„Es geht darum die linke Gegenöffentlichkeit zu zerstören“ – Im Gespräch mit Jens Berger (Nachdenkseiten)

6. November 2015 - 13:31 | | Politik | 132 Kommentare
Jens Berger
Jens Berger

In den letzten Wochen haben verschiedenene Zeitungen den Nachdenkseiten Querfrontaktivitäten und Einseitigkeit vorgeworfen. Dabei wurden sie in einen Topf geworfen mit rechten Webseiten und Verschwörungstheoretikern, Fakten für die Behauptung wurden allerdings nicht genannt. Wir haben mit Jens Berger, Autor bei den Nachdenkseiten, über die Artikel gegen die Nachdenkseiten, ihre Ursachen und die Antwort der Nachdenkseiten gesprochen.

Die Freiheitsliebe: In den letzten Tagen wurden in verschiedenen Zeitungen Artikel veröffentlicht, die die NachDenkSeiten der Querfront bezichtigen, was war der Auslöser?

Jens Berger: Auslöser, nein besser Aufhänger, war das Ausscheiden unseres Mitherausgebers Wolfgang Lieb, der unserem anderen Mitherausgeber Albrecht Müller zum Abschied noch einige kritische Sätze mit auf den Weg gab. Das war natürlich ein gefundenes Fressen für Journalisten, die uns ohnehin nicht wohlgesonnen sind. Daraus machten sie dann bar jeder inhaltlichen Basis einen Querfront-Vorwurf.

Man muss sich das einmal vorstellen. Der Begriff „Querfront“ bezeichnet ja eine strategische Partnerschaft zwischen der politischen Rechten und der politischen Linken. Die NachDenkSeiten kann man wohl zur politischen Linken zählen. In welchem Punkt wir nun mit der politischen Rechten paktieren sollten, ist mir jedoch ein absolutes Rätsel.

Die Freiheitsliebe: Ist an den Vorwürfen etwas dran? Arbeitet ihr mit Leuten aus dem rechten Spektrum, wie Elsässer oder seinem Compactmagazin?

Jens Berger: Ach was. Wir sehen Elsässer und auch den in diesem Zusammenhang genannten Kopp-Verlag doch genau so kritisch wie die Zeitungen, die uns mit diesen Gestalten in einen Topf werfen. Man muss sich doch nur einmal die inhaltlichen Positionen der Genannten anschauen, um sofort festzustellen, dass diese Vorwürfe komplett lächerlich sind. Elsässer feiert Tilo Sarrazin, Pegida und die AfD. Wir kritisieren Sarrazin, Pegida und die AfD. Elsässer wünscht sich ein starkes Deutschland. Wir wünschen uns ein solidarisches Europa.

Dass Elsässer auch gerne im linken Lager wildern würde, ist ja seit langem bekannt. Als gemeinsamer Nenner wird da immer wieder die Kritik an der Außen- und Sicherheitspolitik der USA genannt. Ja und? Sollen wir etwa nun etwa keine Kritik mehr an den USA üben, weil ein Herr Elsässer ähnliche Kritikpunkte hervorbringt? Das ist doch absurd.

Die Freiheitsliebe: Wie stehst Du zu Ken FM, dem aufgrund kritischer Aussagen immer wieder rechte Tendenzen unterstellt werden?

Jens Berger: „Wie hältst Du es mit Ken Jebsen“ scheint ja schon fast eine Gretchenfrage der linken Gegenöffentlichkeit geworden zu sein. Auch Du fragst mich das ja nicht ohne Grund. Ken Jebsen redet viel und einige seiner Sätze sind natürlich kritikwürdig. Das wird er wahrscheinlich selbst so sehen. Auch ich habe in meiner überschaubar langen Karriere als Journalist und Blogger sicher schon den einen oder anderen dummen Satz gesagt oder geschrieben. Nichtsdestotrotz sind viele der Interviews, die er für KenFM produziert, sehr interessant. Ich kann auch ganz ehrlich nicht nachvollziehen, warum man ihn in die rechte Ecke stellt. Schaut man sich die Kritik an ihm an, stellt man auch schnell fest, dass hier fast immer auf persönlicher Ebene, also ad hominem, aber fast nie auf sachlicher Ebene argumentiert wird.

Die Freiheitsliebe: Was ist das Ziel der Kampagne gegen euch?

Jens Berger: Da gibt es sicher verschiedene Motive. Zum Einen passt es einigen wenigen Journalisten natürlich nicht, dass wir sie und ihre Arbeitgeber vom Thron stoßen wollen und den Lesern aufzeigen, dass es mit der vielbeschworenen Unabhängigkeit und Überparteilichkeit der großen Zeitungen nicht immer so weit her ist, wie diese es gerne nach außen darstellen. Zum Anderen wird derartige Kritik ja vor allem von Journalisten vorgebracht, die uns ohnehin politisch und ideologisch nicht sonderlich nahe stehen. Für beide Motive wäre es natürlich ein gefundenes Fressen, unsere Glaubwürdigkeit zu beschädigen. Schlussendlich geht es doch vor allem auch darum, Sprengfallen innerhalb der linken Gegenöffentlichkeit auszulegen. Man hofft, dass wir auf diesen Trick hereinfallen, uns nun von Gott und der Welt distanzieren und uns gegenseitig zerfleischen. Das ist natürlich berechenbar.

Die Freiheitsliebe: Werdet ihr darauf reagieren, euch vielleicht sogar ändern oder einfach weitermachen wie bisher?

Jens Berger: Unsere Leser haben diese Frage eigentlich schon für uns beantwortet. Sogar ich „harter Hund“ war überwältigt von den Solidaritätsbekundungen, die uns in der letzten Woche erreichten. Ich weiß auch nicht, warum wir uns von außen eine derartige Debatte aufdrängen lassen sollten, bei der es aller Erfahrung nach, ohnehin keine Gewinner, sondern nur Verlierer gibt. Man muss schließlich nicht über jedes Stöckchen springen, dass einem taz und FR vorhalten.

Die Freiheitsliebe: Danke dir für das Interview

Über den Autor

Ich habe 2009 die Freiheitsliebe gegründet aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, wo es keine Grenzen gibt zwischen Menschen. Einen Ort an dem man sich mitteilen kann, unabhängig von Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung und Geschlecht. Freiheit bedeutet immer die Freiheit von Ausbeutung. Als Autor dieser Webseite streite ich für eine Gesellschaft, in der nicht mehr die Mehrheit der Menschen das Umsetzen muss, was nur dem Wohlstand einiger Weniger dient.
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132 Kommentare

  • 1
    André sagt:

    Jens Berger heute:
    „„Wie hältst Du es mit Ken Jebsen“ scheint ja schon fast eine Gretchenfrage der linken Gegenöffentlichkeit geworden zu sein. Auch Du fragst mich das ja nicht ohne Grund. Ken Jebsen redet viel und einige seiner Sätze sind natürlich kritikwürdig.“ und:
    „Nichtsdestotrotz sind viele der Interviews, die er für KenFM produziert, sehr interessant. Ich kann auch ganz ehrlich nicht nachvollziehen, warum man ihn in die rechte Ecke stellt.“

    Jens Berger vor einem Jahr:
    „…Das erinnert mich an einen der gelöschten Kommentare. Darin fragt Florian Hauschild, warum “Kritik am Geldsystem antisemitisch” sein soll. Diese Frage hat es in sich. Schließlich sind es ja die Mährholzens, Jebsens und Hauschilde, die eine Verbindung von FED/Geldsystem zum Judentum herstellen … was freilich abstrus ist. Wer auf diese Frage überhaupt antwortet, erkennt damit – ob er es will oder nicht – an, dass diese dämlichen Thesen diskussionsfähig sind.“
    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/129199/offener-brief-an-lars-maehrholz-initiator-der-montags-demos-2014#comment-285609

    Ist das wirklich noch der gleiche Jens Berger…?

  • 2
    André sagt:

    Noch ein aktueller Hinweis, passend zum Thema:
    „Nachdenkseiten suchen den Dialog mit Pegida-Nazis
    von Jutta Ditfurth (6.11.2015)“
    https://www.facebook.com/Jutta.Ditfurth/posts/778205718975715

  • 3
    Frank Benedikt sagt:

    „Linke Gegenöffentlichkeit“ … Allein das ist doch Hohn aus dem Munde eines Menschen, der sich selber bestenfalls „linksliberal“ nennt. und zur „taz“: „Never bite the hand that feeds!“ JB hat öfter für die geschrieben und wird es – so bezahllt – auch weiter tun. Hat sich schon mal wer die Mühe gemacht und bei RIPE oder DENIC nach „schreibhure.de“ zu suchen? da wünsche ich viel vergnügen …

  • 4
    André sagt:

    Die Antworten bei Die Freiheitsliebe sind eine totale Katastrophe. Wie kann ein intelligenter Mann wie Jens Berger solchen brisanten Stuss von sich geben?

    Jutta Ditfurth hat sich diesem Interview auch schon angenommen:
    „Jens Berger (NachLaufSeiten) verteidigt den Antisemiten Jebsen“
    https://www.facebook.com/Jutta.Ditfurth/posts/778243192305301

    Fussballexperte Jens Berger liefert nur noch Steilpässe…

  • 5
    Hagen sagt:

    Ich habe eine Kommentar bei Jutta Ditfurth aucf ihre FB Seite gestellt, das war auch mein letzter. Bin sofort für das Kommentieren gesperrt worden.
    Mein Kommentar: Wer schreit den immer Antisemit, wenn irgendwo eine Kritik am Finanzsystem fällt?

    Das war wohl schon des guten zu viel.

  • 6
    Angelika Eberl sagt:

    Ehrlich gesagt – KenFM bringt klasse Interviews: Mit Varufakis, Willy Wimmer, Daniele Ganser, Dirk Pohlmann, Jean Ziegler und diesem früheren Drohnenpiloten, der heute Verantwortung dafür übernimmt und bereut… und viele andere.
    Es hat Format und erfüllt hohe Ansprüche, was man bei Mainstream-Medien leider nicht sagen kann. Dort werden sogenannte „Experten“ präsentiert, bei denen ich immer den Eindruck habe, die wollen uns das Denken vorgeben und es wird erwartet, dass wir Leser vor Ehrfurcht vor diesen „Experten“ in die Knie gehen und deren teilweisen Unsinn glauben.
    KenFM ist ein klasse Format, das ich gerne früher entdeckt hätte. Man erfährt Hintergrundwissen. Jebsen ist eben nicht ideologisch wie alle anderen und gehört zu den mutigsten Journalisten, die gerade da sind. Und ich ärgere mich, als Bürgerin, über all diese Diffamierungskampagnen, die in den großen Medien oder sogar bei Jutta Dittfurth, laufen. Das hat überhaupt kein Niveau und ich hätte so etwas nicht von ihr gedacht. Was erlauben sich diese Leute, die üble Nachrede betreiben, eigentlich? Halten sie uns Bürger nicht für fähig, uns selbst ein Urteil zu bilden?
    Ich, als Bürgerin, lasse mir doch nicht von einer Politikerin oder von Journalisten vorschreiben, wie ich wen zu finden habe. Ich besuche deren Websites und mache mir selbst ein Bild.

    • 6.1

      Na ja, die Jutta kann ich schon verstehen. Die ist halt wie ein in die Jahre gekommenes Zirkuspferd, das so konditioniert wurde, dass es immer dann ein Zückerli bekam, wenn es jemand anderen als „rechts“ bezeichnet hat. Der Engländer nennt so was „one trick pony“. Und so kämpft sie halt mit ihren imaginären Dämonen und heischt nach Zustimmung, die sie im Netz auch bekommt. So what?

      • 6.1.1
        Florian Hauschild sagt:

        word.

      • 6.1.2
        Nazienkel sagt:

        Es ist sehr bezeichnend, dass ausgerechnet der rabulisierende Jens Berger, der nicht in der Lage ist, auf Kritik einzugehen, Jutta Ditfurth als „One trick pony“ beschimpft (*Florian Hauschild mag das*) – aber nicht in der Lage ist, im eigenen Kommentarstrang eine Diskussion zu führen, auf ihre Argumente einzugehen.

        Jens Berger – warum wird denn bei den NAchdenkseiten ein ums andere Mal belobigend zu Jebsens antisemitischer Märchenstunde verlinkt, wen dies nicht ‚der Kurs‘ der Nachdenkseiten ist?

        Stattdessen wird einmal wieder Opfer gespielt. Und wieder einmal von „Kampagnen“ gesprochen. Berger ist nicht in der Lage auf Argumente einzugehen – und baut Strohmänner auf.

        Dass ausgerechnet der Opfer spielt, der nun das Gespräch mit Pegida fordert (die ja auch nur arme Opfer sind), der bei den Nachdenkseiten ein um die andere Verlinkung zu Jebsens Antisemitenstunde schaltet, ist auch wieder lustig. Man muss sich nur die Kommentare beim Spiegelfechter anschauen, um zu kapieren, wen Berger mit seiner regressiven Schreibe anzieht. Aber – es geht eben nur um Klicks. Und um das *Völkchen*.

        Das Schiff, das Berger wohl schon vor langer Zeit betreten hat, heisst Antisemitismus – und Jebsen ist der heimliche Steuermann.

        Hier also erwähnt Berger compact und Kopp im negativen Sinne – wohl ausblendend und verschweigend, dass das Querfrontscharnier Willy Wimmer, der bei den Nachdenkseiten von Immgrationswaffen reden und Viktor Orban loben darf, auch bei Compact und Kopp-Online den gleichen Stuss fabriziert. Die Nachdenkseiten suhlen sich im verschwörungswahnhaften Dreck – und fühlen sich wohl dabei.

      • André G. sagt:

        Das Wort Verschwörhungstheorie ist ein Kampfbegriff und die bekannteste Verschwöhrung war die vom 11.9.2001 das sich 19 Attentäter ohne große Logistische Unterstützung zu so einem Terrorakt zusammen fanden.Fragen stellen darf man nicht mehr,besonders wenn es Fragen sind die klug sind und eine Antwort fordern die der Wahrheit sehr nahe kommt.Dies nenne ich Journalismus den sehe ich aber weder im ÖR Fernsehen noch in den 5 großen Verleger Dynastien in Deutschland wie Springer/ Mohn/Bertelsmann/Straub/Funke und noch einiger anderer.Das was ihr alle Demokratie nennt ist nur eine Illusion.Die Elite hat durch die Medien eine perfekte Illusion erschaffen und langsam merken die Bürger dies.Genau deshalb kommt die Querfront Kampange und die Denunzierungen von wichtigen Protagonisten.Der Mainstream verliert die Deutungshoheit der Meinung und dies erzeugt diese Verfolgungswelle und Denunzierungskampange.

      • André sagt:

        @Nazienkel
        Ein anderes „Argument“ von Jens Berger war: „Jutta Ditfurth ist für mich einfach nicht satisfaktionsfähig, sorry.“ (FB NachDenkSeiten, 5. November 2015, 09:51)

      • Was ich an euch „antifaschistischen“ Linksfaschisten so liebe ist euer Geschwafel, mit dem ihr euch immer dann wie Brummkreisel im Kreise dreht, wenn euch selbst die Argumente fehlen. Ihr Linksfaschisten seid nicht schlau gebug, als dass man euch nicht durchschaute. Pack dein Spielzeug ein und besuche mal wieder Trotzkis Grab! Wär‘ mal wieder Zeit!

      • 6.1.3

        Kennst du „Das waren die Grünen“? Darin beschreibt sie, wie die einst pazifistische Partei immer mehr umfunktioniert wurde; sagte aber über sich, dass es eine Frage der persönlichen Würde und Integrität sei, sich nicht von der CIA anwerben zu lassen. Sie deutet an, wer sich anders verhalten hat; die Entwicklung der österr. Grünen weist Parallelen auf; ich habe dort meine Würde und Integrität gewahrt, indem ich gegen den NATO-Kurs (Bejubeln von Militärinterventionen) so lange aufstand, bis sie mich ohne Ausschlussverfahren ausgeschlossen haben. Mir scheint es so – aber das könnt ihr vielleicht besser beurteilen, ihr habt eher direkt mit ihr zu tun -, als habe sie sich komplett gewendet….

    • 6.2
      David v.R. sagt:

      Super Text, toll formuliert.

    • 6.3
      André G. sagt:

      Stimmt,das Niveau von Ken Jebsen ist höher als das der ÖR und dem Mainstream.Das Daniele Ganser noch nicht im ARD oder ZDF zu einer Disskusion Eingeladen war zeigt wie schlecht die journalistische Arbeit oder viel mehr wie gelenkt diese Talkshows eigentlich sind.Auch das nie Bürger an der Disskusion teilnehmen ist gewollt und hat nichts mit der angeblichen Ahnungslosigkeit der Bürger zu tun sondern mit der Lenkungsfähigkeit von Bürgern in der Disskusion zu tun.

      • 6.3.1

        Andre, es ist aber doch so, dass das Publikum bei kritischen Diskussionen oft sehr gut informiert ist; das habe ich vor drei Wochen beobachtet, als Willy Wimmer in Niederösterreich war (siehe https://alexandrabader.wordpress.com/2015/10/18/willy-wimmer-war-in-oesterreich ), das haben mir aber auch andere erzählt. Bei TV-Debatten, wo das Publikum eh nicht zu Wort kommt, spielt das keine Rolle, aber in einem Format (Privatsender Puls 4) wo man anders als der öffentlich-rechtliche ORF die Leute mitreden lässt, sind sie eben handverlesen. Es mag im deutschen Fernsehen noch einseitiger sein; andererseits sehen viele etwas neidig zu euch, weil doch das Tempo und die Inhalte anders sind als in Österreich. Im ORF gibt es bei Diskussionen auch Kontra-Parte, so war in Sachen Sanktionen und Ukraine-Krise auch der russ. Botschafter mehrmals eingeladen (allerdings nie die US-Botschafterin).

    • 6.4

      Na mit diesem Kommentar werden Sie bei den „Etikettenverteilern“ kein Wohlwollen auslösen. 😉

    • 6.5
      André sagt:

      „Im Nachhinein stellte das Landgericht München I in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil vom 10. Dezember 2014 zu einer Klage Jürgen Elsässers gegen Jutta Ditfurth fest, dass zwei Äußerungen Jebsens „mit Recht […] als antisemitisch bewertet werden [können]“ und bezog sich dabei explizit auf den Passus aus der Nachricht, die Henryk M. Broder veröffentlichte.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Jebsen#Kontroverse_und_K.C3.BCndigung_durch_den_RBB

  • 7
    palina sagt:

    vielen Dank für das Interview. Auch ich bin eine begeisterte Leserin der Nachdenkseiten. Zudem freut es mich, dass sich immer mehr von den herkömmlichen Medien abwenden, auch in meinem Kreis.

  • 8
    Helga Müller sagt:

    Im Thüringer Landtag wurde in diesem Jahr eine kleine Anfrage wegen Mittelverteilung an (sog.Gegen)Demonstranten sinngemäß mit Ja beantwortet und begründet mit BEITRAG ZUR ERREICHUNG DER INTERVENTIONSORIENTIERTEN ZIELE UND STRATEGIEN LT.KAP. 3.2 DES THÜRINGER LANDESPROGRAMMES FÜR DEMOKRATIE,TOLERANZ UND WELTOFFENHEIT……
    Vielleicht sind die Politiker oder Medienvertreter unter diesem Hintergrund immer geneigt, immer dort wo beauftragten Bürger, Bürgerbündnisse und Initiativgruppen (als „Gegendemonstranten“ hingeschickt werden die anderen immer als RECHTE zu bezeichnen. Wenn sie das nicht könnten, würde die finanzielle Unterstützung ausfallen, es fehlte ein Buchungskonto…
    Es ist schon sehr dumm oder sogar kriminell wenn die Nachdenkseiten, TTIP-Demonstranten und andere immer in die rechte Ecke gesteckt werden

  • 9
    Bernhard Meyer sagt:

    „Dabei wurden sie in einen Topf geworfen mit rechten Webseiten und Verschwörungstheoretikern, …“
    „Verschörungstheoretiker“ – Ja gibt es die denn? Sind das die Spinner? Die an UFOs glauben?

    Mir geht es darum, dass endlich mal aufgehört wird, das Wort „Verschwörungstheoretiker“ zu verwenden, bzw. so zu verwenden, wie es hier und überall sonst geschieht.
    1. Man begeht damit einen Dankfehler.
    2. Man arbeitet damit diffamierenden und unlauteren Praktiken in die Hände.

    Zum Denkfehler: Walter van Rossum hat es schön erklärt: Es gibt Verschwörungen, also gibt es auch Verschwörungstheorien. Und: Es gibt gute und schlechte Verschwörungstheorien. Nochmal zum Mitschreiben: GUTE und SCHLECHTE (Ja! Natürlich auch solche dazwischen). Die aktuelle und hier kritisierte Verwendungsweise wirft aber ALLE in einen Topf. Sie unterscheidet nicht zwischen brauchbaren, plausiblen, vernünftigen Theorien und den anderen.

    Zu den Intriganten: Würde man einen Unterschied machen, müsste man nämlich anfangen es zu begründen und dafür braucht man Argumente und dafür muss man sich ein Stück weit auf diese Theorien einlassen. Und genau das will der diffamierende Anschwärzer und Intrigant vermeiden. Das paktische Etikett „Verschwörungstheoretiker“ erlaubt in der Praxis die Diffamierung ohne Begründung und ohne die geringste Erwähnung auch nur eines Zipfels vom Inhalt der Theorie.

    Weil es so ist, gehört das Stigma „Verschwörungstheoretiker“ ins Wörterbuch des Unmenschen, in die Schmuddelecke, sein Gebrauch ist zu ächten, wer es dennoch benutzt, soll sich schämen und wird dafür in der Hölle braten.

    Vom Schmutz der kriminellen Verleumder gereinigt sei dagegen der NICHT-stigmatisierende Gebrauch des Wortes in seiner ursprünglichen Bedeutung, vor der Zeit, als die CIA daraus eine Waffe für den ideologischen Kampf geschmiedet hat, also vor 1067 (CIA Dokument #1035-960).

    • 9.1
      Nazienkel sagt:

      Du bist ja ein richtiges Herzchen: „soll in der Hölle braten“
      ->Der Stuss, den Du in Bezug auf die Wortgenese verzapfst, und dabei noch eine antisemitisch konnotoierte ‚Verschwörungstheorie‘ (besser – antiamerikanischer Verschwörungswahn) ausbreitest, ist belustigend.

      Dein irrer (christlich-fundamental geprägt anmutender Wusnch) nach ‚Höllenqualen‘ dagegen gibt Anlass zur Sorge.

      Gibt es praktizierende ‚politische Psychologen‘? Du solltest einen aufsuchen…

      • 9.1.1
        neuheide sagt:

        nazienkel könnte ihr opa vielleicht axel springer sein,einen sochl offensichtlichen atlantikbrückler erlebt man ja selten.

        das folter/besatzer/drohnenmörderfreunde sich nicht längst in ihre dunkelen löcher verzogen haben,dahin wo sie hingehören.

        sie haben die zeichen der zeit nicht erkannt,genausowenig wie der rest der us manipulatoren.
        mit springer/stürmerprodukten gehtes steil bergab.
        wer die wahrheit nicht akzeptiert ist entweder strunzdoofes opfer oder täter.

        ps.
        das sie jebsen als antisemiten bezeichnen,könnte man glauben das dittfuhrt ihre mama ist.
        eine ahnenreihe auf die man alles andere als stolz sein kann,es würde aber einiges erklären.

  • 10
    Bernhard Meyer sagt:

    Bitte korrigieren, letzte Zeile, es muss heißen: „also vor 1967 (CIA Dokument #1035-960).“

  • 11
    Bernhard Meyer sagt:

    http://www.globalresearch.ca/conspiracy-theory-foundations-of-a-weaponized-term/5319708?print=1

    Die Seite gibt einen guten Überblick über die Bedeutung, Wirkung und über die Hintergründe beim „Umschmieden“ durch die CIA.

  • 12

    Wenn es euch nicht gäbe müsste man euch erfinden. Fünfzig Jahrelang war ich der Meinung die ÖR arbeiten korrekt. Erst durch euch wurde ich eines anderen belehrt. Dreißig jahrelang war ich Abonnent der SZ. Seid zehn Jahren nicht mehr, weil die Qualität des Angebotes bzw. des Inhaltes extrem nachgelassen hat. Zwischenzeitlich, Dank eurer Hilfe, ist die Strategie durchschaubar (fast).

  • 13
    Bernhard Meyer sagt:

    Ach, jetzt möchte ich doch noch ein richtige Verschwörungsthorie anbringen, eine GUTE eine plausible, dann bin ich still:

    Die merkwürdige, in mancherlei Hinsicht ähnliche Hetze auf Herrn Jebsen, die Mahnwachen, NachDenkSeiten und andere mainstreamkritische Seiten, die verschiedenen „Querfront-Studien“ werden professionell orchestriert. Dahinter stecken Organisationen (Dienste), die sich schon seit Beginn der BRD, wahrscheinlich aber schon früher, damit gut auskennen, Linke zu unterwanderen, Streit zu sähen, sie zu zersplittern (in Kleinstgrüppchen, die sich ideologisch bekriegen) und den etablierten Eliten unbequeme Strömungen zu destabilisieren. Nicht so sicher bin ich in Bezug auf PEGIDA, aber möglich wäre es schon, dass sie auch Teil eines Verunsicherungskonzeps sind.

    • 13.1
      Fabio sagt:

      Das ist natürlich möglich, aber für die tägliche Arbeit eigentlich ganz egal, ob da im Hintergrund irgendwer werkelt oder nicht. Da finde ich die Unterscheidung zwischen wohlmeinender Kritik und boshafter Anfeindung wichtiger. Damit geht einher, die Äußerungen von Personen voneinander zu trennen anstatt zu versuchen, die Personen selbst in Gruppen (gut und böse) einzuteilen. So sieht man sich auch nicht ständig von Feinden umgeben (weil man nicht nach Freunden und Feinden unterscheidet; d.h. man entpersonifiziert den Diskurs). Dann kann man jegliche Anfeindung ignorieren und nur die wirkliche Kritik aufnehmen. In so ziemlich jedem Fall ist sehr offensichtlich, was zu was gehört. Wer eine Kritik in guter Absicht verfasst, möchte immer, dass sein Gegenüber daraus etwas für sich ziehen kann. Eine gute Kritik macht es ihm leicht, sich emotional und geistig darauf einzulassen.

      Während Anfeindungen innerhalb der Linken oder Linksliberalen immer zerstörerische Wirkungen haben, ist wohlmeinende Kritik grundsätzlich notwendig (und sorgt für Freude unter allen Beteiligten). Aber wenn man zu lange Anfeindungen ausgesetzt ist, sich mit ihnen befasst und auf sie antwortet (was meistens ebenfalls eine Anfeindung ist), dann ist es wohl leider so, dass man diese Anfeindungen nicht mehr gut trennen kann von Kritik; und es ist möglich, dass schließlich alle vergessen, wie das mit der Kritik eigentlich klappt, und also entweder Anfeindungen von sich geben oder Kuschelkurs fahren.

    • 13.2
      Nazienkel sagt:

      …wie gesagt: das ist keine Theorie, das ist wahnhaft, was Du hier darbietest. Natürlich ist auch dein Kommentar ein Beispiel dafür, welche Leserschaft -und welches Ressentiment- die Nachdenkseiten bedienen (gerade in jüngerer Zeit, seit 4-5 Jahren mit ansteigender Tendenz).

      • 13.2.1
        aquadraht sagt:

        @Nazi: Dein Gepöbel ist so peinlich, wie es in den Heiseforen war, wo Du wohl gesperrt wurdest, nachdem Du wahllos beleidigt hast (von der Propaganda für deine braunen Gesinnungsbrüder in der Ukraine mal nicht geredet). Das einstudierte und monotone Operieren mit Denunziationsvokabeln wie Verschwörungstheoretiker oder Antisemit ist ermüdend, primitiv und lächerlich. Es ist allerdings auch gefährlich, weil es den wirklichen Rechtsradikalen, den Crackpots und den Antisemiten Freiräume verschafft. Das ist wohl auch die Absicht, gerade bei Rechtsauslegern Deines Schlages.

        a^2

      • Nazienkel sagt:

        Hahaha – da versucht es der ‚Aquadraht‘ mit dämlichsten Strohmannargument^^

        Sieht er seinen Meister in Gefahr?

        Verschwörungsgläubig und ihre Nullnummernaegumente, auch schön vorgetragen. Willst Du mit mehr solcher argumentativen Perlen glänzen? Mach nur… Aquadraht: „Noch so ein dreckwerfender Anonymus aus dem neorechtsradikalen „antideutschen“ Lager.“

        *immer diese Antideutschen*
        😀

      • salvo sagt:

        du bist ein deutscher Psychopath, auf einer Ebene mit deinem deutschen Naziopa!

  • 14
    André sagt:

    Wenn der NachDenker Jens Berger nicht verstehen will, „warum man ihn [Ken Jebsen] in die rechte Ecke stellt“, sollte er vielleicht einmal diesen Blog-Artikel im Freitag lesen:
    „KenFM: „Rassistischer Zionismus“ – Hasbara andersrum Ein KenFM-Video zusammengefasst und daraus wörtlich zitiert, Judenhass in fett und in Klammern (meine Bemerkungen).“
    https://www.freitag.de/autoren/dame-von-welt/kenfm-rassistischer-zionismus

    • 14.1
      marie sagt:

      ein total lächerlicher diskriminierungsversuch über ein video, welches nicht mehr zu sehen ist – und zu dem jede sachliche nachfrage oder klarstellung verhindert wurde … wie im thread zu verfolgen ist

      interessant ist mit ken jebsen zu reden – und nicht über ihn … deswegen nix als böswilliger tratsch und aufklärungsverhinderung durch machtGLAUBE an inquistion 2.0. >>> also destruktiv und sinnlos … wie bei galileii …

    • 14.2
      Hannes sagt:

      Die Autorin des Beitrags „Dame von Welt“ zu dem Sie hier verlinken zählt zur Gruppe der sogenannten „Antideutschen“, die immer wieder durch ihre Vorliebe für neoliberale politische Positionen. Difamierungen vermeintlicher politischer Gegner und ausgeprägte Deunziationskultur auffalllen.

    • 14.3
      André G. sagt:

      Es ist erstaunlich wie sich ahnungslose Menschen ein Urteil über andere Menschen bilden kann und ihn damit denunzieren.Das sie als Werkzeug benutzt werden von den 1% die weder eine Friedensbewegung will noch eine echte Linke sehen sie alleine an der Berichterstattung bei Griechenland und aktuell in Portugal.Bei letzterem EU Land wurde eine neoliberale Regierung abgewählt und die linke Mehrheit im Parlament aht auch eine Koalition geschloßen.Nur der Staatspräsident hat der Mehrheit im Parlament die Regierungsbildung verweigert weil man denen die Macht nicht anvertrauen kann wenn sie der Troika nicht folgen und spuren wie die Banken es wollen.Es ist nur noch kortesk wie manche pseudo linke wie Ditfurth sich profilieren auf Grund ihrer Vergangenheit (wie die Grünen) aber sich schon in der Oberschicht/Elite befinden und genauso reagieren wie damals die Mächtigen ihnen gegenüber.Nur noch widerlich diese pseudo Demokratie.

  • 15
    genova sagt:

    Die antisemitischen Aussagen von Jebsen – das, was André hier dankenswerter Weise verlinkt hat, ist nur ein Ausschnitt dessen – sind mittlerweile Legion und es ist davon auszugehen, dass Berger sie kennt. Berger geht darauf nicht ein, sondern meint stattdessen, nicht zu verstehen, warum man Jebsen in die rechte Ecke stellt.

    Berger weiß, was er tut. Er ist ein Querfrontler par Excellence, genau wie sein Chef Müller. Der Cloug: Berger sah das alles vor einem Jahr noch ausdrücklich genauso wie ich, gerade in Bezug auf Jebens Antisemitismus. Nun hat er seine Meinung geändert. Ich vermute, er will irgendwann einmal Chef der nds werden, da kritisiert man seinen Chef nicht, der die massive Annäherung an Jebsen eingeleitet hat.

    Zu den Jebsen-Interviews: Sicher sind da interessante Aussagen dabei, aber das kann doch nicht davon ablenken, dass sich Jebsen solidarisch erklärt mit Leuten wie Willy Wimmer, der den USA vorwirft, für den Ersten und Zweiten Weltkrieg verantwortlich zu sein, um nur ein Beispiel für zahlreiche rechte Aussagen in diesem Spektrum zu nennen. Das hat nichts mit berechtigter Kritik an amerikanischer Politik zu tun.

    Es wäre übrigens die Aufgabe des interviewenden Journalisten gewesen, auf das hier Geschriebene aufmerksam zu machen und Berger damit zu konfrontieren. Stattdessen ist er nicht mehr als ein Stichwortgeber und verbucht das unter kritischem Journalismus. Ein Markenzeichen neurechter Wichtel.

    Liebs Ausstieg ist offenbar nicht mehr als ein „gefundenes Fressen für Journalisten“.

    Bei facebook-Kommentatoren wird deutlich, dass es zwischen den Fans von nds, spiegelfechter und Elsässer große Schnittmengen gibt. Alles andere wäre auch verwunderlich. Jebsen hat früher massiv mit Elsässer zusammengearbeitet. Soweit ich das sehe, lässt er derzeit die Zusammenarbeit aus strategischen Gründen ruhen. Man wird sehen, wie sich das entwickelt.

    Auf Jutta Ditfurths Facebookaccount läuft derzeit übrigens eine interessante Diskussion zum Thema Berger und querfront. Lesenswert.

    • 15.1
      André sagt:

      @Genova
      Dieses Berger-Interview wird in die (Querfront-)Geschichte eingehen, es ist an Dehmlichkeit kaum zu übertreffen. Die Otto Brenner Stiftung braucht nun nur noch Jens Berger zu zitieren…

    • 15.2

      Zu Wimmer: so ist es aus dem Zusammenhang gerissen, denn Wimmer hat zB Friedman von Stratfor zitiert, der ja öffentlich sagte, dass die USA seit 1870 Deutschland und Russland gegeneinander ausspielen; zuerst ging es auch noch darum, das Habsburgerreich zu zerschlagen. Das spricht niemanden von Kriegsschuld frei, es geht aber um Dynamiken, an denen auch andere beteiligt waren. Und sich damit zu befassen, ist zentral für unser Verständnis der Gegenwart und davon, dass die USA gegenüber Deutschland und Österreich nach wie vor auf spezifische Weise agieren. Man ist damit immer wieder konfrontiert, in Österreich zB derart, dass sich viele klein machen und Medien uns dies auch nahelegen. Klar, wenn man sich mit Geschichte befasst, fragt man sich, was wäre, wenn es die Donaumonarchie noch gäbe bzw. sie sich weiterentwickelt hätte.

      • 15.2.1
        Nationale sagt:

        Deutschland und Österreich werden von also von den bösen USA unterdrückt. ^^ das klingt ja dermaßen nationalistisch wahnhaft, dass es schon wieder lustig ist.

        Viele Aussagen hier im Forum stützen die Aussagen der Otto-Brenner-Studie in Bezug auf die Regressivität der Querfront.

        *Campagnero*

      • …hahaha

        Was hier soso alles im Kommentarbereich abgeht ist wirklich krass. Von den ‚Nazi‘-Bund SA-Sprüchen über andere widerlichste NS-Vergleiche. Aquadrahts Schimpfe „rechtsextremes Antideutschentum“ zieht dann wirklich die Schuhe aus. Nationale Antideutsche also? Antinational Völkische?

  • 16
    André sagt:

    Albrecht Müller heute auf den NachDenkSeiten:
    … es läuft gerade eine ziemlich massive Kampagne gegen alle jene incl. NachDenkSeiten, die sich die Aufklärung über die Bedrohung der Demokratie in Deutschland und den Zustand unserer Medien zum Ziel gesetzt haben.“
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=28283#more-28283

  • 17
    André sagt:

    Ein erschütternder Bericht eines ehemaligen Freundes und Gönners der NachDenkSeiten: „Die NachDenkSeiten im Sturzflug“
    https://keinetheorie.com/die-nachdenkseiten-im-sturzflug-c929963fb3cd

  • 18
    Nazienkel sagt:

    Es ist sehr bezeichnend, dass ausgerechnet der rabulisierende Jens Berger, der nicht in der Lage ist, auf Kritik einzugehen, Jutta Ditfurth als „One trick pony“ beschimpft (*Florian Hauschild mag das*) – aber nicht in der Lage ist, im eigenen Kommentarstrang eine Diskussion zu führen, auf ihre Argumente einzugehen.

    Stattdessen wird einmal wieder Opfer gespielt. Und wieder einmal von „Kampagnen“ gesprochen. Berger ist nicht in der Lage auf Argumente einzugehen – und baut Strohmänner auf.

    Dass ausgerechnet der Opfer spielt, der nun das Gespräch mit Pegida fordert (die ja auch nur arme Opfer sind), der bei den Nachdenkseiten ein um die andere Verlinkung zu Jebsens Antisemitenstunde schaltet, ist auch wieder lustig. Man muss sich nur die Kommentare beim Spiegelfechter anschauen, um zu kapieren, wen Berger mit seiner regressiven Schreibe anzieht. Aber – es geht eben nur um Klicks. Und um das *Völkchen*.

    Das Schiff, das Berger wohl schon vor langer Zeit betreten hat, heisst Antisemitismus – und Jebsen ist der heimliche Steuermann.

    Hier also erwähnt Berger compact und Kopp im negativen Sinne – wohl ausblendend und verschweigend, dass das Querfrontscharnier Willy Wimmer, der bei den Nachdenkseiten von Immgrationswaffen reden und Viktor Orban loben darf, auch befi Compact und Kopp-Online den gleichen Stuss fabriziert. Die Nachdenkseiten suhlen sich im verschwörungswahnhaften Dreck – und fühlen sich wohl dabei.

  • 19
    Nazienkel sagt:

    Jedem, der sich mit dem Thema Antisemitismus in seinen Facetten, vor allem mit dem Komplex der Umwegkommunikation und der Kommunikationslatenz befasst, ist klar, welches Spiel Berger hier spielt, und warum er die Nachdenkseiten als Opfer stilisiert.

    Bei dem Medium Nachdenkseiten werden immer wieder Texte und Videos verlinkt, welche das für sie bestehende Problem der Tabusierung von Antisemitismus in negativer Weise behandeln. Vögel wie JEbsen wollen für ihren Antisemitismus nicht Antisemit genannt werden. Dass diese Figuren bei ‚linken Spießern‘ hoffähig gemacht wurden – darin liegt die Kritik begründet.

    Aber es fällt natärlich leichter, Kritik als von pöhsen Gegnern konstruiert abzuwehren, sich so nicht beschäftigen zu müssen. Traurig, wenn so die nächste antisemitisch konnotierte Verschwörungstheorie aufgemacht wird.

    *Campagnero*

    • 19.1
      André G. sagt:

      Sind sie ein Troll der Eliten der durch blose Behauptungen ohne Quellenangaben wie die Mainstream-Medien und die ÖR nur durch Meinungsdeutung die Wahrheit verbreiten.Allein was im Jugoslawien Krieg an Probaganda und ich nenne es bewusst Probaganda ab lief ist ein Skandal.Das dies aber in der Ukraine gegen Russland wieder so probiert wurde beleidigt jeden halbwegs klar im Kopf gebliebenen Bürger.Das mit der agenda-Politik die Versicherung und Banken und somit die Eliten ihre Finger in die Sozialkassen gestreckt haben sollte jedem mittlerweile aufgefallen sein.Das die Dasseinsvorsorge nur vom Staat mittels Umlageverfahren halbwegs Krisensicher ist haben alleine die 2 WK gezeigt den alles Private wurde dort zerstört.Und wenn man mal anfängt selbst zu denken und Zusammenhänge sich selbst erarbeitet dann merkt man dies auch.Kenne sie den Film-Club der toten Dichter oder haben sie auf ZDF-Neo das Projekt „Plötzlich Krieg“ gesehen.Beides eine Offenbahrung nur selber denken muss man schon und dann auch Entscheidungen ob man so weiter machen will oder den Kampf für eine lebendige Demokratie auf nehmen will.Dies wollen immer mehr den ein drittes mal uns gegen die Russen hetzen zu lassen kommt nicht in Frage.Wir hqben das Wissen es wird Zeit das wir handeln um unsere Demokratie zu erhalten.,

      • 19.1.1
        aquadraht sagt:

        Nazi ist einer der üblichen Denunzianten, der sich eigentlich sehr billiger Praktiken bedient. Es ist in den Kreisen des neorechtsradikalen „Antideutschentums“ üblich geworden, bestimmte Zuschreibungen gegen die „Feinde“ zu benutzen, wozu dann Sociobabble (Raul Hilberg) wie „Umwegkommunikation“ oder „Kommunikationslatenz“ gehört. Dabei handelt es sich beim ersteren nicht selten um die Unterstellung, „Antiamerikanismus“ sei „eigentlich“ als „Antisemitismus“ gemeint, es handle sich um eine „Projektionsverschiebung“. Letzerer Begriff bezeichnet „blinde Flecke“ oder „Tabuthemen“ in der Kommunikation, zum Beispiel, dass auch ein Antisemit nicht sagt, dass er einer ist.

        Man kann über solche Konzepte durchaus wissenschaftlich diskutieren (wenn man das kann, was bei Nazi eher nicht der Fall ist). Das Fatale ist aber, dass solche Begrifflichkeiten Allzweckwaffen für denunziatorische Kommunikationspraktiken sind und auch extensiv so genutzt werden. Es ist dadurch einfach, andere etwa als „sekundäre Antisemiten“, „Querfrontler“, „Verschwörungstheoretiker“ etc. abzustempeln und bestimmte Auffassungen, Haltungen und Richtungen durch solche Zuschreibungen zu diskreditieren und auszugrenzen.

        Ein typisches Beispiel hier im Forum waren Nazis Ausfälle gegen Bernhard Meyer. Besser kann man die autoritäre und repressive Technik solcher Mundtotmachversuche nicht demonstrieren.

        a^2

      • Nazienkel sagt:

        Genau – der arme Jebsen und seine publizistischen Förderer sollten ‚mundtot‘ gemacht werden, wenn auf den virulenten (und offenen) Antisemitisms aufmerksam gemacht wird.

        Dass solcherart spinnerhaft nichts anderes als protoantisemitischer Verdchwörungsglaube geäußert wird, wenn von ‚Kampagnen‘ und ‚Rufmord‘ gesprochen wird, dass ist denen mit verzerrter Wahrnehmung leider nicht klar.

        Aquadraht ist hierfür ein gutes Beispiel.

      • André sagt:

        Selbst die junge Welt bestätigt, dass Ken Jebsen ein Querfröntler ist .
        Diethmar Koschmieder (junge Welt) schätzt Ken Jebsen im jW-Artikel „Querfront statt Klassenkampf“ richtig ein:
        „Ein anderer Vertreter dieser Querfront ist der Publizist und einer der Hauptaktivisten der sogenannten Montagsmahnwachen, Ken Jebsen. Bis heute verbreitet er auf seiner Internetseite die Position: »Mir geht es um Reichweite. Ich will, das beide ›Lager‹ erkennen, dass sie extreme Schnittmengen haben. Um miteinander zu arbeiten, nicht gegeneinander, und diese überschüssige Energie positiv nutzen können.« Mit beiden Lagern meint er ausdrücklich linke Medien und Elsässers Postille.“
        https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2015/05-02/060.php

  • 20
    André G. sagt:

    Wer andere Meinungen unterdrücken will der ist kein Demokrat.Man muss nicht die Meinung von anderen Menschen teilen aber man muss sie respektiern und in Disskusionen debattieren.Andere Meinungen nur deshalb zu Nazis,rechtsradikal oder rassistisch zu bezeichnen weil man sie nicht vertritt ist jeder Demokratie unwürdig.Die Verfassung z.B. verbietet jeden Angriffskrieg egal aus welchen Gründen.Selbst wenn wie im Kosovo die Meinungsmache KZ und Hitlervergleiche in die Disskusion einführt um die Bevölkerung für einen Kampfeinsatz zu bewegen ist dies Verfassungsbruch.Dies ist FAKT! Das hat aber die angeblichen Demokraten im Parlament nicht davon abgehalten Serbien zu bombadieren oder nach Afgahnistan zu marschieren.Das aber Deutschland unter druck von den USA den Nichtverbreitungs Vertrag von Atomwaffen,durch die 20 selbstlenkenden Atomraketen in Büchel unter deutschen Piloten und Flugzeugen aber unter US-Befehl ,einen Internationalen Vertrag bricht ist ein Vorgang der ein Skandal ist.Würden das die linken machen wären sie nicht Regierungsfähig aber die Demokraten dürfen das .WARUM??? Weil sie den elitären Mächtigen lobbyistisch verpflichtet sind und es auch nach jeder Wahl bleiben.Wir 99% sind nur dazu da die Eliten ordentlich zu versorgen und zu bedienen,dazu werden Unterschicht und Mittelschicht sozial immer gegeneinander gehetzt und wir spielen alle schön mit.Anstatt uns gemeinsam gegen die Obrigkeit zustellen.Wie blöd kann man eigentlich sein?Wir haben alle zusammen nur eine Chance wir können nur gemeinsam diesem treiben ein Ende setzen wenn sie eine Keil durch uns treiben dann haben wir keine.

    • 20.1

      Du stellt die richtigen Fragen, Andre! Und denk daran, dass viele, die aktiv bei der Friedensbewegung der 1980er Jahre dabei waren, heute meinen, es wäre gegenwärtig unmöglich, so einen Konsens wie gegen die NATO-„Nachrüstung“ zustande zu bringen. Weil sich heute alle schon via FB oder anderswo in Postings beflegelt hätten; was wird denn aus Aktionen gegen Ramstein (Drohen), gegen die 20 Atomwaffen, gegen US-Truppen in Deutschland (Stationierungsabkommen aufkündigen…)? Mit den Möglichkeiten des Internet müsste da ja leicht massiv Druck gemacht werden – es sei denn, man verdächtigt sich vor allem gegenseitig.

      Ich hab nebenbei Radio laufen (Ö 3), da rennt eine Medienwerbung nach der anderen, weil die Zeitungen und Zeitschriften so in der Defensive sind. Wären sie unabhängig und nicht transatlantisch bestimmt, dann hätten wir nicht eine Meinung, sondern verschiedene, auch was die Bewertung der Regierungen betrifft. Ebenso haben wir in dem, was wir uns als alternative Gegenöffentlichkeit aufbauen, unterschiedliche Standpunkte. Ich bin zB sicher nicht mit denen einer Meinung, die Emanzipation ablehnen, von wegen auch aufoktroyiert; da differenziere ich, weil Gender und Binnen-I (und in Ö die Aufnahme der „Töchter“ in die Bundeshymne) in Wahrheit davon ablenken, was konkret noch getan werden müsste. Es gehört im Gegenteil zur imperialistischen Agenda wie das Überbetonen von LGBTI-Rechten (s. Greenwald: http://readersupportednews.org/opinion2/277-75/30244-exploiting-social-issues-for-militarism-and-imperialism). Bei uns (und sicher auch bei euch) ändert dieses Überbetonen nichts daran, dass LGBTI-Personen im Alltag Übergriffen ausgesetzt sind, aber – so eine Studie i.A. der GayCopsAustria – meist nicht zur Polizei gehen.

      Neben Meinungsvielfalt abseits des Mainstream kann man nur, wenn man unvoreingenommen unterschiedliche Quellen und Inputs heranzieht (auch aus dem Mainstream) ein umfassendes und wirklichkeitsgetreues Bild politischer Vorgänge bekommen. !Wirklichkeitsgetreu in dem Sinn, dass die Annäherung an die Wirklichkeit grösser ist als im Mainstream; ich versuche dies, wenn ich mich frage, wann der eng mit Merkel verbundene österr. Kanzler Geschichte ist: https://alexandrabader.wordpress.com/2015/11/06/wie-lange-ist-faymann-noch-kanzler/ – dazu hab ich positive Rückmeldungen von kritischen Linken, aber auch von Heimatverbundenen, die sich nicht als links betrachten (und wir alle sind uns einig, dass wir keine NATO-Kolonie sein wollen).

  • 21
    Anett sagt:

    Ich lese die Nachdenkseiten regelmäßig – sie mit Antisemitismus in Verbindung zu bringen ist lächerlich.

    Ken Jebsen kenne ich eher oberflächlich – ich habe schon einiges von ihm gehört, was ich ziemlich daneben finde, einiges, was ich gut finde und vieles was mich zum Nachdenken anregt. Antisemitismus habe ich aber auch bei ihm nie gefunden.
    Es wäre aber gut, wenn sich im Netz viel mehr Leute kritisch mit Herrn Jebsens Thesen auseinandersetzen würden. Leute die sagen, das und das finde ich aus dem und dem Grund nicht in Ordnung ( und das und das richtig). Kritiker, die ihn pauschal als Antisemiten abstempeln kann ich aber nicht ernst nehmen.

    Für einige hier bin ich wohl nun auch zur Antisemitin geworden. Das ärgert mich, denn mit Antisemitismus in Verbindung gesetzt zu werden ist für mich die schlimmste Beleidigung überhaupt. Allerdings könnte ich auch zu dem Schluß kommen, Antisemitismus ist dann nichts wirklich Widerliches mehr…

    • 21.1
      aquadraht sagt:

      Das ist ja der Flurschaden, den der NeoMcCarthyismus anrichtet. Die Grenzen zu wirklich kritik- und ab- oder gar ausgrenzungswürdigen Haltungen und Meinungen werden verwischt. Damit wird für wirkliche Antisemiten und Rechtsradikale Freiraum geschaffen. Einige betreiben dieses Geschäft gutgläubig und aus Dummheit oder Verbohrtheit, bei manchen argwöhne ich allerdings, dass sie wissen, was sie tun.

      a^2

    • 21.2

      Ach was, keinen Antisemitismus bei Ken Jebsen gefunden? Dann suchen Sie wohl nicht richtig.
      „ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat.“ – Ken Jebsen
      Dann de„Israel strebt in Palästina die Endlösung an“ https://www.freitag.de/autoren/dame-von-welt/kenfm-rassistischer-zionismus

      Diese Schuldabwehr und Projektion auf die Juden ist so typisch für dieses linksliberal-gegenöffentliche Lager. Nur driftet es, je mehr nötige Selbstkritik es nicht leistet, immer weiter in Richtung Querfrontaktivismus ab.

  • 22
    altautonomer sagt:

    Linksliberale, was sie reden, was sie tun – Jens Berger zwischen Anspruch und Wirklichkeit:

    Zum Flüchtlingsthema hat Berger einen Text verfasst, den er fast ausschließlich von seinem Moderator oder Tom Wellbrock moderieren läßt. Darunter finden sich gefühlte 80 % Kommentare von rechts. Die einzig wirklich substantiell, inhaltlich nachvollziehbar und konsequent antirassistisch argumentierenden Kommentatoren „Marie“ und „R@iner“ werden gesperrt, bzw. verlassen freiwillig das Blog, während Pegidistenversteher and Friends zu Hauf ihren rassisischen Sermon beim SF absondern dürfen.

    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/132111/fluechtlinge-ihr-habt-gefaelligst-arm-zu-sein

    Diese rigide Vorgehensweise, Anarchisten, Antifas, Autonome, Linksradikale, undogmatische Linke, unbeugsame Pegidagegner und antirassistische Akteure mundtot zu machen und gleichzeitig dem rechten Pöbel (nix „Nazi“, „Nazi“!) ein Forum zu bieten, hat System. Es soll dem Blog vermutlich den Anschein von Seriosität, Meinungsvielfalt und Toleranz geben.

    Dazu habe ich beim Narrenschiff eine Kritik geschrieben:
    http://narrenschiffsbruecke.blogspot.de/2015/08/rassismus-virtuelle-glatzenpflege-beim.html

    Berger ist bei weitem kein Rechter, ……aber die Tür steht in diese Richtung einen Spalt weit offen. Es ist diese einseitig exkludierende Konsequenz gegenüber linken „Kritikern“, die ich gegenüber rechtspopulistischen Wortführern vermisse.

    • 22.1
      Frank Benedikt sagt:

      sers, „altauto“ 🙂

      komisches umfeld hier, da hat „Aquadraht“ schon recht, aber wenn man anderswo inzwischen einfach mundtot gemacht wird? und R@iner ist nun auch im bann? dann erwischt es wohl bald auch „Salvo“ und „R._Winter“ …

      SO kann man sich auch um seine leser und mitdiskutanten bringen 🙁

      und wie Du so richtig bemerkt hast: Jens ist zwar selber kein Rechter, aber er öffnet unkritisch(!) türen. ich könnte ‚verraten‘, warum, aber das würde mir wieder als ’nestbeschmutzung‘ ausgelegt. übeerlegt Euch einfach mal selber, wer er ist und wo er herkommt und hin will …

      SG
      Frank

  • 23
    Frank Benedikt sagt:

    nun – Herr Berger ist mit sicherheit kein „Antisemit“ (oder soviel, wie ich einer bin), aber sobald man ihn bezahlt, macht er artig seinen kotau. da könnte man ihm ‚mangelndes politisches bewußtsein‘ vorwerfen. ebenso sein permanente „Ich-Bezogenheit“, die ihn ‚interviews‘ wie dieses geben und sich ständig sich und seine Bücher/Artikel selbst bewerben läßt. ein „Sabbath-Jahr“ würde ihm imho nicht schaden …

    F.B.

    • 23.1
      André sagt:

      Mir war Die Freiheitsliebe bisher unbekannt. Wer ein solches unkritisches Interview führt, sollte seinen Slogan nochmals überdenken. „Die Freiheitsliebe – Dein Portal für unkritischen Journalismus und Gefälligkeitsinterviews“ würde ich angebrachter finden…

    • 23.2
      aquadraht sagt:

      Sorry Frank, Dein Hacken auf Jens erinnert an eine kaputte Beziehungskiste. Versuch es einfach mal sachlich.

      a^2

      • 23.2.1
        Frank Benedikt sagt:

        @ a²:

        Du findest, ich sei „unsachlich“ und „hacke“ nur auf Jens herum? das ist Dein gutes recht, das so zu sehen, aber ich habe halt eine differenziertere (da durch langjährige persönliche erfahrung geprägte) ansicht zu Herrn Berger. wir kennen uns ja alle drei aus dem Heise-Forum und Du erinnerst Dich sicher an „Fool on the hill“ (Jens) und „küchenfee“, „Bül spürste“ etc., also mich 🙂

        Wer sich und andere so VERKAUFT, wird nicht glücklich – merk Dir meine worte bitte.

        Schönen Sonntag
        Frank Benedikt

      • aquadraht sagt:

        Frank,
        Dein Einschätzung sei Dir belassen, für mich macht das den Eindruck persönlicher Gekränktheit, und ich verteile da keine Schuld bei eurem Konflikt (deshalb schreib ich ja Beziehungskiste), dafür weiss ich nicht genug und will es eigentlich auch nicht wissen. Ich habe auch meine Differenzen und unterschiedlichen Auffassungen mit Jens gehabt, sehe ihn aber nicht als Wetterfahne oder gar käuflich. Sei’s drum.

        Aber im Verein mit den rechtsradikalen Denunzinanten aus dem Neoconspektrum die Rants abzusetzen, dazu solltest Du Dir zu schade sein.

        auch schönen Sonntag

      • Frank Benedikt sagt:

        Lieber „A²“,

        gestandene ‚linke'(!) kommentatoren wie hier grad auch der der „Altautonome“ sind für Dich also „rechtsradikale Denunzianten“? entschuldige, aber ich kenne ‚altauto‘ als einen aufrechten kollega, mit dem ich zu Wackersdorfer Zeiten wohl zusammen steine geworfen hätte. selbst wenn er und ich nicht immer einer meinung sind, teilen wir doch eine idee. die hat Herr Berger leider nicht …

        außer mit *unserem lager* mache ich mich hier auch nicht gemein, nur darf ich hier noch schreiben, während ich beim SF trotz ‚Mitgründerstatus‘ inzwischen hausverbot habe. soviel zum thema „Freiheit“, soviel auch zur „Loyalität“.

        würde Klaus Baum das thema aufgreifen, würde ich dort MEINE MEINUNG lieber sagen, oder auch gerne bei Hartmuts „Kritik und Kunst“ (wo ich ja schon schrieb). gegen windmühlen ist halt nicht leicht ankämpfen und ich suche noch einen platz, an dem ich mal wieder unzensiert das sagen darf, was mir da bei diesen ‚Pseudolinken‘ durch den kopf geht.

        zu hart für Dich, ich weiß, aber deshlb führte ich ja früher auch stets mein eigenes blog – OHNE werbung 😛

        Schöne neue woche
        F.B.

      • aquadraht sagt:

        Frank, ich habe mit den NeoMcCarthyisten die Geduld verloren, spätestens, seit es zu Drohungen und sogar Angriffen gegen ihre „Feinde“ gekommen ist. Das ist nicht mehr links, und wer das nicht merkt, hat da ein Brett vor dem Kopf, mindestens.

        Obendrein ist das noch so ein feiges Pack, das mitten im Mainstream schwimmt, und da ist die Parallele zu denen, die in den zwanziger und frühen dreissiger Jahren ähnlich geredet und gehandelt haben, völkische Presse, Feme, NSSB und SA. Die haben so wenig mit ihren Invektiven und selbst ihrer Gewalt riskiert wie die „Aluhut für Ken“-Hetzer oder die, die Werner Rügemer zum Antisemiten stempeln wollen, oder die, die den ukrainischen Faschisten Rückendeckung geben.

        Dass da ehemalige Linke darunter sind, das schmerzt. Aber auch Pilsudski und Mussolini waren eine Weile Linke. Menschen verändern sich nicht immer zum Besseren.

        a^2

      • The Joker sagt:

        Hallo Frank Benedikt,
        Altautos gehören irgendwann in die Presse. 😉

      • Nazienkel sagt:

        Hach – Auqadraht lässt nur deswegen diese Vulgarismen los, weil es zu „Angriffen“, „tätlichen“, gekommen ist. Führt natürlich nicht aus, was er meint, OB er meint, das Jebsen Angriffe von Leuten phantasiert, die immer antideutsche Zeitungen (Bahamas, Jungle World, Konkret^^) unter den Arm geklemmt hätten? Sind das dene Angriffe? Ansonsten – lass doch mal hören, Aquadraht.

        *antideutscher Mainstream-Campagnero*

    • 23.3
      Nazienkel sagt:

      Offenbar. Aber es ist ja auch egal, was er ist, seine Handlungen sind ja das kritikwürdige. Süß finde ich seine Schiedsrichternentalität (‚Zwischenruf‘ und Schiri-Pfeife).

      Und zu der Kritik an seinen Texten kriegt Berger keine Replik hin. Nur paranoides Mimimi á la ‚Kampagnen‘. Peinlich. Aber damit wirft er dem Verschwörungsgläubigen Publikum ein paar Häppchen hin.

      Was hält denn Berger von Jebsens ‚Meisterwerk‘ Zuonistischer Rassismus? Kein Antisemitismus?

      Warum wird dem rechtsoffenen Willy Wimmer eine Bühne gegeben? Warum dem rechtsurrenden ‚Gildhändler‘ Lars Schall? Wem als nächstes? Popp und dem Honigmann?

      • 23.3.1
        André sagt:

        Albrecht Müller hatte mit der Einladung von Werner Rügemer zu den Pleisweiler Gesprächen 2015 ein klares Zeichen gesetzt.
        „So bedeutet die Anerkennung des Existenzrechts Israels die Anerkennung eines zusätzlich gefährlichen Vasallenstaates, der als Kettenhund der westlichen Mächte noch eigene und unkontrollierbare Strategien verfolgt“ (Werner Rügemer)
        https://www.youtube.com/watch?v=GsybFA2JCHU

        Dies Werner Rügemers Aussage anlässlich der Preisverleihung des „Kölner Karls-Preises 2014“ an die „Israelfreundin“ Evelyn Hecht-Galinksi. Die Laudatio hielt: Ken Jebsen.
        Albrecht Müller wusste also genau, wen er da eingeladen hatte…

      • aquadraht sagt:

        Da zeigt sich einmal mehr, wie Ihr Fälscher und Pogromhetzer arbeitet, als neue SA. Was Rügemer kritisiert hat, waren die sehr detailliert aufgeführten dunklen Seiten des Staates Israel und damit eine „bedingungslose Garantie“ dieser Praktiken. Wenige Sätzen nachdem er _diese_ Anerkennung kritisiert hat, sagt er, dass sie mit einer „im guten Sinne Anerkennung des Existenzrechts Israels nichts zu tun“ habe.

        Das unterschlagt Ihr Hetzer und Lügner. Goebbels wäre stolz auf euch.

        a^2

      • Nazienkel sagt:

        Deine widerliche Wortwahl ähnelt auf frappierende Weise der von Alif Pirinçi oder Kathrin Oertel.^^

      • aquadraht sagt:

        Als wenn es hier um Wortwahl ginge. Ihr fälscht. Ihr stempelt andere Menschen zu Feinden, und am Ende greift Ihr sie noch tätlich an. Das hat Tradition in Deutschland, und ich habe benannt, welche Tradition.

        In der Weimarer Republik haben der RFB, die Rätekommunisten, das Reichsbanner oder andere linke, zum Teil militante Organisationen niemals Menschenjagd betrieben, keine Vorträge überfallen und die Vortragenden zusammengeschlagen. Der Nationalsozialistische Studentenbund und die SA haben das aber ständig getan, nachdem die völkische Presse die „Verräter“ gebrandmarkt hat.

        Ihr seid Lichtjahre ausserhalb linker und demokratischer Traditionen.

        a^2

      • Nazienkel sagt:

        Und wer überfällt Vorträge und schlägt dort Leute zusammen? Du fährst ein dümmliches Strohmannargument neben dem anderen auf. Wirklich dümmlich, denn auf die hier dzidiert geäußerte Kritik kannst Du Nulpe nicht eingehen, sprechdurfallst hier aber in nem „NAzi, SA“-Touretteanfall rum? Und wie bringst Du das nun mit den Kommentatoren hier in Verbindung, auf deren KRitik Du neben deinen NS-Vulgarismen nicht eingehen kannst? Wer hier hat in deinem Phantasieforum „Bandera verteidigt“?

        Es ist allerdings schön, einen durchschnittlichen SF-Leser beim Durchdrehen zuzugucken. Dass Du nicht zu einer Diskussion in der Lage bist, noch überhaupt argumentieren kannst, haben deine Anfälle bewiesen. Erkläre doch mal, warum Jebsens zionistischer Rassismus, wie auch der andere Mundstuhl, nicht antisemitisch durchtränkt ist. Denn beweise dafür wurden nicht nur hier zuhauf angebracht. Und Du führst dich hier wie ein „Kampagnen“ (Berger) – „Sa“ (Aquadraht) – Opfer auf.

        So – und jetzt belege deine SChwachsinnsaussagen mal. ODer halt die Klappe. KAnnst hier natürlich auch noch rumschimpfen wie ein PEgida-Rohrspatz. Aber geh vielleicht vorher nochmal in dich. Das ist nämlich sehr peinlich, was Du hier absonderst.

      • Nazienkel sagt:

        „Pogromhetzer“ (Auqadraht)

        Deine Sprüche werden ja immer widerlicher. Darf ich fragen, von welchem Pogron Du redest. Über den von „Antideutschen“ an dem armen deutschen Volk verübten? Hörst dich ja an wie Frank geppert. Oder wie Elsässer. Erinnert auch an den geschmacklosen KZ-Spruch von Pirinci.

        Wer also ist hier ein „Pogromhetzer“, das solltest Du schon erläutern können, wenn Du solche Wörter in den Mund nimmst. Wird wirklich immer irrer, was Du hier so verzapfst. Aber es gibt den Leuten einen EInblick, was beim Spiegelfechter etc. so im Kommentariat geduldet wird. Deine den NS relativierenden Sprüche sind wirklich das Allerletzte.

  • 24
    André sagt:

    via Aluhut für Ken:
    „Querfront neu aufgestellt – Wiedersehen mit den Mahnwachen

    Am 08.11.15 treffen sich die Protagonist*innen der antixxxxtischen Mahnwachen für den Frieden, EndGame, NPD-Funktioäre und
    angebliche Linke in Plauen. Die völkische Bewegung “ Wir sind Deutschland – nur Gemeinsam sind wir stark“ will nicht links, nicht rechts sein. Wie ihre Vorläufer gibt sich die neurechte Bewegung “bürgernah“.

    Was steckt dahinter?

    Ken Jebsen und sein antixxxxxisches & verschwörungsideologisches Internetportal KenFM haben den Auftakt für die völkischen Bewegungen mit Lars Mährholz in Berlin gegeben. Mit dem neuen Querfrontprojekt in Plauen eröffnet man allen Protagonist*innen der völkischen Bewegungen eine “neue“ Bühne. Mit dabei ist auch die EX Pegida-Frontfrau Oertel, Akteure der EndGame “Bewegung“ und Mahnwachen Protagonistin Eva Maria Pfeifer. Hier soll ein Zusammenschluss zwischen rechtsradikalen und linken stattfinden. Anpolitisierte und unpolitische Menschen sollen dort auf den neurechten Kurs “eingepeitscht“ werden.Bezeichnend ist, dass Oertel sowohl mit Elsässer und Kubitschek gemeinsam auftritt, wie nun auch mit Jebsen.

    Was ist der gemeinsame Schnittpunkt der Protagonist*innen?

    Es ist in erster Linie der Antixxxxtismus und Antiamerikanismus.
    Gefolgt von Nationalismus und Rassismus, sowie Sexismus.
    Wir haben es hier mit dem ganzen breiten Spektrum zu tun, dass die Neue Rechte zu bieten hat. Die Umdeutung der Shoa, Relativierung der Weltkriege bis hin zum dumpfen Nationalsozialismus wird in Plauen am 08.11.15 durch die Straßen dröhnen.

    Fazit: Wer dort hingeht ist weder links, noch Humanist*in sondern schlicht und einfach ein rechtes Arschloch!“

    Heute ist der 8.11.2015!

    • 24.1
      aquadraht sagt:

      Ich hörte eben mal herein in die Aufnahme vom letzten Sonntag in Plauen. Da trat doch einer auf und sagte (unter Beifall): „Die Probleme von heute sind Hass, Gier, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Die Asylanten sind nicht das Problem.“

      Schreckliche Antisemiten, Nazis und völkische Antisemiten, wahrlich. Da lobe ich mir doch diejenigen, die versuchen, den bösen Aluhut Jebsen in Anwesenheit seines Kindes auf der Strasse zusammenzuschlagen. Das sind echte Demokraten.

      a^2

  • 25
    altautonomer sagt:

    Korrektur: Der von mir verlinkte Spiegelfechtere-Text ist nicht von Berger, sondern von Wellbrock.

    • 25.1
      André sagt:

      Auf welchen Kommentar beziehst du dich?

    • 25.2
      • 25.2.1
        aquadraht sagt:

        Ich fand das sehr gut bei Kritik und Kunst:
        [quote]Gerade das ist ja das Wesen des Faschismus: Der totale Kommunikationsabbruch, lies: Der totale Abbruch jeglichen menschlichen Verkehrs.[/quote] (mal schaun, ob BBCodes funktionieren).

        Das ist, was Euresgleichen mit Andersdenkenden macht, keine Entschuldigung, wenn das mitunter wirre oder Unsinn verzapfende Andersdenkende sind. Kommunikationsabbruch, character assassination, bis hin zum tätlichen Angriff. Das machten in der Weimarer Republik nur der NSSB und die SA. Ihr seid die SA der NATO.

        a^2

      • Frank Benedikt sagt:

        @ A²:

        sag mal, geht’s noch?

        Zitat: „hr seid die SA der NATO.“

        also ich habe hier zwar nicht das hausrecht und kenne Dich normal gesitteter, aber das grenzt imho schwer an eine beleidigung! bisher war die – durchaus von unterschiedlicher seite hier getragene – diskussion ja weitgehend ‚zivilisiert‘, aber Du mußt jetzt unbedingt ein faß aufmachen, oder?

        so langsam muß ich mich echt ‚fremdschämen‘ – dafür, daß ich Dich einst mal für ‚kultiviert‘ und ‚diskussionswürdig‘ gehalten habe 🙁

        selsbt wenn Du einen ausgewiesenen ‚Rechten‘ vor Dir hast, solltest Du doch die contenance bewahren – schon gar, wenn er auch nicht nach „Judenblut“ etc. schreit.

        nee, Aqua – SO geht das nicht!

        Frank

      • aquadraht sagt:

        Ja, ich frag mich auch, ob es noch geht. Ich war oft auf Antifa-Demos gegen richtige Nazis, aber schon da fand ich es nicht akzeptabel, wenn jemand Steine warf. Sowas geht nicht, nicht einmal bei denen.

        Nun werden Menschen auf Grund lächerlicher und politisch wie wissenschaftlich nicht haltbarer Kriterien zu Nazis, Antisemiten, völkischen Nationalisten etc. gestempelt, und darüber hinaus werden sie dann noch tätlich angegriffen. Das sind Nazimethoden.

        Und sie dienen dazu, die Terror- und Aggressionsstrategien der NATO abzusichern, Kritik als „Antiamerikanismus“ zu diffamieren, dem Faschismus in der Ukraine Raum zu verschaffen, lies mal die Tiraden bei linksunten zu Maidan und Rechtem Sektor. Das sind Nazifreunde, die auch noch das Monster Bandera, den Mörder tausender Juden, weisswaschen.

        Dieses Spektrum ist ein brauner Sumpf, der andere als „Querfront“ beschimpft. Und einige werden sogar tätlich.

        a^2

      • Nazienkel sagt:

        „Nazimethoden“, „SA“, Goebbelsvergleiche…

        Aquadraht – willst Du nicht lieber was zur Beruhigung machen? Was Du hier ablässt, geht ja echt auf keine Kuhhaut. Du ordnest doch jeden der anderer Meinung als Du ist dem rechten Lager zu, beschimpfst solche, die Du antideutsch verortest, als rechtsextrem. Mit „rechtsextremes Antdeutschentum“ unterstellst Du gar generellen Deutschenhass. Das lustige daran ist – das machen die Idioten von Pegida auch.

        Dass Du dann noch von „NeomcCarthyismus“ rumheulst, ist mehr als bezeichnend. Darfst Du armer Wutbürger deine Meinung etwa nicht sagen?

        *Antideutschtümler* (belustigt)

      • aquadraht sagt:

        Nazi, dass Deine kognitive Dissonanz bis zur kompletten Leseunfähigkeit geht, verwundert nicht. Wie kommst Du auf den Schwachsinn mit dem „Deutschenhass“? Das sind Deine völkischen Projektionen.

        Es geht um Eure Kommunikationsunfähigkeit und Eure Disposition zur Menschenjagd. Das habt Ihr mit den völkischen Krawallschlägern der Weimarer Republik gemein.

        Linke machen sowas nicht. Ich würde Jasper von Altenbockum mit meinem Leben verteidigen, wenn ihn jemand wegen der widerlichen Scheisse, die er in die FAZ defäziert, körperlich angreifen würde. Sowas ist Typen wie Euch himmelweit fern.

        a^2

      • The Joker sagt:

        Hallo aquadraht,
        ich denke, es ist relativ zwecklos, mit den Gestalten André, Nazienkel oder genova zu diskutieren.
        Dass auch Frank Benedikt ins gleiche Horn stößt, überrascht ein wenig: In seinen Kommentaren beim SF hat er antideutsche Schlagseite nicht so erkennen lassen – Schauspieltalent halt.

      • aquadraht sagt:

        Hallo The Joker

        Ich denke, Frank ist eher unglücklich und auf der Suche (Sorry Frank, das soll nicht bevormundend klingen). Ein autoritärer Unterdrücker wie die Faschos aus dem „antideutsch“-korrekten Lager ist er nicht.

        Frank ist Frank. Wenn er Blödsinn labert ist es Franls Blödsinn. Ich kritisiere den dann. aber Franl ist trotzdem ok. Er ist kein Volksfeind, völkischer Antisemit, Nazi. Er ist Frank.

        a^2

      • André sagt:

        Beim Spiegelfechter tönt es bei aquadraht dann so:
        “ Er hat wohl 2012 mal einen sehr anfechtbaren Rant über Zionismus abgelassen, in dem er unter anderem Israel vorwarf, die Palästinenser vernichten zu wollen und eine Endlösung anzustreben. Das darf, das muss man kritisieren, von mir aus kann man auch sagen, der dort geäusserte Antizionismus grenze an echten Antisemitismus (das trifft auf weitere Äusserungen in jenem KenFM auch zu, wo vom Einfluss der Juden/Zionisten in den USA die Rede war, das hatte ein Gerüchlein).“
        http://www.spiegelfechter.com/wordpress/132435/es-geht-darum-die-linke-gegenoeffentlichkeit-zu-zerstoeren-im-gespraech-mit-jens-berger-nachdenkseiten#comment-406721

        Nur mal so zur Kenntis zu nehmen…

      • aquadraht sagt:

        Ja, Du Denunziant. Ich applaudiere nicht, wenn jemand Unsinn schreibt. Aber ich schwinge auch nicht den Vernichgtungshammer. Deine Denke ist rechtsradikal, Feinde müssen vernichtet werden. Leute wie Du haben sich von Humanismus und ZHivilisation lange verabschiedet. Wer sich fragt, wie so etwas wie die Inquisition oder die Folterkeller der Rendition entstanden sind, findet bei dir Antworten. Sei stolz darauf

        a^2

      • André sagt:

        „Ich schwinge auch nicht den Vernichtungshammer“

        Liest du überhaupt, was du hier so an Hass und Sabberschaum absonderst…?

      • Frank Benedikt sagt:

        @ A²:

        eigentlich wollt ich es ja Dir und den mitlesern ersparen, aber ein wenig Wodka und der nächste termin bei meinem ‚klappsdoktor‘ zwingen mich doch ein wenig zu offenheit 😀

        „unglücklich“ und „auf der suche“ trifft das meist ganz gut in meinem leben. immer, wenn ich denke, ich habe jemanden gefunden, der/die “straight‘ und menschlich ist, hält das nicht lange … der/die verkauft meist schnell seine ’seele‘ 🙁

        da bleibe ich dann lieber ein ‚politisches unikat‘ und stehe zu meinem Erasmus, Lichtenberg, Kant und Tucho. wie hier und anderswo die meisten miteinander umgehen, ist weit entfernt von meinen anarchistischen(!) idealen, die sich vor allem auch an Landauer und Mühsam orientieren. da anscheinend selbst die F.A.U. längst davon entfernt ist, halte ich mich auch von denen inzwischen fern.

        insofern hast Du zumindest richtig erkannt, daß „Frank eben Frank“ ist 😀 gerne auch im verbund mit anderen, aber wenn langsam alle durchdrehen, sollte doch wenigstens einer weiter klar und humanistisch denken. Punkt.

        hättest DU mal – wie ich – lange jahre musik gemacht, käme vermutlich auch bei Dir die frage nach eventuellen vorurteilen gafr nicht erst auf. *meine* musik ist ’schwarz‘. Punkt!

        immerhin hast Du mich als erster zu zweimaligem „Punkt“ genötigt 😀 Respekt!

        Frank

  • 26

    Vielleicht bekommt man die Debatte so weg von der doch recht persönlichen Ebene derer, die einander lange kennen: Vor kurzem hat eine FPÖ-Abgeordnete, die eben noch bei der Compact-Tagung war, auf ihrer FB-Seite einen Bericht über Orbans Aussagen zu Soros‘ Rolle bei der Flüchtlingskrise verlinkt. Dann hat jemand reagiert, für den Soros ein typischer „Geldjude“ war; und sie machte den Fehler, ihm zuzustimmen. Sofort Riesen-Shitstorm, die FPÖ hat sie denn auch ausgeschlossen, sie ist jetzt wilde Abgeordnete, aber: in Medien und in selbstgerechten Reaktionen war nie von dem Posting die Rede, mit dem es begann. Winter selbst sagt heute in einem Interview, dass sie eben schnell mal auf das Posting reagiert hat, das wir dann zum Verhängnis wurde und es dann tausend Mal bereut hat… da geht es ihr wie anderen UserInnen, die auch zu emotional und zu unbedacht mit FB umgehen. Der Punkt ist jedoch, dass die Kritik an Soros nicht weiter erörtert wurde (siehe auch https://alexandrabader.wordpress.com/2015/11/05/mainstream-gegen-medienluegen/ )und dass diejenigen, die selbstgerecht sind, gegen die Souveränität des eigenen Landes auftreten; was dazu führt, dass sie bei Druck der USA wegsehen und Leute im Stich lassen.

    Von daher ist die Lösung nicht, endlos zu streiten, wer denn nun rechts und wer links ist, sondern zu sagen, dass wir uns unterschiedliche Positionen untereinander ausmachen, weil es in einem souveränen Staat immer unterschiedliche Ansichten geben wird, aber diese werden in einer Demokratie ausdiskutiert, ohne Einfluss (offen und verdeckt) von außen. Elsässer, Jebsen, Berger werden nie zu 100% die gleichen Ansichten haben, es sollte aber ein Minimalkonsens puncto Souveränität möglich sein. Es sind derzeit ja gerade Linke, die oft von ihrem Umfeld angefeindet oder verständnislos betrachtet werden, weil sie den Flüchtlingshype nicht teilen; dabei geht es um jene Muster verdeckten Agierens, die auch vielen Linken im Kontext Russland-Ukraine klar sind oder wenn es um den Umgang mit Griechenland geht. Um aber jeweils in der aktuellen Situation – und gerade dann, wenn es um eine Neubewertung eigener Überzeugungen geht – ein umfassendes Bild zu bekommen, sollte man viele Standpunkte und Infos anhören und lesen und auch, wenn man selbst publiziert, anderen als Links anbieten….

  • 27
    der Doctor sagt:

    Ausgerechnet die TAZ widerlegt nun den Querfront-Vorwurf gegen die Anti-TTIP-Demo:
    http://www.taz.de/Umfrage-auf-Demonstration/!5246362/

  • 28
    normalo sagt:

    Ist an den Vorwürfen etwas dran? Arbeitet ihr mit Leuten aus dem rechten Spektrum, wie Elsässer oder seinem Compactmagazin?
    —————————–
    Nachdenkseiten – Ken Jebsen und noch einige Linke sind an ihre Grenzen gestoßen.
    Links müsste ja eigentlich in turbulenten Zeiten positiv in der Bevölkerung rüber kommen, tut es aber nicht, weil ein Großteil der Steuerzahler sich verraten fühlt. Ich würde behaupten, sagt mein Gefühl, dass Ken Jebsen und Nachdenkseiten bereits seit Monaten an ihre Grenzen gestoßen sind. Im Gegenteil zu Elsässer und AfD die sehr starken Zulauf auch weiterhin haben(ja, ja alles Nazis). Eigentlich vertreten Elsässer und Ken Jebsen zu fast 90 % die gleichen Gedanken bis zu den Flüchtlingen (was eigentlich nach DublinII gar keine Flüchtlinge oder Asyslanten sind). Auch ich klick noch ab und zu Ken Jebsens Videos an, aber nur wegen seinen Gesprächspartner wie zum Beispiel Wimmer Ganser usw. Diese Vorzeigemenschen sind hochintelligent sind aber nicht Links auch nicht Rechts, sondern neutral, vertreten aber bis zu 90 Prozent die gleiche Meinung wie Elsässer oder die AfD.Seit sich Ken Jebsen über Rentner bei Pegida lustig gemacht hat(nicht jeder hat die Rhetorik eines Ken Jebsen) ist er bei der Mittelklasse unten durch. Eigentlich schade das er sich so herab lassen musste. Auch wenn er ausländische Wurzeln hat ( ich habe auch, hatte die Hälfte meines Lebens im Ostblock) muss man wissen das man nicht die halbe Welt hier aufnehmen kann. Nächstes Jahr sind vielleicht schon 80 Millionen auf der Flucht, sollten nur mit Familiennachzug die nächsten 4 Jahre 8 Millionen hinzu kommen(nicht unrealistisch) dann sind wir garantiert am Ende mit unseren Sozialsystemen. Und noch etwas ganz wichtiges ohne gleich als Nazi abgestempelt zu werden(weil ich gar keiner bin) wer Religionen verschiedene Kulturen in turbulenten Zeiten in so kurzer Zeit so stark vermischt, der bereitet garantiert den nächsten Bürgerkrieg bei der nächst größeren Wirtschaftskrise bereits vor. Deutschland ist nur virtuell reich, nicht wie immer fälschlicherweise behauptet wird der reiche Onkel der Welt. Reich sind Länder wie Russland, Kanada, Australien, vielleicht auch Brasilien mit großen Reserven an Bodenschätzen. Noch einmal 2008 erleben, werden dann keine staatlichen Maßnahmen mehr greifen und Deutschland wird innerhaölb von Wochen arm sein, wenn es zu einer Währungsumstellung kommt und jeder beim Neustart vorerst nur noch das nötigste zum Überleben bekommen wird(Weg sind die Vermögen). Dann ist vorbei mit Exportweltmeister( weil andere Länder auch keine Kaufkraft mehr haben werden) und wir im schlimmsten Fall auf 12 Millionen Arbeitslose zusteuern werden. Das Alles liegt der Wahrheit viel viel näher als Linksromantik „wir schaffen das“ und die blühenden Landschaften mit Millionen Fremden (ohne richtige Ausbildung) sind schon am Horizont zu sehen. Das alles hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun(bin selbst Ausländer) das ist die pure Realität. Wir sollten uns einsetzen das diese blöden Kriege aufhören(fordet auch Elsässer, Pegida und die AfD) damit die Menschen dann in wenigen Jahren in ihrem Land wieder eine Zukunft haben. wenn Millionen hier her kommen, gehen wir Alle miteinander unter, genau dann hat das 1. Prozent dieser Welt erreicht, was eigentlich erreicht werden soll, dass da unten Alle sich gegenseitig die Köpfe einschlagen wie es bereits in Syrien Irak Jemen usw. erfolgt.

    • 28.1
      Nazienkel sagt:

      …und noch jemand mit solch protoantisemitischen 1%-Sprüchen, die Pegida und Elsässer apologetisieren. dass sich unter diesem Berger-Interview solche Kommentare zuhauf finden lassen, ist kein Zufall. Es ist die LEserschaft, die Berger selbst mit seinen bsorgter-Brüger-Opfersprüchen anzieht. Wie auch die vulgäre Stammleserschaft des Spiegelfechter (Awuadraht) die hier geschmacklos vom Leder zieht.

      • 28.1.1
        The Joker sagt:

        Ein kluges Wort – schon ist man Antisemit…

      • Nazienkel sagt:

        Hach ja, der ‚Doctor‘ zitiert hier ganz vortrefflich Elsässer. Kommt das von ganz tief drinnen, oder wie? Denn ganz ähnlich wie der hast Du ja auch die Hasskappe auf, wenn man deine Kommentare zu JD betrachtet.

      • der Doctor sagt:

        @Nazi-Enkel

        Wisch dir den Schaum vom Mund,nimm dir die ideologischen Scheuklappen ab, und lies meinen Post und den Link noch einmal.Der Doctor zitierte nicht Elsässer(den ich übrigens auch Rechts verorte),sondern die TAZ. Der Doctor und der Joker(falls du ihn gemeint hast,und sein Satz von Elsässer ist(keine Ahnung) sind nicht ein und die selbe Person.Ich glaube,In deinem Wahn hier Netz-Inquisition zu spielen und alles mit der Nazi-Keule platt zu machen, was nicht deiner Meinung ist,und deine große heilige Jutta gegen jegliche Kritik zu verteidigen(die anscheinend per se Rechts und hart an der Grenze zur Gotteslästerung ist)ist offensichtlich deine Wahrnehmung erheblich gestört.Am Besten lass mal einen Tag den Rechner aus, und gewinn´Abstand ,damit du runter kommst.

  • 29
    The Joker sagt:

    Mal ein paar hard facts über Jaul-Jutta:
    Ditfurth ist eine verbitterte Gestalt aus der Has-been-Ecke. So 80er wie Lederschlips, pinkfarbener Lippenstift und C.C. Catch.
    Als eigentlich bekannteste Kommunalpolitikerin Frankfurts ist sie bei Wahlen bemerkenswert erfolglos – Ergebnisse immer so um ein Prozent für ihre anerkannte Politsekte. Die vergleichbaren linken Aktivisten Hannes Rockenbauch (Stuttgart) und Michael Moos (Freiburg) erreichen regelmäßig deutlich höhere Ergebnisse. Hat vielleicht auch mit der bei J.D. völlig fehlenden Offenheit und Politikfähigkeit zu tun: 2011 ging sie ausnahmsweise mal eine technische Fraktion mit Piraten und einer Wählergruppe ein – nach wenigen Monaten hatte sie das Rathausbündnis schon wieder geschreddert: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologische_Linke#Wahlen
    Als Sie 2008 mit weinerlicher Begründung ihr Stadtratsmandat niederlegte, rückte – surprise, surprise – ihr Lebensgefährte Manfred Zieran nach. Nepot is‘ muss!

  • 30
    Fritz Huber sagt:

    Wir Linken sind die Guten!? Dann fragt doch mal die Millionen Opfer des Lenin’schen Sozialismus, fragt doch die Millionen Opfer des Stalin’schen Sozialismus, fragt doch die Millionen Opfer des Maoistischen Sozialismus, fragt doch die Millionen Opfer des Nationalsozialismus.

    Und nicht zu vergessen, Stalin hatte durch die deutschen Kommunisten, aus der Kaderschmiede Stalins, Hitler erst an die Macht gebracht!

    Der Lenin’sche Kommunismus und der Stalinismus ist, wie der Nationalsozialismus eine speziell ausgeprägte Form von Kommunismus, also alles Brüder im Geiste und eine „LINKE Ideologie“. (man möge sich hierzu Stalins Reden anhören).

    Der nationale Gedanke war nicht Ideologie sondern Methode, wie heutzutage der antinationale Gedanke (bis hin zum deutschen Volkstod) als Methode verwendet wird, den Menschen ein uniformes Verhalten aufzuzwingen und ihnen die Freiheit zu nehmen. Nach der Methode Bush: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und muss vernichtet werden!

    Aber eins muss man den Linken lassen – sie verstehen es perfekt die Verantwortlichkeit der ‚eigenen Schuld’ dem anderen Lager aufzubürden.

    • 30.1
      Nazienkel sagt:

      „Volkstod“
      Schreiben hier eigentlich neben den als „antideutsch“ Verrufenen nur ein paar rechtsoffene, pseudolinke Vulgaristen – und ansonsten nur Pegidisten und ähnliche Vögel? Als als ‚antideutsch‘ bezeichneter finde ich den Volkstod knorke. Vom ‚Volk‘ reden nur Regressive…

      • 30.1.1
        Fritz Huber sagt:

        Tja, der Nazienkel hat sich geoutet!

        Wie viel Millionen Menschenleben soll der Nazienkel’sche Sozialismus kosten?

        Wenn die sozialistische Progressivität die Ermordung von über 100 Millionen Menschen (Lenin, Stalin, Nazi, Mao) bedeutet, dann bin ich gerne Regressiv.

        Sozialismus ist Völkermord, das beweist die Geschichte und aus diese Nummer kommen sie nicht mehr heraus!

      • The Joker sagt:

        Zwei ultrarechte Burschis beschmeißen sich mit verbalem Lehm – Popcorn! 😀

      • Fritz Huber sagt:

        @ The Joker:

        hervoragende Logik: wer gegen die Nazis argumentiert ist ein Ultrarechter. Ich jedenfalls moechte mit diesen und anderen (linken) Mordgesindel nichts zu tun haben.

      • Hans sagt:

        Herr Huber, Ihrer Logik zufolge wäre also auch die folgende Aussage korrekt:

        „Christentum ist Völkermord, das beweist die Geschichte und aus diese Nummer kommen sie nicht mehr heraus!“

        Oder worauf basierten Kreuzzüge und unzählige weitere Verbrechen nochmal?
        Nunja, ich würde dem – bei aller Religionskritik – doch widersprechen wollen. Und Sie?

        Entweder ist jetzt also ein Großteil der Welt dem Völkermord zugeneigt und wir werden in der BRD sogar von einer völkermord-liebenden Partei regiert oder ihre Logik ist allzu billig. Mhhh…

      • 30.1.2
        normalo sagt:

        nicht vergessen bei vielen Pedigisten(in Wahrheit meist versteckte AfD-ler) ist von Linksprogramm bis Rechtskonservativ von allem was drinnen. Viele Pedigisten finden zum Beispiel Wagenknecht Gysi oder Lafontaine innhaltlich bis zu 80 Prozent sehr gut, können sie trotzdem nicht wählen, weil die letzten 20 Prozent so schwer verdaulich sind. Die Linken wie die Sozen wollen immer nur mit dem Geld der Anderen Gassi gehen und immer gleich die ganze Welt retten unterstützen was doch illusorisch ist.
        Bestes Beispiel Griechenland.
        Zurecht sagt die Linke es werden nur Banken gerettet, dafür sollte man Milliarden direkt ins Land pumpen. Das wurde doch lange Zeit mit EU Fördermittel gemacht. Wo ist das Geld? Genau so würde es wieder geschehen. Nein, wir sind nicht für anderer Länder ihre Finanzen zuständig. Wenn die Fehler machen (meistens immer die Gleichen) dann müssen sie es am eigenen Leibe mal spüren, nur so kann man zur Vernunft kommen. Jahre lang war alles gut jede Partei machte Wählergeschenke steckte sich selbst nebenbei die Taschen voll, weil es Euros aus Brüssel in Hülle und Fülle gab. Bei uns wurde gleichzeitig Hartz4 eingeführt und gespart bis zum Teufel komm raus. Wie uns in Not geholfen wird sieht man doch gerade jetzt. Niemand aus der EU will sich an den Flüchtlingskosten beteiligen. Alle zeigen den Flüchtlingen den Weg nach Deutschland, transportieren sie noch an ihre Grenzen das sie schnell aus dem Land draußen sind. Für solche Sachen habe ich als Steuerzahler NULL Verständniss.

  • 31
    An "Nazienkel" sagt:

    Außer immergleiche Phrasen zu dreschen und wahnhafte Zusammenhänge zu konstruieren kommt von dir auch überhaupt nichts, oder?
    Habe mir jetzt die gesamte Diskussion hier durchgelesen aber Argumente konnte ich bei dir – im Gegensatz zu den meisten anderen Beteiligten (ganz gleich wie ich sie beurteile) – nicht finden.
    Wie wäre es, wenn du die Aussagen, auf die sich deine Kommentare beziehen, mal Stück für Stück auseinanderpflückst und das Ganze mit gescheiten Argumenten untermauerst? Das würde ich gerne lesen!
    Stattdessen immer dieselben Plattitüden mit denen du krampfhaft versuchst hier eine Deutungshoheit zu gewinnen. Dummerweise – für dich – ist vermutlich ein Großteil der (stillen) Leserschaft hier intelligent genug, nicht sehr viel darauf zu geben (Eigentlich schade, denn deine Ablehung von Elsässer, Pegida und dergleichen halte ich für vernünftig und sehr viele andere hier wahrscheinlich ebenso. Bloß mit so einer Art und Weise kann man andere Menschen nicht überzeugen; man bestärkt sie eher in ihrer Meinung). Ich möchte dir gar nicht absprechen, dass du eigentlich ein „gutes“ Ziel verfolgst, aber so tust du niemandem einen Gefallen.
    Ganz im Gegenteil besteht in deinen Antisemitismusvorwürfen die Gefahr, dass du letztendlich jede berechtigte Intervention gegen Antisemitismus mit in den Dreck ziehst, weil du zur „Abnutzung“ dieses Begriffs beiträgst (in dem Sinne, dass eigentlich kritische Menschen sich irgendwann nicht mehr mit solchen Vorwürfen beschäftigen, weil sie in vielen Fällen einfach inhaltslos waren). Im schlimmsten Fall spielst du so den wirklichen Rassisten, Judenhassern, Menschenfeinden… in die Hände.
    Noch ein paar Sätze hierzu am Beispiel Jebsens um mal die Einfältigkeit deiner „Argumentation“ zu verdeutlichen…
    Um es gleich vorwegzunehmen: Ich habe keine großen Sympathien für die Person Jebsen aber den Vorwurf er sei Antisemit an der immergleichen Geschichte festzumachen – und dabei praktisch alles was sonst von ihm kam und dem eigentlich entgegensteht zu unterschlagen – ist schon wahnwitzig. Ich möchte auch gar nicht behaupten, dass er nicht in Wahrheit vielleicht doch Judenhasser sein könnte, aber das wäre aufgrund dessen, was man von ihm weiß einfach blinde Spekulation. Schonmal darüber nachgedacht, dass er bei den Themen auch einfach zu emotional gewesen sein könnte? Oder dass seine Art zu sprechen und unüberlegte Wortwahl Schuld sein könnte? Oder dass er schlicht eine ziemlich einseitige oder undifferenzierte Sichtweise haben könnte? (Wie ich es ihm zum Beispiel auch im Bezug auf die Regierung der russischen Föderation oder sein USA-Bild unterstellen würde.) Das wäre und ist zwar in jedem Fall kritikwürdig, und macht ihn für mich nicht gerade sympathisch, aber deswegen würde ich ihn noch lange nicht als Antisemiten bezeichnen. Mir scheint, dass du anhand der Komplexität hierbei etwas überfordert bist und dich lieber an vereinfachte Schlussfolgerungen ranhängst. Auch wenn es eigentlich im Namen einer guten Sache ist, sind solche Angriffe auf Personen mit so einer dünnen Faktenlage total inakzeptabel und für meinen Geschmack nichts anderes als Rufmord.
    Abschließend… Das was du schreibst und wie du es tust und deine Art zu „diskutieren“ weckt in mir den Gedanken an einen Wahn. Denk einfach mal darüber nach.

  • 32
    André sagt:

    Die Nähe der NachDenkSeiten zu Ken Jebsen, Willy Wimmer oder Werner Rügemer scheinen nicht das einzige Problem der NachDenkSeiten zu sein. David Vickrey (dessen Personaldaten und Adresse Albrecht Müller in den NachDenkSeiten aus einem Mail veröffentlicht und an den Pranger gestellt hatte) schreibt heute unter dem Artikel-Titel „My Message to Paul Krugman Concerning NachDenkSeiten“:

    „For several years the Website NachDenkSeiten has been publishing translations of Nobel Prize-winning economist Paul Krugman’s columns in the New York Times.

    I sent the following message to Dr. Krugman, who is a professor at Princeton University:

    „Hi Professor Krugman,
    I follow the German media and notice that your New York Times columns are routinely translated and republished in their entirety in the very popular but controversial Website NachDenkSeiten (www.nachdenkseiten.com).

    Here is a link ( I could provide dozens more):
    http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/151030-springtime-for-grifters.pdf

    NachDenkSeiten is an anti-American conspiracy Website, which blames the United States for every calamity that happens on the planet. Typically, it is the CIA behind every event – from the WTC 9/11 attacks, to the Ukrainian Maidan protests, to the flood of refugees from Syria. The content is sometimes reprinted on the Kremlin propaganda network Russia Today (German outlet RT Deutsch).
    Nachdenkseiten also provides a forum for “anti-Zionist” activists who routinely question the legitimacy of the state of Israel.

    My question is: did the publishers of NachDenkSeiten obtain your permission to reprint your columns? If so, are you aware of the anti-American, anti-Israel slant of the site?

    Best regards (from a big fan),
    (DV)“

    Dr. Krugman responded that he never gave permission to the publishers of NachDenkSeiten, had never even heard of the site (until now) and will forward my message to the legal department of the New York Times for follow-up.“
    http://www.dialoginternational.com/dialog_international/2015/11/my-message-to-paul-krugman-concerning-nachdenkseiten.html

  • 33
    André sagt:

    Die Nähe der NachDenkSeiten zu Ken Jebsen, Willy Wimmer oder Werner Rügemer scheinen nicht das einzige Problem der NachDenkSeiten zu sein. David Vickrey (dessen Personaldaten und Adresse Albrecht Müller in den NachDenkSeiten aus einem Mail veröffentlicht und an den Pranger gestellt hatte) schreibt heute unter dem Artikel-Titel „My Message to Paul Krugman Concerning NachDenkSeiten“:

    „For several years the Website NachDenkSeiten has been publishing translations of Nobel Prize-winning economist Paul Krugman’s columns in the New York Times.

    I sent the following message to Dr. Krugman, who is a professor at Princeton University:

    „Hi Professor Krugman,
    I follow the German media and notice that your New York Times columns are routinely translated and republished in their entirety in the very popular but controversial Website NachDenkSeiten (www.nachdenkseiten.com).

    Here is a link ( I could provide dozens more):
    nachdenkseiten.de/upload/pdf/151030-springtime-for-grifters.pdf

    NachDenkSeiten is an anti-American conspiracy Website, which blames the United States for every calamity that happens on the planet. Typically, it is the CIA behind every event – from the WTC 9/11 attacks, to the Ukrainian Maidan protests, to the flood of refugees from Syria. The content is sometimes reprinted on the Kremlin propaganda network Russia Today (German outlet RT Deutsch).
    Nachdenkseiten also provides a forum for “anti-Zionist” activists who routinely question the legitimacy of the state of Israel.

    My question is: did the publishers of NachDenkSeiten obtain your permission to reprint your columns? If so, are you aware of the anti-American, anti-Israel slant of the site?

    Best regards (from a big fan),
    (DV)“

    Dr. Krugman responded that he never gave permission to the publishers of NachDenkSeiten, had never even heard of the site (until now) and will forward my message to the legal department of the New York Times for follow-up.“
    http://www.dialoginternational.com/dialog_international/2015/11/my-message-to-paul-krugman-concerning-nachdenkseiten.html

  • 34
    Frank sagt:

    Die Gemeinsamkeiten zwischen Rechten und Linken?
    Der Art und Weise wie Medien missbraucht werden!

    Unter Hitler hieß es „Gleichschaltung der Berichterstattung“ .
    Das war 1945 und es ging um Wunderwaffen, Durchhalteparolen uns den Endsieg
    Bis dahin hieß es: Am deutschen Wesen, soll die Welt genesen.
    Am Ende war Deutschland katastrophal an diie Wand gefahren

    Unter der Diktarorin Merkel heißt es 2015 „Medienharmonie.“
    Die Schlagworte ringeln sich um das Asylrecht,
    Tag und Nacht werden wir damit zugedröhnt.
    Wieder mal ein Vorbild für die Welt und
    eine absehbar katastrophale Bruchlandung
    mit Tatkräftiger Unterstützung der Antifa und anderer Linker.

  • 35
    normalo sagt:

    Wie die Meinungen hier doch verschieden sind. Die einen sehen Jebsen als Rechter, ich sehe ihn als zu links obwohl ich 80 Prozent seiner Meinung teile, aber eben nur 80 Prozent. Die restlichen 20 Pozent stoßen mir sauert auf. So ähnlich geht es mir auch mit den Nachdenkseiten.

    • 35.1
      Mark2323 sagt:

      Das geht mir so ähnlich und mir ist der Ken inzwischen auch eher zu links. Aber das führt netterweise wiederum zu solch drolligen Diskussionen wie teils hier in den Kommentaren, weil Ken die Menschen, die ich als Scheuklappen-Linke bezeichnen würde, völlig irritiert:
      Wie jetzt? Der, der doch (angeblich) so antisemitisch ist, macht sich nun so vehement für Flüchlinge und illegale Einwanderer stark? „Hilfe! Mein Weltbild bricht zusammen“, müssen sich solche Gestalten wohl ständig selbst bemitleiden.
      Die kommen anscheinend einfach nicht klar damit, dass dieses sture Links/Rechts-Lagerdenken doch im Grunde schon immer völlig fern aller Realitäten war.
      Warum sollte jemand, der für soziale Gerechtigkeit, gegen Rassismus und gegen die Regenwaldabholzung ist, auch zwangsweise gleichzeitig für Masseneinwanderung, Homo-Ehe und CO2-Steuern sein? Mit so etwas kommen die Scheuklappen-Linken einfach nicht klar und deswegen gehört ihr eingeschränktes Lagerdenken auch zunehmend auf den Müllhaufen. Denn damit wird sich auf Dauer nie etwas Konstruktives bewirken lassen.

  • 36
    André sagt:

    Beim Spiegelfechter wird Ken Jebsen gerade als Linker gefeiert. Er sei ja für Flüchtlinge. Und für das BGE ist er auch noch – muss ja ein Linker sein.
    Die junge Welt schrieb zu Plauen:
    „Auch Montagsmahnwachleute sind vertreten – Frank Geppert, der in Halle (Saale) dafür sorgt, dass diese Kundgebungen weiterhin stattfinden, sprach am Sonntag zu den Plauenern. Ebenso Rico Albrecht: Auf einer pseudointelektuellen Website wettert dieser sonst mit dem Goldhändler Andreas Popp gegen Finanzsystem und Zinspolitik.
    Da war es nur eine Frage der Zeit, bis Ken Jebsen auf den Zug aufspringt. Am Sonntag war es soweit, ihm wurde in der Vogtlandstadt das Mikro gereicht. Er »spreche als Vater von drei Kindern«, beginnt er seine Rede. Das fährt immer Jubel ein. Und Jebsen fühlt sich als einer der Reporter, die dahin fahren, wo es wehtut: Nach Homs, Damaskus, Iran, Moskau und eben nach Plauen. Seine Fürsprache für Flüchtlinge findet allerdings nur vereinzelt Beifall. Da kommt die Lösung zur Asylpolitik schon viel besser an: »Wir sollten alle Flüchtlinge nach Ramstein schicken«. Da sei Platz und Infrastruktur. Am Tag darauf verbreitete Jebsen auf seiner Facebook-Seite dann noch einmal das Credo, die Veranstaltung »wurde von einer Hand voll Bürgern, die bis dato politisch nicht aktiv waren, ins Leben gerufen«.“

    http://www.jungewelt.de/2015/11-10/015.php

    Ken Jebsen ein Linker – dass ich das noch erleben darf…

  • 37
    Frank Benedikt sagt:

    mal unter uns ‚betschwestern‘: ist denn der herr Berger nun die ‚linke weisheit‘? ICH kenne ihn anders, arbeitete lange genug mit ihm, beriet ihn und war ‚ein Freund‘. wenn man ihn (oder auch Müller) kritisiert, ist man also ein ‚Rechter‘, da ja man mit den beiden die „linke Gegenöffentlichkeit zerstört“?
    wie großkotzig geht das noch? es gab LINKE vor Müller und Berger (der bestenfalls eh nur ein ‚Liberaler‘) ist und es wird sie auch danach geben! habt Ihr denn einen Messias-Komplex???

    Frank

  • 38
    Frank Seiß sagt:

    und dann gibt es noch solche Idioten wie Pfarrer König aus Jena. Völlig verwirrt und ein Hassprediger der Linksautonomen!! Das sind Dinge die für mich als Deutscher absolut und völlig inabzektabel sind!! Wann wacht dieses Volk endlich wieder auf!!!

  • 39

    […] aus – doch unter den Ausstellerinnen finden sich auch schwarze Schafe wie das Compact Magazin und der dazugehörige Kopp Verlag. Die meisten Besucherinnen und Besucher ignorieren die Befürworterinnen von Pegida, AfD & Co. […]