Lügenpresse oder die Macht der Großkonzerne?

11. Januar 2018 - 11:29 | | Politik | 1 Kommentare

99,5 Prozent der am Kiosk verkauften Tageszeitungen gehen in Deutschland auf das Konto der fünf größten Verlagsgruppen. Die Medienmacht ist in der Hand weniger Milliardäre und Millionäre. Lügenpresse? Vertrauensverlust? Pressefreiheit? Die Debatten gehören in den Kontext der Besitzverhältnisse. Von Ulrike Sumfleth, erschienen bei Marx21 99,5 Prozent – Das sind die Forschungsergebnisse von Horst Röper in seiner Untersuchung „Zeitungsmarkt 2016“. Der wahre Skandal ist, dass diese Zahl anscheinend kein Skandal ist. Wir haben uns so sehr […]

Weiterlesen...

Kapitalismus und Freiheit oder warum Konservative das System verteidigen

7. Januar 2018 - 12:11 | | Kultur | 0 Kommentare

Warum gefällt Konservativen der Kapitalismus? Weil er die hierarchische Ordnung dort hält, wo es ihnen gefällt. Das Buch „Conservatives Against Capitalism“ vom „City University of New York“ – Professor Peter Kolozi kann als gut durchdachter Witz verstanden werden. In der gemächlichen Einleitung legt der Autor seine Besetzung dar. All jene, so behauptet er, fallen in die Kategorie „Konservative, die gegen den Kapitalismus sind“. Es kommen die Vordenker und Politiker der nachkriegszeitlichen Südstaaten (Anm.: nach dem […]

Weiterlesen...

Die Kriegsverbrechen des Kapitalismus

5. Dezember 2017 - 13:52 | | Politik | 1 Kommentare
Lithographie von Leo Haas, Holocaust-Künstler, der Theresienstadt und Auschwitz überlebte (über Flickr)

Wie sollten wir Gewalt gegen Bevölkerungsgruppen wie die Rohingya definieren? Rob Ferguson untersucht die Begriffe ‚ethnische Säuberung‘ und ‚Völkermord‘. Seit August sind mehr als eine halbe Million Rohingya aus ihren Häusern und Dörfern im Bundesstaat Rakhine in Myanmar geflohen. Im Rahmen der „Räumungsoperationen“ des Militärs wurden Dörfer, Häuser und Moscheen in Brand gesetzt. Tausende von Zivilisten, darunter auch Kinder, wurden brutal getötet, viele wurden gefoltert und vergewaltigt. Die Vereinten Nationen bezeichnen die Rohingya als „eine der […]

Weiterlesen...

Konzentration und Zentralisation des Kapitals

5. Dezember 2017 - 12:25 | | Wirtschaft | 0 Kommentare

Marx ging von einer Klassenpolarisierung aus. „Je ein Kapitalist schlägt viele tot“ schrieb er und glaubte, die Zahl der Kapitalmagnaten nehme ab. Er zeigte auch entgegenwirkende Ursachen auf und erwähnte zum Beispiel, dass mit der Akkumulation die Anzahl der Kapitalisten wachsen und sich eine „Zersplitterung des Gesamtkapitals in viele individuelle Kapitale“ vollziehen könne. (Der erste Teil des Artikels erschien unter dem Titel Die geschichtliche Tendenz der Akkumulation) Als historische Tendenz würden aber letztlich die Konzentration […]

Weiterlesen...

Studentischer Kongress an der Eliteuni: Wirtschaft in der (Eigen-)Verantwortung

28. November 2017 - 15:21 | | Gesellschaft, Politik, Wirtschaft | 1 Kommentare

Ein entscheidender Faktor für die Gesellschaftsentwicklung eines Landes ist Bildung – in jeglicher Hinsicht. Dieser Gedanke wird auch verfolgt von Wirtschaftsvertretern, deren Interesse es natürlich ist, möglichst viele Bürger von ihren arbeitgeberfreundlichen Ansichten zu überzeugen. Und wie gelingt Bildung am besten? Selbstverständlich über Hochschulen wie beispielsweise der privatfinanzierten Eliteuniversität „WHU – Otto Beisheim School of Management“ in Vallendar, Nähe Koblenz. Studierende der Hochschule organisierten wie jedes Jahr seit 2003 auch in diesem November wieder die […]

Weiterlesen...

Autoritarismus statt Rechtsstaat

14. November 2017 - 11:40 | | Politik | 0 Kommentare

Mehr Überwachung, der Polizeieinsatz bei G20 und das Verbot von Indymedia zeigen, der autoritäre Sicherheitsstaat kommt. Nur indem er autoritär wird, kann sich der Kapitalismus noch retten. Von Alexander Hummel. Lola (26) möchte am Samstagabend des G20-Gipfels mit anderen AktivistInnen des Partykollektivs „Alles allen“ ein Zeichen gegen die G20 und den Hamburger Ausnahmezustand setzen. Mit 50 weiteren Personen zieht sie friedlich und tanzend um einen Lautsprecherwagen geschart zum Schanzenviertel. Plötzlich stürmt ein Trupp PolizistInnen auf […]

Weiterlesen...

Der Aktienmarkt interessiert nicht

16. September 2017 - 12:16 | | Wirtschaft | 1 Kommentare

Was haben Aktienmärkte mit den Löhnen von lohnabhängig Beschäftigten zu tun? Nichts. Im 20. Jahrhundert machten Aktienmärkte zumeist kleinere bzw. moderatere Gewinne im Vergleich zum „goldenen Zeitalter“, in welchem wir uns nun befinden. Nach der Finanzkrise, welche ab 2007 ausbrach, ziehen die Kurse wieder an und die Hauptindizes brechen einen neuen Rekord nach dem nächsten. Im Juli brachen der NASDAQ (Anm.: Technologieindex) sowie der S&P 500 (Anm.: Branchenübergreifende Werte der 500 größten börsennotierten Unternehmen) Allzeithochs. […]

Weiterlesen...

Brandbeschleuniger Austerität: #GrenfellTower steht für Klassenkampf

Ein Wohnblock brennt. Ein großer Wohnblock dazu, mit mehreren hundert Bewohner*innen. Im 21. Jahrhundert kommt so etwas zwar noch vor, ist jedoch aufgrund ausgereifter Alarmsysteme und Baustoffe kein großes Problem mehr – man kann es in den Griff bekommen. Eine ausgebildete Berufsfeuerwehr wird anrücken, Menschen in Sicherheit bringen und soviel Zerstörung wie möglich  verhindern. So zumindest lautet die Theorie. Warum also konnte der verheerende Brand des Grenfell Tower in London nicht verhindert werden?  Rückblende in […]

Weiterlesen...

Michael Roberts: Die nächste Krise

30. April 2017 - 12:07 | | FL TV | 1 Kommentare

Krisen und Rezessionen gehören zum Kapitalismus, da die Krise auch eine Folge der Überproduktion im kapitalistischen System ist. In den wirtschaftlichen Debatten zu den vergangenen Krisen spielt der marxistische Ansatz zur Krise kaum eine Rolle, warum dieser aber dennoch relevant ist und wie die eine kommende Rezession aussehen könnte, skizziert der marxistische Wirtschaftstheoretiker Michael Roberts. Wer sich mit den Ursachen und Folgen von Krisen beschäftigen will, für den liefert der Vortrag von Michael Roberts viele […]

Weiterlesen...

Ist der Mensch geeignet für den Sozialismus?

28. April 2017 - 12:43 | | FL TV | 1 Kommentare
Quelle – Fotograf: Frank Weber (CC BY 2.0)

Der Kapitalismus wird von immer weniger Menschen in Deutschland als ein Wirtschaftssystem der Zukunft gesehen, dem Sozialismus stehen trotzdem viele kritisch gegenüber, nicht nur wegen dem nicht geglückten Versuch in der DDR, sondern auch wegen einer vermeintlich anderen Natur. Doch ist der Mensch wirklich zu schlecht für den Sozialismus, bestimmen Habgier und der Wunsch nach Macht wirklich unser Denken? Der Frage, ob der Mensch zu schlecht ist für den Sozialismus oder dieser einer vermeintlichen Natur […]

Weiterlesen...