Das Hanfverbot ist sinnlos – Im Gespräch mit Georg Wurth vom Hanfverband

29. August 2020 - 12:00 | | FL TV | 1 Kommentare
Deutscher Hanfverband

Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) machte vor kurzem erneut klar, dass es mit ihr keine Legalisierung von Cannabis geben wird, schließlich sei Gras „kein Brokkoli“. Wir trafen uns mit Georg Wurth, dem Vorsitzenden des Deutschen Hanfverbands, und sprachen über Frau Ludwig, den weltweiten Stand der Cannabislegalisierung, die Gefährlichkeit des Kiffens, den Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Gewalt und darüber, was jede und jeder Einzelne tun kann, um die Legalisierung voranzubringen.

Georg Wurth macht im Gespräch deutlich, dass die Kriminalisierung von Drogen weder den Konsumentinnen und Konsumenten hilft, noch Drogenhandel wirksam unterbindet. Dabei verweist er auf den gescheiterten Krieg gegen Drogen unter anderem am Beispiel von Mexiko und den USA. Im Interview stellt er aber auch die gesamte Repressionspolitik gegen alle Drogen in Frage.

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Über den Autor

Ich bin seit Ende 2015 bei Die Freiheitsliebe mit dabei. Als studierter Biochemiker habe ich ein Jahr in Nablus, Palästina gelebt und dort an der Uni die Auswirkungen israelischer Industrieanlagen auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen in der Westbank erforscht. Anschließend habe ich neben mehreren Ländern in Osteuropa und dem Balkan auch einige Zeit in Tel Aviv und Haifa in Israel gelebt und kenne daher „beide Seiten“ des Konflikts und die jeweiligen Mentalitäten recht gut. Soweit ich zurückblicken kann, bin ich ein politisch denkender Mensch und verabscheue Ungerechtigkeiten jeglicher Art. Aus bedingungslos pazifistischer Sicht schreibe ich gegen den Krieg an und versuche so, meinen kleinen Beitrag zu leisten. Meine Themenschwerpunkte sind Terrorismus, das US Empire, Krieg (Frieden?) und speziell der Nahe Osten.   Hier könnt ihr euch in meinen Newsletter eintragen.

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