Argumente für die Vermögenssteuer

Die unsoziale Politik der Ausgabenkürzungen verschlechtert die öffentlichen Leistungen in Deutschland. Sie trifft Erwerbslose und Arme, Kinder, Familienund alle, die gute öffentliche Angebote brauchen.
Die Reichen werden geschont. Dabei haben sie von den staatlichen Maßnahmen zur Rettung des Finanzsystems am meisten profitiert und ebenso von den Steuersenkungen der letzten Jahre und Jahrzehnte. Der private Reichtum hat schon wieder neue Rekordstände erreicht. Das reichste Prozent der Bevölkerung in Deutschland besitzt etwa ein Viertel des gesamten Vermögens.

Mehr als 100 Erstunterzeichnende aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und Parteien und schon über 15.000 Unterstützerinnen und Unterstützer sagen deshalb: Wir fordern, so schnell wie möglich wieder eine Steuer auf große Vermögen in Deutschland einzuführen.
Eine Vermögensteuer von einem Prozent auf das Nettovermögen (nach Abzug von Schulden) oberhalb eines Freibetrags von 500.000 Euro für einen Familienhaushalt würde etwa 20 Milliarden Euro im Jahr einbringen.
Vermögende werden auch mit einer Vermögensteuer ihren Konsum nicht einschränken. Die Verwendung der Einnahmen für sinnvolle öffentliche Ausgaben würde zu mehr Beschäftigung führen. Die Vermögensteuer ist deshalb
wirtschaftspolitisch besonders günstig.
Die Vermögensteuer ist im Grundgesetz ausdrücklich vorgesehen. Sie fließt den Bundesländern zu, die daraus z.B. bessere Bildung und höhere Zuweisungen für die Städte und Gemeinden finanzieren können. Sie wird seit 1997
nicht mehr erhoben, weil die Regierenden und Bundestagsmehrheiten die dazu notwendige Gesetzesänderung verweigern.
Die Initiative soll einen wachsenden politischen Druck für die Einführung einer
Vermögensteuer entwickeln. Auch in den kommenden Wahlkämpfen. Dazu
sollen möglichst viele Unterschriften gesammelt werden. Außerdem sind Öffentlichkeitsarbeit
und weitere Aktionen geplant. Also:
Mitmachen und Weitersagen!
Weitere Informationen, Unterschriftenlisten, Unterstützungsmöglichkeit:
www.vermoegensteuerjetzt.de
Ebenfalls hier die Vermögensuhr, die den Besitz der Reichsten und der Ärmsten in unserer Gesellschaft zeigt!
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Der Text stammt von der Homepage der Initiative und wurde ungekürzt veröffentlicht.

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