Artikel-Schlagworte: „usa“

Die Welt ist nicht weiß

Die Integrationsdebatte ist in Deutschland abgeflaut, in den USA dagegen kocht sie immer weiter hoch. Mumia Abu Jamal, der wohl bekannteste amerikanische politische Gefangene in den USA, hat sich zur aktuellen Debatte geäußert und zeigt, wie sehr das politische Klima in den USA durch die Rechte vergiftet wurde.

Das Thema Immigration kocht in den USA seit einiger Zeit hoch. Jeder potentielle Präsidentschaftskandidat hat dazu eine Meinung, oder er eignet sich eine andere an, wenn er annimmt, daß er dadurch ein paar Stimmen mehr von Latinos bekommen kann. Letztendlich sind jedoch viel zu viele US-Politiker in dem in den USA virulenten Klima von Furcht und Haß verhaftet, weshalb sich in dieser Frage nichts bewegt und eine Pattsituation vorherrscht.

Ironischerweise sind die meisten Menschen, die in den USA leben, Kinder oder Enkelkinder von Immigranten. Warum also dieser Widerstand gegen Einwanderer? In gewisser Weise ist diese Frage nicht ganz fair, weil man in den USA nicht generell gegen alle Einwanderer ist. Denn wenn Menschen aus England, Irland, Deutschland oder Kanada stammen, wirbelt ihr Kommen oder Gehen kaum Staub auf. Aber Einwanderer aus Mexiko? Nein, bitte nicht aus Mexiko! Dieses Land wird als eine nichtweiße Nation angesehen. Außerdem ist die Muttersprache mexikanischer Einwanderer Spanisch, und deshalb werden sie als Bedrohung des irrsinnigen arischen Traums vom Weißsein empfunden, dem viele in den USA anhängen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Vertraute, fremde USA – Versuch einer anderen Sichtweise

IndependenceDie Schreckensmeldungen der letzten Wochen reißen nicht ab. So schockierte in den letzten Tagen der Bericht über einen Fünfjährigen, der mit seinem Gewehr seine zweijährige Schwester ermordete. Berichte dieser Art sorgen in Deutschland immer wieder für ein kollektives intellektuelles Entsetzen. „Die Amis“, heißt es dann, „die spinnen doch“. Aber warum stören wir uns eigentlich gerade so sehr an den USA?  Andere Länder kennen ganz andere, staatlich tolerierte Gräueltaten an Kindern, ohne dass diese es in unsere Nachrichten schaffen. Warum ziehen sich insbesondere Linke so gerne an der Waffenvernarrtheit, an der Religionsbegeisterung in Amerika hoch? Woher kommt die Wahrnehmung, dass wir die Kultur der USA ständig mit unserer eigenen vergleichen und uns dann über die Unterschiede entsetzen?

Die USA sind uns aus tausenden Filmen und Fernsehserien seltsam vertraut. Selbst wer noch nie dort war, kennt das unverwechselbare Geräusch der Polizeisirenen, weiß, dass die Cops dort ständig Donuts essen, dass es die Todesstrafe gibt usw. Jeden Tag wird uns die Kultur der USA in die Wohnzimmer gespült, aber heißt das auch, dass wir sie verstehen? Die USA sind eine westliche Demokratie, konkreter sind sie sogar der Ursprung aller westlichen Demokratien. Der Lebensstil dort mag dem unseren ähnlich sein und es gibt viele Werte, die unsere Kultur mit der der USA teilt. Aber eben nicht alle. Es existieren wichtige Unterschiede zwischen der Gesellschaft der USA und unserer und die darf man nicht einfach wegwischen, wenn man unsere moralische Schablone über die Gesellschaft dort wirft, um sie anschließend zu verurteilen. Es ist ein eigenartiges Verhältnis, in dem sich die deutschen Intellektuellen, die Politiker, die Linken, zu den USA befinden. Auf der einen Seite ist es der große Bruder. Ohne die USA würde sich Deutschland heute auf dem Stand eines sogenannten Entwicklungslandes bewegen. Adenauers Politik sorgte, aus Angst vor dem Kommunismus, für eine enge und gewollte Anbindung an die USA. Das ist die politische Seite. Kulturell und moralisch aber fühlen wir uns den USA überlegen. Weil sie keine Geschichte haben, nichts vom Umweltschutz verstehen und so weiter, das sind dann die Argumente. Die USA sind nicht nur ein Ableger der europäischen Kultur. Sie haben ihren eigenen kulturellen Code. Es herrscht hierzulande aber eine bemerkenswerte Weigerungshaltung, diesen anzuerkennen. “Die Amis haben keine Kultur”, heißt es dann und man will damit sagen, dass die USA ja nur ein Export Europas sind. Das ist aber eine Verkürzung und es hilft überhaupt nicht, wenn man verstehen will, wie die Menschen dort denken und woher sie ihre Urteile haben. Eine fremde Kultur ist eine fremde Kultur – auchwenn sie jünger ist als unsere eigene und als solche sollten wir ihr begegnen.

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Immer mehr US-Staaten wollen die Ehe öffnen!

Quelle: http://www.flickr.com/photos/flexgraph/2667309107/sizes/m/in/photostream/

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Während in Frankreich Zehntausende Rechte gegen die Öffnung der Ehe Stimmung machen, scheint die selbe Diskussion in den USA weniger Protest hervorzurufen. In den nächsten Wochen dürften zwei weitere Bundesstaaten die Öffnung der Ehe beschließen.
In Delaware und Rhode Island beraten die Parlamente derzeit über die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Das von Demokraten kontrollierte Repräsentantenhaus der  Delaware hat am Dienstag mit 23 gegen 18 Stimmen die Öffnung beschlossen. Nun wird der Gesetzentwurf im Senat beraten, dessen Zustimmung gilt als sicher, die Demokraten verfügen auch dort über eine deutliche Mehrheit.

Gouverneur Jack Markell hatte sich vorhers schon hinter die Öffnung gestellt: “Alle Bürger von Delaware verdienen die gleiche Würde und den gelichen Respekt wenn es um ihre wichtigste Beziehung geht”.

Republikaner für Ehe-Öffnung Diesen Beitrag weiterlesen »

Paraguays Putschisten bleiben isoliert und beschimpfen Chavez

Paraguays Außenminister Quelle: http://www.flickr.com/photos/oasoea/7854032828/sizes/m/in/photostream/

Paraguays Außenminister Quelle: http://www.flickr.com/photos/oasoea/7854032828/sizes/m/in/photostream/

Die Isolation der Putschregierung in Paraguay  hält weiter an. Fast zwei Drittel der Mitgliedsstaaten der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) haben am Freitag (Ortszeit) eine Ansprache des de-facto-Staatschefs von Paraguay, Federico Franco, boykottiert.

Die Rede fand anlässlich eines Besuchs von Franco im Sekretariat der OAS statt. Franco hatte mit rechten Kräften den demokratisch gewählten Präsidenten Paraguays weggeputscht. Die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) und der Gemeinsame Markt des Südens (MERCOSUR) haben die Mitgliedschaft von Paraguay bis zur Wiederherstellung demokratischer Verhältnisse suspendiert, auch die meisten anderen Staaten und Organisationen erkennen die Regierung nicht an, eine Ausnahme stellt Deutschland dar, dass sogar Minister der Putschisten empfing.

Boliviens Botschafter bei der OAS, Diego Pary, veröffentlichte  ein Schreiben heisst in dem Venezuela, Bolivien, Nicaragua und Ecuador ihre Ablehnung des Putschs deutlich machen. In dem Schreiben heißt es: “Wir erklären unseren ernsten Protest gegen die Durchführung der protokollarischen Sitzung sowie die Erklärungen des Herrn Federico Franco und teilen mit, dass wir an der genannten Sitzung nicht teilnehmen und unsere Sitze leer bleiben werden.”

Mehr als die Hälfte abwesend Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Nachfahren von Crazy Horse und Sitting Bull: Das staatlich organisierte Elend in Pine Ridge

361px-SittingBullDie Pine Ridge Reservation in South Dakota war einst die Heimat des berühmten Häuptlings Crazy Horse. Das Reservat gehört zu den ärmsten Regionen der USA, die Lebenserwartung beträgt nur 47 Jahre. 80 Prozent der Menschen, die hier leben, sind arbeitslos und haben ein Einkommen von weniger als 3000 US-Dollar. Die Säuglings-Sterblichkeit ist fünfmal so hoch wie an anderen Orten in den USA. Viele Schulen befinden sich in einem katastrophalen Zustand, die ärmlichen Hütten sind oft mit den dürftigsten Mitteln zusammengezimmert, es gibt kein fließendes Wasser, keinen Strom. Das ist die Folge von 300 Jahren Indianerpolitik der USA.

Elend und Alkohol

Knapp 25.000 Menschen leben in Pine Ridge, so genau weiß das niemand. Wer durch das Reservat fährt, sieht Elend, Armut und vor allem die Zerstörung, die der Alkohol hier anrichtet. Auf dem Reservatsgebiet eigentlich verboten, leben die weißen Siedlungen am Rande des Reservats vom Alkoholverkauf an die Indigenen. In White Clay zum Beispiel leben nur 14 Menschen, diese verkaufen pro Jahr 4 Millionen Büchsen Bier an die Bewohner des Reservats. Viele Kinder sind vom fetalen Alkoholsyndrom betroffen, Hoffnungslosigkeit steht vielen in die Gesichter geschrieben. Pine Ridge ist eine von sieben Reservationen, die 1868 im Vertrag von Fort Laramie an die Oglala-Sioux übergeben

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Barack Obama in den Medien: Der tägliche Rassismus in (weißen) deutschen Redaktionen

Die Berichterstattung anlässlich des ersten Wahlkampfes von Barack Obama  drehte sich nicht nur um politische und inhaltliche Fragen – sie war auch  geprägt von rassistischen (Unter-)Tönen. Viele davon sind nicht auf den  ersten Blick erkennbar, sondern werden durch eine intensive Beschäftigung  mit immer noch weit verbreitetem rassistischen Wissen verbunden, mit dem  Glauben an „Rasse“ und kolonialen Denkmustern sichtbar. Die  Berichterstattung zeigt deutlich, welche Idee von schwarzen Menschen in  weiß-dominierten Redaktionen bestimmend ist. Journalist_innen sind dabei  auch Spiegel der Gesellschaft – und somit bietet die Analyse der  Rassialisierung der Medienfigur Barack Obama auch einen Einblick in den  täglichen Rassismus, der sich auf Deutschlands Straßen abspielt. Rassismus  beginnt in unserer Sprache. Rassismus fängt an, wenn wir in „Hautfarben“  sehen und denken – und Menschen anhand künstlicher Kategorien einordnen und  bewerten. Die Veranstaltung lädt dazu ein, sich machtkritisch – und  selbstkritisch – mit (kolonialem) Rassismus in unserem Denken, Sprechen und  Schreiben auseinanderzusetzen.

Diskussion / Vortrag
21.03.2013 | 18:00 Uhr
Universitätsbibliothek Leipzig (Albertina), Leipzig
Mit Madeleine Rau, Kulturwissenschaftlerin, Leipzig

Bradley Manning für den Nobelpreis nominiert

Bradley Manning - Quelle:http://www.bradleymanning.org/

Bradley Manning – Quelle:http://www.bradleymanning.org/

Bradley Manning, ein ehemaliger US-Soldat, dürfte der Welt inzwischen bekannt sein, er sitzt in einem amerikanischen Gefängnis, in dem ihm viele Rechte verwehrt werden, weil er amerikanischen Kriegsverbrechen öffentlich machte. Die isländische Bürgerrechtspartei “The Movement” hat ihn nun für den Friedensnobelpreis nominiert um seinen Mut zu ehren.
In der Fraktion im isländischen Parlament sitzt auch die WikiLeaks-Unterstützerin Birgitta Jonsdottir.Auf ihrer Homepage veröffentlichte sie einen Brief an das Nobelpreis-Kommittee, in dem die Gründe für die Nominierung dargelegt werden.

In dem Brief betont sie nicht nur den Mut von Bradley Manning, sie zeigt auch die Relevanz seiner Veröffentlicht, der Brief habe “eine lange Geschichte von Korruption, Kriegsverbrechen und Imperialismus der Vereinigten Staaten in internationalen Beziehungen” aufgezeigt. Das Bekanntwerden dieses Fehlverhaltens hätte in aller Welt “demokratische Aufstände” hervorgerufen, darunter die Demonstrationen des sogenannten arabischen Frühlings. Wikileaks und Bradley Manning hätten auch dafür gesorgt, dass die Einflussnahme der Wirtschaft auf die Politik sichtbar wird und die amerikanische Bevölkerung kritischer über die Politik ihrer Regierung nachdenkt.
Der Brief kritisiert auch die viel zu harten Haftbedingungen, die Manning in den USA, wo er von Rechten als Vaterlandsverräter beschimpft wird, etragen muss.

Für die Bewegung scheint auch der Imperialismus eine wichtige Rolle gespielt zu haben: “Die Dokumente, die WikiLeaks öffentlich gemacht hat, hätten dem aufmerksamen Blick der Öffentlichkeit nie entzogen werden dürfen. Die Enthüllungen […] haben geholfen, eine weltweite Diskussion über die Militäreinsätze der USA in Übersee, zivile Opfer von Kriegen, imperialistische Manipulationen und Einsatzregeln [des Militärs] anzustoßen. Die Bürger der Welt stehen tief in der Schuld des WikiLeaks-Whistleblowers dafür, dass er Licht in diese Angelegenheiten gebracht hat.

Die Nominierung von Manning ist ein wichtiges Symbol, ob es mehr als ein Symbol ist, muss das Komitee entscheiden, das in den vergangenen Jahren viele Preise an kriegstreibende Personen/Institutionen vergab.

Cannabis als Medizin – In den USA bald legal?

Cannabisblatt

Cannabisblatt

In den US-Kongress wurde ein Antrag eingebracht, der Marihuana als Arzneimittel bundesweit legalisieren soll. Der Antrag soll die Unterschiede zwischen den Staaten aufheben und den USA viel Geld bringen, ein wichtiges Argument in Zeiten hoher Schulden, wie die Cannabisorganisationen in den USA feststellen.

Innerhalb der letzten 17 Jahre wurde in 18 US-Bundestaaten sowie im Bundesdistrikt Columbia Cannabis als Medizin erlaubt. Auf Bundesebene ist Marihuana in jeder Form verboten, ob als Konsummittel oder Medizin. Nun wollen 13 demokratische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses diesen Widerspruch beseitigen. Sie haben den so genannten Medical Marijuana Patients Protection Act (MMPPA) ins Parlament eingebracht. Dieses Gesetz soll Anbau, Transport und Verkauf von Cannabis und Hanfsamen erlauben, falls eine ärztliche Verordnung vorliegt.

Die rechtlichen Widersprüche sorgen für viele Probleme bei Ärzten und Apotheken, die sich nie sicher sein können, dass die Weitergabe von Cannabis als Medizin nicht von den Behörden geahndet wird.  So gerieten Apotheker im Bundesstaat Oregon, die Marihuana bei Vorlage eines Rezepts anbieten, ins Visier der regionalen Staatsanwaltschaft, die einen Verkaufsstopp forderte. Cannabis kann vielseitig zur Schmerzlinderung und Krebsbehandlung eingesetzt werden. Auch gibt es weitere medizinische Anwendungen von Cannabis, das auch bei an Multipler Sklerose erkrankten Menschen sehr hilfreich wirkt.

Wirtschaftexperten für die Legalisierung Diesen Beitrag weiterlesen »

Migration und Klassenkampf in der US-amerikanischen Geschichte

Crossing the border

Crossing the border

Die USA ist das gelobte Land des Kapitalismus, das zeigt zumindest Hollywood und behauptet die amerikanische Politik. Dass es auch in den USA Klassenkämpfe gibt, die häufig in der Lage sind den herrschenden Rassismus zu überwinden zeigt das Buch der beiden amerikanischen Marxisten Justin Akers Chacón und Mike Davis. Diese widmen sich in diesem Buch den Zusammenhängen von Migration, Rassismus und Klassenkampf in der Grenzregion der USA zu Mexiko.

Mike Davis untersucht im ersten Teil die Entstehung und Entwicklung der Anti-Einwanderungsbewegung in Kalifornien seit 1870. Er zeigt auf, wie sich bei der systematisch von Bürgerwehren und Mobs organisierten Gewalt gegen die unteren Klassen rassistische Motive mit dem Kampf gegen die Rechte der Arbeiter vermischten. Die historische Chronologie folgt dabei den jeweiligen Einwanderungswellen der verschiedenen Volksgruppen nach Kalifornien.

In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts setzten sich zuerst die Arbeiter in den Städten gegen die brutalen Einschüchterungsmaßnahmen durch, die Großbauern, Banker und Industrielle gemeinsam gegen die unteren Klassen organisiert hatten. Ein mehrtägiger Generalstreik in San Franzisko lieferte den Startschuss für effektive gewerkschaftliche Organisierung. Auf dem Lande herrschte hingegen noch bis in die 70er Jahre das Regime der antigewerkschaftlichen Gewalt vor, welches sich immer wieder mit rassistischen Hetzkampagnen gegen Einwanderer vermischte. Erst in den vergangenen Jahrzehnten spielten private Bürgerwehren keine größere Rolle mehr im Kampf der Unternehmer gegen die Arbeiterbewegung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Missipi schafft die Sklaverei ab!

Mit Mississippi hat nun auch der letzte US-Bundesstaat die Sklaverei offiziell abgeschafft und das fast 150 Jahre nach der Annahme des entsprechenden 13. Verfassungszusatzes durch die US-Administration unter Präsident Abraham Lincoln, dessen Leben und sein Kampf gegen die Sklavereie momentan im Leben zu sehen ist.

Das  US-amerikanische Magazin “Time” meldete die Abschaffung unter Berufung auf die lokale Tageszeitung “The Clarion-Ledger”.

Der 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten wurde vom Kongress am 31. Januar 1865 verabschiedet und innerhalb eines Jahres von 27 der damals 36 Bundesstaaten der USA ratifiziert, so dass es am 18. Dezember 1865 offiziell in Kraft treten konnte. Damit wurde die Sklaverei in der gesamten Union abgeschafft. Mit der Zeit kamen immer mehr Staaten hinzu, die die Sklaverei abschafften zuletzt 1901 Delaware, 1976 Kentucky und schließlich am 16. März 1995 Mississippi. Doch die in dem südlichen Bundesstaat einstimmig gefällte Entscheidung trat nie offiziell in Kraft – denn es wurde versäumt, den Beschluss an das US-Bundesarchiv zu übersenden. Das wurde erst am 7. Februar nachgeholt – und das nur wegen Steven Spielberg und seinem Film über den amerikanischen Präsidenten. Diesen Beitrag weiterlesen »

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