Ins Innere der unsichtbaren Regierung

3. November 2016 - 13:30 | | Politik | 0 Kommentare

Es tobt ein stiller Krieg, angeführt vom Westen, ignoriert von den Medien – schreibt John Pilger.

Der amerikanische Journalist Edward Bernays wird oft als derjenige bezeichnet, der moderne Propaganda erfunden hat.

Als Neffe von Sigmund Freud, der Pionier der Psychoanalyse, war es Bernays, der den Begriff „Public Relations“ als Euphemismus für Meinungsmache und deren Täuschungen prägte.

Im Jahr 1929 überzeugte er Feministinnen, durch das Rauchen in der New York Osterparade Zigaretten für Frauen zu promoten – damals ein befremdliches Verhalten. Eine Feministin, Ruth Booth, verkündete: „Frauen! Zündet euch die nächste Freiheitsfackel an! Bekämpft ein weiteres Sex-Tabu!“

Bernays Einfluss reichte weit über die Werbung hinaus. Sein größter Erfolg war seine Rolle in der Überzeugung der amerikanischen Öffentlichkeit, sich dem Gemetzel des Ersten Weltkrieges anzuschließen. Das Geheimnis, so sagte er, sei es, „den Konsens der Menschen zu manipulieren“, um „sie nach unserem Willen zu kontrollieren und zu beherrschen, ohne dass sie etwas davon mitbekommen“.

Er beschrieb dies als „die wahre beherrschende Macht in unserer Gesellschaft“ und nannte dies eine „unsichtbare Regierung“.

Nie war die unsichtbare Regierung mächtiger als heute, und nie wurde sie weniger verstanden. In meiner Karriere als Journalist und Filmemacher habe ich niemals eine derartige Propaganda erlebt mit dem Ziel, unser Leben zu untergraben, ohne dabei infrage gestellt zu werden,  wie heute.

Stellen Sie sich zwei Städte vor. Beide werden vom Militär der Regierung des Landes belagert. Beide Städte sind von Fanatikern besetzt, die schreckliche Gräueltaten wie die Enthauptung von Menschen begehen.

Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied. In der einen Belagerung werden die Regierungstruppen von mit ihnen embeddeten westlichen Reportern als Befreier beschrieben, die enthusiastisch über all ihre Schlachten und Luftangriffe berichten. Auf den Titelseiten finden wir Fotos dieser heldenhaften Soldaten, die Hand zum V-Zeichen für ihren Sieg. Zivile Opfer werden kaum erwähnt.

In der zweiten Stadt – in einem anderen Land, ganz in der Nähe – passiert fast genau dasselbe. Regierungskräfte belagern eine Stadt, die von der gleichen Brut von Fanatikern kontrolliert wird.

Der Unterschied ist, dass diese Fanatiker von „uns“ unterstützt, versorgt und bewaffnet werden – von den USA und Großbritannien. Sie haben sogar ein Medienzentrum, das von Großbritannien und Amerika finanziert wird.

Ein anderer Unterschied ist, dass die Regierungssoldaten, die die Stadt belagern, die Bad Guys sind, abgeurteilt für den Angriff und die Bombardierung der Stadt – was genau das ist, was die guten Soldaten auch in der ersten Stadt tun.

Verwirrend? Nicht wirklich. Genau so laufen die zugrundeliegenden Doppelstandards, die die Essenz der Propaganda ausmachen. Ich beziehe mich natürlich auf die aktuelle Belagerung der Stadt Mosul durch die Regierungskräfte des Irak, die von den Vereinigten Staaten und Großbritannien unterstützt werden, und auf die Belagerung von Aleppo durch die syrischen Regierungskräfte, die von Russland unterstützt werden. Eine ist gut, die andere ist schlecht.

Was nur selten berichtet wird, ist, dass beide Städte heute nicht von Fanatikern besetzt und vom Krieg verwüstet wären, wären Großbritannien und die USA 2003 nicht in den Irak einmarschiert. Dieses kriminelle Unternehmen basierte auf Lügen, die unübersehbar der Propaganda ähneln, die heute unser Verständnis des Bürgerkriegs in Syrien verzerrt.

Ohne diesen Paukenschlag der Propaganda, der als Nachrichten verkleidet daherkommt, würden die Monster der ISIS und Al-Qaida und al-Nusra-Front und der Rest der Dschihadisten-Gang vielleicht gar nicht existieren, und die Menschen in Syrien würden heute vielleicht nicht um ihr Leben bangen.

Einige erinnern sich vielleicht an eine Reihe von BBC-Reportern, die sich an die Kamera wandten und uns sagten, dass Blair es als „gerechtfertigt“ ansieht, was sich als das Verbrechen des Jahrhunderts herausstellte. Die amerikanischen Fernsehsender inszenierten die gleiche Bestätigung auch für George W. Bush. Fox News brachte Henry Kissinger, der überschwänglich Colin Powells Lügenmärchen feierte.


Im selben Jahr, kurz nach der Invasion, drehte ich in Washington ein Interview mit Charles Lewis, dem renommierten amerikanischen investigativen Journalisten. Ich fragte ihn: „Was wäre geschehen, wenn die freiesten Medien der Welt das, was sich als krude Propaganda herausstellte, ernsthaft infrage gestellt hätten?“

Er antwortete, hätten die Journalisten ihre Arbeit getan, „gibt es eine sehr, sehr hohe Chance, dass wir nicht in den Irak einmarschiert wären“.

Es war ein schockierendes Statement, das so auch von weiteren renommierten Journalisten vorgebracht wurde, denen ich dieselbe Frage stellte – Dan Rather von CBS, David Rose vom Observer und Journalisten und Produzenten in der BBC, die anonym bleiben wollten.

Mit anderen Worten: hätten Journalisten ihre Arbeit erledigt, hätten sie die Propaganda angefochten und nachgeforscht, anstatt sie zu verstärken, würden Hunderttausende von Männern, Frauen und Kindern heute noch leben, und es gäbe keinen Islamischen Staat und keine Belagerung von Aleppo oder Mosul.

Es hätte die Gräueltaten auf die Londoner U-Bahn vom 7. Juli 2005 nicht gegeben. Es hätte die Flucht von Millionen von Flüchtlingen nicht gegeben, es gäbe keine elendigen Flüchtlingscamps.

Nach dem Terror-Massaker im vergangenen November in Paris, sandte Präsident Francoise Hollande sofort Flugzeuge, um Syrien zu bombardieren – und mehr Terrorismus folgte, das vorhersehbare Ergebnis also von Hollandes Bombast, Frankreich wäre „im Krieg“ und würde „keine Gnade zeigen“. Staatliche Gewalt und dschihadistische Gewalt nähren einander, doch kein Staatschef hat den Mut, diese Wahrheit auszusprechen.

„Wenn die Wahrheit durch Schweigen ersetzt wird“, sagte der sowjetische Dissident Jewtuschenko, „ist das Schweigen eine Lüge“.

Der Angriff auf den Irak, der Angriff auf Libyen, der Angriff auf Syrien geschahen, weil die Führer in diesen Ländern keine Marionetten des Westens waren. Die Menschenrechtsakte eines Saddam oder eines Gaddafi waren irrelevant. Sie gehorchten den Befehlen nicht und gaben die Kontrolle über ihr Land nicht auf.

Das gleiche Schicksal erwartete Slobodan Milošević, nachdem er sich weigerte, ein „Abkommen“ zu unterzeichnen, das die Besetzung Serbiens und seine Umwandlung in eine Marktwirtschaft forderte. Sein Volk wurde bombardiert, und er wurde in Den Haag vor Gericht gestellt. Solch eine Unabhängigkeit ist unerträglich.

Wie WikLeaks aufgedeckt hat, wurde der syrische Führer Bashar al-Assad erst attackiert, nachdem er im Jahre 2009 den Bau einer Ölpipeline ablehnte, die von Katar durch Syrien nach Europa verlaufen sollte.

Von diesem Augenblick an plante die CIA, die Regierung Syriens mit Hilfe von dschihadistischen Fanatikern zu zerstören – dieselben Fanatiker, die derzeit die Bewohner von Mosul und Ost-Aleppo in Geiselhaft halten.

Warum ist das keine Nachrichten wert? Carne Ross, ein ehemaliger britischer Funktionär im britischen Außenministerium, der für die Überwachung der Sanktionen gegen den Irak verantwortlich war, sagte mir: „Wir füttern Journalisten mit sterilen geheimdienstlichen Halbwahrheiten, oder wir frieren sie aus. So läuft das“.

Der mittelalterliche Klient des Westens, Saudi-Arabien – dem die USA und Großbritannien Waffen im Wert von Milliarden von Dollar verkaufen – zerstört derzeit den Jemen, ein Land, das so arm ist, dass in guten Zeiten „nur“ die Hälfte aller Kinder unterernährt ist.

Schaut Euch auf YouTube um und Ihr seht die gewaltigen Bomben – „unsere“ Bomben –, die die Saudis gegen bitterarme Dörfer einsetzen, und gegen Hochzeiten und Beerdigungen.

Die Explosionen sehen aus wie kleine Atombomben. Die Bomberpiloten in Saudi-Arabien arbeiten eng mit britischen Offizieren zusammen. Diese Tatsache finden wir nicht in den Abendnachrichten.

Propaganda ist am effektivsten, wenn unser Konsens von denjenigen mit hoher Bildung manipuliert wird – Oxford, Cambridge, Harvard, Columbia – und mit Karrieren in der BBC, beim Guardian, der New York Times, der Washington Post.

Diese Organisationen sind bekannt als die liberalen Medien. Sie präsentieren sich als die erleuchteten, progressiven Galionsfiguren des moralischen Zeitgeistes. Sie sind anti-rassistisch, pro-feministisch und pro-LGBT.

Und sie lieben den Krieg.

Während sie sich für Feminismus aussprechen, unterstützen sie räuberische Kriege, die unzähligen Frauen ihrer Rechte beraubt, einschließlich des Rechts auf Leben selbst.

Im Jahr 2011 wurde Libyen, damals ein moderner Staat, unter dem Vorwand zerstört, dass Muammar Gaddafi im Begriff war, Völkermord an seiner eigenen Bevölkerung zu begehen. Das war die nicht enden wollende Message; und es gab keine Beweise. Es war eine Lüge.

Tatsächlich wollten Großbritannien, Europa und die USA für Libyen, dem größten Ölproduzenten in Afrika, das, was sie „Regime Change“  nennen. Gaddafis Einfluss auf dem Kontinent und vor allem seine Unabhängigkeit waren unerträglich.

So rammten ihm Fanatiker ein Messer in den Rücken, unterstützt von Amerika, Großbritannien und Frankreich. Hillary Clinton feierte seinen grausamen Tod vor laufender Kamera und erklärte: „Wir kamen, wir sahen, er starb!“

Die Zerstörung Libyens war ein Siegeszug der Medien. Als die Kriegstrommeln geschlagen wurden, schrieb Jonathan Freedland im Guardian: „Obwohl die Risiken sehr real sind, bleiben die Gründe für die Intervention äußerst stark.“

Intervention – was für ein höfliches, liebevolles Guardian-Wort, dessen tatsächliche Bedeutung im Falle Libyens Tod und Zerstörung war.

Nach eigenen Angaben flog die NATO insgesamt 9.700 „Luftschläge“ gegen Libyen, von denen mehr als ein Drittel auf zivile Ziele gerichtet waren. Dazu gehörten Raketen mit Uran-Sprengköpfen. Schaut Euch die Fotos der Trümmer in Misrata und Sirte an, und der Massengräber, die vom Roten Kreuz ausfindig gemacht wurden. Im UNICEF-Bericht über die getöteten Kinder heißt es, „die meisten [von ihnen] waren jünger als 10“.

Als direkte Konsequenz wurde Sirte die ISIS-Hauptstadt.

Die Ukraine ist ein weiterer Siegeszug der Medien. Respektierte liberale Zeitungen wie die New York Times, die Washington Post und der Guardian, sowie Mainstream-Sender wie die BBC, NBC, CBS und CNN haben eine entscheidende Rolle dabei gespielt, dass ihre Zuschauer einen neuen hochgefährlichen Kalten Krieg einfach hinnehmen.

Alle haben die Ereignisse in der Ukraine als einen bösartigen Akt Russlands falsch dargestellt, obwohl der Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 faktisch die Arbeit der Vereinigten Staaten war, unter Mithilfe von Deutschland und der NATO.

Diese Umkehrung der Realität ist so tiefgreifend, dass Washingtons militärische Einschüchterung Russlands keine Nachricht wert ist; sie wird unterdrückt mit einer schmierigen Schreckenskampagne von der Art, mit der ich im ersten Kalten Krieg aufgewachsen bin. Wieder kommen die Iwans, um uns zu holen, angeführt von einem zweiten Stalin, den The Economist als den Teufel darstellt.

Die Unterdrückung der Wahrheit über die Ukraine ist einer der umfassendsten Nachrichten-Blackouts, an die ich mich erinnern kann. Die Faschisten, die den Putsch in Kiew entworfen haben, sind vom selben Schlage wie die, die die Nazi-Invasion der Sowjetunion im Jahre 1941 unterstützt haben. All die Angstmache über den Aufstieg eines faschistischen Antisemitismus in Europa, doch kein Staatenlenker spricht über die Faschisten in der Ukraine – außer Wladimir Putin, aber der zählt nicht.

Viele in der westlichen Medienlandschaft haben hart daran gearbeitet, die ethnisch russischsprachige Bevölkerung der Ukraine als Außenseiter im eigenen Land darzustellen, als Moskaus Agenten, fast nie als Ukrainer auf der Suche nach einer Föderation innerhalb der Ukraine, und als ukrainische Bürger, die Widerstand leisten gegen einen von außen orchestrierten Putsch ihrer gewählten Regierung.

Es ist fast wie die joie d’esprit eines Klassentreffens der Kriegstreiber. Die Kriegstrommelschläger der Washington Post, die den Krieg mit Russland anheizten, sind die gleichen Redakteure, die die Lüge von Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen verbreiteten.

Für die meisten von uns ist der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf eine Medienfreakshow – und Donald Trump ist der Erzfeind.

Aber Trump ist bei den Mächtigen der USA wegen Gründen verhasst, die wenig mit seinen widerlichen Verhaltensweisen und Meinungen zu tun haben. Für die unsichtbare Regierung in Washington ist der unberechenbare Trump ein Hindernis für die amerikanische Strategie für das 21. Jahrhundert.

Dazu gehört, die Dominanz der Vereinigten Staaten aufrechtzuerhalten und Russland und, wenn möglich, China zu unterwerfen.

Für die Militaristen in Washington ist das eigentliche Problem mit Trump, dass er in seinen klareren Momenten keinen Krieg mit Russland zu wollen scheint, er will mit dem russischen Präsidenten reden, ihn nicht bekämpfen, er sagt, er will auch mit dem chinesischen Präsidenten reden.

In der ersten Debatte mit Hillary Clinton versprach Trump, in Konflikten nicht den nuklearen Erstschlag anzuordnen. Er sagte: „Ich würde sicher keinen Erstschlag machen. Sobald wir den nuklearen Weg gehen, ist es vorbei.“ Das war keine Nachricht wert.

Hat er das wirklich gemeint? Wer weiß? Oft widerspricht er sich. Aber klar ist, dass Trump eine ernsthafte Bedrohung für den Status quo darstellt, der von der großen nationalen Sicherheits-Maschinerie aufrechterhalten wird, die die Vereinigten Staaten beherrscht – unabhängig davon, wer im Weißen Haus sitzt.

Die CIA will ihn am Boden sehen. Das Pentagon will ihn am Boden sehen. Die Medien wollen ihn am Boden sehen. Selbst seine eigene Partei will ihn am Boden sehen. Er ist eine Bedrohung für die Herrscher der Welt – anders als Clinton, die keinen Zweifel daran lässt, dass sie bereit ist, mit dem nuklear bewaffneten Russland und China in den Krieg zu ziehen.

Clinton hat einfach Klasse, wie sie sich oft rühmt. Tatsächlich liegt ihre Bilanz aber offen vor uns. Als Senatorin unterstützte sie das Blutbad im Irak. Als sie 2008 gegen Obama antrat, drohte sie, den Iran „vollständig auszulöschen“. Als Außenministerin konspirierte sie in der Zerstörung der Regierungen in Libyen und Honduras und setzte die Hetze gegen China in Gang.

Sie hat nun geschworen, in Syrien eine No Fly Zone zu unterstützen – eine direkte Provokation für den Krieg gegen Russland. Clinton kann die gefährlichste Präsidentin der Vereinigten Staaten zu meinen Lebzeiten werden – eine Auszeichnung gegen eine schier ungeheuerliche Konkurrenz.

Ohne den Anschein eines Beweises hat sie Russland beschuldigt, Trump zu unterstützen und ihre E-Mails zu hacken. Von WikiLeaks veröffentlicht verraten uns diese E-Mails, dass das, was Clinton im Privaten sagt, in Vorträgen an die Reichen und Mächtigen, das Gegenteil von dem ist, was sie der Öffentlichkeit erzählt.

Deshalb ist es so wichtig, Julian Assange zu bedrohen und zum Schweigen zu bringen. Als Herausgeber von WikiLeaks kennt Assange die Wahrheit. Und an diejenigen, die über ihn besorgt sind, lasst mich Euch versichern, es geht ihm gut, und WikiLeaks arbeitet auf Hochtouren.

Heute ist die größte Stationierung amerikanischer Truppen seit dem Zweiten Weltkrieg im Gange – im Kaukasus und Osteuropa, an der Grenze zu Russland, in Asien und im Pazifik, wo China das Ziel ist.

Denken Sie daran, wenn der Zirkus der Präsidentschaftswahl am 8. November sein Finale erreicht und Clinton gewinnt, wird ein griechischer Chor aus schwachsinnigen Kommentatoren ihre Krönung als großen Schritt für die Frauen feiern. Keiner wird Clintons Opfer erwähnen: die Frauen in Syrien, die Frauen im Irak, die Frauen in Libyen. Keiner wird die zivilen Truppenübungen in Russland erwähnen. Niemand wird sich Edward Bernays‘ „Freiheitsfackeln“ ins Gedächtnis rufen.

George Bushs Pressesprecher hat die Medien einst „complicit enablers“ genannt [dt. etwa: „mitschuldige Ermöglicher“, JR].

Das aus dem Munde eines leitenden Beamten einer Verwaltung, deren Lügen – ermöglicht durch die Medien – solches Leid verursachten, dass deren Beschreibung eine Warnung der Geschichte sein sollte.

1946 sagte der Kläger des Nürnberger Tribunals: „Vor jeder größeren Aggression haben sie einen Pressefeldzug eingeleitet, der ihre Opfer schwächen und das deutsche Volk psychologisch auf den Angriff vorbereiten sollte. Im Propagandasystem waren die Tagespresse und das Radio die wichtigsten Waffen.“


This text by John Pilger first appeared on newmatilda and was translated by Jakob Reimann for JusticeNow!. We give thanks for the right to adopt the piece and send the best wishes to Camperdown, Australia – connect critical journalism!

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