EU und Griechenland: Noch mehr Abschottung ist der falsche Weg

26. Januar 2016 - 15:49 | | Politik | 3 Kommentare
Der Wahre Untergang des Abendlandes: Das Massengrab Mittelmeer. Foto: Benny Krutschinna — hier: Düsseldorf.
Der Wahre Untergang des Abendlandes: Das Massengrab Mittelmeer. Foto: Benny Krutschinna — hier: Düsseldorf.

Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière und der österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, sowie EU-Kommissare, haben die griechische Regierung kritisiert, weil diese angeblich zu wenig tue um die Flüchtlinge am Übertritt nach Europa zu hindern. Tatsächlich schottet sich Griechenland aber immer stärker ab und baut einen Zaun an der Grenze zur Türkei, der Fluchtweg hat sich daher aufs Meer verschoben, die griechische Regierung weigert sich aber Flüchtlinge ertrinken zu lassen, eine richtige Entscheidung!

Der SYRIZA-Politiker Theodoros Paraskevopoulos meinte im Deutschlandfunk „meinen sie, wir sollten Flüchtlinge ertränken?“ Die Seegrenze Griechenlands zur Türkei sei „sicher, soweit Seegrenzen sicher sein können. Und die einzige Möglichkeit, die Flüchtlinge daran zu hindern, nach Griechenland rüberzukommen, das heißt in die Europäische Union, wäre, sie mit Gewalt davon abzuhalten. Das heißt aber, auf See zu ertränken.“ Ein Weg, den die griechische Regierung ausschließt, denn schon durch die jetztigen Abschottungsmaßnahmen sind 4000 Menschen gestorben. Die EU-Kritik an der griechischen Regierung zeigt, dass die Krokodilstränen, die die Vertreter der europäischen Regierung und der EU vergießen, wenn es zu Bootsunglücken kommt, mehr als heuchlerisch sind. Wer verhindern will, dass Menschen auf See umkommen muss die Grenzen öffnen und sichere Zugangswege schaffen, statt die Grenzen weiter abzuschotten und noch mehr Menschenleben zu riskieren.

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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3 Kommentare

  • 1
    Oreus sagt:

    So brutal es klingt: Auch die griechische Regierung muß, wie die Australien die Boote an den Haken nehme und wieder an die Küste oder die Hoheitsgewässer schleppen, wo sie hergekommen sind.

    Bei weiterer ungezügelter Einwanderung wird es zu extremen Unruhen kommen. Nicht nur, dass die deutschen Bevölkerung darunter leiden wird , sondern alle Flüchtlinge gehen einer völlig ungewissen Zukunft entgegen. Die Willkommenskultur wird umkippen. Die Leidtragenden werden vor allen Dingen die Einwanderer sein. Nach den ersten islamischen Aufständen, wird alles, was in irgendeiner Weise nach Muslim riecht aus Deutschland vertrieben.
    Jeder Flüchtling heizt die Situation an. Mit jedem Flüchtling werden die Unruhen gewaltsamer.
    Flüchtlinge, bleibt dort wo ihr seid, Hier bahnt sich ein Bürgerkrieg an, in dem ihr zermahlen werdet

  • 2
    Michael sagt:

    Es gibt zwei Möglichkeiten. Erstens Griechenland fliegt aus dem Schengen Raum. Damit ist die sgn. Flüchtlingskrise beendet, weil die Asylbetrüger dieser Welt nach Deutschland wollen, wo sie gehegt und gepflegt werden. Zweiter Weg, Griechenland bleibt im Schengen Raum und macht es wie Australien und andere. Die „Flüchtlinge“ werden vor Betreten von EU-Territorium an den Haken genommen und zur Türkei zurückgeschleppt. Beides ist leicht machbar.

    Diese „Krise“ ist gewollt. Die Ursache ist eine schon vor Jahren irre gewordene „Politik“.

  • 3

    […] unter dem Motto „Flüchtlinge willkommen“ auf die Straße gehen. Dabei soll vor allem die Abschottungspolitik im Fokus stehen, die sich sowohl in Europa als auch in Australien immer mehr […]