Bush sagt Schweiz-Reise aus Angst vor Strafverfolgung ab

Eigentlich wollte George W. Bush vor wenigen Tagen in die Schweiz reisen, nachdem allerdings bekannt wurde, dass mehrere Anzeigen wegen Folter gegen ihn vorliegen und er mit einer Verhaftung rechnen müsste, sagte er die Reise ab. Eine Verhaftung von Bush hatten verschiedene Politiker der Grünen und der Sozialdemokraten gefordert.
Bush bestätigte in seinen Memoiren und einigen Fernsehinterviews, dass er CIA-Beamte dazu angeordnet hatte Foltermethoden wie Waterboarding anzuwenden.
Die Absage seines Schweiz-Besuchs steht in Zusammenhang mit seinem Bekenntnis zur Folter. Reed Brody, ein auf Kriegsverbrechen spezialisierter Anwalt der für Human Rights Watch tätig ist, kommentiertedies 2011, damals hatte Bush ebenfalls eine Reise in die Schweiz abgesagt, so: „Dass Herr Bush nun nicht in die Schweiz reist, zeigt, dass er sich vor einer Anklage fürchtet. Die Schweiz ist eines der Länder, welches einen internationalen Vertrag über das Verbot von Folter ratifizierte.“
Auch in Deutschland liegt eine Anklage gegen Bush vor, gestellt hatte sie der Fraktionsvorsitzende der Linken, Gregor Gysi.

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