36.000 demonstrieren gegen G7 und TTIP

4. Juni 2015 - 16:27 | | Politik | 3 Kommentare

Die Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen treffen sich dieses Wochenende im Schloss Elmau bei München. Dagegen hat ein großes Bündnis zu Protesten mobilisiert, den Auftakt bildet eine riesige Demonstration gegen die neoliberale Politik und die Freihandelsabkommen TTIP, TISA und CETA. Nach Angaben der Veranstalter beteiligen sich 36.000 Menschen an den Protesten.

Der Veranstalter erklärt: “Gemeinsam streiten wir dafür, dass endlich beim Klimaschutz ernst gemacht und Armut konsequent bekämpft wird”. Proteste gibt es auch dagegen, dass die G7 im geheimen Rahmen tagen und nicht öffentlich. Attac-Sprecher Hagen Pfaff erklärt dazu: „Wir sehen nicht, warum eine Veranstaltung, die solche global wichtigen Themen verhandelt, quasi im privaten Rahmen stattfindet. Dafür gibt es doch eigentlich die Vereinten Nationen, wo alle Nationen mitsprechen können.“

Im Aufruf zu den Protesten heißt es:

Weg mit den Freihandelsabkommen TTIP, TISA und CETA – die Welt ist keine Ware

Gegen Militarisierung und Krieg – Schluss mit den Kriegen der NATO-Staaten

Grenzen auf für alle Menschen – Solidarität mit den Migrant*innen und Flüchtenden

Stoppt die Ausbeutung von Mensch und Natur – Entzieht die natürlichen Lebensgrundlagen

Gegen den sozialen Kahlschlag – Die Konzerne sollen ihre Krise selbst bezahlen

Stop watching us – Gegen Überwachungsstaat und den Abbau demokratischer Rechte

Wir betrachten die Mobilisierung gegen den G7-Gipfel als Teil vielfältiger Protestbewegungen für soziale Gerechtigkeit, für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, für Frieden und für ungeteilte Menschenrechte. Wir stellen uns damit auch an die Seite der Blockupy-Bewegung, der Anti-Kriegs-Bewegung, der antirassistischen Bewegung, der Kämpfe für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen und der Proteste gegen Umweltzerstörung.“

Zu den Unterstützern gehören unter anderem die Partei „Die Linke“, die globalisierungskritische Organisation Attac, sowie die Landesgliederungen der Gewerkschaften verdi und GEW.

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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