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NaturFreunde kritisieren geplanten Uranabbau in Tschechien
Dass die Uran-Industrie in der Tschechischen Republik den Abbau von Natur-Uran massiv ausweiten möchte, ist ein energiepolitischer Irrweg. Die tschechische Regierung geht energiepolitisch den falschen Weg, wenn sie eine positive Energiezukunft mit der Atomenergie sucht. Und sie vergibt Chancen am Arbeitsmarkt: Schließlich wurden im Bereich der regenerativen Energieerzeugung in Deutschland mehr als 300.000 zukunftsfähige Arbeitsplätze alleine in den letzten Jahren geschaffen.
In der Tschechischen Republik werden rund 110.000 Tonnen Uran vermutet. Allein in Nordböhmen, Westmähren und der Umgebung der mittelböhmischen Stadt Přibram gibt es ergiebige Uranvorkommen mit einem Uranerzanteil von etwa 0,1 Prozent. Die Uran-Industrie hat nun ihr Interesse angemeldet – zum Vorteil ihrer Profite und zum Nachteil von Mensch und Natur in den potenziellen Abbaugebieten. Diese liegen nur wenige Kilometer von der bayerischen und sächsischen Grenze entfernt liegen. Diesen Beitrag weiterlesen »

