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Teenager in Deutschland werden immer unglücklicher

450px-Emo_hopapanicEigentlich gibt es keinen Grund zum Klagen: Teenager hierzulande rauchen weniger als noch vor zehn Jahren und auch die Bildungschancen sind besser geworden. Immerhin auf Platz sechs schaffte es Deutschland in der aktuellen UNICEF-Studie zur Lage von Kindern in den Industrieländern, die am vergangenen Mittwoche veröffentlicht wurde, zumindest, was die Zahlen zu materiellem Wohlstand und Gesundheit betraf. Ganz anders sieht es aus, wenn man nach der Einschätzung der Jugendlichen selbst geht: Da schafft es Deutschland nur auf Platz 22 – Teenager in Deutschland werden offensichtlich immer unglücklicher.

Materiell auf dem Siegertreppchen, emotional weit abgeschlagen

Fünf Kriterien bewertete der erste Teil der Studie, die Zahlen rund um das materielle Wohlbefinden, Wohnen, Umwelt, Sicherheit, Risiken und Gesundheit auswertete. Dort machte sich Deutschland nach PISA und Co. ganz gut. Im zweiten Teil der Studie wurden Jugendliche in Deutschland zu ihrer Wahrnehmung befragt und da zeigte sich ein düsteres Bild: Immer mehr Jugendliche leiden unter dem wachsenden Leistungsdruck, sie fühlen sich von der Gesellschaft ausgeschlossen. Die Folge: Trauer und Verzweiflung. Nichts ist für junge Menschen zwischen 12 und 20 wichtiger, als

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Kein warmes Essen – Keine Schuhe – Kinderarmut in Deutschland

Kinderarmut hat folgen! - Kampagne der AWO

Armut ist kein Problem der “3 Welt”, Armut ist ein Problem, das der Kapitalismus weltweit mit sich bringt. Auch in Deutschland gibt es Menschen, die an Hunger leiden, sich keine warmen Schuhe für den Winter kaufen können oder denen das Geld fehlt um die Stromrechnung zu bezahlen. Ein Leben ohne Strom, gesunde Nahrung und warme Kleidung, können viele Menschen in Deutschland sich nicht vorstellen, doch es ist ein alltägliches Problem, besonders für Kinder.

1,2 Millionen Kindern in Deutschland fehlt es an den wichtigsten Dingen, die zum Leben notwendig sind, die meisten dieser Kinder leben in Familien in denen die Eltern kein Einkommen haben und von Hartz 4 abhängig sind. Das geht aus einer Studie des UN-Kinderhilfswerkes UNICEF hervor, die am gestrigen Dienstag veröffentlicht wurde.

Eine Million Kinder leben in Familien, die weniger als die Hälfte des mittleren Einkommens zur Verfügung haben und deshalb als arm gelten, wenn man den Begriff der Armutsforschung zu Grunde legt. Deutschland schneidet damit deutlich schlechter ab, als andere Industrieländer, die Entwicklung hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert.  Vielen Kinder in Deutschland fehlt es an geregelten Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Jedes 20. Kind in Deutschland lebt in einer Familie, die es sich nicht leisten kann dem Kind einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu bezahlen. 3,7 Prozent der Kinder in Deutschland besitzen höchstens ein einziges Paar Schuhe.

Umfassende Studie Diesen Beitrag weiterlesen »

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