Syriza auf Rekordhoch – 45 Prozent würden radikale Linke wählen

Syriza befindet sich auf einem Rekordhoch: In einer der ersten Nachwahlumfragen erreicht Syriza 45 Prozent. Alle anderen Parteien verlieren massiv. Zudem sind über 80 Prozent der GriechInnen zufrieden mit der Politik Syrizas. Europa ist wohl noch geschockt, dass eine Partei ihr Programm tatsächlich umsetzen will.

Renten erhöhen, Mindestlohn anheben, Menschen zu Arbeit bringen: Syriza macht alles, was die EU nicht möchte. Sie will Banken nicht retten, Reiche besteuern und sie an der Kapitalflucht hindern. Niema Movassat, Abgeordneter der Linkspartei schrieb auf seinem Facebookaccount: „Merkel, Schäuble und Co. sind ja offenbar noch geschockt, dass Tsipras das, was er vorher versprochen hat, auch umsetzen will.“ Treffend! In Griechenland geht derweil der Protest weiter. In 38 Städten nahmen mehrere Hundetausend Menschen an Protesten gegen die Troika und die Kürzungspolitik teil sowie in zehn weiteren europäischen Staaten.

In Deutschland stößt die griechische Linkspartei auf unterschiedliche Reaktionen. Die einen, wie Niema Movassat, loben die Partei bisher in den größten Tönen: Schließlich hat sie die Gespräche mit der Troika abgebrochen, angekündigt die durchschnittliche Bevölkerung, welche in den letzten Jahren massiv litt, zu entlasten und die Reichen stärker zur Kasse zu bitten. Andere wiederum fürchten, dass Deutschland noch mehr Geld an Griechenland wird verliehen müssen, Geld dass der deutsche Steuerzahler angeblich nie wieder sehen würde.
Andere Kräfte schmier’n ab
syriza poll Feb
Wahlumfrage: Wen würdet ihr wählen? (Von l.n.r)
Syriza 45.4%
NEA Dimokratia 18.4%
KKE  4.8%
Anel 4.7%
Goldene Morgenröte 4.7%
To Potami 4.6%
PASOK 2.6%

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3 Antworten

  1. Passt nicht gerade zur Überschrift, aber ich möchte dieses Video hier trotzdem nochmal reinstellen, da mich es immer noch wundert, warum es so wenig verbreitet ist.

    Der ehemalige Spiegel Journalist Harald Schumann redet Klartext und prangert die Interne Pressefreiheit in Deutschland an.

    Schumann: “… das ist in der deutschen Presse Gang und Gäbe, dass Chefredakteure oder Resortleiter ihren Untergebenen sagen, wie sie zu denken haben. Dass Vorgaben gemacht werden, was sie recherchieren dürfen und was nicht, und dass viele junge Kollegen daran gehindert werden überhaupt kritische Journalisten zu werden weil ihre Vorgesetzten das gar nicht wollen.”

    Interviewer: “Sie nehmen ausdrücklich die ÖR-Anstallten nicht aus, warum?”

    Schumann: “Weil ich genügend Kollegen aus ÖR-Anstallten kenne, die mir genau solche Geschichten berichtet haben und mir das hundertfach bestätigt haben. Insofern, die sind da nicht aus zunehmen.”

    https://www.youtube.com/watch?v=d1ntkEbQraU

Kommentare sind geschlossen.

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