Populismus plus Programm: Das Dilemma der AfD

27. Juni 2016 - 15:34 | | Politik | 23 Kommentare

Die AfD verbindet eine klar nationalistische Grundorientierung mit einer anti-egalitären Agenda und lässt sich treffend mit dem Begriff einer „nationalpopulistischen Rechtspartei“ charakterisieren. Entgegen der allgemeinen Annahme ist sie nur bedingt eine neoliberale Partei. Ihre Programmatik muss in all ihren Facetten als „reaktionär“ bezeichnet werden, schreibt Gideon Botsch.

JusticeNow! und Die Freiheitsliebe bedanken sich herzlich bei Gideon Botsch und bei Blätter für deutsche und internationale Politik für das Recht zur Übernahme des Artikels.


Zweifellos stellen die Resultate der jüngsten Landtagswahlen bemerkenswerte Erfolge der Alternative für Deutschland dar. Doch trotz der aktuellen Höhenflüge sollte nicht übersehen werden, dass diese neue Partei mit einem fundamentalen Dilemma konfrontiert ist. Gegründet wurde sie als Rechts-Abspaltung der Unionsparteien und partiell auch der FDP. Ihren Anhängern und Wählern versprach sie – wie es nun auch in ihrem am 1. Mai verabschiedeten Grundsatzprogramm zu lesen ist – „verantwortungsbewusst“ zu handeln und „Deutschland und seinen Bürgern in allen Bereichen eine echte politische Alternative zu bieten“ (Grundsatzprogramm der AfD, S. 1, im Folgenden Verweis auf das Programm mit Seitenzahlen). Als „Partei des gesunden Menschenverstandes“ beruft sie sich auf „das politische Urteilsvermögen und die Verantwortungsbereitschaft der mündigen Bürger“ (S. 5). Doch gleichzeitig bediente sie sich von Beginn an des Instrumentariums populistischer Parteien. Da sie darüber hinaus eine klar nationalistische Grundorientierung mit einer anti-egalitären Agenda verbindet, lässt sie sich mit dem Begriff einer „nationalpopulistischen Rechtspartei“ treffend charakterisieren.

Die frühen Wahlerfolge in drei ostdeutschen Bundesländern bestärkten den populistischen Kurs. Im Sommer 2015 wurden zudem die bekanntesten Repräsentanten eines nationalliberalen Flügels um den Parteigründer Bernd Lucke aus der Partei gedrängt. Die jüngsten Wahlerfolge scheinen nun zu bestätigen, dass am meisten Erfolg die Positionierung als parteipolitischer Arm einer radikalnationalistischen und rassistischen Protestbewegung verspricht, deren wichtigstes Kampagnenthema die Agitation gegen Flüchtlinge und Migranten ist.

Dabei zeigt sich, dass die Wähler bisher wenig Wert auf die Formulierung konkretisierbarer politischer Alternativen legten. Dafür spricht auch, dass die AfD-Repräsentanten in den Landesparlamenten bisher weithin Indifferenz und Inkompetenz in Sachfragen und Zurückhaltung in der Ausschussarbeit auszeichnen, während die Plenardebatten als propagandistische Plattform lautstark genutzt werden.

An die Erfahrungen anderer Protestparteien anknüpfend, hätte die AfD sich also auf die Formulierung weniger, weicher und unkonkreter Schlagworte für ein schmales und unverbindliches Grundsatzprogramm verständigen können. Eine solche programmatische Offenheit entspricht der „winning formula“, der elektoralen Gewinnformel aller populistischen Rechtsparteien. Der brandenburgische Landesvorsitzende Alexander Gauland – der zwar für einen scharfen Rechtskurs steht, aber dennoch über den völkisch-nationalistischen Flügel hinaus breite Anerkennung genießt – riet seiner Partei dringend dazu, an der fundamental-oppositioniellen Strategie festzuhalten und grundsätzlich auf lange Sicht „nirgends“ Verantwortung zu übernehmen. (vgl. Gauland-Interview in Compact 3/16) Die Programmdiskussion, die Anfang 2016 einsetzte, hat indessen gezeigt, dass der Anspruch der AfD noch immer breiter gesteckt ist. Wer einen über siebzigseitigen, teils sehr detailliert argumentierenden Programmentwurf zur Abstimmung stellt, will seine Politikfähigkeit auf allen Ebenen und angesichts aller relevanten gesellschaftlichen Problemlagen beweisen. Doch für eine heterogene Sammlungsbewegung, deren Erfolg von der Bindung möglichst vieler Anhänger im Zeichen des Protestes abhängt, birgt Programmarbeit ernsthafte Risiken. Erste Entwürfe ließen bereits deutlich erkennen, dass die propagierten Ziele und Leitwerte nicht bloß mit der pluralistischen Demokratie inkompatibel, ausgrenzend und rassistisch waren. Darüber hinaus zeigten sie auch, wie stark trotz der Spaltung von 2015 noch die wirtschaftsliberalen Elemente vertreten waren, die den Parteigründungsprozess bestimmt hatten.

Alexander Gauland steht zwar für einen scharfen Rechtskurs, genießt aber dennoch über den völkisch-nationalistischen Flügel hinaus breite Anerkennung, so Gideon Botsch. By metropolico.org, licensed under CC BY-SA 2.0.

Die offenkundigsten Angriffe auf den Sozialstaat wurden zwar später relativiert, vor allem indem die Stellungnahmen zur Sozialpolitik insgesamt sehr schmal gehalten wurden. Die Programmkommission verstand es zugleich, von diesen Inhalten abzulenken und die fremdenfeindlichen Pauschalattacken auf „den Islam“ in den Vordergrund zu rücken. Im Folgenden wiederholte sich, was bereits während der gesamten bisherigen Geschichte der AfD zu bemerken war: Unkritische und verunsicherte, seit Monaten als „Lügenpresse“ diffamierte Medien ließen sich für die Selbstdarstellung der AfD funktionalisieren. Ein kurzzeitiges mediales Interesse für die tatsächlichen „Leistungen“ der Partei, etwa in den Landesparlamenten, und für die sozialpolitischen Einschnitte, die einem wesentlichen Teil ihrer Wählerschaft zugemutet werden sollten, trat hinter eine sensationsheischende Kolportage der knalligsten Krawallreden zurück. Der Erfolg der Parteitagsregie bestand im Ergebnis darin, den Leitantrag, unmaßgeblich variiert durch etliche Änderungsanträge, zum Parteiprogramm werden zu lassen, indem die Diskussion über kontroverse Themen geschickt unterbunden wurde.

Der wahre Volkswille

Das Parteiprogramm beginnt mit vergleichsweise ausführlichen Forderungen zu Demokratie und Grundwerten. Das Weltbild der AfD wird hier deutlich entfaltet: „Heimlicher Souverän“ in Deutschland und Europa sei „eine kleine, machtvolle politische Führungsgruppe innerhalb der Parteien“, ein „politisches Kartell, das die Schalthebel der staatlichen Macht, soweit diese nicht an die EU übertragen worden ist, die gesamte politische Bildung und große Teile der Versorgung der Bevölkerung mit politischen Informationen in Händen hat“. Nur das „Staatsvolk der Bundesrepublik Deutschland“ könne diesen „illegitimen Zustand beenden“ (S. 3). Zu diesem Zweck sollen plebiszitäre Elemente erheblich ausgebaut werden. Die Einführung von Volksabstimmungen, auch über parlamentarisch beschlossene Gesetze, inklusive Abstimmungsfragen finanzieller Natur, Ermöglichung von Gesetzesinitiativen bis hin zu Grundgesetzänderungen sind für die AfD „nicht verhandelbarer Inhalt jeglicher Koalitionsvereinbarungen“ (S. 4).

Folgt man dem Programm, so will die AfD das Rad der Geschichte tatsächlich zurückdrehen und irgendwo in den 1960er Jahren neu anfangen.

Insgesamt gehen die Forderungen zur Neugestaltung der Verfassungsordnung fast ausschließlich auf Kosten der Legislative, die eingeschränkt, verkleinert, in ihren souveränen Rechten beschränkt werden soll, und der Parteien. Eine Realisierung dieser Reformvorschläge würde die Funktionsfähigkeit der parlamentarischen Demokratie ernsthaft gefährden, wenn nicht ganz zur Disposition stellen. Dagegen werden nur wenige Vorschläge unterbreitet, die eine wirksame Kontrolle von Regierungs- und Verwaltungshandeln erzielen könnten. Der erste Abschnitt des Grundsatzprogramms verdeutlicht mithin, dass die Vorstellungen der AfD in einem unüberbrückbaren Spannungsverhältnis zum pluralistischen Modell parlamentarischer und repräsentativer Demokratie stehen, dem das Grundgesetz verpflichtet ist. Denn die AfD vertritt – wie viele populistische Parteien – „vulgärdemokratische“, identitäre Demokratievorstellungen, die von einem homogenen Volk und einem vorgegebenen, einheitlichen Volkswillen ausgehen. Dieser „wahre“ Volkswille werde allerdings durch die politischen Eliten, durch die Parteien und Verbände, durch die Massenmedien (besonders die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Anstalten) verfälscht und überformt.

Bedingt neoliberal

In seinen wirtschafts- und sozialpolitischen Abschnitten ist das AfD-Programm mitunter als neoliberal wahrgenommen worden. Diese Annahme stimmt nur bedingt. Zweifellos haben einzelne Agenda-Themen neoliberaler Provenienz auch in der AfD-Programmatik ihren Platz. Das Gesamtbild erweckt dagegen eher den Eindruck einer mittelstands-orientierten, an nationalökonomischen Prämissen ausgerichteten, insgesamt protektionistischen Politik. Der handwerkliche und gewerbliche Mittelstand in Deutschland soll nicht bloß von Steuern und Abgaben, sondern vor allem von bürokratischen Regulierungen befreit werden. Die sozial-, finanz- und wirtschaftspolitischen Forderungen der AfD sind deutlich arbeitnehmer- und gewerkschaftsfeindlich, im Kampf gegen Diskriminierung würden sie Rückschritte mit sich bringen. Im Bildungssektor proklamiert die AfD ein Leistungsprinzip, das nur durch ein gegliedertes Schulsystem zu gewährleisten sei. Sozialpolitische Versprechungen, die im AfD-Programm gemacht werden, stehen im Widerspruch zum Postulat eines schlanken, aber starken Staates, der „nur in Ausnahmefällen unternehmerisch tätig sein“ (S. 52) dürfe. Umwelt- und energiepolitische Forderungen sowie Ausführungen zur Verkehrs- und Infrastrukturpolitik fallen teils sehr detailliert aus. Sie sind in sich, untereinander und gegenüber anderen Programmpunkten höchst widersprüchlich.

Die AfD fordert mehr Wertschätzung für die hetero-normative Kleinfamilie „aus Vater, Mutter und Kindern als Keimzelle der Gesellschaft“ und bekämpft vehement alle Tendenzen des „Gender-Wahnsinns“, schreibt Gideon Botsch. By NRW-AfD, licensed under CC BY-SA 3.0.

Von den sozialpolitischen Vorstellungen der AfD kaum zu trennen ist deren Familien- und Geschlechterpolitik. Neben einem fremdenfeindlichen, ethnisch begründeten Nationalismus, der in der Zwischenzeit immer stärker rassistische Züge trägt, der Ablehnung der europäischen Integration und Angriffen auf das vermeintliche Establishment lag hier von Beginn an ein Schwerpunkt der Partei.

Die AfD fordert nachdrücklich mehr Wertschätzung und finanzielle Förderung für die „traditionelle Familie […] aus Vater, Mutter und Kindern als Keimzelle der Gesellschaft“ (S. 27). Sie bekämpft vehement alle Tendenzen des „Gender-Wahnsinns“. Die hetero-normative Kleinfamilie – historisch eine junge Erscheinung, die nur in schmalen Sektoren der deutschen Gesellschaft für kurze Phasen anzutreffen war – ist für die AfD eine „natürliche Gemeinschaft“, Gendermainstreaming lehnt sie ab; Genderforschung soll durch exzeptionelle Eingriffe liquidiert werden, die in krassem Widerspruch zur proklamierten Freiheit der Wissenschaft stehen.

Wir gegen die Fremden

Die fremdenfeindlichen und rassistischen Gehalte der AfD-Programmatik sind öffentlich hinreichend diskutiert worden. Sie entsprechen, wie auch ihre Forderungen zur inneren Sicherheit, den für rechtspopulistische Parteien typischen Postulaten. Dem unbescholtenen Bürger wird der Kriminelle und der Terrorist gegenübergestellt, der offenbar nicht mehr als Bürger angesehen werden muss. Kriminalitätsprobleme werden vielfach ethnisiert und sind als Phänomene der „Ausländerkriminalität“ Teil einer, aus Sicht der AfD verfehlten, Einwanderungs- und Integrationspolitik.

Am erfolgversprechendsten für die AfD scheint ihre Positionierung als parteipolitischer Arm einer radikalnationalistischen und rassistischen Protestbewegung zu sein, deren wichtigstes Kampagnenthema die Agitation gegen Flüchtlinge und Migranten ist, meint Gideon Botsch. Pegida-Demo in Dresden, 6 Februar 2016, by Caruso Pinguin, flickr, licensed under CC BY-NC 2.0 (edited).

Lässt sich also eine bilanzierende Bezeichnung für die im AfD-Programm zu Tage tretenden Tendenzen finden, die über die Charakterisierung als nationalpopulistische Rechtspartei hinaus geht? Mit einer etwas aus der Mode gekommenen, im vorliegenden Fall allerdings höchst zutreffenden Bezeichnung kann man die AfD-Programmatik in all ihren Facetten als „reaktionär“ bezeichnen. Sie lässt sich von einem Gesellschafts- und Menschenbild leiten, das durchweg an einer vergangenen Zeit orientiert ist. Dazu passt die auf dem Stuttgarter Programmparteitag in brachialen Worten vertretene Kampfansage an die „68er“. Folgt man dem Programm, so will die AfD das Rad der Geschichte tatsächlich zurückdrehen und irgendwo in den 1960er Jahren neu anfangen.

Bisher ist es der AfD erstaunlich gut gelungen, durch die Mobilisierung von Hass- und Angstthemen ihre Anhänger an sich zu binden und neue Wähler zu gewinnen.

Und hier wird das Dilemma der AfD in vollem Maße deutlich. Als populistische Protestpartei, die Leitwerte und Sehnsüchte mittelständischer Bevölkerungsschichten bedient und ihre Ressentiments und Ängste mobilisiert, hat es die AfD leicht. Sobald sie aber an ihrem Anspruch festhält, Programmpartei und politische Alternative mit Gestaltungswillen zu sein, muss sie mehr bieten. Sie wird dann nicht umhin können, sich mit jenen Problemlagen auseinanderzusetzen, die auch die Unionsparteien zur Anpassung an den gesellschaftlichen Wandel gezwungen haben. Mit der bloßen Negation von Problemen ist es dabei nicht getan – sie anzuerkennen und nicht wohlfeil den finsteren Machenschaften kleiner volksfeindlicher Cliquen zuzuschreiben, fällt der AfD indes schwer.

Am deutlichsten wird dieser Grundzug der Programmatik in den Ausführungen zu Klimawandel und Energiepolitik. Dass man in diesem – wie in jedem anderen – politischen Feld unterschiedliche Auffassungen haben und die gewählten Lösungswege für falsch halten, ja die gesamte Energiewende ablehnen kann, steht außer Frage. Für die AfD handelt es sich aber nicht einfach um eine verfehlte Politik, sondern um eine böswillige Manipulation. Dem Parteiprogramm zu Folge „missbraucht die deutsche Regierung die steigende CO2-Konzentration zur ‚Großen Transformation‘ der Gesellschaft, mit der Folge, dass die persönliche und wirtschaftliche Freiheit massiv eingeschränkt wird“ (S. 61).

Eine solche Programmatik kann schwerlich zur Formulierung einer realistischen, problemorientierten politischen Alternative führen. Ob andererseits ein derartig detailliertes Programm für eine populistische Ansprache breiter und höchst heterogener Wählerschichten nutzbar gemacht werden kann, bleibt noch abzuwarten. Bisher ist es der AfD erstaunlich gut gelungen, durch die Mobilisierung von Hass- und Angstthemen ihre Anhänger an sich zu binden und neue Wähler zu gewinnen. Doch das Dilemma der AfD – Populismus oder Programmatik, Fundamentalopposition oder politische Alternative – bleibt bestehen. Ob dieses Dilemma mittelfristig aufzulösen oder die bestehende Spannung tatsächlich auszuhalten ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen.


JusticeNow! und Die Freiheitsliebe senden beste Grüße und ein Dankeschön! nach Potsdam zu Gideon Botsch und an die Blätter für deutsche und internationale Politik, wo dieser Artikel zuerst erschien – connect critical journalism!

Über den Autor

23 Kommentare

  • 1
    Ben Wilmes sagt:

    Dass die AfD mehr Wertschätzung für die „traditionelle“ Familie wünscht ist aber wirklich skandalös. Vater Mutter Kind….das ist nicht zeitgemäss. Die Lesbe, die sich notfalls gegen Bezahlung von irgendeinem Mann poppen lässt um dann schwanger zu werden und mit ihrer „Frau“ das Kind grosszuziehen ist irgendwie cooler. Fragt doch mal die AfD interne Schwulengruppierung ( oh ja, die gibt es, gefällt euch nicht, ist aber so), wie die darüber denken.
    Der Fortschrittsbegriff der hier bemüht wird, ist lächerlich. Wer in der Gendertheorie das geisteskranke nicht erkennt sollte nicht über Parteien urteilen, die natürlichen Gegebenheiten ihr Recht zuerkennen.
    Und das permanente Geraune vom angeblichen Rassismus der AfD ist nur noch peinlich.
    Warum wird eigentlich Achille Dembago ( schwarzer AfD Kandidat) nie zu Talkshows eingeladen ?!
    Warum berichtet niemand darüber, dass Frau Dr. Christina Baum, AfD Landtagsabgeordnete, der von einem arroganten SPD Kollegen der Begrüssungshandschlag verweigert wurde ( sie sei Rassistin), ein kenianisches Patenkind hat usw. Von den tausenden AfD lern mit Migrationshintergrund ganz zu schweigen.
    Die Art und Weise, wie hier die AfD von Flach“denkern“ diskreditiert und ihre Mitglieder und Wähler beleidigt, diffamiert und in eine braune Ecke gestellt werden ist wenig geschmackvoll und auf Dauer auch nicht zielführend. Begriffe wie „reaktionär“, „rechtspopulistisch“, „nationalistisch“ usw. sind hohlklingende, leere , hilflose Worthülsen. Ihr wollt diese Partei hassen und bekämpfen, weil sie etwas verkörpert, was euch zuwider ist. Vernunft, Fleiss, ökonomischer Sachverstand, Mass, wertkonservatives Kulturverständnis.
    Es ist eure gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegenüber der AfD, die euch antreibt.
    Aber Hass fällt immer auf den Hassenden zurück.

    • 1.1
      DerDude sagt:

      Buhuhuhu … meine Partei wird kritisert, ihr seid doch alle doof.

      Genau das lese ich in ihren Kommentar. Hast du den irgendwelche stichhaltigen Gegenargumente ausser Opfer-Gebären?
      Nebenbei, auch das ist typisch für Rechtspopulisten.

      • 1.1.1
        Ben Wilmes sagt:

        1. ich habe keine Partei, bin in keiner Partei und weiss nicht, ob ich überhaupt jemals eine Partei wählen werde.

        2. selbstverständlich kann jede Partei kritisiert werden. Bei der AfD machen das zum Beispiel AfD ler.
        Es gibt einen Unterschied zwischen Kritik und Hetze. Die sogenannte „Kritik“ von links ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Andersdenkende.

        3. Das Opfergebaren findet eher links statt, wo man so tut als sei ein neues 1933 im Anmarsch.
        Das ist verlogen, damit verhöhnt man die NS Opfer, verharmlost die Nazis und stilisiert sich zum Widerstandskämpfer. Igitt

        4. ich habe Fakten aufgelistet, Worthülsen sind nicht mein Stil.

        5. ich möchte nicht ungefragt geduzt werden.

        6. Der Begriff Rechtspopulist ist inhaltsleer und nichtssagend. Wer ihn immer wieder gebraucht zeigt damit, dass er lieber krakeelt als mit Fakten zu argumentieren.

  • 2
    Ben Wilmes sagt:

    es heisst entweder Opfergebaren oder Opfergebärden. Die hier verwandte Mischform ist nicht existent.
    Die anderen Fehler übersehe ich mal einfach. Und das Springen von der Du – Form zur Höflichkeitsform , wie sie unter unbekannten Erwachsenen üblich ist, will ich mal nicht als persönliche Schwäche werten sondern eher als ein Art Verwirrung angesichts von Argumenten, denen man nichts entgegenzusetzen hat.
    Ende der Debatte. Meine Zeit ist kostbar.

  • 3

    Lieber Ben Wilmes,
    eine oder mehrere Schwulengruppierungen gibt es in der AfD bestenfalls informell. Sie meinen sicher die Bundesinteressengemeinschaft „Homosexuelle in der AfD“, in der auch Frauen willkommen sein dürften. Was wohl der Sachsen-Anhalter Landtagsabgeordnete Andreas Gehlmann dazu sagt? Wenn es nach ihm ginge, und sicher nicht nur nach ihm, kämen Menschen, die ihre Homosexualität offen ausleben, in den Knast.
    Wer ist Achille Dembago? Der Name tauchte hier auch schon mal in einem Kommentar von Maria von Finnentrop auf. Es gibt einen AfDler mit dem Namen Achille Demagbo, den Sie sicher nicht meinen, denn sie beschäftigen sich gründlich mit dem Thema, über das Sie schreiben. Gehören beide nicht zum „lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“ (Björn Höcke)? Muss man damit rechnen, dass dadurch die AfD in 20 Jahren überwiegend aus Schwarzen besteht, weil der „selbstverneinende europäische Platzhaltertyp“ (Björn Höcke), der mitunter sogar zum Antinatalismus neigt, ihnen das Feld überlässt?
    Ich finde das Geduze im Internet auch nicht gut, aber es hat sich durchgesetzt und ist nicht abwertend gemeint.
    Übrigens: Die NSDAP war nicht antisemitisch, was damit bewiesen ist, dass Hitler mit dem Semiten Mohammed Amin al-Husseini verbündet war. Genauso gibt es auch keinen Rassismus in der AfD, weil dort ein Achille Demagbo aktiv ist und eine Christina Baum ein kenianisches Patenkind, das zum Glück weit weg von uns lebt, hat.

    • 3.1
      Ben Wilmes sagt:

      Björn Höcke ist in einigen Monaten nicht mehr in der AfD, den Namen Dembago ( richtig: Demagbo) habe ich falsch übernommen, der europäische Ausbreitungstyp ( Frauke Petry und ihr neuer Lebensgefährte haben zusammen 8 Kinder) ist auch nicht schlecht. Obwohl ich nix gegen schwarze Kinderlein habe. Finde die total niedlich. Der schärfste Kritiker des Antisemitismus in der AfD ist Herr Gaulandt. Das Argument , die Nazis seien keine Antisemiten gewesen ist natürlich Banane, das wissen Sie. Die internationale Forschung hat sich schon lange darauf geeinigt, dass mit Antisemitismus Judenfeindlichkeit gemeint ist ( ungeachtet der Tatsache, dass es zig semitische Völker gibt). Aber was sie ironisch meinten wird tatsächlich oft ernsthaft als Argument gebraucht. Hitlers Kumpel war ein Judenhasser der schlimmsten Art. Ja, mag sein dass es Rassisten in der AfD gibt, wie wohl in ALLEN Parteien. Mir ging es darum, das völlig einseitige und plumpe AfD Bashing zugegebenermassen polemisch zu beleuchten.
      Jetzt verabschiede ich mir hier, mit freundlichem Gruß

      ist doch deutlich zuviel unreflektiertes und unausgegorenes Zeugs hier unterwegs.
      Damit meine ich nicht den letzten Kommentator vor mir

    • 3.2
      Martina Richter sagt:

      Hallo Schlewitt alias „Besthumaine“,
      ich bin fest davon überzeugt, dass Du in psychiatrische Behandlung gehörst, da Du offenbar nur Nonsens und Scheißdreck schreiben kannst. Um nur ein Beispiel Deiner verkalkten Gehirnzellen aufzugreifen: Die NSDAP war gemäß Deiner hier nachzulesenden Behauptung also nicht antisemitisch, weil Hitler mit dem Semiten Mohammed Amin al-Husseini verbündet war? Zu Deiner Wissenserweiterung: Jener Mohammed Amin al-Husseini war ein islamischer Geistlicher und palästinensischer arabischer Nationalist und spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung des modernen Antisemitismus im arabischen Raum und der Zusammenarbeit von islamistischen Antisemiten mit den Nationalsozialisten. Kurzum: Er war überzeugter Befürworter der Vernichtung der Juden im Deutschen Reich. Noch mehr Beispiele Deiner geistigen Verwirrtheit vermag ich leider hinsichtlich eines armen Irren nicht zu investieren …….

  • 4
    Ulrich Dittmann sagt:

    Sie diffamieren mit diesem Beitrag die Mitte der Gesellschaft. Sie hantieren in diesem Beitrag leichtfertig und verantwortungslos u.a. mit der gefährlichen Terminologie “Rassismus”, wie ein unwissendes Kind mit blanken Messern und brennen praktisch jedem wertkonservativen AfD-Wähler, der mit der unverantwortlichen CDU-Chaos-Merkel- “Wir schaffen das”-Politik nicht zufrieden ist , das Kains-Mal eines „Rechten“ auf die Stirn.
    Diese mutieren bei Pack-Gabriel, Mischpoke-Özdemir und gleichgeschalteter, serviler, stets politisch korrekter Presse, dann sogleich zu „Rechtsextremen“ oder „Rechtsradikalen“.
    Political-Correctness ist die Geißel, die Inquisition der Gegenwart.

    Das Drama in Deutschland lässt gut mit einer kleinen Geschichte verdeutlichen:
    Ein Asylanten-Kind fragt seinen Vater: „Vater, was ist Integration und was ist Rassismus ?“
    „Nun, mein Sohn, Integration ist, wenn die Steuerzahler jeden Tag arbeiten, damit wir unsere Leistungen erhalten, wie freie Unterkunft, kostenlose Gesundheitsversorgung usw. usw. – das ist Integration “
    „Aber Vater, ist das nicht ungerecht und sind die Steuerzahler darüber nicht sauer ?“
    „Sicher mein Sohn. Das nennt man dann Rassismus !“

    Deutschland ist seit Jahren überfordert. Das eigene Volk verkommt. Unsere „Drangsalierung“ (von „Regierung“ kann man nicht mehr sprechen) lässt es ungerührt verkommen. Man hat ja die Aufgabe „alle Welt zu retten“ .

    Quo vadis Deutschland?

    • 4.1
      günter sagt:

      äh… begriffe wie „mischpoke Özdemir“ finden sie nicht rechtsrassistisch?

      • 4.1.1
        Ulrich Dittmann sagt:

        …zu Ihrer Wissenserweiterung, lieber Günter:

        Das Wort „Mischpoke“ ist dem Grünen-Özdemir aus dem Mund gefallen – als Beschimpfung der „bösen Rechten“. Analog SPD-Gabriel geifernd, das eigene Volk als „Pack“ bezeichnete.

        Einfach mal „googeln“! Da findet man noch mehr üble geistige Umweltverschmutzung unserer edlen Politikerelite…

    • 4.2

      Schade, Herr Dittmann, dass Sie nur mit Schaum vorm Mund polemisieren, dabei sogar plump lügen und nicht sachlich argumentieren. Das Thema Einwanderung, mit all seinen unbestritten negativen Facetten, ist dafür zu wichtig und zu komplex.
      https://diefreiheitsliebe.de/politik/rechte-tierfreunde-und-das-schaechtverbot/#comment-19604
      Und jetzt her mit dem Shitstorm gegen mich!

      • 4.2.1
        Martina Richter sagt:

        Ich sagte doch oben schon einmal, dass Du in eine Anstalt gehörst, denn wenn jemand mit Schaum vor dem Munde polemisiert und plumpe Lügen verbreitet, dann wohl eher ein Rainer Schlewitt und keineswegs ein Ulrich Dittmann, der sich von einem Narren ganz gewiss nicht darüber belehren lassen muss, wie komplex das Thema der Einwanderung mit all seinen unbestritten negativen Facetten ist. Und übrigens: Diesen Deinerseits sehnsuchtsvoll erwarteten Shitstorm gegen Deine Person bist Du doch angesichts Deiner bemitleidenswerten Geisteserkrankung gar nicht wert. Was Du dringlichst benötigst, das sind keineswegs negative Kritiken über Deine dummschwätzigen Wortmeldungen, sondern wohl eher gegen krankhafte Besserwisserei hilfreich wirkende Medikamente.
        Gruss Martina Richter

    • 4.3

      Und noch etwas, Herr Dittmann: Sie schreiben auf einer Website, die sich nicht zu schade dafür ist, offene antisemitische Hetze als „hervorragend religionskritisch“ zu bezeichnen. Die Gelegenheit, sich mit einem Kommentar dort zu Wort zu melden und das zu kritisieren, haben Sie, obwohl eifriger Leser und Schreiber jener Website, wohl bewusst unterlassen. Warum? Offensichtlich ist es Ihnen wichtiger, Antirassisten anzugreifen als gegen Rassismus im eigenen Lager vorzugehen. Was sind Ihre Beteuerungen gegen Rassismus wert? Nichts.
      https://diefreiheitsliebe.de/politik/rechte-tierfreunde-und-das-schaechtverbot/#comment-19615

      • 4.3.1
        Martina Richter sagt:

        Du kapierst offenbar rein gar nichts. Wahrscheinlich bist Du in Deiner geistigen Entwicklung erschreckend zurückgeblieben. Ja, auf der von Dir kritisierten und niedergemachten Webseite gibt es selbstverständlich auch mancherlei religionskritische Beiträge, allerdings keine antisemitische Hetze – wie Deinerseits behauptet. Daher abermals zu Deiner Wissenserweiterung: Antisemitische Hetze und berechtigte, sachliche Religionskritik sind zweierlei Schuhe und keineswegs ein und dasselbe. Und Ulrich Dittmanns Beteuerungen gegen Rassismus sind hundertmal mehr wert als all Dein verleumderischer und unüberlegt niedergeschriebene Scheißdreck. Aber um dies zu begreifen fehlen Dir leider einige Tassen in Deinem Schrank, denn jegliche Kritik all jenen nur vermeintlichen Anti-Rassisten gegenüber, die vorgeben, solche zu sein, jedoch bei genauerem Hinsehen selbst ein rassistisches Denken offenbaren, ist nicht nur angebracht, sondern in unserer heutigen Zeit auch zwingend notwendig.
        Gruss Martina Richter

  • 5
    venus sagt:

    Hat das Irrenhaus heute Ausgang oder hat man die Martina Troll Richter aus Versehen freigelassen?

    • 5.1
      Pumper Nickel sagt:

      Diese Martina Richter gibt es wirklich, die schreibt in dem Blog von Herrn Schlewitt, wo sowieso nur zwei Personen schreiben, Schlewitt und die. Das kann man hier nachlesen – https://besthumaine.wordpress.com/2016/02/29/guter-mond-dir-darf-ichs-klagen/comment-page-1/#comment-248

      Ihr Senf:

      „Nichts da, mitgefangen, mitgehangen, denn auch Tierschützer sind nur menschliche Bestien! Und wenn die Rache der geknechteten Tiere eines Tages kommt, werden auch sie nicht verschont, sondern deren Hütten von den Dickhäutern vielleicht als Erste niedergetrampelt!“

      • 5.1.1

        Es dürfte sich um eine andere Person handeln, die hier unter dem Namen „Martina Richter“ „kommentiert“. Wahrscheinlich ist es die selbe Person, die sich hier unter anderem „Pumper Nickel“ nennt und nicht zufällig ebenso wie die Herren Bernd Nowack und Wolfgang Herrmann über ein ausgeprägtes Repertoire an Argumenten in der Sache verfügt, von dem man sich hier erneut überzeugen kann.
        Zum Running Gag „Schlewitt“ siehe hier:
        https://besthumaine.wordpress.com/2016/02/28/wahrzunehmendes/

  • 6
    venus sagt:

    Selbstverständlich ist es eine von Wittmann`s Herde! Man merkt`s vom Schreibstil.
    Alle die dazu gehören, haben den gleichen unverwechselbaren Wortschatz aus der Gosse!

  • 7
    venus sagt:

    Wenn es sein muß, dann das „W“ mit „D“ korrigieren, obwohl…tut eigentlich nix zur Sache!

  • 8
  • 9
    Rainier51 sagt:

    Wolodja Herrenmensch, hast du dich umoperieren lassen, oder warum nennst du dich neuerdings Martina Richter? Du trittst doch für ein Kopftuchverbot bei islamischen Schülerinnen und Lehrerinnen in Grundschulen ein und bist gegen Verschleierung, oder? Dann musst du dich konsequenterweise auch selbst daran halten, also weg mit der Vermummung! – Troll dich zu deinem Mentor, Ulrich dem Rattenkönig, du verleumderische Knechtseele!

    PS: Die lese die Kommentare in diesem Thema übrigens heute zum ersten Mal.

  • 10
    Rainier51 sagt:

    @Besthumaine, ich glaube nicht, dass Wolodja Herrenmensch an dieser Stelle wissentlich oder vorsätzlich antisemitische Hetze betreiben wollte. Das ist ihm eher fahrlässig passiert, oder – diese Vermutung hatten Sie schon geäußert – er machte sich zum blinden Werkzeug von Antisemiten.
    Sowas kommt vor bei Leuten, denen es zuweilen an der Fähigkeit zum verstehenden Lesen fehlt, wie man es u.a. hier oder dort beobachten konnte.
    Damit sei die Angelegenheit relativiert und er (weitgehend) rehabilitiert. 🙂