Hört auf, die LGBT-Community für eure islamfeindliche Agenda zu missbrauchen

15. Juni 2016 - 17:03 | | Politik | 38 Kommentare
By Peter O’Connor aka anemoneprojectors, licensed under CC BY-SA 2.0 (edited).

Translated by Jakob Reimann from JusticeNow! with permission from The Intercept.

By Glenn Greenwald


In den späten 1990er Jahren sprengte Eric Rudolph – der streng katholisch erzogen wurde und für einige Zeit Mitglied einer Christian Identity-Sekte war – mehrere Abtreibungskliniken und eine Gay Bar in die Luft. Er war überzeugt, dass dies Orte der Unmoral seien, zutiefst böse. Im vergangenen Juli ging ein jüdisch-orthodoxer Israeli mit einem Messer auf die Partygänger der LGBT Pride Parade in Jerusalem los und verletzte dabei sechs Menschen, eine von ihnen, eine Teenagerin, erlag ihren Verletzungen. Der Angreifer rechtfertigte sein Handeln mit den Strafen für Homosexualität, wie sie im Talmud geschrieben stehen. Erst kurz zuvor war er aus einer 10-jährigen Haftstrafe entlassen worden, die er für exakt dasselbe Verbrechen im Jahr 2005 verbüßt hatte. Gestern hat Steven Anderson – ein christlicher Pastor aus Arizona – das Massaker an 49 Menschen in einem LGBT-Club in Orlando gefeiert, da „Homosexuelle ein Haufen widerliche Perverse“ und „Pädophile“ sind.

Pic by David dos Dantos, licensed under CC BY 3.0 (edited).

Wie der Soziologieprofessor Greggor Mattson heute dokumentiert hat, sind brutale Angriffe auf Gay Bars in den USA seit Langem weit verbreitet: „Die Verbrechensaufzeichnungen in der Homosexuellenpresse waren schon immer durchsetzt mit Angriffen auf Gay Bars, und sind es auch heute noch,“ darunter immer wieder auch Morde. 2014 wurde ein schwules Pärchen Opfer eines brutalen Hassverbrechens, begangen von Mitarbeitern und Studenten einer katholischen High School in Philadelphia. Im überwiegend katholischen und evangelischen Brasilien hat sich das Töten von transsexuellen Frauen mittlerweile zu einer regelrechten Epidemie ausgewachsen. Das Theaterstück Corpus Christi von Terrence McNally war in den USA wiederholten Bombendrohungen ausgesetzt und musste schließlich gecancelt werden – Jesus wurde in dem Spiel als Homosexueller dargestellt.

Eine Umfrage des Pew Research Center von 2015 ergab, dass in den USA die Akzeptanz von Homosexualität unter Muslimen stärker ausgeprägt ist als unter evangelikalen Christen, Mormonen und den Zeugen Jehovas:

Data: Pew Research Center.


In vergleichbarer Weise befürworten Muslime in den USA eher die gleichgeschlechtliche Ehe (42 Prozent) als die Evangelikalen (28 Prozent), die historisch afroamerikanischen Protestanten* (40 Prozent), die Mormonen (26 Prozent) und die Zeugen Jehovas (14 Prozent). Tatsächlich befürworten US-Muslime in etwa genauso sehr die gleichgeschlechtliche Ehe wie Christen im Allgemeinen (44 Prozent). [*Der Begriff „historically black Protestant“ ist im Englischen eine feststehende Bezeichnung, Anm. J.R.]

Data: Pew Research Center.

Sowohl China als auch Russland sind überwiegend nicht-religiöse Gesellschaften und dennoch zutiefst homophob; die Russen, die religiös sind, gehören der christlich-orthodoxen Kirche an. In Kamerun ergehen sich hohe Vertreter der katholischen Kirche in abscheulichster homophober Hetze. Ein prominenter evangelikaler brasilianischer Pfarrer – der Multimillionär und Kongressabgeordnete Marco Feliciano, der eine lange Liste abscheulicher homophober Hetze auf dem Konto hat – attackierte gestern die LGBT-Community, da diese das Massaker von Orlando zur „Selbstdarstellung ausnutzen“ würde, und sagte stattdessen, dass die Unterstützung für die Palästinenser schuld sei.

Data: Pew Research Center.

In den letzten Jahren haben sich christliche Fanatiker in den USA mit Aktivismus und Geld – oft mit Erfolg – für die Einführung äußerst repressiver anti-LGBT Gesetze im christlichen Afrika stark gemacht. Dazu gehört zum Beispiel Uganda, wo sie versuchten, die Todesstrafe für Homosexuelle einzuführen. Das Gesetz, das schließlich verabschiedet wurde und Homosexualität unter Strafe stellt, hat zu einem dramatischen Anstieg brutaler Angriffe gegen LGBTs geführt.

Nichts von alledem soll auch nur im Geringsten leugnen,  dass tiefgreifende anti-LGBT-Einstellungen in Teilen der muslimischen Welt weit verbreitet sind: in den meisten Ländern (doch nicht in allen) liegt die Akzeptanz im einstelligen Bereich. Doch dasselbe gilt für die genauso armen Teile der christlichen Welt, wo nur kleinste Teile der Bevölkerung in überwiegend christlichen Ländern wie Ghana, Uganda und Kenia der Meinung sind, die Gesellschaft solle Homosexualität tolerieren. In anderen Ländern, die nicht mehrheitlich muslimisch sind – China, Russland, Nigeria, El Salvador, Israel – lehnt die Bevölkerungsmehrheit in ähnlicher Weise die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität ab.

Es ist ebenso wahr, dass Teile der islamischen Glaubenslehre in Bezug auf LGBTs und Frauen die widerlichsten Ansichten enthalten. Doch wieder gilt genau dasselbe sowohl für die christliche Bibel, als auch den jüdischen Talmud. Wenn es um Juden und Christen geht, verstehen die Menschen instinktiv, wie bigott und heuchlerisch es ist, die besonders abstoßenden Verse ihrer heiligen Bücher herauszupicken und sie zu nutzen, um alle Christen und Juden in der Gegenwart gleichermaßen zu verunglimpfen.

„Diejenigen, die den Islam am vehementesten verteufeln, sind meist auch diejenigen, die die wenigsten Muslime kennen.“  – Glenn Greenwald

Es ist in der Tat eine Standardtaktik von Neonazis und anderen Antisemiten, die hässlichsten Verse aus dem Talmud zu zitieren – darunter solche, die es angeblich gutheißen, wenn Juden Nichtjuden als Sklaven halten oder diese belügen und bestehlen – und diese als Beweis für die Verlogenheit und die Unzuverlässigkeit der Juden im Allgemeinen zu missbrauchen. Wir alle wissen, dass diese Taktik niederträchtig, unwissenschaftlich und anti-intellektuell ist, gerade weil moderne Anhänger dieser Religionen die Verse auf alle möglichen Weisen interpretieren und anwenden (oder ignorieren).

Das gleiche gilt selbstredend für die Muslime. Doch hier gibt es eine ganze Industrie pseudo-intellektueller Scharlatane – darunter auch solche, die sogar offen zugeben, den Koran noch nie gelesen zu haben – die genau diese schäbige Taktik verwenden, um den gesamten Islam zu dämonisieren (schaut Euch dieses soziale Experiment an, in dem Menschen grässliche Bibel-Passagen vorgelesen werden und fälschlicherweise gesagt wird, sie stammten aus dem Koran). Es gibt buchstäblich Abermillionen von Muslimen, die positive Ansichten gegenüber homosexuellen Menschen haben und ganz normale, positive Beziehungen zu ihnen pflegen (weshalb es fast immer der Fall ist, dass diejenigen, die den Islam am vehementesten verteufeln, auch diejenigen sind, die die wenigsten Muslime kennen (dasselbe gilt ironischerweise auch für LGBT people)).

Natürlich gibt es LGBT-Muslime auf der ganzen Welt, die – wie alle anderen LGBTs auch – darum kämpfen, ihre persönliche Identität gegenüber ihren religiösen Überzeugungen zu behaupten und dabei durch verschiedenste persönliche Konflikte navigieren müssen. Wie der Vorsitzende der größten amerikanischen muslimischen Organisation, CAIR, gestern sagte: „Seit vielen Jahren stehen die Mitglieder der LGBT-Community Schulter an Schulter mit der muslimischen Gemeinschaft – im Kampf gegen Hassverbrechen, Islamophobie, Ausgrenzung und Diskriminierung. Heute stehen wir mit ihnen Schulter an Schulter.“ Muslime, die daran arbeiten, den Islam für LGBTs zu öffnen, verdienen unseren größten Support. Doch diejenigen, die am verbissensten versuchen, den Islam zu verteufeln – aus unterschiedlichster nationalistischer oder religiöser Motivation heraus – blenden diese Menschen in aller Regel aus, denn deren bloße Existenz zeigt auf, wie fehlgeleitet ihr absolutistisches Bild von „den Muslimen“ doch ist.

Trotz all dieser Daten haben die üblichen Verdächtigen der hasserfüllten Polemiker – die es sich anscheinend zur Lebensaufgabe gemacht haben, jede Schlagzeile zum Angriff auf den Islam auszuschlachten – gestern keine Zeit vergeudet, das entsetzliche Massaker in Orlando zu missbrauchen, um Muslime insgesamt als LGBT-Hasser darzustellen, noch bevor irgendwelche Fakten bekannt waren, und während die Leichen buchstäblich noch im Pulse Club in Orlando lagen. Es spielt offensichtlich keine Rolle, dass der Tatverdächtige Omar Mateen keine Anzeichen für religiösen Fanatismus zeigte, (laut zahlreicher persönlicher Quellen) an einer psychischen Erkrankung litt, eine persönliche Vorgeschichte von Gewalt gegen Frauen hatte, für eine große Verteidigungs-/Söldnerfirma arbeitete, bis zu seinem Polizeinotruf, bei dem er sich auf den IS bezog, keine bekannte Verbindung zu extremistischen Gruppen hatte, und vom Beitritt in die New Yorker Polizei besessen war [und, wie sich herausstellte, selbst homosexuell und sogar Stammkunde des Pulse Club war, Anm. J.R.].

Die Gelegenheit, das Leid der LGBTs auszuschlachten, um damit die standardmäßige islamophobe Hetze zu entfachen, war offensichtlich viel zu attraktiv, um ihr zu widerstehen – egal, wie viele Fakten sie auch negieren. Versucht einmal, LGBT-Menschen, die in Nordamerika aufgewachsen sind, oder in Südamerika, oder in Europa, zu erzählen, dass Hass auf Homosexuelle ein exklusives Merkmal des Islam ist, und Ihr werdet schärfsten Widerspruch ernten – basierend auf selbst erlebter Erfahrung, nicht auf hasserfüllter Ideologie.

„Anti-LGBT-Hass als exklusive Zuständigkeit des Islam darzustellen, ist nicht nur islamophob, sondern auch ein Schlag ins Gesicht von Millionen LGBTs.“ – Glenn Greenwald

Die sofortige Ausbeutung des Angriffs in Orlando reiht sich ein in den allgemeinen Trend, liberale und soziale Fragen zu instrumentalisieren, um so eine  Agenda des Militarismus und aggressiver Außenpolitik zu glorifizieren. Strahle einfach die GCHQ-Zentrale oder das Rathaus in Tel Aviv mit den Regenbogen-Farben der LGBT-Community an und plötzlich erscheinen Massenüberwachung und jahrzehntelange militärische Besatzung ziemlich freundlich und liberal. Wählt militaristische US-Präsidenten, die soziale Meilensteine der Rassen- und Genderbewegungen repräsentieren und urplötzlich scheint ihr Militarismus ganz passabel oder gar inspirierend. Behaupte, dass im Afghanistan-Krieg um Frauenrechte gekämpft wird, oder dass die Aggression gegenüber dem Iran zum Schutze der LGBT-Community ist, und beobachte dann, wie die Liberalen in Dankbarkeit dahinschmelzen. Verkleide antimuslimische Feindseligkeiten als pro-LGBT-Aktivismus, und im Handumdrehen frisst sich die Befürwortung der neokonservativen Agenda in große Bereiche des westlichen Liberalismus hinein.

Anti-LGBT-Hass als exklusive Zuständigkeit des Islam darzustellen, ist nicht nur diffamierend gegenüber Muslimen, sondern ist auch ein Schlag ins Gesicht von Millionen von LGBTs, die ohnehin massivst unterdrückt und tagtäglich von Menschen angegriffen werden, die rein gar nichts mit dem Islam zu tun haben. Der weltweite Kampf der LGBT-Community ist bereits kräftezehrend genug, auch ohne ihre Mitglieder als eine zynische Art von Freilos zum Einschlagen auf eine Gruppe zu instrumentalisieren, auf die ohnehin schon aus unzähligen Richtungen eingeschlagen wird.


Translated by Jakob Reimann from JusticeNow! with permission from The Intercept.

Über den Autor

38 Kommentare

  • 1
    günter sagt:

    jakob &co. haben leider ein paar dinge immer noch nicht begriffen, desw. konnte auch keiner von denen zu meinen bereits erfolgten Kommentaren zu Orlando (pälästina-Artikel) etwas sagen. da muß ich mich leider wiederholen. denn den Islam dermit dem Islam nichts zu tun hat, gibt es immer noch nicht. und jahrzehntelang links&schwul, tausende von leuten aus allen Kulturen sowohl in sexuellen wie nichtsexuellen &polit. zusammenhängen gekannt, da kann ich schon n bischen vergleichen und beurteilen.

    Orlando: Die Predigt und der Massenmord

    Omar Seddique Mateen bekennt sich zum „Islamischen Staat“. Den Sicherheitsbehörden ist er durch Kontakte zu islamistischen Selbstmordattentätern aufgefallen. Dieser Mann erschießt nun 50 Menschen in einem Schwulenclub in Orlando. Wie erklärt man das nun politisch korrekt, ohne Islamophobie zu schüren? Den Satz „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ kann ja schon niemand mehr hören. Zu oft musste er wiederholt werden, nachdem im Namen Allahs und des Propheten gemordet wurde. Jetzt heißt es stattdessen in der Berichterstattung, beispielsweise im Deutschlandfunk:

    Nach dem Überfall auf einen Nachtclub in Orlando mit 50 Toten suchen die US-Ermittler weiter nach dem Motiv des Schützen. Demnach gibt es derzeit keine Beweise, dass der 29-Jährige direkt im Auftrag des IS gehandelt hat. Es wird aber nicht ausgeschlossen, dass er sich selbst radikalisiert hat. Nach Angaben der Bundespolizei FBI hatte er kurz vor dem Überfall auf den Nachtclub bei der Polizei angerufen und sich zum IS bekannt. Das FBI hatte den Attentäter 2013 und 2014 im Visier, unter anderem wegen einer Verbindung zu einem amerikanischen Selbstmordattentäter in Syrien. Der Kontakt sei jedoch nicht als Bedrohung eingestuft worden. Die Familie des Angreifers geht eher von einem Hassverbrechen gegen Homosexuelle aus und beschreibt den Mann als nicht besonders religiös.

    Was möchte uns diese Meldung sagen? Dass Mateens Tat nicht das ist, wonach sie aussieht? Dass es nur ein von Mateens islamischem Glauben völlig unabhängiges „Hassverbrechen gegen Homosexuelle“ war? Woher kam der Hass denn dann? Ob er nun einen direkten Befehl des IS bekommen hat oder nicht – in jedem Fall gibt es einen ganz klaren Bezug zu den Islam-Ideologen, auch wenn wohlmeinende Schönredner diese Tatsache nach jedem islamistischen Anschlag gern weginterpretieren wollen.

    Bevor wir hier nun wiederholen, was man in einem solchen Falle den Verharmlosern an Argumenten so entgegenhält, bleiben wir doch heute einfach am Tatort in Orlando. In einer dortigen Moschee hörten die Gläubigen von ihrem Prediger in nicht interpretierbarer Klarheit, dass Schwule nach Allahs Willen zum Tode verurteilt werden müssten. Eine Botschaft, die nicht nur die Moscheegemeinde erreichte, denn auch TV-Sender berichteten von diesem kaum kaschierten Mordaufruf. Aber wahrscheinlich kann mir jetzt jemand erklären, warum Imame, die den notwendigen Tod der Homosexuellen in Moscheen predigen mit den Gläubigen, die dann Schwule erschießen, ebenso wenig zu tun haben, wie beide mit dem Islam selbst.

  • 2
    günter sagt:

    14. Juni 2016 – 13:57 um 13:57

    Inzwischen ist es heraus:
    Der Attentäter von Orlando verkehrte schon länger in der Schwulenbar, hatte Profile auf schwulen Websites und traf Männer für Sex. Also wiedermal einer jener unzähligen, mir tausendfach wohlbekannten Muslime, die mit ihrer eigenen (Homo-)Sexualität nicht klarkommen und dann ihren Selbsthaß auf diejenigen projezieren, die „es“ offen zeigen können und diese dann töten, weil sie in den Spiegel geblickt haben und ihr Spiegelbild zertrümmern möchten. Welch weltweit einmalige Massenschizophrenie &Verwirrung des Denkens, für die ständig andere zahlen müssen.

    Übrigens wurde heute auch in Paris mal wieder jemand im namen Allahs ermordet und in Seligenstadt in hessen (Deutschland) wurden Christen von musl. Asylbewerbern mit Messern dafür angegriffen, keinen Ramadan zu machen und weil man „Ungläubige abschlachten“ nmüsse. Keine Erfindung einer braunen Website (die im übrigen nur r e a l e Vorgänge sowie Polizeiberichte wiedergeben) sondern auf Facebook von einer syrischen Mitarbeiterin dieser Einrichtung selbst berichtet!
    Täglich kann man überall Seiten füllen mit solchen Vorgängen, nur die Leser von Websites wie der Freiheitsliebe erfahren sowas nicht. Damit sind solche Pseudolinken mitschuld am Aufstieg der Rechten! Würdet ihr wahrheitsgemäß berichten, würden nicht immer mehr Leser zu zweifelhaften Websites greifen müssen. was bleibt informationssuchenden denn anderes übrig wenn ihr all das verschweigt um den Islam zu verharmlosen?

    #3.2.2

    günter sagt:

    15. Juni 2016 – 12:54 um 12:54

    …und immer noch kein Artikel zu Orlando, als hätte der Massenmord an schwulen nicht stattgefunden oder wäre kein Thema für linke,
    und wie immer die völlige Unfähigkeit der Redaktion, sich mit unseren Argumenten zum Islam auseinanderzusetzen; kein arsch in der hose mal zuzugeben daß man falsch lag. stattdessen augen zu und durch und die nächsten proislamischen Artikel, die 1.000000000000000 variante des immergleichen wiederholenden, dem noch kein Leser je zustimmte.
    beides ist extrem beschämend.

    #4

    günter sagt:

    15. Juni 2016 – 13:49 um 13:49

    (sorry, aber „dank“ eines fehlenden Artikels über Orlando erscheinen Kommentare dazu unter diesem Artikel).

    während einige linke websites heute schreiben,der Täter habe keine Verbindungen zur IS gehabt und sei lediglich in eine lange liste mit massenschießereien von gestörten, welche die USA selbst hervorbinge, einzureihen, sieht es so aus:

    Am 8. Juni erfuhr die USA von einer IS-Todestliste mit den Namen von amerikanischen Staatsbürgern. Einen Tag später, am 9. Juni, wurde auf IS-nahen Portalen ein „Schlachtfest“ angekündigt, dass IS-Unterstützer in Florida begehen sollten. Ein Imam erklärte vor laufender Kamera in Orlando, dass der Mord an Homosexuellen eine „barmherzige Tat“ sei. Es war also kein Anschlag, der die „Gunst der Stunde“ nutzte, weil alle Sicherheitskonzentration auf die europäische EM gerichtet war, die der IS ebenfalls Anschlägsankündigungen bedroht hat. Nein, Orlando wurde angekündigt. Von der IS.

    warum steht DAS wieder in keiner Website wie dieser hier?

  • 3
    günter sagt:

    Euer 1.00000000000000000000000000000000000000 reaktionärer versuch, den Islam zu verharmlosen, ist schon wieder am Thema vorbei. denn:
    natürlich sind nicht nur Muslime homophob, aber schon besonders anfällig dafür, weil sie genau das nicht sein dürfen, was in isl. ländern heimlich am weitesten verbreitet (aber gleichzeitig bei Todesstrafe verboten ist) ist: bi- und Homosexualität. hinzu kommt -und das hatte ich euch hardcore lernunwilligen auch schon öfter erklärt- daß in isl ländern ein mann der Männer penetriert, gar nicht als schwul gilt. das ist weltweit die spitze des machist. mackertums (ein mann kann jeden sex machen solange er oben liegt) wogegen der lateinamerik. macho noch ein Waisenknabe ist. zusammen damit, daß in dieser Kultur fast jeder solche Erlebnisse hat, führt dies zu einer geistigen Verwirrung aus der keine schwule idendität entstehen kann. diese Unsicherheit über sich selbst führt EBEN ZU MEHR IRRATIONALITÄT UND MEHR SELBSTHASS ALS IN ANDEREN KULTUREN. und im schlimmsten fall führt dieser projezierte selbsthass (und in der isl.Kultur wird nach meiner Erfahrung bei dem Thema deutl. mehr projeziert als anderswo- wenn jakob nicht schwul ist kann er das nicht wissen!) dieser projezierte selbsthaßführt dann öfter als anderswo zu sowas wie Orlando. DAS ist das entscheidende. und wer das nicht begreifen möchte, wie ihr, MACHT SICH MITSCHULDIG WENN SOWAS WIEDER GESCHIEHT !!!

    und alles was ich sage war z.b.von einem berliner türk.regisseur, dessen Name mir leider entfiel,in seinem film „Lola&billy the kid“ GENAU SO und nicht anders dargestellt!
    wollt ihr hardcore-ignoranten den vielleicht auch als rechten brandmarken, der nur antimusl. instrumentalisiere? wäre euch zuzutrauen!

  • 4
    DieWahrheitistBitter sagt:

    Zum Thema Taigetos-Flüchtlinge aka Genabfälle will ich nur soviel sagen:
    https://www.youtube.com/watch?v=4DQ61G9ir0Q

    • 4.1
      DieWahrheitistBitter sagt:

      Als kleine Ergänzung, ein Zitat von den Kommentaren:
      „Ich bin zwar kein AfD Wähler … aber der Auftritt ist einfach COOL! Und die Linken und Grünen Faschisten bekommen endlich mal eine Gegenrede. Ich bin schwul und lebe seit 17 Jahren mit einem zum Christentum konvertierten Türken zusammen und wir freuen uns sehr das endlich mal, auch in Deutschland, diesem Genderwahn nicht kritiklos gefolgt wird. Bitter das eine konservative Partei mehr für uns Schwule tut als diese linken Sprücheklopfer, denen ich selbst mal angehörte aber nicht mehr angehören kann, weil sie versuchen, mit Nazimethoden und Gewalt eine andere Meinung Mundtod zu machen.“ (Ben Wulfie)

  • 5
    Maria von Finnentrop sagt:

    Die Kommentare von günter sollte man ernst nehmen, sehr ernst sogar. Aus mehreren Gründen ist er qualifiziert und berechtigt sich zum Thema zu äussern. Die Schwulenfeindlichkeit innerhalb des Islam ist mindestens so gefährlich und so ekelhaft wie die aus der Naziecke. Es ist billig und scheinheilig den Islamkritikern zu unterstellen, sie benutzten die Schwulen und Lesben um ihre Suppe zu kochen. Im Einzelfall mag das sogar so sein, es gibt immer Leute die bestimmte Ereignisse für ihre politischen Zwecke missbrauchen. Welcher Linke kann sich , wenn er ganz tief in sich hineinhorcht, davon freisprechen dass wenn ein Asylantenheim brennt, zu hoffen, es seien Neonazis ? Und dann gerät er unter Druck wenn es ein Asylant war, sein Weltbild wackelt. Und dann fängt er an zu rechtfertigen und in eine andere Richtung zu zeigen. So sind Menschen. Habt den Mut und die Ehrlichkeit zu erkennen, dass der Islam, von einigen sehr sehr wenigen einzelnen Vertretern abgesehen, schwulenfeindlich ist. Es geht nicht darum DIE Muslime zu verurteilen, jeder einzelne Mensch muss gesondert beurteilt werden…..aber macht euch bitte klar, dass die islamische Lehre alles hergibt für Schwulenfeindlichkeit, für Frauenverachtung, für Gewalt gegen Andersgläubige. Lest die entsprechenden Texte und zieht LINKE Schlüsse daraus. Sonst seid ihr unglaubwürdig und nicht ernst zu nehmen und spielt den Falschen in die Hände. Es ist eure Entscheidung. Wer immer nur verharmlost und entschuldigt, was offensichtlich menschenverachtend ist, der sollte den Ball sehr flach halten wenn es darum geht, Weltverbesserungskonzepte anzubieten. Ich schliesse mich günters Ermahnungen ausdrücklich an, auch wenn ich in Einzelfragen anders denke.

  • 6
    Maria von Finnentrop sagt:

    Und noch etwas: Diejenigen, die den Islam am meisten verharmlosen sind meistens diejenigen, die die Texte und die Geschichte des Islam und den Alltag in islamischen Ländern am wenigsten kennen. Persönlich kenne ich Muslime aus einem halben Dutzend Ländern. Ob ich diese respektiere und mag, hängt davon ab wie sie sich verhalten. Ich kann doch einen Menschen sympathisch und liebenswert finden und seine Religion kritisch sehen wegen ihrer unmenschlichen Inhalte. So etwas als rechts oder rassistisch zu bezeichnen ist doch einfach nicht normal. Dazu gehört schon eine ideologische Verblendung allerersten Grades.
    Ihr habt doch nicht das geringste Problem damit dunkle Flecken des Christentums fröhlich zu benennen ?! Gebt euch einen Ruck und bringt ehrliche Texte zum Islam. Dann werdet ihr auch von etlichen klugen Leuten ernstgenommen, die hier kommentieren und ähnlich sprachlos sind wie ich angesichts mancher Ergüsse. Ihr seid doch nicht blöd, Mann. Und hört auf damit, jeden in die rechte Schämeecke zu verbannen, der einfach nur mit offenen Augen durch die Welt geht, auch was den Islam betrifft.
    Und wenn jemand 50 Menschen tötet und über 50 weitere verletzt, dann sollte der erste Reflex nicht sein darauf zu achten, was der bescheuerte Trump dazu sagt, das ist doch einfach nur taktlos . IHR instrumentalisiert dieses grausige Ereignis, wenn ihr nur darüber reflektiert, was irgendwelche Rechten oder angeblich Rechten jetzt daraus machen. Einfach mal darüber nachdenken.

    • 6.1
      günter sagt:

      tja,maria, die hardcore-ignoranten hier von der Redaktion werden sich wie immer mit keinem Argument auseinandersetzen, obwohl junge heteros die selber nicht opfer isl. Homophobie waren (wie ich, mit Vergewaltigung und einem messer im bauch ) das sexualverhalten orient. Männer überhaupt nicht beurteilen können. mit einer Statistik wollen sie beweisen, daß es keine spezifische isl. Homophobie gäbe. dabei kann in anonymen Umfragen jeder behaupten tolerant zu sein. es kommt nicht darauf an ob ein paar mehr Muslime oder ein paar mehr angehörige anderer Religionen sich tolerant geäußert haben. entscheidend ist der grad der agressionsbereitschaft derjenigen, die es nicht sind. und da gehen die häufigsten tätl. angriffe gegen schwule oder morde an ihnen von Berlin bis Frankfurt auf das Konto von Arabern &türken wie die polizeistatistik beweist und es jeder ältere schwule erzählen kann der nachts viel unterwegs war-während deutsche homophobe es meist bei verbalen Beleidigungen belassen. natürlich nicht immer: so gab es in ffm jahrelang 2 gruppen die organisiert Jagd auf schwule machten: deutsche Neonazis und junge Muslime. sie warteten vor schwulen kneipen und in parks um leute anzugreifen oder abzustechen. einmal wurde ein hetero Mordopfer, ein Tourist aus Lateinamerika der sich in eine gay bar verirrte. als er rausgingl lief er in die messer der moslemfaschisten- Neonazis by another Name. (übrigens wurde auch Modezar mooshammer in münchen von einem Syrer ermordet).
      die jungs hier denken sich am Schreibtisch dinge aus die theoretisch zusammenpassen, aber ach, die realen menschen die sind nicht so. leider sind sie bereits hochmütig genug um jedes Argument zu ignorieren, daß nicht in ihre vorgefertigten Meinungen paßt.

  • 7

    Die angeblichen Ansichten amerikanischer Muslime in Meinungsumfragen muss man nicht glauben. Am 09.06.2016 hörte ich Bassam Tibi auf WDR 5, der als Araber (aus Syrien stammender Politologe) ohne Übersetzer versteht, was arabische MuslimInnen in ihrer Muttersprache sagen. Er behauptete, dass das oft ganz anders sei, als was sie einem nicht-muslimischen Interviewer sagen. Trotzdem hat sogar der nichtmuslimische und nichtarabische Migrationsforscher Ruud Koopmans vom Wissenschaftszentrum Berlin ähnliche Ergebnisse berichtet:

    „Fast 60 Prozent der befragten Muslime lehnten Homosexuelle als Freunde ab, 45 Prozent denken, dass man Juden nicht trauen kann, und ebenso viele glauben, dass der Westen den Islam zerstören will. Die entsprechenden Werte unter christlichen Befragten im Vergleich: Immerhin 9 Prozent sind offen antisemitisch, 13 Prozent wollen keine homosexuellen Freunde, und 23 Prozent glauben, dass die Muslime die westliche Kultur zerstören wollen.“

    Statt nun mit Münzwurf zu entscheiden, was eine Gruppe wirklich denkt, könnte man noch ermitteln, wieviel Handlungen bekannt werden. Ich nehme die in anderen Kommentaren genannten Erlebnisse schon sehr ernst, aber auch die Strafverfolgung in muslimischen Ländern. Mir ist auch bekannt, dass es in Afrika weitverbreitete Angriffe auf und auch Strafverfolgung von Schwulen und Lesben aus christlichen Staaten gibt, soll man die Todesurteile zählen, nicht die Angriffe. Diese Zahlen finde ich oben nicht.

    Das Argument: „Wenn es um Juden und Christen geht, verstehen die Menschen instinktiv, wie bigott und heuchlerisch es ist, die besonders abstoßenden Verse ihrer heiligen Bücher herauszupicken und sie zu nutzen, um alle Christen und Juden in der Gegenwart gleichermaßen zu verunglimpfen“ ist gut.

    Warum versteht Jakob Reimann dann nicht instinktiv, dass man aber nicht bigott und heuchlerisch ist, wenn JüdInnen und ChristInnen durchaus an die Geschichte erinnert. Auch darf man MoslimInnen daran erinnern, dass in der muslimischen Welt Homosexualität nicht nur verbreitet war, sondern in der Geschichte auch schon toleriert. Aber das darf doch nicht zur Relativierung der Gegenwart führen!

    Zum Thema Missbrauch von Knaben dürfte es wohl auch keinen Griechen und keine Griechin beleidigen, an die Antike erinnert zu werden. In muslimischen Ländern ist das aber heute noch häufig. Ihr könnt gerne Charles Martland und Daniel Quinn googlen. Das sind US-Soldaten, die in Afghanistan einen örtlichen Polizeioffizier, also einen afghanischen Verbündeten, geschlagen hatten, weil sie die Schreie des von ihm vergewaltigten Knaben nicht mehr mitanhören konnten. Dafür sollten sie aus dem US-Militär gefeuert werden, was erst Jahre später zurückgenommen wurde.

  • 8

    Der Artikel wurde von einem der renommiertesten Journalisten unserer Zeit geschrieben. Das absolut kein einziger Kommentar auf die Statistiken eingeht, die er nennt und zum Vergleich heranzieht, macht es m.M.n. völlig unnötig, auf Antimuslimische Kommentare einzugehen, deren Argumentation durch weglassen bestimmt wird.

    • 8.1
      günter sagt:

      warum lügst du so dummdreist, kerekes? jeder kann nachlesen wie hier auf diese Statistik eingegangen wurde. z.b. indem der letzte Kommentator darauf hinwies, wie oft -laut dem srischen Professor tibi, der als gläubiger muslim kein antimusl. rechter ist- falsch übersetzt wurde oder falsche Stellungnahmen abgegeben wurden von leuten die untereinander anders reden. ich wies darauf hin, warum nicht solche statistiken mit aussagen in anonymen Umfragen entscheidend sind, sondern wie das reale verhalten vieler zu dem Thema in den verschiedenen Kulturkreisen ist, daß die häufigsten tätl. angriffe auf schwule in Deutschland und morde aus dem isl. Kulturkreis kommen, warium dort haß und projezierter selbsthaß (der zu orlandoführte) besonders stark sind, aus welcher sicht der dinge das kommt usw.

      und du arroganzi bringst es fertig, tonnen von Argumenten und realer erfahrungen zu denen du nichts zu sagen weißt, einfach nur als antimusl. ressentiments abzutun!!! (worunter dann auch tibi fiele oder jener linke türk.regisseur der den von mir erwähnten film machte. auch yilmaz güney mit „yol“ fiele dann darunter). entweder verstehst du weniger als nichts oder bist selbst Islamist oder ein fall für den psychiater! denn auch berichte über die instutionalisierte Pädophilie dort und die häufigen grausamen knabenvergewaltigungen einfach unter den tisch des angebl. „antimuslimischen “ fallen zu lassen- ZYNISCHER UND MENSCHENVERACHTENDER UND ANTISOZIALISTISCHER GEHTS NIMMER!!!

      dabei solltet gerade ihr von der IS-Tendenz es besser wissen, da eure ehemalige deutsche Sektion linksruck“ damals beinahe an den sexualproblemen ihrer türk. genossen kaputtgegangen wäre. der eine bewachte die Jungfräulichkeit seiner schwester, der nächste schlief mit seiner schwester, der dritte kam mit seiner homosexualitä tnicht klar, ein Pakistani in der Leitung vertelefonierte tausende e organisationsgelder für sex-Hotlines usw.und so fort. (das menschlich erbärmliche Niveau einer inhaltlich höchst oberflächlichen gruppe).

      so, das wirst du jetzt vermutlich löschen und mich sperren (wem die Argumente fehlen ,der muß diktatorisch durchgreifen) und ich habe mich soeben auch entschieden, dann an vielen anderen linken stellen und medien auf euren brutal zynischen Islamismus aufmerksam zu machen und euch zu ächten. was reicht das reicht. um einen zunehmenden einfluß eurerseits werde ich mch nicht sorgen müssen; mit solchen Positionen wird es bergab gehen bis zum wohlverdienten verschwinden.-

      @Maria: bitte kopiere dir das bevor die das -oder mich- löschen. ich würde gerne mit dir in kontakt bleiben,aber möchte dir meine mailadr. aus naheliegenden gründen hier nicht öffentlich machen. mirschnelleine2.zulegen -woranich nie dachte-habeich heute keine zeit zu. hättest du eine mail-adr.die du mirhieröffentl.gebenkönntest?

      • 8.1.1
        Maria von Finnentrop sagt:

        Lieber günter, meine mailanschrift möchte ich auch lieber nicht veröffentlichen. Von Bekannten weiss ich, wie rigoros der Hass derjenigen sein kann, die den „Nazi“ wittern in jedem, der nicht so tickt wie sie.
        Öffentliche Bloßstellung bis Gewaltanwendung gegen Fahrzeuge, Wohnungen und die Person selbst gehören zum Programm. Ich hoffe mal darauf, dass Deine und meine Kommentare hier doch stehenbleiben.
        Es würde wohl viele Leser nicht freundlich stimmen, wenn sie merken dass man hier stalinistische Zensur betreibt. Wäre auch nicht gut fürs Image von Leuten die sich die „Freiheitsliebe“ auf die Fahnen geschrieben haben und die wahrscheinlich die Definition von Rosa Luxemburg kennen.
        Und das Statistiken in der Regel von politischen Interessen und weniger durch die Wirklichkeit bestimmt sind, müsste auch Herr Kerekes wissen.
        Wie man fragt, in welcher Situation, in welchem Tenor, aus welchem Milieu die Befragten kommen, mit welcher Intention man fragt, was man weglässt, was man betont, wie man interpretiert…. usw., alles das beeinflusst Statistiken. Wenn man aber stumpf durchzählt, wie oft eine bestimmte Gruppe jemanden totschlägt oder vergewaltigt oder ausraubt oder verprügelt, dann schneidet die hier gekuschelte Klientel nicht so toll ab. Nicht weil ich das will, sondern weil es so ist. Aber diese schlichte Wahrheit scheint nicht so attraktiv zu sein wie eine zurechtgebogene und ideologisch gezimmerte.
        Alles Gute für Dich
        Maria

  • 9
    Sebastian sagt:

    Ich als schwuler Mann sage:

    Hört endlich auf Schwule und Lesben für eure antideutsche und antiweisse Agenda zu missbrauchen.

    Ich glaube da liege ich näher an der Wahrheit.

    • 9.1
      günter sagt:

      zu deinem Pech, Sebastian, habe ich auch mit den antideutschen nichts zu tun und sogar schon Artikel gegen die veröffentlicht. so fallen alle dummköpfe hier aufs maul wenn sie sich denn mal am argumentieren versuchen. hat kereskes dich geschickt, dessen arrogante Missachtung der jahrzehntelangen Erfahrung eines alten rev. Arbeiters dem Habitus der oberen kasten entspricht? und der umfrageergebnisse realen Erfahrungen vorzieht und nur das dummwort „anti-musl.“ stammeln kann? natürlich,wenn der Islam faschistisch ist -und das wurde anhand von korantexten nachgewiesen- ,sollte man anti-isl. sein, so wie er sich ja auch als antistalinistisch bezeichnet (sich freilich eher Stalinist. benimmt.) oder war ihm die Entlarvung früherer linksruck-internas peinlich?

      da du ja schwul sein willst kannst du gerne alle meine aussagen zu Homosexualität im isl.Kulturkreis durchgehen und sagen was daran falsch sein soll und wie es deiner Meinung nach richtig istl, denn NUR SO läßt sich überhaupt diskutieren. wenn du auch nur 1 wort stammeln kannst -jetzt soll ich zur Abwechslung mal der antidt. sekte zugeschlagen werden, die unangeachtet ihres unzutreffenden namens rechts ist- dann halt doch den mund. ihr Möchtegern intelektuellen, die ihr nach dem Studium in eure Oberklasse zurückkehren werdet, seit NUR peinlich. da habe ich als nichtstudierter aber mehr wissen drauf. und ein reales leben in dem tausende menschen aller Kulturen vorkamen, dazu.

      • 9.1.1
        günter sagt:

        in „gay romeo“, eines der größten schwulen portale weltweit, wo es in einem linken Club auch hoch her ging über Orlando, fand ich folgende zeilen eines jüdischen Anarchisten:

        an alle „gutmenschen“ und pro islam menschen: anstatt zu reden solltet ihr lieber mal in einem islamischen land offen schwul, atheistisch und linksradikal leben.
        viel spass beim abgeschlachtet werden.
        wenn ihr allerdings nach paar tagen in ein nicht islamisches land flieht, dann habt ihr sicher auch eure meinung bezüglich dem islam, muslime und islamisten geändert.

        zu eurem langweiligen und eintönigen rassist, rassistisch und islamophob abstempeln:

        wie wäre es wenn ich allen pro islam, pro muslime und rpro islamisten menschen sage, das sie alle antisemiten und faschisten sind ?
        denn das sind sie in der tat.

      • 9.1.2
        günter sagt:

        …und ich habe noch was passendes im net gefunden, daß sich, glaube ich ,an alle pseudolinken richtet die Solidarität mit den opfern von Orlando heucheln:

        NEIN, IHR SEID NICHT ORLANDO, wenn ihr zu jenen Leuten gehört, die bei jedem Übergriff fanatischer Islamisten monoton und entgegen alle Fakten gesagt haben, das habe nichts mit dem Islam zu tun.

        NEIN, IHR SEID NICHT ORLANDO, wenn ihr das Geschehene bagatellisiert, indem ihr die Hassverbrechen der ISIS und anderer islamischer Terrororganisationen mit homophoben Aussagen von Christen oder Juden vergleicht.

        NEIN, IHR SEID NICHT ORLANDO, wenn ihr die Opfer für eure parteipolitischen Interessen missbraucht, indem ihr die Schuld an dem Terrorakt von Orlando Waffenverkäufern oder Donald Trump in die Schuhe schiebt.

        NEIN, IHR SEID NICHT ORLANDO, wenn ihr in den letzten Jahren undifferenziert alle, die vor den Gefahren des real existierenden Islam für Trans- und Homosexuelle gewarnt haben, als islamophob und rechtspopulistisch beschimpft, verleugnet und bekämpft habt.

        NEIN, IHR SEID NICHT ORLANDO, wenn ihr zwar homokritische Einstellungen mancher Parteien verurteilt, euch aber zu jenen homophoben Übergriffen in Deutschland eisern ausschweigt, wenn die Täter muslimisch sozialisierte Migranten sind.

        NEIN, IHR SEID NICHT ORLANDO, wenn ihr zu den jüngsten Äußerungen der Vorstandsfrau des „Schwulen Museums“ – Birgit Bosold – geschwiegen habt: nicht der Islam, sondern die Islamkritiker seien heutzutage die eigentliche Gefahr für schwule Männer.

    • 9.2
      Maria von Finnentrop sagt:

      Ich als Mensch, dessen sexuelle Orientierung niemanden etwas angeht sage: Hört endlich auf damit vernünftige und in der Realität lebende Menschen zu missbrauchen für eure pseudoantifaschistische Kampagnen, in denen ihr den Bock zum Gärtner macht.
      Was soll denn antiweiss sein ?! Antideutsch finde ich ja schon bekloppt. Statt mit absurden, nichtssagenden Begrifflichkeiten zu operieren: arbeiten gehen, Menschen kennenlernen, den Verstand einschalten,
      den frischen Wind der Realität um die antifaschistische Nase wehen lassen, lieben , lachen, kämpfen…..und nicht soviel unfassbaren Blödsinn absondern. Ich bin PRO Vernunft, PRO Freiheit, PRO Gerechtigkeit, PRO Menschlichkeit. Und deshalb ZWANGSLÄUFIG gegen den Islamfaschismus. Was daran schwer zu verstehen ist kann nur jemand erklären, der verschwurbelte Ideologien toller findet als die Erkenntnis dessen, was ist. Und wer nochmal hat hier Lesben missbraucht ?! Pfui Deibel.

      Und der Sebastian glaubt, näher an der Wahrheit zu liegen, weil er von Leuten etwas glaubt die er nicht kennt und denen er irgendwelche Agenden unterstellt. Ganz schön kühn, junger Mann, aber auch verdammt albern. Trotzdem einen schönen Tag.

  • 10
    günter sagt:

    @Daniel kerekes

    1.: ich habe mich inzwischen mit einer Psychologin sowie einem pschiater -in meinem riesigen Bekanntenkreis gibt es genug mit solchen &ähnl.berufen- über dich unterhalten. die waren auch entsetzt wie zynisch &menschenverachtend du hier über vergewaltigte &niedergestochene genossen hinweggehst und du jede berechtigte Kritik mit dem dummwort antimusl.wegdrückst. die sahen da auch einen doch erheblichen defekt in deiner Sensibilität, bzw.solche nicht vorhanden.

    2.:da du bundessprecher von solid, der Jugendorganisation bist, werde ich mir persönl. bekannte leute in der Parteileitung ansprechen, da ich finde daß dein (bzw. euer) skandalöses verhalten sowohl innerhalb der Partei wie auch medienöffentlich thematisiert werden sollte.

    auch vermure ich, daß diese Website ohne finanzielle hilfe seitens der Partei oder marx21 mangels leserzuspruch nicht existieren könnte. denn wenn ihr von der Redaktion zu Kongressen nach rußland,Kroatien oder sonstwohin fliegt, werdet ihr jungen Studenten das vermutl. nicht aus eigener tasche bezahlen. da sollten eure Geldgeber schon erfahren was ihr so treibt und wie unbeliebt ihr allseits damit seit.

    • 10.1

      Wir finanzieren alles aus eigener Tasche und du kannst dich gerne an den Parteivorstand wenden, aber auch dort werden sie dir sagen: Missbraucht die LGBT Community nicht für antimuslimische Hetze. Ich wollte auch nur mal anmerken, dass ich den Artikel weder geschrieben noch übersetzt habe.

      • 10.1.1
        günter sagt:

        Was ich aufschreibe ist keine antimusl.hetze, du verleumder! (und das sehen auch etliche pdl-mitglieder so, gerade schwule.) ihr „freiheitsdiebe“verhaltet euch zu allen nachprüfbaren Fakten über den Islam wie die ehemaligen kp-Mitglieder, die alles was über den Stalinismus bekannt wurde, nicht wahrhaben wollten. dann meint ihr noch,als heteros die frage der Homosexualität im orient besser beurteilen zu können, als schwule. wie DU (auch wenn der Artikel nicht von dir ist) ebenso eine Umfrage(!) unter Muslimen (von denen der musl.prof.tibi mitbekam, wie da leute logen,die untereinander ganz andere ansichten vertraten) für glaubwürdiger hälst,als genossen die jahrzehntelange tausendfache Erfahrung mit denen haben .ein genosse, ein opfer isl. motivierter gewalt, der daran beinahe verstorben wäre, ist dir nur ein antimusl.hetzer!!! das ist derart kaltschnäuzig, besserwisserisch &dummdreist, daß es mir die sprache verschlägt. wie gesagt, da würde ich eine pschotherapie empfehlen. und den Rücktritt von deiner Funktion.

      • 10.1.2
        Maria von Finnentrop sagt:

        ….was ist antimuslimische Hetze ?! Woran erkenne ich diese ?! Wo finde ich sie in den Kommentaren ?!
        Wer diesen Begriff mehrfach gebraucht und ihn an die Addresse von jemanden richtet, der die islamische Homophobie kritisiert und benennt ( für die es millionenfache Beweise gibt), sollte endlich mal erklären was genau er meint und wen er meint. Sonst bleibt der Begriff hohl, leer, sinnlos, dümmlich und jeder ehrlichen Debatte abträglich. Wäre es beispielsweise antichristliche Hetze, wenn ich die Schwulenfeindlichkeit bestimmter evangelikaler Kreise kritisiere ?! Nööö, stimmts ?! Na also. Wie kann man einen 50fachen Mord , der von einem IS Fan begangen wurde, egal ob selbst schwul oder nicht, dazu benutzen, gegen angebliche antimuslimische Hetze zu schreiben ?! Ist das links ?! Sind die Fragen zu schwer zu verstehen ?!
        Gerade spielt Spanien gegen die Türkei in der EM. Wenn ich jetzt zu Spanien halte, ist das dann atimuslimisch ?! günter hat schon recht, es ist wirklich ein Dummwort, aber ein richtig fettes. Und durch pemanentes Wiederholen wird es noch dümmer.

  • 11
    günter sagt:

    @Maria:
    du kannst von diesen sozialistisch getarnten Islamisten hier keine antwort mehr auf deine fragen erwarten; sie sind völlig unfähig auf Argumente &nachprüfbare Fakten einzugehen; weswegen ich mich auch heute von dir verabschieden werde, denn ich möchte meinem kranken herzen gewisse charakterschweine hier (die über genossen die opfer isl. gewalt wurden, hinweggehen) nicht länger antun. hier einzugreifen ist auch nicht unbedingt nötig, da die eh nicht viele erreichen und die Leserschaft,soweit sie postet, sowieso fast geschlossen gegen deren pro-isl.kurs ist.
    aber halte dir nochmal vor augen, WEN dieser polit.kindergarten hier alles kaltschnäuzig in die Rassist. &rechte ecke stellen will und islamophob nennt (obwohl es gar keine islamophobie gibt, sondern nur Homophobie des Islam):

    -Ich habe mein leben lang antirassistische arbeit geleistet,in jedem entsprechenden Komitee gesessen
    -mein ganzes eigenes leben im Einsatz für andere (meistens nichtdeutsche) gekreuzigt
    -habe 1981 in einer Großstadt einen bekannten großen deutsch-türk. freundschaftsverein mitbegründet
    -die Zeitung des dortigen einwanderertreffs mitgestaltet
    -für meine damalige Organisation die sogenannte Internationalismus-arbeit gemacht
    -nachdem ich mich autodidaktisch weitergebildet hatte und als freier Journalist einbringen konnte (vorher arbeiter), überwiegend für alle linken blätter, aber nicht nur, auch für größere Zeitungen, auch außerhalb Deutschlands
    -war ich der erste journalist der um 1980 in einer Zeitung über den tamilenkonflikt in sri lanka berichtete sowie dazu Flugblätter verteilte
    -ich rezensierte positiv unzählige bücher anderer Kulturkreise, auch aus dem islamischen,und bekam vom größten buchverlag der schweiz einen dankesbrief über meine“ Kompetenz in orientalischer Literatur“ und wurde oft in Verlagsprospekten zitiert.
    -ich hielt öffentl.vorträge über von mir geschätzte orient.dichter,die Derwische bzw.sufis waren (die Mystiker des Islam; war auch selbst einem Iran. Derwisch begegnet); zitierte die in meinem eigenen buch positiv (nicht wenige davon wurden vom offiziellen Islam als Abweichler hingerichtet)
    -ich habe einige länder -auch islamische- gesehen und tausende menschen aller Kulturen kennengelernt: privat,politisch, freundschaftlich und sexuell. (schwul).
    Ich denke, daß ich manches besser beurteilen kann als die unerfahrenen buben hier, die meine enkel sein könnten, aber ihre eigene Meinung immer für die einzig richtige halten und auf die Erfahrungen anderer scheißen.

    ich habe es nicht nötig mich von sowas beleidigen und in die rechte oder Rassist. ecke stellen zu lassen. die Kaltschnäuzigkeit hier ist erschütternd; so jung und schon so menschlisch verkommen, das könnte negativer Rekord sein. hätte mich aber nicht so wundern sollen, denn,das inzwischen in die Linkspartei aufgelöste Grüppchen „Linksruck“ wo die freiheitsdiebe hier entweder direkt oder zumindest dem Inhalt nach zuzuordnen sind, hatte als Mutterschiff die einst größere britische SWP (socialist workers Party) die in den letzten 2 jahren die Mehrheit ihrer Mitglieder verlor nachdem ein leitungsmitglied mehrere Genossinnen vergewaltigte und die anderen das zu vertuschen suchten. wer einer solchen Internat. Tendenz dann noch erhalten bleibt, muß zu den abgefuckten Zynikern gehören.
    also mach´s gut, Maria, es war interessant wie gut wir interagieren konnten ohne uns zu kennen.das zeigt, wie denkende menschen aus unterschiedl. Richtungen in manchen fragen zu gleichen Ergebnissen kommen können. in der abwehrbereitschaft gegenüber Islamisierung können linke wie ich sich eins wissen mit der bevölkerungsmehrheit. die Komiker hier, über die ich auf einer linken britischen Website gerade etwas veröffentlichte, werden bald politisch untergehen.
    tschüß Maria,alles gute für dich und liebe grüße,

    günter.

    P.S.:
    auf einer linken Website fand ich heute unter „nein, ich bin nicht ornando“ eine aufzählung was es auch in Orlando noch an homophobie &antischwulen gesetzen gibt. (kein wort zum Täter). und dann der satz:

    Orlando war nicht die Zielscheibe. Orlando war der Täter. Orlando ist das, was 49 Menschen wie ich nicht überleben konnten.

    islamisch inspirierter Attentäter afgh.herkunft? nie gehört! der Islam? nein, nein, nein, der kann´s nicht sein! daß die ISIS auf ihren Websites Orlando als Schlachtfest angekündigt hatte und musl.prediger zur Ermordung schwuler aufriefen,, wird tapfer ignoriert.

    das ist genau die SELBSTMÖRDERISCHE Blindheit, die mich momentan bei vielen linken zur verzweilung treibt.
    dieser Masochismus kann sehr weit gehen: in norwegen sorgt sich ein von einem Somalier vergewaltigter Politiker der Linkspartei nach dessen Haftentlassung daß der abgeschoben werden könnte. unfaßbar!

  • 12
    Maria von Finnentrop sagt:

    @ günter

    Lieber günter, auch ich komme aus der linken Ecke und habe viele Jahre politisch gearbeitet.
    Es ist wirklich erstaunlich, wie man hier mit dem nichtssagenden Begriff antimuslimisch Leute wie Dich oder mich abserviert. Auch ich kenne etliche Länder und war immer an anderen Kulturen und Menschen interessiert, vorurteilsfrei und offen. Ideologien sind mir spätestens seit dem Zusammenbruch des „realen Sozialismus“ suspekt und zuwider. Nazis habe ich schon mit Tomaten beworfen als die Verblendeten hier noch in die Windel gekackt haben. Den Islam erlaube ich mir zu kritisieren weil der Islam unfassbar viel Unheil über die Welt bringt, seit ca. 20 Jahren verschärft. Muslime sind erstmal Menschen. Wenn sie scheisse sind, dann sind sie scheisse. Wenn sie nett sind, dann sind sie nett. Diese Argumente sind zu kompliziert für Leute, die lieber an Ideologien glauben als an die Realität. Es ist ermüdend, immer wieder gegen solche Wände anzurennen. ich verstehe Dich sehr gut. Und ich wünsche Dir das Allerbeste und bedanke mich für einen vernünftigen Austausch. Und wenn wir unterschiedlicher Auffassung waren, dann fand ich das eher belebend und anregend als problematisch. Ideologen wollen weder belebt noch angeregt werden. Sie tragen ein geschlossenes Weltbild im Kopf und im Herz. Sie wollen sich nicht öffnen und sie wollen nicht hinterfragen. das ist schade. Für sie selbst vor allem. Sie hatten die Chance, Korrekturen an ihrem Weltbild vorzunehmen, Du hast ihnen zum Beispiel immer wieder die Möglichkeit dazu gegeben. Wenn sie auf Dein Wissen und Deine Erfahrung selbstgerecht verzichten, dann denk doch einfach: Ungezogene Blagen die nix lernen wollen.
    Herzliche Grüsse und das Allerbeste für Dich
    Maria

  • 13
    Linker Pazifist sagt:

    Nur einmal ein paar Dinge zum Nachdenken für diejenigen, die scheinbar nur in Sterotypen denken können:
    1. Hat sich der Papst jemals für die Taten der Lord’s Resistance Army entschuldigt?
    2. Fühlen Sie sich schuldig für die Taten des NSU, nur weil Sie deutsch sind?
    3. Wenn der Islam vor einigen Jahrhunderten wesentlich toleranter und nach heutigen Maßstäben moderner war als das damalige Christentum, wie kann dann „der Islam“ als solcher schuld an den heutigen Extremisten sein? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, daß gesellschaftliche Probleme und die massive Gewalt des christlichen Westens gegen arabische und muslimische Staaten in den letzten Jahrhunderten und bis heute die Radikalisierung vorangetrieben haben, und der Islam dabei lediglich als Identifikationspunkt dient?
    4. Der islamistische Terrorismus als geopolitische Waffe wurde von Zbigniew Brzezinski erfunden, und durch die CIA im Auftrag von James Carter (überzeugter Christ und Friedensnobelpreisträger) in Afghanistan umgesetzt. Der sogenannte Islamische Staat (Daesh) ist in Folge des imperialen Angriffskriegs der USA gegen den Irak unter dem christlichen Fundamentalisten George Bush jun. entstanden. Auch unter dem Christen Obama unterstützen die USA bzw. der CIA islamistische Terroristen inklusive Al-Quaida, z.B. in Syrien.
    5. Historisch sind die von Christen und im Namen des Christentums begangenen Verbrechen Legion.

    Und abschließend: Selbst wenn man die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in der westlichen Welt begrüßt, kann man diese nicht automatisch als universell ansehen und einfordern. Auch bei uns hat es lange gedauert, bis sich die Gleichberechtigung von Mann und Frau und die Akzeptanz von Homosexualität als gesellschaftliche Mehrheitsmeinung durchgesetzt haben, und die Entwicklung ist keineswegs bereits abgeschlossen. So ein gesellschaftlicher Wandel muß sich aber innerhalb einer Gesellschaft vollziehen, er kann nicht von außen diktiert oder gar mit Gewalt aufgezwungen werden. Alles andere ist kultureller Chauvinismus und führt nur zu Gegengewalt. Außerdem hat sich in derselben Zeit die westliche Gesellschaft auch in vielerlei Hinsicht zum Negativen verändert, bspw. die zunehmende Entsolidarisierung der Gesellschaft, der Abbau sozialer Werte und die Aushöhlung demokratischer Prinzipien. Ganz zu schweigen von der Geopolitik, die immer unverhohlener auf imperialer Gewalt und wirtschaftlicher Ausbeutung basiert und damit im offenen Widerstpruch zu den viel beschworenen „westlichen Werten“ steht.

    • 13.1
      günter sagt:

      gähn….
      nun hat mich dieser dumme Kommentar doch nochmal zurückprovoziert.
      „2. Fühlen Sie sich schuldig für die Taten des NSU, nur weil Sie deutsch sind?“
      this is beside the Point, denn abgesehen davon, daß keine deutschen die taten des NSU auf der straße tanzend abgefeiert haben, wie es nach islamistischen attentatten in isl. ländern oft geschah, war die NJSU nun nicht gerade von der Bibel inspiriert, während der koran sowohl die Tötung aller andersdenkenden als auch der homosexuellenfordert. wenn du den koran nicht gelesen hast, dann halte den mund, denn das wird wirklich langsam zu blöde hier.
      es stimmt nämlich auch nicht die fromme legende über ehemalige große taten und tolerante Zeiten des Islam. mir fehlt jetzt die zeit um alle belege dafür zu bringen, aber dazu kannst du z.b. „die unerbittlichen erlöser“ von jean-claude barreau lesen, einem franz. PS-Politiker.
      d.h., falls z.b. Homosexualität früher dort nicht verfolgt war, dann nicht weil der koran oder der Islam doch tolerant sind, sondern dann irgendwelche herrscher, die vermutl. selbst homo-oder bisexuell waren oder pädophil den koran dann nicht immer strikt anwandten. zu dem Zeitpunkt übrigens, alsl aut vielen Historikern die Homophobie dort einzug gehalten haben soll, herrschten bei den Arabern keine westl. Kolonialmächte, sondern das osmanische reich… also die türken. voila!

      Ansonsten: als Sozialist habe ich hier keine „westl. werte“ propagiert, und daß taliban, al kaida, Isis Produkte der USA und deren saudischer freunde sind, weiß ich auch. die könnten aber nicht so viele Anhänger finden, wenn die isl. Religion nicht so wäre wie sie wäre. oder hast du schonmal davon gehört, daß Buddhisten und juden überall weltweit anschläge begehen, weil die in der isl. welt ständig massiv verunglimpft werden, Videos Juden als säufer von kinderblut darstellen? als Muslime weltweit zuschlugen wg. der dänischen Mohammed-Karikaturen damals, sagten pseudolinke wie ihr, die armen Muslime seien provoziert worden. und? dazu gehören immer zwei. fühlen sich etwa Buddhisten wg. der vielen bösartigen Karikaturen über die in der arab. welt zu Gewalttaten provoziert? wir sehen, es hat schon was mit der Religion zu tun, und die Geschehnisse ausschließl. aus materiellen Bedingungen oder Imperialist. westl. Politik ableiten zu wollen, ist plattester vulgärmarxismus (also nicht Marxismus). auch dieser 9.000000000000000000000000000000000000000000000000000 versuch über den Islam, der nichts mit dem Islam zu tun hat, zieht keinen grünen hering mehr vom teller.

      Im übrigen: Thema des Artikels waren die Geschehnisse in Orlando, wo teile der linken -wie ihr hier- wieder den zusammenhang zum Islam abstreiten, obwohl die isl.prediger in Orlando tage vorher zum mord an schwulen aufriefen, und die Isis auf ihnen nahestehenden websiten „ein Schlachtfest in Florida“ angekündigt hatten! eure Verhaltensweisen sind desw. polit. saudumm und menschl. völlig verkommen. eure Gleichgültigkeit gegenüber isl. angerichteten leid -selbst gegenüber einem genossen der opfer von isl. motivierter gewalt wurde- ist wie einst die Gleichgültigkeit bzw. Unterstützung der Millionen vom Stalinismus ermordeten, wo mehr Kommunisten ausgerottet wurden wie unter hitler.

      was aber den eigentl. Artikel betrifft: nicht ominöse rechte benutzen „islamfeindlichkeit“ (ein vorwurf wie „stalinfeindlichkeit“) um die LGBT-Bewegung zu mißbrauchen, sondern eure beschöngungen des Islam sind ein schlag ins gesicht der LGBT-Bewegung und ins gesicht der ermordeten!!! mit solch schweinischen Positionen werden keine neuen leute für linke Politik gewonnen werden können, sondern werden noch mehr leute von (vermeintl.) Sozialist. Politik abgeschreckt und in die arme der rechten getrieben werden.
      aber das wurde hier alles längst gesagt; du must nur a) richtig lesen lernen, b) auch noch was kapieren. mit welchem recht zwingt ihr einen schwerkranken alten mann,sich wiederholen zu müssen?
      es ist schon ein starker hohn, daß die Redaktion der freihetsdiebe sich für offene, undogmatische linke halten. ihr benehmt euch argumentativ wie Anhänger des Faschist.islam.

      • 13.1.1
        Maria von Finnentrop sagt:

        … es war der böse Westen, der den Täter von Orlando geradezu GEZWUNGEN hat, 50 Menschen zu ermorden. Der Wohlstand der deutschen Aldikassierer und Altenpfleger muss in den Augen eines in den USA geborenen Mannes mit afghanischen Wurzeln , der es nur bis zum Security mann gebracht hat, eine einzige grandiose Demütigung gewesen sein. Auch die Kreuzzüge und Hexenverbrennungen müssen ihm schlaflose Nächte bereitet haben. Dann war er auch noch schwul. Und seine Eltern sind einfach in das Land der Imperialisten und Kriegstreiber gezogen, um unter hasserfüllten ausbeuterischen menschenfeindlichen antimuslimischen Trump Anhängern zu leben. Warum ?! islamische Demut ?! “ Halte die andere Wange hin, wenn du auf die eine geschlagen wirst ?“ ( Sorry, dass ist eine andere Richtung). Kurz und gut, der islamische Staat ist eine Erfindung der Amis und jeder einzelne Terroranschlag im Namen Allahs ist nur Ausdruck eines hilflosen Widerstands gegen den westlichen Imperialismus.
        Und wer das nicht versteht ist ein gruppenbezogener Menschenfeind oder ein menschenbezogener Gruppenfeind oder ein rechtspopulistisch antimuslimischer Islamfeind oder ein islamfeindlicher Antipopulist mit imperialistischem Hintergrund oder ein hintergründiger Nazipopolist mit antischwulem Homophobiehintergrund. Oder einfach nur ein denkender Mensch, der sich durch neostalinistisches Gestammel nicht verwirren lässt.

      • 13.1.2
        günter sagt:

        sieht nach einigen tagen so aus, daß dem linken Pazifisten -genau wie der tumben Redaktion- keine Gegenargumente mehr einfielen.. aber den mut,auch mal ne Fehleinschätzung zu korrigieren, haben die meisten angebl. linken wohl auch schon lange nicht mehr. traurige geistige abwärtsspirale.

  • 14
    günter sagt:

    hier mal wieder zur Erinnerung:

    da viele die sich für Marxisten halten, islamkritik rassistisch nennen und für unbegrenzte Einwanderung von Muslimen sind und „Muslime schützen“ rufen, ohne zu wissen daß Marx &co. „anti-islamisch“ waren, hier ein paar eindeutige -und leider wenig bekannte- Zitate:

    Der Dietz-Verlag in Ost-Berlin hat 1961 die gesammelten Werke von Marx und Engels herausgegeben (Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED). Auf Seite 170 heißt es: »Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geografie und Ethnografie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige.

    Der Ungläubige ist ein harby, d.h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.« Auf Seite 171 heißt es bei Marx: »Da der Koran jeden Ausländer zum Feind erklärt, wird niemand wagen, in einem muselmanischen Land aufzutreten, ohne seine Vorsichtsmaßnahmen getroffen zu haben.« Auf Seite 173 erklärt Marx, dass Christen nach dem Islam kein Eigentum haben dürfen: »Es versteht sich, dass Besitz in diesem Falle nicht Eigentum bedeutet, das den Christen durch den Koran untersagt ist, sondern nur das Recht der Nutznießung.«

    Und Türken stellt Marx als extrem habgierig heraus, etwa auf Seite 175 (Kapitel: »Zur Geschichte der orientalischen Frage«): »Die Türen der Kirche sind verschlossen und werden von Türken bewacht, die sie nur gegen Bezahlung öffnen und je nach ihrer Laune oder Habgier schließen.«

    Auf vielen Buchseiten wird der Islam von Marx und Engels als feindselig bezeichnet. Nach der derzeit vorherrschenden politischen Korrektheit sind solche Aussagen »rassistisch« und »islamophob«.

  • 15
    Linker Pazifist sagt:

    Es tut mir ja auch leid, daß ich normalerweise besseres zu tun habe, als fragwürdige Argumente in irgendwelchen Foren zu beantworten, aber wenn es denn sein muß, geht es hier weiter:
    6. In den USA leben mehrere Millionen Muslime. Wenn die alle so wären wie die drei oder vier Attentäter der letzten Jahre, müßte es dann nicht Millionen von Anschläge geben? Ganz zu schweigen von etwa einer Milliarde Muslime weltweit.
    7. Die meisten „islamistischen“ Attentäter der letzten Jahre in den USA haben ein für Terroristen sehr ungewöhnliches Tatmuster gezeigt: Sie haben Opfer aus dem persönlichen Umfeld gewählt (Arbeitsplatz bzw. selbst regelmäßig besuchte Bar). Das sieht eher nach einem persönlichen Motiv aus, also dem typischen Amoklauf von verzweifelten Loosern. Durch Sympathiebekundungen mit dem islamistischen Terrorismus wird dabei lediglich versucht, der Tat eine „höhere Bedeutung“ zu geben, die sie nicht hat.
    8. Eine Religion besteht in der religiösen Praxis, nicht in dem, was man aus den „heiligen Schriften“ herauslesen kann, wenn man sie unbedingt einseitig interpretieren will. Auch in der Bibel finden sich genügend Zitate, die durch und durch menschenverachtend sind (ganz abgesehen von der klar rassistischen Vorstellung eines von Gott „auserwählten Volkes“). Vielleicht haben Sie die Folge der „Anstalt“ gesehen, wo Claus von Wagner den Koran verbieten lassen will, nachdem Max Uthoff die Bibel zitiert hatte? Und die Praxis des Christentums ist übel, ob Feudalismus, ob Hitler-Faschismus, ob chilenische Militärdiktatur, die christlichen Amtskirchen haben all diese verbrecherischen Systeme in ihrer reaktionären Grundhaltung unterstützt.
    9. Zitat aus dem Koran: „Wer einen Menschen tötet, tötet alle Menschen.“ Und wenn Sie jetzt sagen, daß man den Koran nicht auf einzelne Zitate reduzieren kann, dann kann ich nur antworten: Wenn Islamisten und Islamhasser den Koran dazu mißbrauchen können, den Islam zu verdrehen, wird es ja wohl in der umgekehrten Richtung auch legitim sein. Weder Sie noch Islamisten haben ein Monopol auf die Interpretation des Koran.
    10. Was glauben Sie eigentlich, was das strategische Ziel islamistischer Terroranschläge im Westen ist? Diese Staaten zu zwingen ihre Politik zu ändern oder gar islamische Republiken zu werden? Das wäre dann wohl doch ein bißchen zu lächerlich. Nein, das (übrigens auch explizit geäußerte) Ziel ist es, die große Masse der friedlichen Moslems zu einem „Kampf der Kulturen“ auf Seiten der Islamisten zu zwingen. Und mit pauschalen und undifferenzierten Angriffen auf „den Islam“, erzeugen Menschen wie Sie eben genau jene Ausgrenzung und Diskriminierung, die die Islamisten mit ihrem Terror erreichen wollen. Bei genauerer Betrachtung betätigen Sie sich also als Handlanger der Islamisten.
    11. Strenggenommen sind Sie sogar selbst Islamist, wenn Sie unterstellen, daß ausgerechnet Al-Kaida und Daesh nach Jahrhunderten islamischer Religonsausübung endlich die einzig „wahre“ Interpration des Koran gefunden haben.
    12. Die zahlenmäßig größte Opfergruppe islamistischer Gewalt sind nicht Christen oder Ungläubige, sondern es sind andere Muslime. Nicht nur, weil Islamisten Sunniten sind und deshalb Shiiten bekämpfen, sondern vor allem, weil der islamo-faschistische Terror vor allem in islamischen Staaten tobt.
    13. Es gab übrigens auch schon Fälle von Familiendramen mit tödlichem Ausgang, weil eine erzkatholische Familie die Homosexualitäts ihres Kindes nicht akzeptieren konnte.

    Nur am Rande bemerkt: selbstverständlich werden die Taten des NSU ebenso wie der Holocaust in rechtsextremen deutschen Kreisen ganz unverhohlen gefeiert. Arschlöscher gibt es in jeder Kultur, nicht nur im Islam.

  • 16
    Linker Pazifist sagt:

    PS: Nur zum besseren Verständnis, ich verteidige nicht den Islam. Ich finde den Islam genauso zum Kotzen wie das Christentum und jede andere absolutistische Religion, die die Menschen bevormunden will. Aber ich wende mich gegen Diskriminierung, die versucht, einer ganzen Gruppe von Menschen die Verantwortung für die Taten einer kleinen Minderheit dieser Gruppe unterzuschieben.

    • 16.1
      günter sagt:

      die „antworten“ bestätigen nochmal ganz gut, warum jemand der den koran nicht gelesen hat, den mund halten sollte.
      punkt 6 hat nichts mit dem zu tun was ich sagte.
      Behauptung 7 (daß die tat nichts mit dem Islam zu tun habe) war bereits ausführlich widerlegt. als wenn der projezierte selbsthaß des Attentäters nichts mit seiner Religion zu tun habe.
      auch zu Behauptung 8 -daß es in der Bibel ähnl. martialische stellen gäbe wie im koran, war bereits gesagt worden, daß das alte Testament für christen seit der Ankunft jesu nicht mehr gilt (nur noch das neue Testament). während du, der du wieder lesen noch verstehen kannst, mich also wieder zu anstrengenden Wiederholungen zwingst, fällt dir auch noch nichtmal von selbst auf, daß dies doch genau der punkt ist: was im Christentum vor langer zeit ähnlich lief (kreuzzüge, Folterungen der ketzer etc.) läuft in der isl.Kultur eben heute noch so, weil es dort nie eine Phase der Aufklärung, Trennung von Staat, Religion &Justiz gab.
      zu punkt 9 werde ich noch gesondert was raussuchen.

      und der vergleich mit der schwulenfeindlichkeit des Katholizismus: da in der isl.welt Homosexualität viel weiter verbreitet ist wie hier und der koran dafür den Tod fordert, puscht sich dort das, was hierzulande „nur“ Doppelmoral ist, bis zum exzeß der massenschizophrenie. am ende steht wiedermal ein orlando-Amoklauf aus projeziertem selbsthaß, dank des Islams. dies abzustreiten ist einfach erbärmlich blöde.
      und soll der hinweis, wieviel Muslime selbst vom Terror getroffen werden, diese etwa reinwaschen? das ginge nur, wenn sich nennenswerte teile der Muslime gegen den Terror erheben würden.
      und es ist keinesfalls lächerlich, daß der Islam das ziel hätte,auch Europa in isl. Republiken zu verwandeln. lächerlich ist, nicht mitzukriegen, daß dies das offen erklärte ziel des Islam ist! und abgesehen davon, daß eine solche Islamisierung Europas allein schon durch deren Geburtenrate in 20-30 jahren erreicht wäre, solltest du dir mal auf YouTube die heimlich gefilmten Imame (isl.prediger) aus Dänemark &England anschauen, die alle Muslime weltweit aufforderten hier einzusickern um Europa eines tages zu übernehmen“. sie sollten herkommen, nicht arbeiten, von Sozialhilfe leben und für den Islam arbeiten.
      genauso unterhalten sich die Flüchtlinge (ich verstehe etwas arabisch, aber sagte das denen nie) in der riesigen flüchtlingsunterkunft hier untereinander: „wir sind edle muslime,sollen doch die ungläubigen hier für uns zahlen!“ und du glaubst noch, daß die vom ISIS hier eingeschleusten alle echte bedauernswerte kriegsflüchtlinge sind?
      kann es sein, daß du auch an den Weihnachtsmann glaubst?
      bist ein hoffnungsloser fall,echt. renne doch in dein isl. verderben. ich habe jetzt auch die faxen dicke. tschüß!

    • 16.2
      günter sagt:

      so, rechter Pazifist, wie ich schon ankündigte fällst du nämlich mit deinem punkt 9 besonders gut auf den arsch; nämlich dein versuch den Faschist.islam reinzuwaschen durch das zitieren der Koransure, wonach die ganze Menschheit töte, wer auch nur einen menschen töte. das beweist 150% -wie bisher von dir nie zugegeben- daß du den koran nicht kennst und deswegen besser schweigen solltest. es verhält sich mit diesem unvollständig zitierten vers nämlich so:

      «Wer einen Menschen tötet, tötet die Menschheit, wer einen Menschen rettet, rettet die Menschheit.»

      Dieser Vers, den auch die «Föderation ­Islamischer Dachorganisationen der Schweiz» (Fids) und Kios in einer gemeinsamen ­Stellungnahme zum Pariser Terror anführen, wird von Muslimen gerne ins Feld geführt, um die Friedfertigkeit des Islams zu illustrieren, jedoch immer unvollständig und ohne den darauf­folgenden Vers 33 zu erwähnen.

      In seiner Vollständigkeit richtet sich Vers 32 explizit an die Juden, nicht an die Muslime. Es ist eine «Verordnung» für die «Kinder Israels», was umso paradoxer erscheint, da die Kernaussage des Verses (Tod und Lebensrettung) ursprünglich aus dem jüdischen Talmud stammt, der einiges älter ist als der Koran: «Aus diesem Grund (Kains Mord an Abel) haben wir den Kindern Israels verordnet, dass wer eine Seele ermordet, ohne dass dieser einen Mord oder eine Gewalttat im Lande ­begangen hat, soll sein wie einer, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer einen am Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten. Und es kamen zu ihnen (Juden) unsere Gesandten mit deutlichen Zeichen, viele von ihnen gebärden sich dennoch masslos auf Erden.»

      Tötungsverbot wird aufgehoben

      Die kursiv gedruckte Ausnahme des Tötungsverbots wird üblicherweise genauso unter­schlagen, wie der darauffolgende Vers 33, der sich an die Muslime richtet und das Tötungsverbot aufhebt: «Diejenigen, die gegen Allah und seinen Gesandten kämpfen und auf Erden Unheil stiften, sollen getötet oder gekreuzigt werden, oder es soll ihnen wechselweise Hand und Fuss abgeschlagen werden, oder sie sollen aus dem Lande vertrieben werden. Das ist für sie eine schmachvolle ­Erniedrigung im Diesseits und im Jenseits haben sie überdies eine gewaltige Strafe zu erwarten.» Bisher hielt es kein Journalist für nötig, den Vers im Koran nachzulesen. Stattdessen wird von der Politik und den sogenannten «Leitmedien» das Mantra des «gewaltfreien Islam» nachgebetet und die «Religion des Friedens» von jeglicher ­Verbindung mit Terror absolviert

      (Der komplette Artikel kann bei der Basler Zeitung nachgelesen werden)

  • 17
    Linker Pazifist sagt:

    Alle ihre Argumente bleiben monokausal auf den Islam fokussiert, alle anderen Faktoren werden ausgeblendet oder heruntergespielt. Dann ist natürlich zwangsläufig alleinig „der Islam“ schuld. Wie jede Religion und wie jede Kultur ist aber auch der Islam vielfältig. Sie verengen den Islam auf den heutigen islamo-faschistischen Extremismus, und werfen dies dann dem Islam als Ganzem vor. Schlimmer noch, Sie stellen den Islamismus als einzige richtige Interpretation des Koran dar. Das geht nur allzu offenkundig an der Lebensrealität von etwa einer Millarden Muslime auf diesem Planeten vorbei.

    Natürlich sind Staaten wie Saudi-Arabien oder Iran erz-reaktionär in ihrer Auslegung des Islam. In der Bevölkerung sieht das aber schon wieder anders aus. Und auch unter Juden und Christen gibt es erz-reaktionäre Kräfte, die von einem Armaggedon in Form des dritten Weltkrieges träumen und diesen noch für dieses Jahrhundert erwarten. Und das sind nicht nur irgendwelche Spinner, das sind gut organisierte und einflußreiche Kreise, auf deren Versammlungen auch schon mal ein George Bush jun spricht.

    Die Aufklärung hat das Christentum als bestimmenden Kulturfaktor in Europa (weniger in den USA) abgelöst. Das war aber eine gegen das Christentum gerichtete Bewegung, die christliche Religion hat sich nur widerstrebend daran angepaßt, reaktionäre Kirchenkreise kämpfen bis heute gegen die Aufklärung. Bspw. hat der deutsche Papst Benedikt einmal ausdrücklich vor einer neuen Aufklärung gewarnt. Und nur am Rande bemerkt, selbstverständlich hat das alte Testament im Christentum weiterhin volle Gültigkeit, warum wäre es denn wohl sonst weiterhin ein Teil der Bibel. Nur weil moderne Christen ihre Religion geradezu beliebig per Eklektizismus ihren persönlichen Vorlieben anpassen, heißt das noch lange nicht, daß dies nun das eigentliche Christentum wäre.

    Und was für eine perfide Strategie der Muslime, das Chrisentum in Europa zu verdrängen, einfach indem sie Kinder kriegen. Sind etwa die Muslime daran Schuld, daß Kinderkriegen unter aufgeklärten Europäern mittlerweile als unzumutbare Last gilt, die nur bei Konsum und Karriere stört? Oder ist das vielleicht der späte Fluch des Christentums, daß der christliche Heilsegoismus nach dem Verlust des Glaubens an ein Jenseits zum Diesseitsegoismus mutiert ist?

    Falls Sie es noch nicht bemerkt haben, die meisten Muslime kommen momentan aus Syrien nach Europa, weil dort Krieg herrscht. Und es ist die islamistisch-imperalistische Allianz (also Saudi-Arabien und USA), die diesen Krieg befeuert hat, um die religionsneutrale Regierung von Assad zu stürzen. Und übrigens, Daesh hat nicht annähernd so viele Anhänger, wie Flüchtlinge aus Syrien nach Deutschland kommen, es kann also bestenfalls eine sehr kleine Minderheit von Daesh eingeschleust sein. Ganz zu schweigen davon, daß Daesh es sich gar nicht leisten kann, seine Kämpfer fortzuschicken, dank Rußland stehen die militärisch nämlich ziemlich unter Druck.

    Es ist nicht alles schwarz und weiß, weder im Islam, noch im Christentum, noch in der westlichen Kultur. Ich gebe Ihnen ja recht, daß der Islam in den letzten Jahrzehnten sich tendenziell in keine sehr wünschenswerte Richtung bewegt, aber einer der Gründe dafür ist nunmal auch die westliche Agressionpolitik gegenüber islamischen Ländern, die aktive Unterstützung des Westens für islamistische Terroristen (begonnen in Afghanisten, unübersehbar heute in Syrien) und nicht zuletzt auch die westliche Arroganz, die glaubt dem Islam vorschreiben zu können, wie er sich zu entwickeln hat, oder dies sogar mit Bomben erzwingen zu wollen. Nicht zu vergessen die Heuchelei des Westens, bei den ebenfalls unter religiösem Deckmantel begangenen Verbrechen Israels wegzuschauen.

    Ich bleibe dabei, ihre Argumentation basiert nicht auf „dem Islam“ als solchen, sondern auf einer muslimischen Minderheit, die sich lediglich als Alleinvertreter des Islam aufspielt und durch ihre Gewaltexzesse besonders viel Aufmerksamkeit erhält. Es ist aber gerade erst das Ziel der Islamisten, alle Muslime auf ihre Seite zu zwingen, was ganz klar beweist, daß es belang eben nicht so ist.

    PS: Ihr angebliches Aufheben des Tötungsverbotes im Koran bezieht sich doch offenkundig auf die Selbstverteidigung, also genauso wie das sechste Gebot im Judentum und Christentum praktiziert wird.

    • 17.1
      günter sagt:

      @nichtlinker pazifist

      es ist sinnlos,mit jemand weiterdiskutieren zu wollen
      -der sich weigert,den koran zu lesen und sich mit eigenen augen von den tötungsgeboten für andersdenkende &schwule zu überzeugen
      -der nicht weiß, daß das neue Testament, das einiges vom alten aufhob durch eine ganz neue Ethik (wie z.b.,man solle nie töten) alleine heute für christen verbindl.ist, das auch oft solo (ohne das alte) gedruckt wird.

      für alle verbrechen im namen des Islam die Imperialist. Politik verantwortl. zu machen,ist falsch (wieviel grund hätten dann nach 1948 die Inder gehabt, alle verbliebenen Engländer zu töten? sie taten es nicht- andere Religion) und übersieht den eigenen Imperialist. weltherrschafts-Anspruch des Islam. den Marx&engels sahen. und einen demokr.Islam gab es nie. schon vor 1000 jahren wurde der sufi-dichter al-halladsch aus Afghanistan zum Tode verurteilt für die zeilen.
      und beugte ein Buddhist vor einem steine sich/so bezeuge dennoch seinen glauben-ich!“
      und heutzutage wurde der Blogger ralf badawi zu 1000 Peitschenhieben verurteilt, weil er ähnl.Toleranz für alle forderte: offensichtl. hat sich in der isl.welt bis heute nichts verändert, die toleranten goldenen Zeiten gab es nie, auch nicht,als es noch keinen westl.imperialismus gab. in jedem isl.land werden abtrünnige vom Islam mit dem Tode bestraft.

      über Muslime kannst du mich nicht belehren; ich hatte seit fast einem halben Jahrhundert überw. äußerst negative Erlebnisse mit ihnen; einschl. sogen. gut integrierter,die jedoch nur in der wolle gefärbt waren (einer der Attentäter von paris war ein in schweden gefeierter vorzeige-integrierter).
      ein Derwisch (einer der „heiligen“ mystiker des Islam) der mir mal begegnete, hielt selber 99%(!) der Muslime für hoffnungsvolle fälle; und der seit 50jahren in göttingen lehrende syrische prof. bassam tibi hat seine jahrzehntelangen veruche, einen liberalereni Islam zu kreieren, für gescheitert und unmöglich erklärt.
      aber auch das wurde hier alles schon an versch. stellen ausgeführt und von den hoffnungslosen fällen &trojanischen Pferden der Islamisierung (wie dir) tapfer ignoriert. I rest my case.

      • 17.1.1
        günter sagt:

        Der aus Ägypten stammende Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad hat das Kernproblem zuletzt klar benannt: „Der Islamische Staat ist das legitime Kind von Mohammed.“ Es gebe nichts, was der IS tue, was Mohammed und seine Gefährten seinerzeit nicht auch getan hätten. Die Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige, die Verherrlichung von Grausamkeit gegen letztere und der Aufruf, den Islam mit Krieg und Gewalt auszubreiten, das alles steckt schon im Vorbild des Propheten. (Ist also nicht nur Reaktion auf heutigen westl. Imprialismus.)

        Der zur Ablenkung gern bemühte Hinweis auf entsprechende „Stellen“ in der Bibel ist zweifach irreführend. Faktisch, weil es in unseren Breiten nun mal keinen religiös fundierten und von breiten Strömungen getragenen christlichen Terrorismus gibt; und übrigens auch keinen buddhistischen, hinduistischen oder konfuzianischen. Und geistesgeschichtlich, weil die islamische Überlieferung weder eine neutestamentliche Läuterung noch eine Rationalisierung durch Reformation, Aufklärung oder Säkularisierung kennt.

        Junge Moslems feiern Anschläge

        Ohne einen solchen Filter bleibt die Differenzierung zwischen „Islam“ und „Islamismus“ ein müßiges, von außen bemühtes Konstrukt ohne Erkenntniswert, das von den meisten Moslems abgelehnt wird. „Islam und Islamismus sind so lange nicht voneinander zu trennen, wie Koran und Sunna als absolut und für alle Zeiten wahr ausgegeben werden“, bringt es der Islamwissenschaftler Tilman Nagel auf den Punkt.

  • 18
    günter sagt:

    Was die Leser der Freiheitsliebe neben vielem anderen so alles nicht erfahren:

    während die meisten Linken hierzulande leider pro-islamisch sind, haben in Frankreich zahlreiche Linksintellektuelle in der radikal linken Zeitung „Liberation“ (die einst vom Philosophen jean-Paul Sartre gegründet wurde) folgenden Aufruf veröffentlicht:

    Französische Intellektuelle rufen zum Widerstand gegen den radikalen Islam auf. Sie sind der Überzeugung: Staat und Gesellschaft müssen mehr tun, nicht nur in Frankreich.

    Französische Intellektuelle haben einen Aufruf gegen den Islamismus verfasst, sie rufen zu mehr kulturellem Widerstand auf. Der Anlass des Aufrufs sind die Prozesse, die in Kanada gegen die Essayistin Djemila Benhabib geführt werden. Diese kritisiert, dass eine private muslimische Schule in Montreal, die Kinder im Grundschulalter aufnimmt und vom kanadischen Staat finanziell unterstützt wird, das Kopftuch für obligatorisch erklärt. Nun wird sie von der Schule verklagt. Djemila Benhabib stand bereits 2012 vor Gericht, weil ihr eine muslimische Mutter vorwarf, die Fotos ihrer Kinder veröffentlicht zu haben: Die Bilder stammten von einem Koran-Rezitations-Wettbewerb in einer Moschee, die als Zentrum der Muslimbrüder gilt.

    Die französischen Intellektuellen solidarisieren sich in ihrem Aufruf zudem mit der Bürgerrechtlerin Maryam Namazie, die sich in England als Sprecherin des „Council of Ex-Muslims“ gegen SchariaTribunale engagiert, weshalb ihre Veranstaltungen von radikalen Muslimen regelmäßig gestört werden.

    In der Petition einflussreicher französischer Organisationen und prominenter Intellektueller, die „Libération“ veröffentlicht, werden als vom radikalen Islam Verfolgte auch Taslima Nasreen, der ermordete niederländische Filmemacher Theo van Gogh, der dänische Karikaturist Kurt Westergaard und „Charlie Hebdo“ genannt. Der Appell brandmarkt die Strategie der Einschüchterung, wie sie von zahlreichen muslimischen Organisationen betrieben werde. Frankreichs Premierminister Manuel Valls hatte im Frühjahr erklärt, die Salafisten seien im Begriff, den Kulturkampf innerhalb des französischen Islams gegen die gemäßigten Kreise zu gewinnen. Der Appell fordert den Staat auf, dem radikalen Islam mit aller „republikanischen Strenge“ zu begegnen. Es müsse mehr Widerstand geleistet werden. Zu den Unterzeichnern zählen neben feministischen und laizistischen Vereinigungen Elisabeth Badinter, Caroline Fourest, die frühere Ministerin Yvette Roudy, Mitarbeiter von „Charlie Hebdo“, der aus Kanada stammende Astrophysiker Hubert Reeves sowie der algerische Schriftsteller Boualem Sansal, der selbst immer wieder Verfolgungen ausgesetzt ist.

  • 19
    günter sagt:

    Die Psychopathologisierung islamistischer Attentäter wird sehr gerne von Sicherheitsbehörden, Medien und kulturrelativistischen Linken betrieben. Die Entmündigung der Attentäter hilft ihnen einerseits dabei, dass Ausmaß islamistischen Terrors soweit es geht auszublenden. Andererseits ist es Ausdruck der Tatsache, dass die in diesen Kreisen gepflegten politische Begriffe nicht einmal annähernd ausreichen, um solch eine „wahnsinnige“ Tat zu analysieren. Die Verklärung, es könne sich bei den Attentätern nur um Menschen handeln, die psychische Probleme haben, ist dabei nur eine Krücke.

    Es ist kein Geheimnis, dass salafistische und jihadistische Anwerber ganz gezielt psychisch labile Menschen rekrutieren oder immer wieder versuchen in den Gefängnissen Kleinkriminelle für ihre Zwecke zu missionieren. Der Versuch die Verbindung von Religion und Wahn zu ignorieren, endet letztlich in dem Wahnsinn islamistische Terroristen als „psychisch krank“ zu verharmlosen.

    Im Falle der 16-jährigen Hannoveranerin ist bei der Suche nach dem Motiv ihrer Tat herausgekommen, dass sie womöglich die erste, vom Islamischen Staat instruierte Attentäterin in Deutschland war. Im Nachtprogramm versteckt, als Teaser für eine Dokumentation über den IS in Europa, erklärte die Tagesthemen-Sprecherin am 30. Mai 2016 dem verdutzten Publikum diese interessante Nachricht. Seitdem herrscht wieder Funkstille.

  • 20
    günter sagt:

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    Die FL Redaktion