Bush sagt Schweiz-Reise aus Angst vor Strafverfolgung ab

23. Dezember 2014 - 14:58 | | Politik | 0 Kommentare

Eigentlich wollte George W. Bush vor wenigen Tagen in die Schweiz reisen, nachdem allerdings bekannt wurde, dass mehrere Anzeigen wegen Folter gegen ihn vorliegen und er mit einer Verhaftung rechnen müsste, sagte er die Reise ab. Eine Verhaftung von Bush hatten verschiedene Politiker der Grünen und der Sozialdemokraten gefordert.
Bush bestätigte in seinen Memoiren und einigen Fernsehinterviews, dass er CIA-Beamte dazu angeordnet hatte Foltermethoden wie Waterboarding anzuwenden.
Die Absage seines Schweiz-Besuchs steht in Zusammenhang mit seinem Bekenntnis zur Folter. Reed Brody, ein auf Kriegsverbrechen spezialisierter Anwalt der für Human Rights Watch tätig ist, kommentiertedies 2011, damals hatte Bush ebenfalls eine Reise in die Schweiz abgesagt, so: „Dass Herr Bush nun nicht in die Schweiz reist, zeigt, dass er sich vor einer Anklage fürchtet. Die Schweiz ist eines der Länder, welches einen internationalen Vertrag über das Verbot von Folter ratifizierte.“
Auch in Deutschland liegt eine Anklage gegen Bush vor, gestellt hatte sie der Fraktionsvorsitzende der Linken, Gregor Gysi.

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Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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