Kommunalwahl: Palästinensische Linke tritt geeint an

13. August 2016 - 13:00 | | Politik | 1 Kommentare
Palästina – Foto: Rusty Stewart CC BY-ND 2.0

Im kommenden Oktober finden in Palästina Kommunalwahlen statt und erstmals tritt die palästinensische Linke geeint an, vor allem um ein Gegengewicht zu Hamas und Fatah zu bilden. An dem Bündnis wollen sich die kommunistische Pflp, die linkssozialistische DFLP, sowie die kleineren linken Parteien „Palestinian Popular Party“, die palästinensische Iniative und die palästinensische demokratische Union beteiligen.

Ziel des Bündnisses ist, so Qais Abdul-Karim, Vorsitzender der „Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas“: „Die Überwindung der gegenseitigen Popularisierung zwischen Fatah und Hamas, sowie die daraus resultierende Korruption zu überwinden.“ Kayed al-Ghul, Mitglied des Zentralkomitees der Pflp, erklärte gegenüber Telesur: „Die Spaltung hat die Linken dazu gebracht sich zu vereinen und für die Vision einer sozialen Gesellschaft zu kämpfen, die allen Palästinensern hilft.“Die Vereinigung hat das Potential ein Gegengewicht zu den beiden dominanten Parteien zu bilden, die mit ihrer Politik die palästinesische Gesellschaft lähmen und verhindern das wirkungsvoll gegen Siedlungsbau und Besatzung agiert werden kann.

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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Ein Kommentar

  • 1

    Viel Glück wünsche ich der LINKE bei Ihrem Vorhaben.PALÄSTINA zu vereinen.Wenn IHR einig werdet,ruft nach der Wahl den SICHERHEITSRAT an und tragt EUER Leid mit den ISRAELIS erneut vor.
    Ihr habt keinen leichten Stand gegen die Phalanx von DEUTSCHLAND und den MASSENMÖRDERN USA,die für ISRAEL eintreten mit WAFFEN und GELD.