keynesianisch orientierten staatlichen Eingriffen in den Wirtschaftsprozess (wie sie sich seit der Weltwirtschaftskrise als New Deal, Globalsteuerung oder Planifikation entwickelt hatten) hin zu Deregulierung, Privatisierung, Abbau von Sozialhilfeprogrammen und Steuersenkungen für die Reichen (280).

Waterstone/Chomsky zeigen, wie sich die neoliberale Wende als neuer „Common Sense“ in den Institutionen der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Medien in den USA etablierte (272ff.). Eine führende Rolle übernahm die „US Chamber of Commerce“ mit einer Kampagne (276ff.), die sich gegen jede Art von Kollektivismus, öffentliche Güter und Staatsintervention richtete und für Privatisierung und „individuelle Freiheit“ (Freiheit der Unternehmen von staatlicher Einmischung in die Märkte) plädierte.4 Diese Kampagne wurde aus der Wirtschaft finanziell unterstützt. So gaben 50% der US-Unternehmen in den 1970er Jahren jährlich 900 Mio. Dollar für politische Aktivitäten aus, u.a. für die Entwicklung von Think Tanks, Instituten u.a.m. (277). Waterstone bezeichnete diesen um die neoliberale Ideologie sich vollziehenden Organisationsprozess als Weiterentwicklung einer Klassenpolitik: Die Unternehmen entwickelten in den 1970er Jahren ihr gemeinsames Handeln als Klasse weiter (277). Diese Politik richtete sich strategisch gegen Konsumenten- und Umweltschutz, Arbeitsgesetzreformen, Gewerkschaftsrechte und zielte auf die Aufhebung von Barrieren für interne und externe Unternehmensentscheidungen, wie z.B. Veränderung von Unternehmensorganisation, Personal, Kauf und Zusammenschlüssen (276f.).

Mit dem Wachstum der verfügbaren Finanzmittel vollzog sich eine Veränderung des Verhältnisses von Finanz- und Realwirtschaft. Die Finanzinstitute wurden stärker unabhängig vom realwirtschaftlichen Sektor. Es entwickelten sich neue Organisationsformen und Geschäftspraktiken der Finanzwirtschaft (Schattenbanken, Investmentbanken und beschleunigte Finanzspekulation), die zugleich die Krisenanfälligkeit der Finanzmärkte erhöhten.

Die globale Verbreitung des Neoliberalismus geschah nach Waterstone/Chomsky durch 1) Bestechung von Eliten und Öffnung der Länder für kapitalistische Erfordernisse; 2) Ausschalten oppositioneller Führer und 3) Nutzung finanzieller Instrumente, um Zustimmung und Unterordnung zu fördern. Die Wirkung neoliberaler Politik und Wirtschaft illustrieren die Autoren mit der seit 1979 zunehmenden Kluft zwischen Produktivität und durchschnittlichem Arbeitseinkommen (262). Die Folge war eine global zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich (283f.). Existenzsichernde Arbeitsverhältnisse wurden knapp. Die Zahl der Erwerbslosen wuchs. Prekäre Arbeitsverhältnisse nahmen zu (287f.). In den USA sank die Lebenserwartung und die Zahl der Drogensüchtigen und die Selbstmordrate stiegen. Die Entstaatlichung ging so weit, dass auch Gefängnisse privatisiert wurden. Häftlinge werden zur Einnahmebasis (288). Chomsky/Waterstone sehen eine Tendenz vom Wohlfahrtsstaat zum Garnisonsstaatstaat (289). Der Staat verarmte. Infrastrukturausgaben wurden vernachlässigt. Die Differenz zwischen geringen Sozialausgaben und hohen Militärausgaben wurde immer krasser. Die Unternehmensführung wurde auf Kurzzeit-Profit ausgerichtet. Als Konsequenz des neoliberalen, globalisierten und finanzialisierten Kapitalismus sehen Chomsky/Waterstone weltweit zunehmenden Zorn, Unmut und Verbitterung. Ein Ausweg aus der neoliberalen Unordnung werde nur mit einer wiederbelebten lebendigen Arbeiterbewegung zu finden sein (323).

Erster Teil der Werkanalyse „The consequences of capitalism“, verfasst von Gerhard Weiß und Wolfgang Frede, sie erschien in der Zeitschrift Z-Marxistische Erneuerung

1 Noam Chomsky, Marv Waterstone: Konsequenzen des Kapitalismus. Der lange Weg von der Unzufriedenheit zum Widerstand. Frankfurt/Main 2022. 463 S. Westend Verlag GmbH, 30,00 Euro; Originalausgabe: Noam Chomsky/Marv Waterstone: Consequences of Capitalism. Manufacturing Discontent and Resistance. Dublin 2021. 388 S. (Penguin Random House UK) Die Seitenangaben beziehen sich auf die deutschsprachige Ausgabe.

2 Gramsci: „Senso communale“, meist übersetzt mit „Alltagsverstand“, „Alltagsbewusstsein“. Zu Begriff und Bedeutung des „Common Sense“ bei Gramsci vgl. Johannes Bellermann: Gramscis politisches Denken. Eine Einführung. Stuttgart 2021. S.139 ff.

3 Chomsky illustriert die Bedeutung des Geldes für den Erfolg eines Wahlkampfes in den USA mit der Äußerung des Wahlkampfmanagers Mark Kanna aus dem Jahre 1985: „Es gibt zwei Dinge, die man benötigt. Das erste ist Geld, und ich habe vergessen, was das zweite ist.“ (111) Hinzu komme die zunehmende Bedeutung der Lobbyarbeit. Eines der Resultate dieser Entwicklung sei so etwas wie Friedmans Konzept von Demokratie: Man hat so viele Stimmen wie man Dollars hat.“ (111)

4 Die „Chamber of Commerce“ erweiterte in den 1970er Jahren ihre Basis von 60.000 Firmen (1972) auf über 250.000 (1982) (S. 276)

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Eine Antwort

  1. Chomsky wollte allen Impfgegnern nichts mehr zu essen geben.
    Dem glaub ich kein Wort mehr dem Verräter.
    Ebenso ist dieses ganze Geschwätz um den menschengemachten Klimawandel auch nur die größte Verarsche seit den Massenvernichtungswaffen eines Saddam Hussein!

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