Artikel-Schlagworte: „weisband“

Die Piratenpartei: Von Karrieristen, Hyänen und Gnus

Die Piraten haben in den letzten Wochen erfahren, was es bedeutet, einen shitstorm gegen sich zu haben. Der kürzliche NSDAP-Vergleich und die ständigen Rassismusvorwürfe werden den Piraten noch schaden. Der an diesem Wochenende stattfindene Parteitag jedoch bietet zumindest erst einmal Ablenkung für die zuletzt arg gescholtene Partei.

Ohne Frage rühmte sich die Piratenpartei mit den Aussagen einiger ihrer Mitglieder keineswegs. Dennoch konnten die Piraten bundesweit einen Prozentpunkt hinzugewinnen und stehen nun bei starken 9%. Die Piratenpartei scheint den großen Parteien immer mehr Angst einzutreiben; Bei einer heutigen Wahl in Bayern würden die Piraten mit ihrem starken Wähleranhang eine CSU-Mehrheit und auch eine Ude-Koalition verhindern. Nach dem Landtagseinzügen in Berlin(8,9%) und dem Saarland(7,4%) wollen die Piraten den NRW-Landtag entern. So einen steilen Parteiaufstieg hat es in Deutschland noch nicht gegeben, die Piraten verkörpern Veränderung, Protest, Internet aber auch Dilletanz. Viele sehen die Piraten also neue links- Diesen Beitrag weiterlesen »

Piratenvorsitzender bezeichnet Sitzblockaden als Nazimethode

Piraten gegen Rechts - Das Bild stammt von http://www.angelika-beer.de

Hartmut Semken, Landesvorsitzender der Berliner Piraten, steht wegen seiner relativ schwachen Distanzierung zu rechtsradikalen Mitgliedern in der Kritik, nun  gibt es neue Vorwürfe in der Debatte um den Umgang mit Rechtsradikalen. Der Landeschef der Grünen, Daniel Wesener, hat am Freitag einen Blogbeitrag Semkens aus dem Oktober 2011 erwähnt, welcher die Debatte in der Piratenpartei deutlich vertiefen könnte, denn er bezeichnete Sitzblockaden als Nazimethoden!

In dem Eintrag auf Semkens privatem Blog heißt es, wer zur Blockade von Nazi-Aufmärschen aufrufe, wende selbst „Nazimethoden“ an. Semken habe vom Kampf gegen Rechts nichts verstanden, sagte Wesener. „Die Piraten müssen wissen, ob er tragbar ist.“

In dem Beitrag hatte Semken geschrieben: “Sorry, dass das so klar gesagt werden muss: wer Nazis mit Nazimethoden entgegentritt ist selber nicht besser; das mag dann kein brauner Dreck sein sondern lila Dreck, aber Dreck bleibt Dreck.” Der Grüne Wesener sagte dazu, Semken sende “ein fatales Signal an alle, die sich gegen Nazis engagieren”.

Rücktritt und Weisband Diesen Beitrag weiterlesen »

BannerFans.com
Soziale Netzwerke



Creative Common