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„NATO und USA haben den Krieg in Afghanistan verloren“ – im Gespräch mit Emran Feroz

Am 7. Oktober hatte der Krieg in Afghanistan seinen 19. Jahrestag – er ist damit der mit Abstand längste Krieg in der US-Geschichte und dauert so lange an, wie der Amerikanische Bürgerkrieg, der Erste Weltkrieg, der Zweite Weltkrieg, der Koreakrieg und der Zweite Golfkrieg zusammenaddiert.


Wir trafen uns zum Gespräch mit dem austro-afghanischen Journalisten Emran Feroz im schönen Volkspark Friedrichshain in Berlin. Emran ist im deutschsprachigen Raum eine der kompetentesten Stimmen zum Krieg und auch weltweit ein renommierter Journalist zum Thema Afghanistan.

Wir sprachen über die Hintergründe des Krieges, die Rolle der USA und Deutschlands, die kommunistische Ära Afghanistans in den 1970/80ern und über die Frage, ob der Krieg nicht problemlos hätte verhindert werden können.


Das Interview wurde am 30. September von Jakob Reimann in Berlin geführt.

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2 Antworten

  1. So wie es scheint hat sich der radikale Islam militärisch als sehr viel zäher und widerstandsfähiger erwiesen als dies die NATO Strategen für möglich gehalten haben. Gleichzeitig scheint es ja auch so zu sein das sich in einer unaufgeklärten und schlecht gebildeten Gesellschaft sehr viel schlechter eine Demokratie aufbauen lässt als dies in Deutschland nach 1945 der Fall war. Die Idee ein ganzes Land nur durch militärische Stärke zu demokratisieren ist eben dann doch etwas arg zu kurz gedacht gewesen.

    1. Ich finde es etwas naiv zu glauben, der USA und der NATO ginge es in Afghanistan um Demokratie. Köhler hat offen zugegeben, um was es geht: Ökonomie, „freie Handelswege“, wie er es nannte.

      Grüße

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