Eine Hommage an die stimmlose Tierwelt

Die Natur spielt nicht nur eine entscheidende Rolle beim Wohlergehen unseres Planeten, sondern sie bietet uns Menschen die Ressourcen zum Überleben und eine unbeschreibliche Fülle an Schönheit, Vollendung und Inspiration. Wir sind von ihr abhängig und könnten ohne sie und alle die Bewohner, mit denen wir unsere Erde teilen nicht existieren. Fast zwei Millionen Spezies sind wissenschaftlich beschrieben, Millionen noch unbekannt und unentdeckt. Auch nach Jahrhunderte langer Forschung und Exploration, wissen wir noch immer wenig über viele ökologische Zusammenhänge, verhaltensbiologische Fragen, die Tiefen der Meere und entlegene Gebiete rund um unseren Planeten.

Trotz unseres mangelnden Wissens in vielen Bereichen, verfolgt die Menschheit viel zu oft den Ansatz, erst Ressourcen zu ernten und dann nach den Konsequenzen zu schauen – wenn überhaupt. Heutzutage ist fast nicht mehr unmöglich: wir durchlöchern den Böden, pumpen Öl aus der Arktis, verändern ganze Landstriche mit riesigen Baggern und lagern radioaktiven Müll, wo man ihn nicht mehr sieht. Gifte werden weltweit und breitflächig eingesetzt, riesige Tierpopulation einfach ausgelöscht und grüne Wiesen in großangelegte Betonflächen umgewandelt.

 

Natürlich, wir Menschen müssen leben und wir müssen von der Natur nehmen um zu überleben. Leider nehmen wir zu viel und zu schnell und geben ihr nicht genug Zeit um sich von all diesen Störungen zu erholen. Die Menschheit wächst stetig und mit ihr wird auch unser Druck auf die Erde stetig wachsen.

Dieser Kurzfilm, eine Hommage an die Natur und besonders an die so oft vergessene weil stimmlose Tierwelt, an all die unerzählten Einzelschicksale und ungehörten Geschichten, soll uns daran erinnern, was auf dem Spiel steht, was wir verlieren könnten, wenn wir nicht anfangen unsere Erde mehr wertzuschätzen.

 

Erst wenn der letzte Baum gerodet,

der letzte Fluß vergiftet,

der letzte Fisch gefangen ist, 

werdet ihr feststellen,

daß man Geld nicht essen kann.“

 

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