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Von HOGESA bis PEGIDA – Organisierter Rassismus


Mit Beginn der europaweiten Wirtschafts- und Finanzkrise können wir in der BRD deutlich eine politische und gesellschaftliche Polarisierung beobachten – nicht zuletzt durch das Aufkommen rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien wie Pro Deutschland oder der AfD.

Ein neuer Höhepunkt ist erreicht mit den neuen rechten Aufmärschen der HoGeSa (Hooligans gegen Salafismus) oder PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in verschiedenen deutschen Städten. Unter dem Deckmantel gegen den Salafismus oder eine vermeintliche Islamisierung des Westens zu sein, bieten diese Aufmärsche rechten Kräften mehr Anknüpfungspunkte als in früherer Zeit. Damit wird eine rassistische Krisenlösung bedient, die sich letztendlich gegen alle in Deutschland lebenden Ausländer richtet, was der auf den Aufmärschen auch gerufene Slogan „Ausländer raus“ belegt. Diese Entwicklung wird in der Öffentlichkeit vielfach abgelehnt, jedoch wird häufig von einer verständlichen Wut auf den Salafismus oder einem berechtigten Bedrohungsgefühl durch den radikalen Islam gesprochen, ohne aber die Umstände zu thematisieren, die zur Ausgrenzung von Muslimen in Deutschland führen.

Angesichts dieser realen Gefahr eines neuen starken Rassismus in Deutschland wollen wir uns mit diesem Thema näher befassen, Protestperspektiven diskutieren und soziale Krisenlösungsstrategien entwickeln. Dazu laden wir Euch herzlich ein!

Podiumsveranstaltung:

mit Gerd Wiegel
(Experte für Rechtsextremismus und Antifaschismus für die Fraktion DIE LINKE im Bundestag; Politologe und Publizist)

und Jules Jamal El-Khatib
(Mitorganisator der Anti-HoGeSa-Proteste Essen)

Details

Datum:
21. Januar 2015
Zeit:
18:00 - 19:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Goethe-Universität, Campus Westend, Raum IG 457
Frankfurt,HessenDeutschland