Ex-Ministerpräsident Samaras legt Syriza Steine in den Weg

Die Wahlen in Griechenland sind gerade Mal zwei Tage vorrüber und bereits jetzt legt die Nea Dimokratia der neuen Regierung so viele Steine wie möglich in den Weg: Im Amtssitz des Ministerpräsidenten wurden sämtliche Dokumente geschreddert, Festplatten entfernt. Die übliche Übergabe des Sitzes des Vorgängers an den neuen Ministerpräsidenten viel aus. Laut Heise war nicht einmal Seife auf der Toilette.

Alexis Tsipras ist Griechenlands neuer Ministerpräsident: Der jüngste in der Geschichte, der erste der seinen Eid nicht auf Gott und Kirche schwor. Am 27. Januar war so gleich auch seine erste Handlung die Ehrung der gefallenen kommunistischen Kämpfer gegen die NS Besatzung

Amtssitz von Vorgänger Leergeräumt

Megaron Maximos, der Amtsgebäude des Premiers, stand vor der Übergabe offen. Laut SprecherInnen der neuen Regierung war nicht einmal ein Stück Seife zu finden, geschweige denn Dokumente oder Festplatten. Es gab weder die übliche Übergabe, noch sonstige üblichen Formalitäten wurden eingehalten.

Die konservativen Spaßbremsen der Nea Dimokratia versuchen dem ersten linken Ministerpräsidenten den Start so gut es klappt zu vermiesen. Doch dieser lässt sich bisher nicht aus der Ruhe bringen. Tsipras hat Angekündigt, deutlich weniger Minister zu beschäftigen als bisher: Üblich waren über 20 Minister große Kabinette. Tsipras will den Staat mit 10 Ministern wuppen.

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Eine Antwort

  1. Passt nicht gerade zur Überschrift, aber ich möchte dieses Video hier trotzdem nochmal reinstellen, da mich es immer noch wundert, warum es so wenig verbreitet ist.

    Der ehemalige Spiegel Journalist Harald Schumann redet Klartext und prangert die Interne Pressefreiheit in Deutschland an.

    Schumann: “… das ist in der deutschen Presse Gang und Gäbe, dass Chefredakteure oder Resortleiter ihren Untergebenen sagen, wie sie zu denken haben. Dass Vorgaben gemacht werden, was sie recherchieren dürfen und was nicht, und dass viele junge Kollegen daran gehindert werden überhaupt kritische Journalisten zu werden weil ihre Vorgesetzten das gar nicht wollen.”

    Interviewer: “Sie nehmen ausdrücklich die ÖR-Anstallten nicht aus, warum?”

    Schumann: “Weil ich genügend Kollegen aus ÖR-Anstallten kenne, die mir genau solche Geschichten berichtet haben und mir das hundertfach bestätigt haben. Insofern, die sind da nicht aus zunehmen.”

    https://www.youtube.com/watch?v=d1ntkEbQraU

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