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Austeritätspolitik kostet Menschenleben
Menschen sterben: Das ist die Konsequenz, wenn sich Kranke aufgrund von Spardiktaten ihre Medikamente oder Arztbesuche nicht mehr leisten können. Genau das passiert in den europäischen Krisenländern. Alleine in Griechenland stieg die Selbstmordrate in diesem Zusammenhang um 40%.
Seit die Wirtschaftskrise in den USA und Europa ausgebrochen ist, verhängt Angela Merkel ein Spardiktat nach dem anderen. Zunächst noch Hand in Hand mit Frankreich und Sarkozy, später alleine. Wenn es nach Merkel und der deutschen Regierung gehen würde, müssten alle Länder der Eurozone den Weg Deutschlands einschlagen: Alles privatisieren, die Grund- und Gesundheitsversorgung zerschlagen, einen großen Niedriglohnsektor schaffen und Spitzensteuersatz sowie Vermögenssteuer runtersetzen und abschaffen.
Griechenland trifft es am härtesten
Schon vor einem Jahr war bekannt, das einige griechische Krankenkassen zahlungsunfähig waren Dies hatte zur Folge, dass die Versicherten ihre Medikamente in Apotheken nur noch gegen Bargeld abholen konnten: Die Apotheker waren besorgt, ihre Medikamente würden ansonsten nicht mehr bezahlt. Alleine die Krankenkassen und die Militärkrankenhäuser sind mit 1,65 Milliarden Euro verschuldet. Viele Griechen müssen sich mit einem solchen, leidigen Thema nicht mehr auseinandersetzen: Wer in Griechenland länger als ein Jahr Arbeitslos ist, verliert seinen Versicherungsschutz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Linke will linke Politikerin ausschließen!
Die Mauerdebatte hat der Linken sicherlich mediale Aufmerksamkeit gebracht und ihr auch geschadet. Die Politikerin, welche nun für die Mauerdebatte und ihre persönliche Meinung bestraft werden soll ist Marianne Linke, welche sich bei der Gedenkminute nicht erhoben hatte.
Marianne Linke ist die ehemalige Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern und in der Linken eher dem linken Flügel zuzurechnen. Den Opfern der Mauer und des Stalinismus sollte in jedem Falle gedacht werden. Eine Aussage, die auch Marianne Linke teilt, sie fordert allerdings, dass man nicht nur den Opfern der Mauer gedenke, sondern allen Ermordeten.
So hat sie auf ihrer Webseite eine Stellungnahme veröffentlicht in der sie ausführlich begründet wieso sie sitzen geblieben ist:
Zu Beginn des Landesparteitages Mecklenburg-Vorpommern der Linkspartei wurde zu einer Schweigeminute für die Opfer der Mauer aufgerufen und gebeten, sich von den Plätzen zu erheben. Ich bin sitzen geblieben. Warum? Diesen Beitrag weiterlesen »



