Linker Kandidat Vazquez gewinnt Präsidentschaftswahl in Uruguay

Am vergangenen Sonntag fanden in Uruguay Stichwahlen um die Präsidentschaft statt, aus diesen ist der frühere Staatschef Tabaré Vázquez, Mitglied der linken Frente Ampolio, als Sieger hervorgegangen. Er folgt damit seinem Parteigenossen José Mujica, der gemäß der Verfassung nicht erneut kandidieren durfte. Mujica hatte weltweit für Aufsehen gesorgt mit seiner einfachen und bodenständigen Art der Politik, die sich an den direkten Interessen der Menschen orientiert, so hat er auf 90% seines Gehalts verzichtet und syrische Flüchtlinge im Präsidentenpalast aufgenommen. Vázquez hatte angekündigt die Politik seines Vorgängers fortzusetzen.

Nach Medienberichten verlief die Wahl friedlich und ohne größere Zwischenfälle. Lediglich starke Schauer führten mancherorts zu Überschwemmungen und Erschwernissen beim Urnengang. Sein gegenkandidat von den konservativen Nationalen Partei, Luis Lacalle Pou, gratulierte Vázquez via Telefon. Im ersten Wahlgang vor vier Wochen hatte der 74-jährige Arzt Vázquez eine absolute Mehrheit noch knapp verfehlt, wodurch es zur Stichwahl kam. 2004 war es ihm als erstem linken Kandidaten gelungen, die Präsidentschaftswahlen für sich zu entscheiden.

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